AT32919B - Geschütz mit Spannabzugzündschloß. - Google Patents

Geschütz mit Spannabzugzündschloß.

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AT32919B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 angegebenen Zwecke ist der Sperrhebel U zunächst mit Sperrflächen   u2 und ttl   versehen (Fig. 6   und 9-12),   von denen die erste (u2) mit einer Sperrfläche su des Daumens S, die zweite   (it)   mit einer   Sperrfläche     tl der   Nuss T in Eingriff zu treten vermag. Ferner steht der Sperrhebel U unter der Wirkung einer Feder V (Fig. 8), die das Bestreben hat, ihn aus der in Fig. 6 gezeigten 
 EMI2.2 
 fläche t4 der Nuss in Eingriff steht. 



   Die Sperrflächen u1, t1 und u2, s2 sind übrigens so gelegen und gestaltet, dass bei der Schwingung des Sperrhebels die   Sperrnächen     ul, t'fieher   in Eingriff und demgemäss später ausser Eingriff kommen als die Sperrflächen u2, s2. 



   Der Abzugshebel Q ist mit einem Daumen ql versehen,   der über   die äussere Seitenfläche des Abzugshebels hinausragt (siehe besonders Fig. 4 und 7). 



   An dem Gleitbahnträger B ist auf der Seite, nach der hin der Abzugshebel Q liegt, ein mit einem Anschlage   Wausgerüsteter   Arm bl befestigt (Fig.   1-4).   Der Anschlag   Jf kaml mitte1st   des Handgriffes to1 in zwei Lagen (Fig. 1 und   2-4)   gebracht und in diesen festgestellt werden. 



    Der HandgrifI tv1 ist   zu diesem Zwecke mit einer   Nase ut   (Fig.   2-4)   versehen, die entweder 
 EMI2.3 
 ersichtliche Lage ein. Beim Umlegen des Abzugshebels Q in Richtung des Pfeiles y (Fig. 5)   und   bei dem darauffolgenden Loslassen dieses Hebels spielen sich dann die in der Patentschrift 
 EMI2.4 
 Wirkung der Repetierfeder R in die Lage der Fig. 5 und 6 (entspannte Lage)   zurück.   



   Während dieser Vorgänge erfährt der Sperrhebel U keine   Lageänderung.   da er durch den Schubhebel C in seiner ausgerückten Lage festgehalten wird. Der   Daumen/S und   die Nuss l'   kennen ungehindert   den   Bewegungen   des Spannhebels N und der Abzugsnuss P folgen, da für (lie Schwingbewegung des Daumens S zwischen ihm und dem durch den Schubhebel   ('fest-   gehaltenen Sperrhebel U genügend Platz zur Verfügung steht und die Nuss T und der Sperrhebel U sich mittelst der Zylinderflächeu   44 berühren.   



   Nach dem Schusse vollzieht das Geschützrohr seinen Rück- und Vorlauf. In der ersten Hälfte des letzteren wird der Verschluss, wie eingangs erwähnt, geöffnet und durch den   9pers-   hebel H in seiner Offenstellung festgehalten (Fig. 2). Beim Öffnen des Verschlusses entfernt sich 
 EMI2.5 
   gerückte Lage bei,   da seine Zylinderfläche u4, nachdem der Abzugshebel Q in seine Ruhelage zurückgekehrt ist, wieder mit der Zylinderfläche t4 der Nuss T in Eingriff   steht. Beim Onnen   des Verschlusses gelangt der Abzugshebel Q in eine solche Lage, dass während des weiteren Vor 
 EMI2.6 
 in seine wirksame Stellung (Fig. 2-4) gebracht. Darauf wird zunächst in der soeben beschriebenen Weise durch   Zurückziehen   des Abzugshebels Q von Hand abgefeuert.

   Nunmehr trifft beim Vorlaufe nach dem Offnen des Verschlusses der Daumen ql des Abzugshebels gegen den Anschlag   M'   
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 EMI3.1 
 wird daher, wenn nun im letzten Teile der Drehung des Abzugshebels die Nase   pl   der Abzugsnuss P die Nase o1 der Spannnuss 0 freigibt, in seiner gespannten Stellung festgehalten (vgl. Fig. 10 
 EMI3.2 
 Fig. 11 in die Stellung nach Fig. 12 übergeht, wird sodann auch die Sperrfläche tl der Nuss T von der Sperrfläche Ul des SperrhebeLs U freigegeben, so dass die   Abzugswelle p   sowie die übrigen Teile des Zündschlosses durch die   Repetierleder   R in ihre Ruhelage (Fig. 5 und 6) zurückgebracht werden können. 



   Infolge des nacheinander erfolgenden Aufhebens der Sperrung des Daumens S und der Nuss T wird ein Aufeinandertreffen der Spannuss   0 und   der Abzugsnuss P beim Vorschnellen des Schlagbolzens verhütet, so dass eine sichere Wirkung des Zündschlosses auch beim selbsttätigen Abfeuern   gewährleistet   ist. 



   Der Vorgang des selbsttätigen Abfeuerns wiederholt sich solange, wie der Anschlag W in seiner wirksamen Stellung gehalten und nach jedem Vorlaufe eine neue Patrone eingeladen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mit Spannabzugzündschloss versehenes Rohrrücklaufgeschütz, dadurch gekennzeichnet, dass das   Spannabzugzündschloss     vor dem Schliessen   des Verschlusses selbsttätig in eine gesperrte Spannstellung übergeführt und durch die bei Herstellung des Verschlusses bewirkte selbsttätige Aufhebung der Sperrung ausgelöst werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Geschützes nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am Verschlusskeil (D) gelagerten Sperrhebel (U), der unter der Wirkung einer Feder (V) bei ge- öffnetem Verschlüsse den in der Spannstellung befindlichen Spannhebel (N) des Zündschlosses dadurch zu sperren vermag, dass er mit einer Sperrnäche (u2) ü er die Sperrfäche () eines auf EMI3.3 Nuss (T) stützt.
    4. Ausführungsform des Geschützes nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch eine EMI3.4
AT32919D 1907-05-18 1907-05-18 Geschütz mit Spannabzugzündschloß. AT32919B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT32919B true AT32919B (de) 1908-05-11

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ID=3548285

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