AT22292B - Einrichtung zur pneumatischen Stellung von Eisenbahnweichen und -Signalen. - Google Patents

Einrichtung zur pneumatischen Stellung von Eisenbahnweichen und -Signalen.

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AT22292B
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piston
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chamber
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Wilford Arthur Peloqu Cosserat
John Patrick O'donnell
Ernest Copeland Irving
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Wilford Arthur Peloqu Cosserat
John Patrick O'donnell
Ernest Copeland Irving
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Description


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  Einrichtung zur'pneumatischen Stellung von   Eisenbahnweichen und-Signalen.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein pneumatischer Stellapparat für Eisenbahnsignale und Weichen, bei welchem   Stellwerk   und Stellmotor nur durch zwei Regulierrohro unter Hinzufügung des gewöhnlichen Hauptrohres verbunden sind. Die Anordnung ist hiebei so getroffen, dass, während eines der Regulierrohre die Druckluft zu dem Zylinder führt, um die Weichen, Signale oder andere Teile zu bewegen, das andere Rohr als Anzeigerohr wirkt, um anzuzeigen, dass das Verstellen der Weichen oder anderer Apparate vollendet ist, wodurch der Hub des   Hebeis   im Stellwerk automatisch vollendet wird. Die Erfindung bezieht sich weiters auf den Stellschieber, welcher mit dem Hebel im Stellwerk verbunden ist. 



   Die beiliegenden Zeichnungen stellen die Erfindung dar : Fig. 1 ist eine schematische Ansicht der Weichenstelleinrichtung. Fig. 2 ist eine Ansicht des Stellhebels mit Schieber im Schnitt im grösserem Massstabe. Fig. 3 ist ein vertikaler Querschnitt nach den Linen A-B der Fig. 2. Fig. 4 ist ein Schnitt der kombinierten   Regulier-und Anzeige-   ventilvorrichtung, welche von einem Schlitz der Weichenstellplatte (Fig. 1) betätigt wird. 



  Fig. 5 ist eine schematische Ansicht der Signalstelleinrichtung. Fig. 6 ist eine Ansicht (teilweise Schnitt) des Stellzylinders für das Signal mit der zugehörigen kombinierten Regulier- und Anzeigeventilverrichtung. Fig. 7 ist ein Schnitt durch den Schieber, der die Vollendung der Bewegung der Weichen und Signale anzeigt. Fig. 8 ist eine schematische Ansicht einer Weichenstelleinrichtung. Fig. 9 stellt eine Ansicht des zu dem Ventil nach Fig. 8 gehörigen Schieberspiegels dar. 



   1 ist der   Stellhebel   in der Stollbude, 2 ist der Handgriff dieses Hebels ; 3 ist der Schlitz in dem Hebel, der auf die Sperrstange 4 wirkt, die mit einer Rolle 5, welche in 
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 mit einem horizontalen Teil und mit aufwärts gerichteten Teilen 7 und 8 versehen ist. 



    7"und-   sind die   Atfschlagflächen   an dem Ende des horizontalen Teiles des Schlitzes   ô.   



  9 und 10 sind die   Anzeigekolben,   deren Enden mit Rollen 11 und 12 versehen sind, welche sich in dem Schlitz 6   bewegen, 14   und 15 sind die Anzeigezylinder, in welchen die Kolben   en 9   und   10   sich befinden. Die soeben beschriebenen Teile sind denjenigen entsprechend, welche in der   österr.   Patentschrift Nr. 7171 (Dodgson) beschrieben worden sind. 16 ist der Schiebersitz mit den   Kanälen,   um die   Einströmung   zu regulieren und die Druckluft von dem Hauptrohr zu den   Arbeits-und Regulierrohren abzuschneiden.   Der Schieber des Sitzes 16 ist mit dem Hebel 1 mittels der Stange 17 verbunden. Die Anordnung ist hiebei so getroffen, dass der Hebel 1 und die Stange 17 sich teilweise unabhängig voneinander bewegen.

   Die Stange 17 ist mit einem oben und unten   abgeschrägten   
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 und über den Vorsprung 19 hinwegbewegt ; es sinkt dann die Stange 17 herab, so dass sich die rechte Abschrägung auf der unteren Seite des Kopfes 18 auf der linken Ab- 
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   22 und 23 sind Vertiefungen in dem Hebel   1,   welche mit dem Kopf 18 der Stange 17 in der normalen und umgelegten Stellung des Hebels zusammenarbeiten, 
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 der Rohre 27 und   28.   31 ist das Druckluftreservoir, in welches das Hauptrohr 24 mündet. 



  32 ist ein kombiniertes Rückkehr-Anzeigeventil, welches mit dem Antriebsmechanismus der Weiche verbunden ist. 33 ist der Zylinder zum Verstellen der Weiche und 34, 35 sind die Mombranventile, welche die Einströmungen der Druckluft von dem Rohre 24 zu dem Zylinder 33 und dessen Auspuff beherrschen. Zylinder 33 und die Ventile 34, 35 sind dieselben, wie sie in der österr. Patentschrift Nr. 7171 beschrieben sind (dort mit C,   R20   und R30 bezeichnet). 36 ist die bewegliche Platte, die mit dem Kolben des Zylinders 33 verbunden ist. Die Stange 37, welche die Weichenzungen betätigt, greift in den Schlitz 38 der beweglichen Platte unter Vermittlung einer Rolle oder dgl. ein. In der beweglichen
Platte 36 ist ein Anzeigeschlitz 39 angebracht, der aus Teilen 40 und 41 und einem darauf senkrechten Teil besteht.

   Mit diesem Schlitz 39 arbeitet der Kolben des Ventiles 32 mittels 
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 den Weichenzungen in Verbindung steht und von den Erhöhungen 43 und 44 der beweg- lichen Platte verriegelt werden kann. 



   Fig. 2 zeigt die Schiebereinrichtung in grösserem Massstabe ; der Schieber 16a ist mit einer Kammer 45 und mit Kanälen 25a,   2911 und 300. versehen,   welche in der normalen Stellung sich mit den Kanälen 25,29 und 30, die sich in dem Schieberspiegel befinden, decken ;   in-der Kammer 45   sind zwei Luftpuffer oder Kolben 46 und 47 an- geordnet, deren Kolbenstangen 48 und 49 aus dem Schieber   1611 bis   an den Bügel 50 herausragen ; an letzterem ist eine Feder 51 angebracht, welche den Schieber   le auf   den
Schieberspiegel andrückt.

   In der normalen Stellung des Schiebers   16a   (siehe Fig 2) sind die Rohre 27 und 28 geöffnet, und es kann die Luft durch dje Kanäle 29,   29 & ,   30, 30a austreten, da dir ; Kanäle 29 und   30"auf beiden   Seiten offen sind, wie dies in Fig. 3 dar- gestellt ist. Es ist zu beachten, dass bei dieser Konstruktion konstant Druckluft aus dem
Hauptrohr 24 in die Kanäle 25 und 25a der Kammer 45 strömt, wobei die Druckluft die
Kolben oder Puffer 46 und 47 nach aussen drückt, so dass, wenn man jetzt den Schieber   1611   z. B. nach links bewegt, die Druckluft, die auf den Kolben 47 drückt, den Schieber 16a in die   no.     ale   oder Mittelstellung, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, zurückstellt. 



   Fig. 4 stellt die Einzelheiten der kombinierten   Regulier-und Anzeigeventilvorrichtung   32 (Fig. 1) dar. In der Kammer 55 dieses Ventiles befindet sich ein Doppelkolben 56, dessen
Enden 57 und 58 die eigentlichen Kolben bilden ; die Aussparung zwischen den Kolben 57 und 58 steht durch die Öffnung 59 der Kammer stets mit der äusseren Luft in Ver-   I bindung.   60 und 61 sind Kanäle der Kammer 55, welche mit den Rohren   27b,   28b   (Fig. t)   in Verbindung stehen.

   Ein Arm 62, der sich auf der Stange 41 befindet, welch letztere 
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 und Kanal 73 in Verbindung ; anstatt der Rohre 69 und 72 können Luftkanäle in den   Vontilgebäusen vorgesehen werden.   In jede der Kammern 64 und 65 befindet sich ein Rückschlagventil mit einem Ventilkegel 74, der sich in einem Kolbenventil 75 bewegt. Letzteres besitzt einen Hauptkanal 76 und das Ventil 75 hat kreisförmige Ringe 75* und   75b,   während die Ventilkegel 74 mit zwei oder mehreren schmalen Rippen 74'versehen sind, deren Zweck aus dem nachfolgenden zu ersehen ist.

   In Verbindung mit den ringförmigen Erhöhungen 75' (jedes Ventiles 75) ist eine Scheibe oder Platte 77 angeordnet, die auf Rippen 78 ruht, so dass jederzeit die Luft aus dem Kanal 76 zwischen den Rippen der oben erwähnten Scheibe 77 hindurchströmen kann. Wenn keine Druckluft in die Ventilkammern 65 und 66 einströmt oder wenn die Rohre 27 und 28 geöffnet sind, so bleiben die Ventile 75 in der Normalstellung, wie in der Zeichnung dargestellt ; die Erhöhungen   74 der   Ventile 74 bleiben auf dem Boden der Ventilkammern und der Ring 75a der Ventile 75 ruht auf dem Sitz 79 in den Kammern 64 und 65. 80 ist ein Auspuffkanal, der die linke Seite der Kammer 55 mit der äusseren Luft durch die Kammer 64 verbindet. M ist ein Auspuffkanal für die rechte Seite der Kammer 55, der dieselbe mit der äusseren Luft durch die Kammer 65 verbindet.

   Die Wirkungsweise der Ventile (bestehend aus den Teilen 74 und 75) in den Kammern 64 und 65 ist analog, so dass es nur notwendig ist, dieselbe für eines derselben zu beschreiben. Wenn in das Ventil 64 die komprimierte Luft durch das Rohr 27 einströmt, so wird der Ventilkegel 74 durch dieselbe emporgehoben, so dass er auf dem Ringe 75b aufsitzt ; hiedurch wird der Durchgang 76 in dem Ventil 75 abgeschlossen, so dass dieses sich aufwärts bewegt und der Ring 75b den Kanal 66 öffnet, so dass Druckluft in die Kammer 55 einströmen kann, um auf die linke Seite des Kolbens 57 zu drücken, so dass letzterer weiterbewegt wird und den Kanal 60 öffnet (der Kolben schliesst zur selben Zeit den Kanal 70) ; dadurch strömt die Druckluft durch das abgezweigte Rohr 27b (Fig. 1) und von da aus zu dem Zylinder 33,   um   die Weichenzungen zu verstellen.

   Wenn die Bewegung der Weiche vollendet ist, macht der Kolben 56 eine weitere Bewegung nach rechts und öffnet dadurch den Kanal 73.
Der Kolben 58 bringt hiebei die Kanäle 70 und 69 durch die Öffnung 59 mit der Aussenluft in Verbindung. Die Druckluft strömt durch das Rohr 72 und Kanal 71 im oberen
Toil der   Vontillmmmer   65 durch den Hauptkanal 76 des Ventiles 65, das sich in der genannten Kammer befindet und dann durch das Rohr 28 zu der Anzeigevorrichtung in der   Strllbudo   und zeigt dort die erfolgte Umstellung der Weiche an. 



   Fig.   fi   stellt den Zylinder 82 dar, der zur Bewegung des Signales dient (Fig.   )   nebst seinem Regulier-und Anzeigeventil, welches letzteres an dem Zylinder 82 angebracht ist.   Die Signal-, Regulier-und Anzeigeventitvorrichtung   besteht aus einer etwas   abgeänderten  
Konstruktion des kombinierten   Regulier- und Anzeìgeventiles 32   (in Fig. 1 und in Fig. 4 im Detail dargestellt). Wie Fig. 6 zeigt, ist ein Schieber 84 angeordnet, welcher mit den   Kanälen   85 und 86 in den Zylinder 82 zusammenarbeitet. Die Kanäle 85 und 86 befinden sich in   dorn Deckel   des Zylinders 82.

   Der Kanal 85 ist mit dem Hauptdruckluftrohr 24 verbunden, so dass der Schieber 84 die Einströmung der Druckluft von dem Rohr 24 durch den Kanal 86 zu dem Zylinder reguliert, um das Signal von der normalen oder der Stellung   "Halt" in   die   Sicherheitsstellung   zu bringen ; ebenso wird der Auspuff des Zylinders 82 durch den Kanal 86 reguliert. Die Ventile'in den Kammern 64 und 65 sind ihrer Kon- struktion nach denjenigen ähnlich, wie sie in Fig. 4 dargestellt sind.

   Die Druckluft, die 
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   strömt   durch den Kanal 87 in den Zylinder 82 ein, während Kanal 88 und das Rohr 89 die   zurückkehrende Luft von   der Kammer 55 nach der Kammer 65 und durch das Rück-   sehlagventil   in der Kammer 65 zu dem   Regulierrohr   28 und dann zu der Anzeigevorrichtung der   Stcllbude führt. Das   Rohr 90 ist mit dem Kanal 87 und mit einem Kanal 91 mit dem oberen Teil des Zylinders 82 verbunden und bringt die Druckluft, die in die Kammer 55 durch das Ventil in der Kammer 65 eingeströmt ist, weiter zu dem Zylinder   82,   um den Kolben 92, der sich in demselben befindet, zu bewegen und damit den Signalarm 93 (Fig. 5) in die normale oder in die Stellung"Halt"zu bringen.

   Der Zylinder 92 ist ein 
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 den Hebel 1 in der Richtung des Pfeiles bis an die Anschlagfläche   8a,   die sich rechts in dem Schlitz 6 befindet, so gelangt die Rolle 12 des Anzeigezylinders 10 mit dieser Anschlag-   Sache   in Berührung und eine weitere Bewegung des Hebels von Hand aus ist nicht möglich. Bei dieser Verschiebung des   Hebels   wird der Schieber   J6* des Ventiles j6 durch   die Stange 17 bewegt, wie dies vorher beschrieben worden ist.

   In dieser Stellung ist der Kanal 30 und das Rohr 28 von dem Auspuff abgeschlossen und der Kanals in dem Schieber steht mit dem Hauptrohr 24 und dem Hauptrohr 27 in Verbindung, so dass die Druckluft zu dem Rohr 27 und in die Kammer 64 des   kombinierten Regulier-und   Anzeigeventiles 32 strömt (Fig. 1-4). Die Druckluft, die in die Kammer 64 eintritt, ¯bewegt das Ventil, das sich in derselben befindet, um dann durch das Rohr   f 27   und das   Rohr. 37   (Fig. 1) zu der Membrane des Relaisventiles 35 zu strömen, wobei letzteres bewegt wird, wie dies in der österr. Patentschrift Nr. 7171 beschrieben ist. Wenn Druckluft von dem 
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 demselben nach links und durch den Schlitz 38 in der beweglichen Platte 36, indem die Stange 37 eingreift, werden die Weichenzungen in die umgekehrte Stellung bewegt.

   Der doppelte Kolben 56 (Fig. 4) bewegt durch die durch die Kammer 64 einströmende Druckluft, wie vorher beschrieben, die Rolle auf Stange 41 aus dem linken abgebogenen Teil 40 des Schlitzes 39. Wenn die Bewegung der Weichen vollendet ist, so macht die Stange 41 durch die Druckluft, welche auf den Kolben 57 drückt, eine weitere Bewegung, so dass die Rolle auf der Stange 41 in den rechten, abgebogenem Teil 41 des Schlitzes 39 bewegt wird, so dass die Weiche verriegelt wird.

   Die weitere Bewegung des Kolbens 56 öffnet   "n   Kanal 73 in der Kammer 55 (und schliesst zu derselben Zeit die Verbindung mit der äusseren Luft durch die Öffnung 59 ab), so dass die Druckluft durch das Rohr 27 in die Kammer 55 einströmt und jetzt durch den Kanal 73 und das Rohr 72 in die Kammer 65 gehen kann, dann durch den Hauptkanal 76 des Ventiles und von da aus in das andere   Hauptrohr,   28 und durch dieses Rohr und das Rohr   28a   in den Anzeigezylinder   15,   wo 
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 des Schlitzes 6 eintritt und somit automatisch die Bewegung der Stange 4 vollendet.

   Der
Schieber 1611 des Ventiles 16 wird automatisch in seine normale oder Mittelstellung ge- bracht mit Hilfe der Druckluft, die auf den Kolben 46 (Fig. 2), wie dies vorher beschrieben worden ist, drückt, so dass die   Kanäle 29   und 30 und die Rohre 27 und 28 wieder geöffnet sind, um die Luft durch die Kanäle   29"     und 3011 ausströmen   zu lassen. Die Rückstellung der Weiche in die normale Stellung erfolgt in analoger Weise. 



   Die Einrichtungen nach Fig. 5 und G dienen dazu, den Signalen von der normalen   Stellung "Halt" in   die   SicherheitssteHung   zu bewegen oder umgekehrt,   ähnlich   wie dies bei dem Gegenstande der Fig. 1-4 stattfindet. Die Unterschiede bestehen   hauptsächlich   in der   abgeänderten   Konstruktion   des kombinierten Regulier-und Anzeigeventiles   und der
Anordnung der Verbindung mit dem Zylinder 82, wie dies vorher beschrieben worden ist.
Das Ventil nach Fig. 6 reguliert die Bewegungen der Signale.

   Angenommen, der Signal- arm soll eine Bewegung von der normalen   Stellung"Halt"in   die   SicherheitssteUung   machen (Fig. 5 und 6), so strömt die Druckluft durch das Rohr 27 (mit Hinweis auf die
Fig. 1-4) zu dem Ventile in der Kammer 64, dann durch den Kanal 66 in die Kammer 55 und drückt auf den Kolben 57 und treibt somit den Doppelkolben und damit das Ventil   8J   nach rechts, so dass der Kanal   84a in   diesem Ventil den Kanal 85 mit dem   Kanal S6 ver-   bindet, so dass Druckluft von dem Rohr 24 in den Zylinder 82 einströmt, um den   Kolben 92   zu bewegen. Mittels der Kolbenstange   96. wird   der Signalarm 93 in die   Sicherheitsstellung   gebracht.

   Wenn der Kolben 57 den Kanal 88 öffnet, so geht die Druckluft durch den- selben hindurch in das Rohr 89, zu dem Ventil in der Kammer 65, in das Rohr 28 und dann zu der Anzeigevorrichtung in der Stellbude genau in derselben Weise, wie dies   vrt}"r beschrieben   worden ist, mit Hinweis auf die Fig.

     1-4,.   Um den Signalarm 93 aus der horizontalen oder aus der   Stellung #Halt" wieder zurückzubringen,   strömt die Druck- luft durch das Rohr 28 hindurch und geht zu dem Ventil in der Kammer 65 und dann durch den Kanal 67 zu der Kammer 55, bewegt den Kolben 56 und das Ventil   84,   wobei das untere Ende des Zylinders 82 mit dem Auspuff in Verbindung gebracht wird (durch   Kanal 86)   und öffnet zu gleicher Zeit den Kanal   87,   so dass die Druckluft jetzt durch den Kanal 87 in das Rohr 90 und durch den Kanal 91 in den oberen Teil des Zylinders 82 über den Kolben geht, so dass sich der Kolben samt seiner Kolbenstange 96 nach abwärts 
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 Fig.

   6) passiert der Kolben den Kanal 95 in dem Zylinder und die Druckluft geht von dem Zylinder durch den Kanal   95   in das Rohr   94,   durch die   Vontilkammer   64 und dann durch das Hauptrohr 27 in die Anzeigevorrichtung der   Stellbude   und vollendet dort automaische die Bewegung des Hebels, wie dies vorher beschrieben worden ist. 



   Bei der Abänderung des   Hauptregulierventiles   16 in ein   Anzeigeventil,   wie dies in Fig. 7, 8 und 9 dargestellt ist, besteht der Unterschied zwischen der Konstruktion und derjenige in Fig. 2 darin, dass eine Wand 114 vorgesehen ist, welche die Kammer 45 des Schiebers   164   in zwei Kammern teilt. Diese Scheidewand ist mit einem Auspuffkanal 115 versehen und hat der Schieber Luftkanäle 116 und   117,   die in Verbindung mit den Kanälen   118, 119, 120   im Schieberspiegel 26 stehen, wenn sich der Schieber in der normalen Stellung befindet, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist. In dem Schieberspiegel 26 befindet sich weiters ein Kanal 121, der mit dem Auspuff in Verbindung steht.

   Die Stange 41 des Schiebers   16*   ist mit dem Anzeigeschlitz 122 (Fig. 8) der beweglichen Platte 36 verbunden. Fig. 8 stellt eine Abänderung des Regulier-und Anzeigeventiles dar, das in die Rohre 27 und 28 eingeschaltet ist. Diese Abänderung besteht darin, dass hier der Doppelkolben 56 weggelassen ist, wobei die Rohre 27 und 28 mit den Ventilkammern 65 und 64 verbunden sind und ebenso mit den Kanälen 120 und   121,   die sich in dem Schieberspiegel 26 (Fig. 7 und 9) befinden. Anstatt dass die Kanäle 66 und 67 in die Kammer 55 münden (Fig. 4), sind bei dieser Anordnung, wie in Fig. 8 dargestellt ist, die Rohre 124 und 123 mit den Kanälen 66 und 67 verbunden und diese Rohre sind ebenfalls mit den Membranrelaisventilen 34 und 35 in Verbindung gebracht.

   Von den Rohren 123 und 124 
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 kanal 115 (Fig. 7) ist vorgesehen, damit die Druckluft, die sich zwischen dem Schieber   160.   und dem Schieberspiegel befindet, durch den Auspuff entweichep kann, anstatt durch eines der Rohre zu gehen, die an dem Schieberspiegel angeschlossen sind. 



   Die Wirkungsweise des Apparates, wie er in Fig. 8 dargestellt ist, ist die folgende : Angenommen, es wird die Weiche von der normalen Stellung in die umgekehrte Stellung gebracht, so wird die Druckluft in das Rohr 27 einströmen (durch die Bewegung des Hebels   1)   und wird dann in die Ventil kammer 65 eintreten, um das Doppelventil zu bewegen und den Kanal 67 zu öffnen (siehe Fig. 4), wodurch dann die Druckluft in denselben eintritt und von da aus in das Rohr 123 zu dem Membranrelaisventil 35 geht, welches somit bewegt wird. Das Rohr 24 wird dadurch mit dem Zylinder 33 verbunden, wodurch die Weiche in die umgekehrte Stellung gebracht wird.

   Die Druckluft strömt in das Rohr   123   ein, wie oben beschrieben und tritt ebenso in das Rohr 125 und in den Kanal 118 (Fig. 7 und 9) ein und geht durch den Kanal 117 in den Schieber in der   Kammer     45   (Fig. 7) auf die linke Seite des Kolbens 47, kann aber den Schieber nicht bewegen, da er in seiner Stellung durch die Stange   41,   die mit dem Schlitz 122 in der   beweglichen l'latte   36 (Fig. 8) verbunden ist, gehalten wird. Wenn nun die   Stahlplatte   bewegt wird und die Weiche betätigt, so wird auch die Stange 41 bewegt (durch den linken geneigten Teil des Schlitzes   122),   welche den Schieber 16a (Fig. 7) bewegt und die   Kanäle   120, 121 werden geöffnet.

   Wenn die Bewegung der beweglichen Platte und der Weichen vollendet ist, wird der   Schieber 16a   weiter bewegt (mittels des rechten geneigten Teiles des   Schlitzes 122),   wodurch der Kanal 117 mit den   Kanälen   118, 121 des Schieberspiegels (Fig. 7 und 9) in Verbindung gebracht wird, so dass die Druckluft in das Rohr   125   strömt. Dieselbe geht jetzt durch die Kanäle   118, 117 und 121   in das Regulierrohr 28 (welches jetzt als Anzeigerohr wirkt) durch die Ventilkammer 64 in das Rohr 28 und durch das Rohr   281\     zu   dem Anzeigezylinder 15, so dass die Bewegung des Hebels 1 automatisch vollendet wird, wie dies mit Bezug auf Fig. 1 beschrieben worden ist.

   Die
Rohre 27 und 28 sind dann geöffnet und stehen mit dem Auspuff in Verbindung durch das Ventil   16,   das mit dem Hebel 1 verbunden ist. 



   Es ist zu ersehen, dass, wenn die Stange 41 (Fig. 7 und 8) von der beweglichen
Platte losgelöst wird, die Druckluft die Kolben 47 oder 46 bewegt und dadurch den
Schieber 1611 automatisch in eine Stellung bringt, in welcher die Rohre, 27 und 28 geöffnet sind und mit dem Auspuff in Verbindung stehen. Infolgedessen werden die Kanäle oder
Rohre, die mit diesen genannten Rohren verbunden sind, ebenfalls geöffnet und mit dem
Auspuff verbunden, so dass kein falsches Zeichen gegeben werden kann. Die Tatsache, dass kein Zeichen gegeben ist, zeigt dem Wärter in der   Tell bute   an, dass der   Mechanismus   gestört ist. 



     Das lIauptventil 16 kann auch   als Dreiweghahn ausgebildet werden, wobei der mittlere   Kana !   auf der rechten und die beiden anderen   Kanäle   auf der linken Seite an- gebracht werden können. Der mittlere Kanal wird dabei mit dem   Hauptrohr verbunden   und die beiden anderen mit den Regulierrohren.

Claims (1)

  1. PATBNT. ANSPROOHE : 1. Einrichtung zur pneumatischen Stellung von Weichen und Signalen, mit lösbarer Kupplung zwischen dem betätigenden Hebel und dem zur Steuerung dienenden Dreiwegschieber, dadurch gekennzeichnet, dass der durch den betätigenden Hebel, entgegen der konstanten Wirkung des Druckmittels, aus seiner Mittelstellung gebrachte Dreiwegschieber (16*) nach der die erfolgte Betätigung der Weiche oder des Signals anzeigenden Endbewegung des Stellhebels von diesem freigegeben und selbsttätig durch das Druckmittel wieder in die Mittelstellung zurückgeführt wird.
    2. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in eine zylindrische Kammer (45) des Dreiwegschiebers mit zwei Kolben (46, 47) Druckmittel aus dem Hauptleitungsrohr (24) eintritt, so dass, nachdem der Schieber (6*) durch die Abschrägung (21) am betätigenden Hebel (1) und den Ansatz (18) der Schieberstange (17) aus der Mittelstellung gebracht worden ist und so eine Verschiebung eines der Kolben (46, 47) stattgefunden hat, nach Freigabe des Ansatzes 18 durch die Abschrägung 21 des Hebels bei dessen Endbewegurg der Schieber durch das die beiden Kolben auseinander schiebende Druckmittel wieder in die Mittellage zurückgeführt wird.
    3. Eine Ausführungsform des Hauptschiebers nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle Schieberkörper (16^) in dauernder Verbindung mit dem Druckmittel-Hauptzu ! eitungsrohr (24) steht und bei seinen mittels der abgeschrägten Ansätze (18, 21) erfolgenden Verschiebungen den Druckmittelzutritt zu der einen oder der anderen der Betätigungsleitungen (27, 28) steuert.
    4. Eine Ausführungsform des Schiebers nach Anspruch 3, die mit Vorrichtung (Platte 36, Fig. 8) zur Betätigung der Weichen zu verbinden ist, um als f, izeigeschieber zu dienen, gekennzeichnet durch eine Scheidewand (114) mit Auspufföffnung (115) zwischen den Kolben (46,47) und die Druckmittel-Einlasskanäle (116, 117) im Schieberkörper (16"), welch letztere derart angeordnet sind, dass bei jeder Endlage der Weichenspitzen einer dieser Kanäle (116) je zwei Öffnungen (119, 120, 118, 121) im Schieberspiegel (26) miteinander verbindet, um Druckmittel in die jeweilig als Anzeigeleitung dienende Betätigungleitung eintreten zu lassen.
    5. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (16) durch Rohre (27, 28) mit einer Steuerungsvorrichtung (32) verbunden ist, deren Kolben oder Schieber (56) die Vorrichtung zur Betätigung der Weichen (der Platte 36, Fig. 1) in beiden Grenzstellungen verriegelt, wobei zwei Doppelventile (74, 75) den Druckmitlzutritt aus den Rohren (27, 28) zu dem die Weichenspitzen oder Signale betätigenden Zylinder (33, 82) oder zu dem Steuerungsorgan (34. 35) desselben und den Zutritt des zurückkehrende Druckmittels durch die Rohre (28, 27) zu den Anzeigezylindern (15, 14) steuern.
    6. Eine Ausführungsform der Steuerungsvorrichtung (32) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (55), in welcher der die Verriegelungsstange 41 tragende Doppelkolben oder Schieber (56) angeordnet ist, Öffnungen (60, 61) für den Durchgang des Druckmittels, welches die Antriebsvorrichtung (33) der Weichenspitzen betätigt, besitzt, während Öffnungen (66, 67) dieser Kammer zu Gehäusen (64, 65) führen, in deren jedes eines der Doppelventile (74,75) enthalten ist, wobei Öffnungen und Kanäle (70, 69 und 73, 72) die mit den Auspufföffnungen 80, 81 versehenen Kammern (64 bezw. 65) mit der ab- liegenden Kolbenseite bezw. dem Auspuff (59) verbinden.
    7. Eine Abänderung der Steuerungsvorrichtung (32) nach Anspruch 6 für Signalstell- einrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckmittel-Hauptleitungsrohr (24) zu einer Öffnung (85) führt, welche mit einer Öffnung (86) im Motorzylinder (82) durch eine Aus- nehmung (fusa) im Schieber (84) in Verbindung treten kann, um Druckmittel aus dem Hauptleitungsrohr in den Zylinder treten zu lassen.
    8. Eine Ausführung der Doppe1ventile in den Kammern (64 und 65) nach den An- sprühen 5 und 6, gekennzeichnet durch einen hohlen oder Kolbenschieber (75), in welchem "ich ein Kegel- oder Tellerventil (74) bewegt, welches zunächst den Durchgang des Druck- mittels durch den Schieber (75) absperrt, worauf der Schieber (75) durch das Druckmittel bewegt wird, um eine Öffnung (67) freizugeben, durch welche das Druckmittel behufs Be- tätigung des Motors (35) strömt, wobei der Schieber (75) überdies Öffnungen (78) besitzt, um das Zurückströmen des Druckmittels durch den Schieber (75) zu den Anzeigezylindern des jeweilig¯als Anzeigeleitung dienenden Rohres (27 bezw. 28) zu gestatten.
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