<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
angegebenen Zwecke ist der Sperrhebel U zunächst mit Sperrflächen u2 und ttl versehen (Fig. 6 und 9-12), von denen die erste (u2) mit einer Sperrfläche su des Daumens S, die zweite (it) mit einer Sperrfläche tl der Nuss T in Eingriff zu treten vermag. Ferner steht der Sperrhebel U unter der Wirkung einer Feder V (Fig. 8), die das Bestreben hat, ihn aus der in Fig. 6 gezeigten
EMI2.2
fläche t4 der Nuss in Eingriff steht.
Die Sperrflächen u1, t1 und u2, s2 sind übrigens so gelegen und gestaltet, dass bei der Schwingung des Sperrhebels die Sperrnächen ul, t'fieher in Eingriff und demgemäss später ausser Eingriff kommen als die Sperrflächen u2, s2.
Der Abzugshebel Q ist mit einem Daumen ql versehen, der über die äussere Seitenfläche des Abzugshebels hinausragt (siehe besonders Fig. 4 und 7).
An dem Gleitbahnträger B ist auf der Seite, nach der hin der Abzugshebel Q liegt, ein mit einem Anschlage Wausgerüsteter Arm bl befestigt (Fig. 1-4). Der Anschlag Jf kaml mitte1st des Handgriffes to1 in zwei Lagen (Fig. 1 und 2-4) gebracht und in diesen festgestellt werden.
Der HandgrifI tv1 ist zu diesem Zwecke mit einer Nase ut (Fig. 2-4) versehen, die entweder
EMI2.3
ersichtliche Lage ein. Beim Umlegen des Abzugshebels Q in Richtung des Pfeiles y (Fig. 5) und bei dem darauffolgenden Loslassen dieses Hebels spielen sich dann die in der Patentschrift
EMI2.4
Wirkung der Repetierfeder R in die Lage der Fig. 5 und 6 (entspannte Lage) zurück.
Während dieser Vorgänge erfährt der Sperrhebel U keine Lageänderung. da er durch den Schubhebel C in seiner ausgerückten Lage festgehalten wird. Der Daumen/S und die Nuss l' kennen ungehindert den Bewegungen des Spannhebels N und der Abzugsnuss P folgen, da für (lie Schwingbewegung des Daumens S zwischen ihm und dem durch den Schubhebel ('fest- gehaltenen Sperrhebel U genügend Platz zur Verfügung steht und die Nuss T und der Sperrhebel U sich mittelst der Zylinderflächeu 44 berühren.
Nach dem Schusse vollzieht das Geschützrohr seinen Rück- und Vorlauf. In der ersten Hälfte des letzteren wird der Verschluss, wie eingangs erwähnt, geöffnet und durch den 9pers- hebel H in seiner Offenstellung festgehalten (Fig. 2). Beim Öffnen des Verschlusses entfernt sich
EMI2.5
gerückte Lage bei, da seine Zylinderfläche u4, nachdem der Abzugshebel Q in seine Ruhelage zurückgekehrt ist, wieder mit der Zylinderfläche t4 der Nuss T in Eingriff steht. Beim Onnen des Verschlusses gelangt der Abzugshebel Q in eine solche Lage, dass während des weiteren Vor
EMI2.6
in seine wirksame Stellung (Fig. 2-4) gebracht. Darauf wird zunächst in der soeben beschriebenen Weise durch Zurückziehen des Abzugshebels Q von Hand abgefeuert.
Nunmehr trifft beim Vorlaufe nach dem Offnen des Verschlusses der Daumen ql des Abzugshebels gegen den Anschlag M'
EMI2.7
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
wird daher, wenn nun im letzten Teile der Drehung des Abzugshebels die Nase pl der Abzugsnuss P die Nase o1 der Spannnuss 0 freigibt, in seiner gespannten Stellung festgehalten (vgl. Fig. 10
EMI3.2
Fig. 11 in die Stellung nach Fig. 12 übergeht, wird sodann auch die Sperrfläche tl der Nuss T von der Sperrfläche Ul des SperrhebeLs U freigegeben, so dass die Abzugswelle p sowie die übrigen Teile des Zündschlosses durch die Repetierleder R in ihre Ruhelage (Fig. 5 und 6) zurückgebracht werden können.
Infolge des nacheinander erfolgenden Aufhebens der Sperrung des Daumens S und der Nuss T wird ein Aufeinandertreffen der Spannuss 0 und der Abzugsnuss P beim Vorschnellen des Schlagbolzens verhütet, so dass eine sichere Wirkung des Zündschlosses auch beim selbsttätigen Abfeuern gewährleistet ist.
Der Vorgang des selbsttätigen Abfeuerns wiederholt sich solange, wie der Anschlag W in seiner wirksamen Stellung gehalten und nach jedem Vorlaufe eine neue Patrone eingeladen wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mit Spannabzugzündschloss versehenes Rohrrücklaufgeschütz, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannabzugzündschloss vor dem Schliessen des Verschlusses selbsttätig in eine gesperrte Spannstellung übergeführt und durch die bei Herstellung des Verschlusses bewirkte selbsttätige Aufhebung der Sperrung ausgelöst werden kann.