AT33309B - Aufschneidbares Weichenstellwerk mit Druckluft- oder Preßgasantrieb. - Google Patents
Aufschneidbares Weichenstellwerk mit Druckluft- oder Preßgasantrieb.Info
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Description
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mit der Aussenluft verbunden. Die Druckluft im Zylinder des Kolbens kl entweicht durch das Ventil V1, Sobald die Druckluft aus dem Rohr p ausgeströmt ist, schliesst sich das Ventil D1 am Weichenantrieb und verbindet den Zylinder N und die Rohre o1, o mit der Aussenluft. Es entweicht somit die Rückmeldeluft im Rohr o gleichzeitig durch den Zylinder E und das Ventil Dl.
Um die Weiche in die ursprüngliche Lage zu bringen, bewegt man den Hebel H entgegen der Pfeilrichtung, bis die Rolle des Kolbens k2 an der rechten senkrechten Fläche des Schlitz-
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und e2 an Stelle der Kolben , e1 in Tätigkeit.
Den Zweck der Ventile U1 und U2 erkennt man durch folgende Betrachtung : Nimmt man an, dass die Ventile U1 und U2 nicht in die Rohrleitung eingebaut sind, und bewegt man den Steuerschieber M so weit nach rechts, bis er das Rohr q mit der Speiseleitung r1 verbindet, so wird das Ventil D2 am Weichenantrieb geöffnet und die Druckluft strömt durch das Rohr n1 und den Schieber D in das Rückmelderohr n.
Bewegt man nun in demselben Augenblicke, wo die Rückmeldeluft in das Rohr n eintritt, den Stellhebel H in der Pfeilrichtung so weit, bis der Schieber M das Rohr p mit der Speiseleitung rl verbindet, so wird der Steuerluftstrom durch das Rohr p zu derselben Zeit das Ventil D1 am Weichenantrieb, wie der Rückmeldestrom durch das Rohr n das Ventil V2 im Stellwerk öffnen. Bewegt man jetzt den Stellhebel wieder entgegengesetzt der Pfeilrichtung, so wird der Kolben k2 durch die Luft aus dem Ventil V2 im Schlitzteil l3 hoch getrieben und der Stellhebel in die gezeichnete Endlage gebracht. Gleichzeitig mit dem Kolben k2 wurde auch der Kolben K im Weichenantrieb durch Druckluft aus dem Ventil D'nach rechts bewegt.
Hienach würde also die Lage der Weiche nicht mit der des Stellhebels überein- stimmen. Sind dagegen die beiden Ventile Ul, U2 in die Rückmeldeleitungen eingebaut, so sperrt beim Umstellen der Weiche aus der einen Lage in die andere das Steuerrohr für die eine Lage das Rückmelderohr für die andere ab. Es kann somit nur dann eine Rückmeldung erfolgen, wenn Hebel und Weiche übereinstimmend liegen.
In Fig. 3 ist eine Entlüftungseinrichtung dargestellt, bei der der Entlüftungskolben zwangläufig mit dem Stellhebel bewegt wird. Durch die Hubkurve im Schieber 81 wird beim Bewegen
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gestellt. und die Rückmeldeluft zum Stellwerk geleitet.
Beim Aufschneiden der Weiche bewegt sich der Kolben K von links nach rechts, wobei der Stift i'aus der Nut des Kolbens herausgedrückt wird. Der Schieber D wird durch den schrägen Teil f ! des Schlitzes im Schubkurvenhebel l'bewegt und verbindet das Rohr ml mit dem Rohr w. Das Durchlassventil D3 ist offen ; es gelangt daher die druckluft aux der Speiseleitung r durch r2,
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Druckluft aus dem Rohr r1 unter den Kolben as treten wodurch der Schieber S mit dem Hebel H in die Mittelstellung gebracht und dadurch die abhängigen Fahrstrassenhebel verriegelt werden. Mit dem Schieher S wird auch der Muschelschieber M in die Mittelstellung bewegt, in der die
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Lage gebracht.
Nach der Rückmeldung wird der Hahn h wieder geschlossen und die Weiche ist wieder betriebsfähig.
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in ihre alte Lage zurückbringt.
Damit sich der Aufschneidekolben k3 im Zylinder nicht festsetzen kann, ist die untere Fläche des Schlitzes s im Schieber S mit einer Erhöhung versehen, wodurch der Kolben k3 bei jeder Bewegung des Stellhebels zwangläufig mitbewegt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aufschneidbares Weichenstellwerk mit Druckluft- oder Pressgasantrieb, bei dem der durch die Bewegung der Weiche eingeleitete zurückkehrende Druckmittelstrom zur Verschiebung des Stellhebels in seine Endlage benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass vermöge der Einschaltung eines Entlüftungszylinders in die Stelleitungen der Stellhebel aus jeder beliebigen Lage und zu jeder Zeit frei bewegt werden kann, indem beim gewöhnlichen Umstellen des Stellhebels die vollständige Entlüftung der Stelleitlmgen für eine neue-Umstellung des Stellhebels nicht abgewartet zu werden braucht und ausserdem in die Stelleitungen eingebaute, an Stelle der am Stellhebel fortfallenden Verriegelungen tretende Sperrventile verhüten,
dass bei einem derartigen vorzeitigen Umstellen eine falsche Rückmeldung nach dem Stellwerk gelangen kann.
Claims (1)
- 2. Stellwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrventile (U1, U2) oder Schieber (x1, x2) in die Rückmeldeleitungen (n, o) eingebaut sind und durch die Steuerleitungen (p, q) abwechselnd derart geschlossen werden, dass beim ordnungsmässigen Umstellen der Weiche aus der einen Lage in die andere das Steuerrohr für die eine Lage das Rückmelde- rohr für die andere absperrt.3. Stellwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle im Entlüftung- zylinder oder Schieber derart angeordnet sind, dass sie infolge Verschiebung eines Kolbens oder Schiebers'durch die Steuerluft oder zwangläufig durch den Stellhebel jeweils die der Steuerleitung entsprechende Rückmeldeleitung mit dem zugehörigen Rückmeldeventil verbinden und den von der Steuerluft oder dem Stellhebel verschobenen Kolben nach der Rückmeldung durch eine Feder oder zwangläufig durch den Stellhebel in die ursprüngliche Lage bringen, wodurch das von dem Entlüftungszylinder geteilte Rückmelderohr durch Kanäle mit der Aussenluft verhunden wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1906185286D DE185286C (de) | 1906-07-09 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT33309B true AT33309B (de) | 1908-06-10 |
Family
ID=5719384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT33309D AT33309B (de) | 1906-07-09 | 1907-05-21 | Aufschneidbares Weichenstellwerk mit Druckluft- oder Preßgasantrieb. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT33309B (de) |
-
1907
- 1907-05-21 AT AT33309D patent/AT33309B/de active
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