<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Anspannung des Tuches 4 erfolgt. Die scharfe Anspannung dieser Tuches ist deshalb erforderlich, damit nicht die Ware sich zwischen dem Tuch 4 und den Leitscheiben 38 festklemmt und dadurch beschädigt wird oder herunterfällt. Um ein strafes Abdichten des Tuches gegen die Leit-
EMI2.2
befestigt, so dass beim Spannen mittelt der Rolle 6 diese Litzen 17 den Hauptteil der Zugkraft aufnehmen, während das Tuch 4 nur mässig beansprucht wird. Ausser der Anode 37, welcher der Strom in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise durch die Lager. 36 zugeführt wird, ist ausserhalb des Tuches noch eine zweite Anode 18 angeordnet, welcher, da sie feststeht, der Strom durch eine beliebige starre Leitung zugeführt werden kann.
Als Kathode dienen Bügel 19, welche an der negativen Stange 20 mittels Klemmschellen 21 verschiebbar befestigt sind. Die Stange 20 dient zur Abnahme des negativen Stromes und ist, um beim Herausnehmen der Ware nicht zu stören, in beliebiger zweckmässiger Weise leicht abnehmbar angebracht. Die Verstellbarkeit der Bügel 19 hat den Zweck, dieselben je nach der Grösse und Gestalt der zu behandelnden Ware verschieben zu können, dabei aber stets so stellen zu können, dass keine dauernde Berührung mit in die Badflüssigkeit tauchenden Teilen des Apparates erfolgt. Diesem Zwecke dient auch eine entsprechende Biegung der Bügel 19. Die letzteren sind unten entsprechend verdickt, um ein Hinaufschieben durchlochter Waren bei der in Fig. 4 durch einen Pfeil dargestellten Bewegungsrichtung des Tuches zu verhüten.
Bei der gezeichneten Ausführungsform ist die erwähnte Verdickung durch enges Umrollen der unteren Enden der Bügel 19 bewirkt, wodurch die Verdickung 22 hergestellt ist. Die Waren 3 ruhen, die Kathodenbügel umgebend, in der unteren Ausbuchtung des Tuches 4. Es ist auf der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich, dass jede Berührung der Bügel 19 mit anderen Teilen des
EMI2.3
Teilen des Apparates vermieden ist.
Um ein Hängenbleiben kleinerer Gegenstände an dem Tuche 4 zu verhüten, ist bei dem Apparat ein Schüttelwerk vorgesehen. Dieses Schüttelwerk ist auf der Welle 24 angeordnet. die in den Vorsprüngen J4 des Gestelles verlagert ist. Die Welle 24 ist beispielsweise mittels der
EMI2.4
Auf der Welle 24 sind die zweiarmigen Hebel 28 befestigt, zwischen denen die Anschlagrollen 29 beispielsweise in Körnerspitzen 30 drehbar sind.
Wenn sich die Welle 24 dreht. so bewegen sich die Rollen 29 im Sinne der an sie angeschlossenen Pfeile und schlagen hiebei gegen das Tuch. welches dadurch erschüttert wird, so dass etwa anhaftende Stücke der Ware ab- eschüttclt werden.
EMI2.5
Befestigungsmittel vorgesehen, mittels deren ein vom äusseren Rand der Leitscheiben bis zur Anude. 37' herabreichendes siebartig durchlochtes Brett. 32 an den Leitscheiben befestigt werde ; : kann. Dieses Brett. 32 ist in Fig. 3 der Deutlichkeit halber fortgelassen.
Nachdem die galvanische Behandlung einer Beschickung des Apparates vollendet ist, werden die Kontaktbügel 19 entfernt. alsdann wird das über die volle Breite des Tuches reichende Brett. 32 In die Nuten. 37 ein-
EMI2.6
zuführung durch Schleifbürsten, wie bei den Trommeln, oder durch hin-und herschwingende Kabel, wie bei den Schaukeln, vermieden wird, wodurch eine grössere Konstanz und Sicherheit der Stromzuführung erzielt wird.
EMI2.7
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
Führungsrollen 7 geführt, deren Achse 8 als Kathode dient.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, bildet das Turh 4 zwischen den Führungsrollen 5 und den Rollen. 7 zwei V-förmige Behälter 9, in welchen die Ware 3 aufgestapelt ist. Wird die Rolle 6 beispielsweise im Sinne des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles gedreht, so schleifen sich die Waren 3 aneinander und an dem Tuch 4 ab, so dass die Waren 3 in einem Arbeitsgange galvanisch überzogen und poliert werden.
Bei der in Fig. 1 und 2 gezeichneten Ausführungsform der Vorrichtung sind zwei V-förmige Behälter 9 vorhanden. Die Anzahl dieser Behälter kann durch Anordnung einer entsprechenden Anzahl von Führungsrollen 5 beliebig vermehrt oder auch (Fig. 3 und 4) vermindert werden. Ebenso kann das endlose Tuch durch ein hin-und herbewegtes Tuch mit demselben Erfolge ersetzt werden.
Bei der Behandlung sehr langer Gegenstände kann das Tuch der Ersparnis halber durch mehrere nebeneinander laufende Bänder ersetzt werden.
Der in Fig. 3 und 4 dargestellte Apparat unterscheidet sich von dem Apparat nach Fig. 1 und 2 zunächst dadurch, dass bei ihm jede Berührung der Kathode mit innerhalb der Badflüssigkeit liegenden Teilen des Apparates vermieden ist.
Bei den bekannten Schaukel-und Trommelapparaten erfolgt die Abnahme des negativen Stromes durch Kathoden, welche mit innerhalb der Badflüssigkeit befindlichen Teilen des Apparates ständig in Berührung stehen. Es hat sich nun im praktischen Betriebe die merkwürdige Erscheinung gezeigt, dass von den Berührungsteilen der Kathode mit den Holzteilen ausgehend sich auf diesen letzteren ein allmählich fortschreitender Metallüberzug bildet, der schliesslich diese Holzteile vollständig überzieht und zu ständigen weiteren Metallverluste Veranlassung bietet.
Dieser Nachteil wird nun durch den neuen Apparat gemäss Fig. 3 und 4 in der Weise vermieden, dass die Abnahme des negativen Stromes durch Kathodenbügel erfolgt, welche zwar in die Badflüssigkeit eintauchen, aber die übrigen in die Badflüssigkeit eintauchenden Teile des Apparates nirgends berühren. Versuche haben ergeben, dass durch diese Anordnung jeder Metall- niederschlag an den übrigen Teilen des Apparates vermieden wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung galvanischer Niederschläge auf geschnittenen Drähten,
Röhren. Stangen und ähnlichen Gegenständen, gekennzeichnet durch ein während des Betriebes bewegtes Tuch. auf welchem die zu behandelnden Waren quer zur Bewegungsrichtung liegen. su dans sie bei der galvanischen Behandlung durch Reibung aneinander und an dem Tuche gleichzeitig geschliffen und poliert werden.