AT332615B - Einrichtung fur die befestigung einer gewebeartigen verkleidung auf der oberflache einer wand oder decke - Google Patents
Einrichtung fur die befestigung einer gewebeartigen verkleidung auf der oberflache einer wand oder deckeInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44C—PRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
- B44C7/00—Paperhanging
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- B44C7/022—Tapestry work
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für die Befestigung einer gewebeartigen Verkleidung auf der Oberfläche einer Wand oder Decke, welche Einrichtung aus zwei ineinandergreifenden Teilen besteht, von denen der erste mit seiner ebenen Rückseite auf der zu verkleidenden Wand befestigbar und zur Aufnahme des zweiten Teiles mit einer durch zwei Längsrippen gebildeten, sich bei der Eingangsöffnung verengenden Längsrinne versehen ist, wobei der Randbereich der Verkleidung zwischen den beiden ineinandergreifenden Teilen festgeklemmt ist, und die Mittelebene der Rinne parallellaufend mit der Rückseite des ersten Teiles angeordnet ist. Hiebei ist der Einfachheit halber von einer gewebeartigen Verkleidung die Rede, worunter jedoch jede Art von Wandverkleidungen aus dünnem, grossflächigem, zug- und zerreissfestem, vorzugsweise genügend biegsamem und elastischem Material verstanden werden kann. Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung, mit welcher die Befestigung der Verkleidung bequem und wirtschaftlich auch mit kurzfristig ausgebildeten Arbeitskräften derart erfolgen kann, dass sie leicht, schnell, praktisch ohne Werkzeuge und ohne Gefahr einer Verletzung von der Wand wieder gelöst werden kann. Es ist bereits ein Wandanschlussprofil zur Verankerung der hochgezogenen Dachhaut bekanntgeworden, welches zwei gegeneinander gerichtete Klemmbacken aufweist, zwischen denen der Längsrand der Dachhaut mittels eines losen Klemmstückes eingeklemmt ist. Eine weitere bekannte Konstruktion betrifft die Herstellung rahmenförmiger Elemente, bei welchen zwischen vier ein Rechteck bildenden Hohlprofilleisten eine Dekorbahn mittels in die Hohlprofilleisten eingesetzter, die Ränder der Bahn darin einklemmender Stäbe gespannt ist. Eine derartige Montage ist für grosse Flächen schwierig durchführbar. Ausserdem besteht bei allen bekannten Konstruktionen die Schwierigkeit, bei gespannter Verkleidung die Ränder derselben ohne besonderen Arbeitsaufwand im Tragprofil so unterzubringen, dass sie ausserhalb des Blickfeldes liegen. Um das gesteckte Ziel zu erreichen und die erwähnten Nachteile der bekannten Konstruktionen zu vermeiden, wird bei einer Einrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass die Rinne aus zwei aufeinanderfolgenden, miteinander in Verbindung stehenden im wesentlichen zylindrischen Räumen besteht, deren Wände in Längsrichtung der Rinne verlaufende Rillen oder Zähne aufweist, und dass der zweite Teil zylindrisch ausgebildet ist. Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welchen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt ist. Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt der Vorrichtung in einer Zwischenstufe und Fig. 2 in der Gebrauchslage. Wie ersichtlich, besteht die erfindungsgemässe Einrichtung aus den zwei Teilen--l und 2--, von welchen der erste ein verhältnismässig dünner halbsteifer Streifen --3-- beliebiger Länge ist, dessen Rückseite --4-- eine ebene Oberfläche hat. Der Streifen ist an einer Seite mit zwei durchlaufenden Längsrippen--5-- versehen, dessen Seitenwände derart profiliert sind, dass die Weite der Eingangsöffnung --6-- einer von den Rippen eingeschlossenen Rinne--7--kleiner ist als der Innendurchmesser derselben. Bei dieser Ausführungsform laufen die Rippen --5-- längs einer der Längsseiten des Streifens-3-, derart, dass unterhalb der Rippen--5--eine verhältnismässig breite Wand--8--verbleibt, an welcher der Teil--l-- mit beliebigen Befestigungsmitteln, vorzugsweise durch Nieten mit schnellarbeitenden Nietmaschinen, auf der zu verkleidenden Wand befestigt werden kann. Der Rand der gewebeartigen Verkleidung --10-- ist in der durchlaufenden Rinne--7--zwischen den Rippen--5--einerseits und dem vorzugsweise aus einem halbsteifen Kunststoff hergestellten schnurförmigen zweiten Teil--2--anderseits festgeklemmt. Das Verhältnis zwischen dem Durchmesser der Rinne--7--und dem des zweiten Teiles ist derart gewählt, dass die zwischen den beiden betreffenden Teilen eingeklemmte Verkleidung unter dem Einfluss eines verhältnismässig kräftigen Druckes festgehalten wird. Die erfindungsgemässe Ausführung bietet zudem den Vorteil, die Verkleidung durch gefällige Linien zu begrenzen, dank der Tatsache, dass der zweite Teil ausserhalb des Blickfeldes liegt. Die Rinne -7-- besteht aus zwei aufeinanderfolgenden, miteinander in Verbindung stehenden im wesentlichen zylindrischen Räumen. Bei diesen beide Räumen ist der Eingang des ersten Raumes auf der einen Seite mit einer Anzahl ziemlich scharfer Rillen --20-- bzw. Zähnen und auf der den Rillen gegenüberliegenden Seite mit einer vollkommen glatten abgerundeten Innenwand versehen, während beim zweiten Raum die Lage der gerillten Wand-22-und der glatten abgerundeten Wand --23-- umgekehrt ist. Die Befestigung der Verkleidung erfolgt in der Weise, dass vorerst der zweite Teil in den ersten Raum (Fig. 13) eingebracht wird, wobei das Gewebe an den Rillen --20-- festgehalten wird, während an der glatten Wand-21--der Teil-2--das Gewebe-10-mitzieht und dadurch eine bestimmte Spannung verursacht. Das Gewebe wird sodann auf der Höhe --24-- durchgeschnitten, worauf der zweite Teil in den zweiten Raum hineingedrückt wird (Fig. 2), wobei das Gewebe --10-- an den Rillen der Wand-22festgehalten wird und auf der andern, glatten Seite durch den Teil--2--mitgezogen wird, demzufolge der Schnittrand des Gewebes aus dem Blickfeld gelangt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Einrichtung für die Befestigung einer gewebeartigen Verkleidung auf der Oberfläche einer Wand oder Decke, welche Einrichtung aus zwei ineinandergreifenden Teilen besteht, von denen der erste mit seiner ebenen Rückseite auf der zu verkleidenden Wand befestigbar und zur Aufnahme des zweiten Teiles mit einer durch zwei Längsrippen gebildeten, sich bei der Eingangsöffnung verengenden Längsrinne versehen ist, wobei der Randbereich der Verkleidung zwischen den beiden ineinandergreifenden Teilen festgeklemmt ist, und die Mittelebene der Rinne parallellaufend mit der Rückseite des ersten Teiles angeordnet ist, EMI2.1 Verbindung stehenden im wesentlichen zylindrischen Räumen besteht, deren Wände in Längsrichtung der Rinne verlaufende Rillen (20) oder Zähne aufweisen, und dass der zweite Teil (2) zylindrisch ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE2051273 | 1971-08-27 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA262072A ATA262072A (de) | 1976-01-15 |
| AT332615B true AT332615B (de) | 1976-10-11 |
Family
ID=3864940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT262072A AT332615B (de) | 1971-08-27 | 1972-03-27 | Einrichtung fur die befestigung einer gewebeartigen verkleidung auf der oberflache einer wand oder decke |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT332615B (de) |
| BE (1) | BE771839R (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2701128A1 (de) * | 1977-01-13 | 1978-07-20 | Hermann Lutz | Vorrichtung zum befestigen von wandbespannungen |
-
1971
- 1971-08-27 BE BE771839A patent/BE771839R/xx active
-
1972
- 1972-03-27 AT AT262072A patent/AT332615B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2701128A1 (de) * | 1977-01-13 | 1978-07-20 | Hermann Lutz | Vorrichtung zum befestigen von wandbespannungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA262072A (de) | 1976-01-15 |
| BE771839R (fr) | 1971-12-31 |
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