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Die Erfindung betrifft einen Kipptrommelmischer für Baustoffe od. dgl., dessen Mischtrommel zwischen zwei Ständern gelagert ist, die durch einen mittleren Längsträger untereinander steif zu einem gemeinsamen
Gestell verbunden sind, unterhalb dessen sich die Ständer unter lösbarer Verbindung in Beinen fortsetzen, von denen eines ein mit Laufrädern ausgerüstetes Spreizbein ist.
Ein so ausgebildeter Kipptrommelmischer lässt sich wegen der Lösbarkeit der Beine auf ein
Versandvolumen zusammenlegen, das billigste Versandkosten ermöglicht.
Bei den bisher bekannten Ausführungen dieser Art sind die Beine vollkommen aus dem Verband mit dem
Gestell des Mischers lösbar, werden zum Versand in den Versandkarton gelegt und müssen vom Erwerber mit dem Gestell verbunden werden.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass es nicht jedermann zumutbar ist, die beiden losen Beine an den zugehörigen Ständern in der vorgesehenen Art und Weise narrensicher zuverlässig zu vereinigen und stabil zu befestigen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, den Kipptrommelmischer so zu gestalten, dass er bei gleichem oder nahezu gleich kleinem Versandvolumen bequemer und leichter montierbar ist, wozu auch die Beweglichkeit des beladenen Versandkartons gehören kann.
Gemäss der Erfindung gelingt dies dadurch, dass beide Beine vermittels je eines Bolzens in unter den mittleren Längsträgern klappbarer Dauerverbindung mit dem Gestell stehen, mit dem sie durch je einen weiteren Schraub- oder Riegelbolzen fest verbindbar sind.
Bei der Erfindung bleiben beide Beine im Verband mit dem Gestell ; es bedarf für den Benutzer keinerlei Überlegung, welches Bein an welchem Ständer zu befestigen ist. Von den mindestens zwei Befestigungsmitteln ist eines schon eingeschlossen, so dass bei der Montage nur noch ein weiteres eingeschlossen werden muss. Durch das Unterklappen der beiden Beine unter den mittleren Längsträger wird das Versandvolumen in der gewünschten Weise verkleinert.
Dazu ist nicht unbedingt erforderlich, dass die Laufräder von ihrer Achse gelöst werden, was an sich denkbar und leicht möglich ist und wegen der gegenseitigen Austauschbarkeit auch zu keinen Schwierigkeiten führen kann. Belässt man die Laufräder an dem Spreizbein, ist gemäss Weiterbildung des Erfindungsgedankens vorgesehen, dass das Spreizbein mit den Laufrädern unter das Standbein klappbar ist. Damit bleibt der gesamte Mischer auch mit untergeklappten Beinen auf den Laufrädern fahrbereit.
Das gilt selbst in dem im Versandkarton eingepackten Zustand, wenn man die Laufräder aus Fenstern im Versandkarton heraustreten lässt. Für den Benutzer wird der im Versandkarton angelieferte Mischer, der zum Tragen für eine Einzelperson zu schwer ist, leicht beweglich.
Für den Versand selbst, bei dem auch mindestens zwei Versandkartons übereinander gestapelt zwecks guter Ausnutzung des Frachtraumes, z. B. im Eisenbahnwaggon, erwünscht sind, bietet das Herausragen der Laufräder aus Fenstern an der Unterseite des Versandkartons eine transportgünstige Verrastung, indem an der Oberseite des darunter befindlichen Versandkartons entsprechende Fenster zum Eintauchen der Laufräder des Mischers vorgesehen sind, der sich in dem darüber gestauten Versandkarton befindet. Damit lässt sich sogar ein Versandkarton-Stapel leicht von Hand in den Eisenbahnwaggon fahren. Dort an dem vorgesehenen Platz angekommen, bedarf nur der jeweilig zu unterst liegende Versandkarton einer entsprechenden Holzpalette, um die Ladung rutschfest zu verstauen.
Die Erfindung bietet also auch für den Versand und das Verladen günstige und preissenkende Vorteile.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Längsseitenansicht, Fig. 2 eine Schmalseitenansicht und Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Kartonstapels mit darin verpackten Mischern in auseinandergezogener Darstellung.
Das Gestell des Kipptrommelmischers besteht aus einem mittleren Längsträger einem Ständer --2-- mit Standbein--3--und einem Ständer --4-- mit Spreizbein --5--. Zur Versteifung des Gestells ist zwischen dem Längsträger--l--und den Ständern--2 und 4--je ein Knotenblech--6-
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liegende Achslinie schwenkbar bzw. um 360 durchdrehbar gelagert. Der Bügel--9--trägt einen Lagerzapfen --11-- für eine Mischtrommel--12--, die um diesen Lagerzapfen--11--drehbar ist.
Der Drehantrieb erfolgt über einen aussen an der Mischtrommel--12--befestigten Zahnkranz--13--von einem damit kämmenden Zahnrad--14--auf einer das Schwenklager des Bügels --9-- in dem Ständer--4-- durchdringenden, nicht dargestellten Welle, die ihrerseits ihen Drehantrieb von einem Elektromotor--15--
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mittels Schraubbolzen--17--verflanscht.
Das Standbein--3--und das Spreizbein--5--sind mittels je eines Bolzens--18--mit den ihnen zugeordneten Ständern --2 bzw. 4--schwenkbar verbunden. Standbein--3--und Spreizbein--5--
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befinden sich damit in unter den mittleren Längsträger--l--klappbarer Dauerverbindung mit dem Gestell des Kipptrommelmischers. Die der Arbeitsstellung entsprechende, in Fig. 1 und 2 in ausgezogenen Linien dargestellte Strecklage von Standbei --3-- und Spreizbein --5-- ist mittels je eines weiteren Schraub- oder Riegelbolzens-19-fixierbar.
Zum Versand des Kipptrommelmischers erfolgt das Unterklappen von Standbein --3-- und Spreizbein
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umgeklappt wird und so über dem Spreizbein --5-- zu liegen kommt, wie das in Fig. 1 gestrichelt dargestellt ist. Das hat einerseits den Vorteil, dass das Standbein --3-- in der Achse --7-- des Spreizbeines --5-eine seine Unterklapplage fixierende Stütze findet, anderseits bleiben die Laufräder --8-- so weit von der sich dicht über dem Längsträger --1-- befindlichen Mischtrommel --12-- distanziert, dass sie frei drehbar bleiben und so den Kipptrommelmischer auch in seiner Versandstellung fahrbereit halten. Der Fahrbarkeit
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In Fig. l und 2 ist in starken, strichlierten Linien die Umrissschnittlinie eines Kartons--20--dargestellt, in dem der Kipptrommelmischer zum Versand verpackt werden kann. Die Laufräder-8--ragen dabei durch im Boden des Kartons befindliche Fenster--21--, so dass auch der im Karton verpackte Mischer fahrbar bleibt. Zum Übereinanderstapeln mehrerer in Kartons--20--verpackter Mischer weist der Karton--20-- auch in seiner Decke den Fenstern--21--entsprechende Fenster--22--auf, in die die Laufräder--8-- des jeweils im Karton darüber befindlichen Mischers eintauchen können. Das ergibt gleichzeitig eine Verrastung der Kartons untereinander und verhindert so das Verrutschen der gefüllten und übereinandergestapelten Kartons.
Zum rutschsicheren Abstellen eines Kartonstapels ist gemäss Fig. 3 eine Palette--23--als Unterlage vorgesehen, die zum leichteren Unterschieben an einer Seite im Bereich der herausragenden Laufräder gabelartig offen sein kann.
Je nach Grösse des zur Verwendung kommenden Kartons kann der Motor-15-beim Ve ; sand angeflanscht bleiben oder durch Lösen der Schraubbolzen--17--abgenommen und in der Mischtrommel verstaut werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kipptrommelmischer für Baustoffe od. dgl., dessen Mischtrommel zwischen zwei Ständern gelagert ist, die durch einen mittleren Längsträger untereinander steif zu einem gemeinsamen Gestell verbunden sind, unterhalb dessen sich die Ständer unter lösbarer Verbindung in Beinen fortsetzen, von denen eines ein mit
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