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Die Erfindung betrifft ein Planumsmessgerät, bestehend aus einer mit einer Röhrenlibelle ausgerüsteten
Setzlatte und einer am einen Ende der Setzplatte angeordneten, senkrecht zu ihr verschiebbar fixierbaren
Nivellierlatte, wobei sowohl die Setzlatte als auch die Nivellierplatte aus einem Metall- vorzugsweise einem
Methallhohlprofil hergestellt ist.
Durch die USA-Patentschrift Nr. 1, 237, 748 wurde bereits eine Vorrichtung zur Festlegung der Neigung von
Schienen in Kurven bekannt, die auch als Planumsmessgerät benutzt werden kann und die eingangs angeführten Merkmale eines solchen Gerätes aufweist.
Da diese Geräte im Bahnkörperbau besonderen Beanspruchungen unterliegen, werden sowohl die Setz- als auch die Nivellierlatten vielfach aus Metall oder metallbewehrtem Material hergestellt.
Die Benutzung von solchem Material hat jedoch im Hinblick auf die Führung von Steuerströmen für
Signale, Schranken usw. den Nachteil, dass bei zwar nicht vorgesehener, aber möglicher metallischer Überbrückung beider Schienen diese Einrichtungen eine den Verkehr sperrende Wirkung herbeiführen, wodurch es zu empfindlichen Störungen des Betriebsablaufes kommen kann.
Es stellt sich daher die Aufgabe, ein Planumsmessgerät zu schaffen, das Sicherheit gegen elektrischen
Stromfluss, insbesondere gegen dessen Unterbrechung durch Überbrückungen usw. bietet. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass das der Nivellierlatte gegenüberliegende Ende der Setzlatte als Isolierstück ausgebildet ist.
Durch diese Ausbildung des Auflagenbereiches der Setzlatte auf der Schiene wird einerseits die elektrische Überbrückung der Schienen verhindert und anderseits ein Teilstromabfluss gegen Null über die Nivellierlatte vermieden.
Da das isolierte Endstück praktisch den gleichen mechanischen Beanspruchungen unterworfen ist wie der übrige Teil der Setzlatte, ist vorgesehen, dass das dem Planumsmesspunkt aufliegende Isolierstück ein metallisches Hohlprofil gleicher Dimensionierung und gleichen Materials wie das des fortsetzenden Teiles der Setzlatte ist, wobei in das Profil des Isolierstückes ein mit den Innenmassen des Hohlprofils korrespondierender isolierender Teil greift und mit einem Bund der Schnittfläche des Querschnittes des Hohlprofiles anliegt, und dass der andere, in den Hauptteil der Setzlatte führende Teil des isolierenden Teiles entsprechend ausgebildet ist.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Planumsmessgerätes an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Die Setzlatte--l--besteht aus dem isolierten Endstück --2-- und dem eigentlichen Arbeitsstück --3--, wobei beide Teile aus Abschnitten eines Leichtmetall-Rechteckrohres gleichen Querschnittes gebildet sind. Diese Teile werden durch einen beidseitig in die Rohre eingreifenden, mittig mit einem Bund, dessen Aussenabmessungen zumindest denen des Rohres entsprechen, versehenen Isolierteil--4--gekoppelt, wobei die Enden der Rohrabschnitte--2 und 3--diesem Bund anliegen.
Die Setzlatte--l--ist an ihren Enden durch entsprechend profilierte Deckel--5 und 6-verschlossen. Durch den Endbereich des Arbeitsstückes--3--fuhrt die Gleithülse--7--zur Aufnahme der Nivellierlatte--8--, die ebenfalls aus einem Leichtmetall-Profil besteht, mit einer Skala versehen ist und eine Fussplatte --9-- aufweist. Die Nivellierlatte--9--kann durch die Knebelspannvorrichtung--10--od. dgl. in ihrer jeweiligen Lage zur Setzlatte--l--fixiert werden.
Die nach oben gerichtete schmale Seite des Rechteck-Profils der Setzlatte--l--nimmt die Röhrenlibelle --11-- mit ihrem Gehäuse --12-- in einem Ausschnitt auf. Das Gehäuse -12- ist so abgestimmt, dass dieses nach dem Einsetzen und Befestigen, vorzugsweise von innen nach aussen, aus dem Hohlprofil führt und mit der Oberfläche der Setzlatte--l--bündig liegt. Darüber hinaus weist das Gehäuse--12-- Lichtdurchtritte für die Beleuchtung der Libelle --11-- auf.
Zur Beleuchtungsvorrichtung ist festzuhalten, dass der Beleuchtungskörper, d. h. die Lichtquelle--13--, unterhalb des Gehäuses -12- innerhalb des Arbeitsstückes--3--der Setzlatte--l--angeordnet ist.
Im Rahmen dieser Anordnung ist eine durch Schraub- oder Spanndeckel verschliessbare Ausnehmung in einem Hochsteg des Hohlprofils der Setzlatte--l--im Bereich der Lichtquelle--13--vorgesehen, wobei an der der Ausschnittseite gegenüberliegenden Fläche die Halterung -15- für die auswechselbaren Batterien angeschlossen ist, die gleichzeitig Träger der Lichtquelle--13--ist. Die Stromzuführung zu der Lichtquelle
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--16-- vorgesehen werden. Wie bereits eingangs erwähnt, ist das der Nivellierlatte -8- gegenüberliegende Ende--2--der Setzlatte--l--als Isolierstück ausgebildet.
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