AT32688B - Vorrichtung zur Herstellung galvanischer Niederschläge auf geschnittenen Drähten, Röhren, Stangen und ähnlichen Gegenständen. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung galvanischer Niederschläge auf geschnittenen Drähten, Röhren, Stangen und ähnlichen Gegenständen.

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AT32688B
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Description


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 Anspannung des Tuches 4 erfolgt. Die scharfe Anspannung dieser Tuches ist deshalb erforderlich, damit nicht die Ware sich zwischen dem Tuch 4 und den Leitscheiben 38 festklemmt und dadurch beschädigt wird oder herunterfällt. Um ein strafes Abdichten des Tuches gegen die   Leit-   
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 befestigt, so dass beim Spannen mittelt der Rolle 6 diese Litzen 17 den Hauptteil der Zugkraft aufnehmen, während das Tuch 4 nur mässig beansprucht wird. Ausser der Anode 37, welcher der Strom in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise durch die Lager. 36 zugeführt wird, ist ausserhalb des Tuches noch eine zweite Anode 18 angeordnet, welcher, da sie feststeht, der Strom durch eine beliebige starre Leitung zugeführt werden kann.

   Als Kathode dienen Bügel   19,   welche an der negativen Stange 20 mittels Klemmschellen 21 verschiebbar befestigt sind. Die Stange 20 dient zur Abnahme des negativen Stromes und ist, um beim Herausnehmen der Ware nicht zu stören, in beliebiger zweckmässiger Weise leicht abnehmbar angebracht. Die Verstellbarkeit der Bügel 19 hat den Zweck, dieselben je nach der Grösse und Gestalt der zu behandelnden Ware verschieben zu können, dabei aber stets so stellen zu können, dass keine dauernde Berührung mit in die Badflüssigkeit tauchenden Teilen des Apparates erfolgt. Diesem Zwecke dient auch eine entsprechende Biegung der Bügel 19. Die letzteren sind unten entsprechend verdickt, um ein Hinaufschieben durchlochter Waren bei der in Fig. 4 durch einen Pfeil dargestellten Bewegungsrichtung des Tuches zu   verhüten.   



   Bei der gezeichneten Ausführungsform ist die erwähnte Verdickung durch enges Umrollen der unteren Enden der Bügel 19 bewirkt, wodurch die Verdickung 22 hergestellt ist. Die Waren 3 ruhen, die Kathodenbügel umgebend, in der unteren Ausbuchtung des Tuches 4. Es ist auf der   Zeichnung ohne weiteres ersichtlich, dass   jede Berührung der Bügel 19 mit anderen Teilen des 
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 Teilen des Apparates vermieden ist. 



     Um   ein Hängenbleiben kleinerer   Gegenstände   an dem Tuche 4 zu verhüten, ist bei dem Apparat ein Schüttelwerk vorgesehen. Dieses Schüttelwerk ist auf der Welle 24 angeordnet. die in den   Vorsprüngen J4   des Gestelles verlagert ist. Die Welle 24 ist beispielsweise mittels der 
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Auf der Welle 24 sind die zweiarmigen Hebel 28 befestigt, zwischen denen die Anschlagrollen 29 beispielsweise in   Körnerspitzen   30 drehbar sind.

   Wenn sich die Welle 24 dreht. so bewegen sich die Rollen 29 im Sinne der an sie angeschlossenen Pfeile und schlagen hiebei gegen das Tuch. welches dadurch   erschüttert   wird, so dass etwa anhaftende   Stücke der Ware ab-     eschüttclt werden.   
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 Befestigungsmittel vorgesehen, mittels deren ein vom   äusseren   Rand der Leitscheiben bis zur   Anude. 37' herabreichendes siebartig   durchlochtes   Brett. 32 an den Leitscheiben befestigt werde ; :   kann. Dieses Brett. 32 ist in Fig. 3 der Deutlichkeit halber fortgelassen.

   Nachdem die galvanische Behandlung   einer   Beschickung des Apparates vollendet ist, werden die Kontaktbügel 19 entfernt. alsdann wird das über die volle Breite des Tuches   reichende Brett. 32 In die Nuten. 37   ein- 
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   zuführung   durch Schleifbürsten, wie bei den Trommeln, oder durch   hin-und herschwingende   Kabel, wie bei den Schaukeln, vermieden wird, wodurch eine   grössere Konstanz und Sicherheit   der Stromzuführung erzielt wird. 
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   Führungsrollen 7 geführt,   deren Achse 8 als Kathode dient. 



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, bildet das Turh 4 zwischen den Führungsrollen 5 und den Rollen. 7 zwei V-förmige Behälter 9, in welchen die Ware 3 aufgestapelt ist. Wird die Rolle 6 beispielsweise im Sinne des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles gedreht, so schleifen sich die Waren 3 aneinander und an dem Tuch 4 ab, so dass die Waren 3 in einem Arbeitsgange galvanisch überzogen und poliert werden. 



   Bei der in Fig. 1 und 2 gezeichneten   Ausführungsform   der Vorrichtung sind zwei V-förmige Behälter 9 vorhanden. Die Anzahl dieser Behälter kann durch Anordnung einer entsprechenden Anzahl von Führungsrollen 5 beliebig vermehrt oder auch (Fig. 3 und   4)   vermindert werden. Ebenso kann das endlose Tuch durch ein hin-und herbewegtes Tuch mit demselben Erfolge ersetzt werden. 



   Bei der Behandlung sehr langer Gegenstände kann das Tuch der Ersparnis halber durch mehrere nebeneinander laufende Bänder ersetzt werden. 



   Der in Fig. 3 und 4 dargestellte Apparat unterscheidet sich von dem Apparat nach Fig. 1 und 2 zunächst dadurch, dass bei ihm jede Berührung der Kathode mit innerhalb der Badflüssigkeit liegenden Teilen des Apparates vermieden ist. 



   Bei den bekannten   Schaukel-und Trommelapparaten   erfolgt die Abnahme des negativen Stromes durch Kathoden, welche mit innerhalb der Badflüssigkeit befindlichen Teilen des Apparates ständig in Berührung stehen. Es hat sich nun im praktischen Betriebe die merkwürdige Erscheinung gezeigt, dass von den   Berührungsteilen   der Kathode mit den Holzteilen ausgehend sich auf diesen letzteren ein allmählich fortschreitender Metallüberzug bildet, der schliesslich diese Holzteile vollständig überzieht und zu ständigen weiteren Metallverluste Veranlassung bietet. 



   Dieser Nachteil wird nun durch den neuen Apparat gemäss Fig. 3 und 4 in der Weise vermieden, dass die Abnahme des negativen Stromes durch Kathodenbügel erfolgt, welche zwar in die Badflüssigkeit eintauchen, aber die übrigen in die Badflüssigkeit eintauchenden Teile des Apparates nirgends berühren. Versuche haben ergeben, dass durch diese Anordnung jeder Metall- niederschlag an den übrigen Teilen des Apparates vermieden wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Herstellung galvanischer Niederschläge auf geschnittenen Drähten,
Röhren. Stangen und   ähnlichen     Gegenständen, gekennzeichnet durch   ein während des Betriebes bewegtes Tuch. auf welchem die zu behandelnden Waren quer zur Bewegungsrichtung liegen.   su dans   sie bei der galvanischen Behandlung durch Reibung aneinander und an dem Tuche gleichzeitig geschliffen und poliert werden.

Claims (1)

  1. 2. Vouiehtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Tuch so über Leitrollen geführt ist, dass es beutelartige Einbuchtungen zur Aufnahme der Waren bildet.
    3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Ränder des bewegten Tuches mit Litzen besetzt sind, welche den Hauptzug beim Spannen des Tuches aufnehmen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch ein mechanisch an- getriebenes Schüttelwerk eine andauernde Erschütterung des bewegten Tuches bewirkt wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass an einem beweglichen Teil desselben ein durchlochtes Brett anbringbar ist. welches nach vollendeter Behandlung den Galvanisierraum durchstreichend die Ware emporhebt, während die Flüssigkeit durch die Locher des Brettes frei zurücktreten kann.
AT32688D 1906-12-27 1906-12-27 Vorrichtung zur Herstellung galvanischer Niederschläge auf geschnittenen Drähten, Röhren, Stangen und ähnlichen Gegenständen. AT32688B (de)

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