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Die Erfindung betrifft einen Ski, dessen Skispitze in der im wesentlichen gerade verlaufenden Seitenlängskante an der Fussinnenseite angeordnet ist.
Unsymmetrisch ausgebildete Skier der eingangs erwähnten Bauart sind z. B. aus der österr. Patentschrift Nr. 262116 bekannt. Nachteilig ist bei der bekannten Ausführungsform, dass die Skischaufel im Vergleich zu symmetrischen Skiern hoch aufgebogen sein muss, damit der angestrebte Effekt auftritt und der Ski an abzulenkende Gegenstände, z. B. Torstangen, nicht zu hart aufschlägt.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, Skier der erwähnten Gattung zu verbessern. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass am Vorderende des Ski, an dessen Unterseite eine im wesentlichen quer zur Skilängsrichtung verlaufende Rippe angeordnet ist, die sich von der Skispitze weg konisch verjüngend ausgebildet ist. Wird mit dem erfindungsgemäss ausgebildeten Ski ein Hindernis, z. B. eine Torstange, angefahren, so wird die Torstange von der Rippe abgefangen und der Ski an der Torstange vorbeigelenkt. Die Rippe dämpft den Anschlag und der Ski wird zufolge des Zusammenwirkens der unsymmetrischen Skispitze und der Rippe weicher als bisher abgelenkt.
Um beim Skilauf, insbesondere beim Torlauf, die gewohnte Skispitze nicht missen zu müssen, kann weiters vorgesehen sein, dass am Vorderende des Ski über der Skispitze eine Blende aus elastischem Werkstoff mit in der Skimittelebene liegender Spitze vorgesehen ist.
Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen, in denen eine beispielsweise Ausführungsform schematisch dargestellt ist, erläutert. Es zeigt : Fig. l in Draufsicht eine Skispitze und Fig. 2 die Skispitze in Seitenansicht.
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weiters an seinem Vorderende eine im wesentlichen quer zur Skilängsrichtung verlaufende Rippe --5-- auf. Die Rippe --5-- verläuft etwa in Richtung der Endfläche ---4-- und ist sich von der Skispitze--3--weg konisch verjüngend ausgebildet.
Wird mit dem Ski--1--eine Torstange--6--angefahren, so wird der Ski--l--von der Rippe --5-- abgefangen und an der Torstange--6--vorbeigelenkt. Dies ist in Fig. l schematisch angedeutet, wo gezeigt ist, wie der Ski--l--mit dem vordersten Ende der Rippe--5--an die Torstange --6-- anstösst und dann etwa in Richtung des Pfeiles --7-- abgelenkt wird, so dass die Torstange an der Skiaussenseite zu liegen kommt und der Skifahrer seine Fahrt ungehindert forsetzen kann. Durch die kombinierte Wirkung der zur Skiinnenseite hin versetzten Skispitze--3--und der sich konisch verjüngenden Rippe--5--entsteht beim Anfahren an die Torstange kein harter Schlag, der ein Auslösen einer Sicherheitsbindung zur Folge haben könnte.
Vielmehr ist der den Ski-l-aus seiner Richtung ablenkende Stoss bei der erfindungsgemässen Ausbildung der Skispitze mit der Rippe --5-- weniger hart als dies ohne die Rippe-5-der Fall wäre.
Um beim Skilauf, insbesondere beim Torlauf, den gewohnten Anblick einer symmetrischen Skispitze nicht missen zu müssen, ist an der Skispitze eine Blende --8-- angeordnet, welche die Form einer üblichen Skispitze --9-- aufweist. Die Blende --8-- deckt die unsymmetrisch angeordnete Skispitze --3-- sowie die Rippe --5-- ab, so dass diese vom Skifahrer nicht gesehen werden und diesen beim Anpeilen z. B. einer Torstange nicht irritiert. Die Blende --8- hat dieselbe Lackierung und Streifen wie der übrige Ski so dass ein einheitlicher Eindruck entsteht.
Wird der Ski--l--von der Rippe --5-- an einer Torstange--6-- vorbeigelenkt, dann wird die elastisch ausgebildete Blende--8--, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, etwas verformt, so dass die Rippe--5--voll wirksam bleibt. Ist die Torstange -6-- aus dem Bereich der Skispitze gelangt, dann nimmt die Blende --8-- wieder ihre ursprüngliche Lage ein.
Mit der erfindungsgemäss ausgebildeten Skispitze wird also nicht nur die Gefahr des Einfädelns beim Torlauf, sondern auch die Gefahr, dass eine Sicherheitsbindung beim Auftreffen des Ski auf eine Torstange aufgeschlagen wird, erheblich vermindert, wobei der Ski dank der vorzugsweise angeordneten Blende--8-einen einem üblichen Ski ähnlichen Gesamteindruck erweckt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Ski, dessen Skispitze in der im wesentlichen gerade verlaufenden Seitenlängskante an der Fussinnenseite
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im wesentlichen quer zur Skilängsrichtung verlaufende Rippe (5) angeordnet ist, die sich von der Skispitze (3) weg konisch verjüngend ausgebildet ist.
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