AT46034B - Galvanisierapparat. - Google Patents

Galvanisierapparat.

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AT46034B
AT46034B AT46034DA AT46034B AT 46034 B AT46034 B AT 46034B AT 46034D A AT46034D A AT 46034DA AT 46034 B AT46034 B AT 46034B
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Meaker Company Fa
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  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description


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  Galvanisierapparat. 



   Vorliegende Erfindung betrifft einen Galvanisierapparat, dessen Wesen darin besteht, dass die Kathoden aus einem in einem Rahmen angeordneten Metalleinsatz bestehen, der an den Enden mit Gleitbrettern und mit begrenzt wirkenden Schüttelvorrichtungen versehen ist, zu dem Zwecke, die zu galvanisierenden Gegenstände während des ganzen Galvanisierprozesses 
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 und aus dem Apparate herauszuheben. 



   Die Anoden sind hier so gelagert, dass dieselben einzeln oder zusammen aus dem Elektrolyt 
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 des Apparates durch Ausnutzung des vorhandenen Stromes   möglichst ökonomisch zu gestalten.   



   In den beifolgenden Zeichnungen zeigt : Fig. 1 den Erfindungsgegenstand in Draufsicht, Fig. 2 denselben in   Seitenansicht, teilweise   im   Längsschnitt,   Fig. 3 einen Schnitt nach der 
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 mit einer der von der Dynamomaschine B1 oder anderen Stromquelle ausgehenden Leitungen steht. Auf dieser Welle B ist gleitbar das untere oder Austrittsende eines Rahmens C'gelagert, der aus den parallelen Seitenschienen c und d der oberen Endschiene c1 besteht. Die Seitenschienen 
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Innerhalb des Rahmens ruht auf diesen Leitungen   d3   ein Einsatz D, der ebenfalls aus mit den   Seitenschicnen   c des Rahmens parallelen Seitenschienen   d   und einer Endschiene d1 besteht. 



  Der Boden dieses Einsatzes besteht aus Metallplatten (vorzugsweise Kupfer), weiche, um die freie Kathodenoberdäche zu beschränken, auf der Oberseite mit Isolationsmaterial d3 bedeckt sind, durch welches Metallstifte d4 vorstehen. Diese sind als Nieten dargestellt, welche in dem Metallboden befestigt sind und deren   Kopfs   über die   Isolierdecke   vorstehen ; aber es kann auch ein Boden aus Isoliermaterial zur Anwendung gelagen, auf dessen Oberfläche Metallstreifen angeordnet und an die Leitungen angeschlossen sind. Der Einsatz ist an den   Seitenschienen   c 
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 und über die Seitenglieder des Einsatzes greifen. 



   Das vordere oder Aufnahmeende des Rahmens und des Einsatzes ist hoher wie das Austrittsende gelagert. Für diesen   Zweck dienen Winkelstützen   E, welche an den Vorderenden jeder Seiten- 
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 auf welcher die   Schüttelleisten EI gelagert   sind, und zwar je eine für jede Seite des Rahmens C. In gerader Linie mit den Seitenschienen c sind an dem Vorderende des Rahmens die nach vorne vorstehenden Arme c4 befestigt, durch deren Enden eine Welle   e1   hindurchgeht, welche ebenfalls 
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   Auf den Rückseiten der Winkelstützen E ist quer über dem Behälter eine Treibwelle E2 gelagert, deren eines Ende mit einer Antriebanemenacheibe e2 ausgerüstet ist und deren anderes Ende eine Seilscheibe oder ein Kettenrad e* tragt, welches den Antrieb für den Aufzug liefert. 



  Dieser hebt die plattieren Gegenstände aus dem Apparate heraus. Jeder Schüttelleiste gegenüber ist auf der Treibwelle E2 eine Hubacheibe e* gelagert, welche, wenn die Treibwelle sich dreht, den Rahmen C und den Einsatz nach vorne zieht, und auf Grund ihrer Gestalt den Rahmen und Einsatz, wenn die Grenze der Vorwärtsbewegung der Schüttelleisten erreicht ist, schnell wieder loslässt.

   Zu diesem Zwecke ist die eine Seite jeder Hubscheibe scharf nach innen gebogen, und um ausserdem noch zu einem schnellen Loslassen beizutragen, ist die untere Rückseite jeder Schüttelleiste gerade unterhalb der Kontaktstelle mit der Hubscheibe ausgeschnitten, so dass, wenn die Leiste bis zur Grenze ihrer Vorwärtsbewegung vorgeschoben worden ist, eine sofortige und vollständige Auslösung eintritt, welche den Schüttelleisten mit dem angeschlossenen Rahmen und Einsatz gestattet, in der Längsrichtung des Behälters zu schwingen. Eine Welle F geht quer durch den Behälter hindurch. An derselben sind starke Zugfedern ! befestigt, deren andere Enden mit den Schüttelleisten verbunden sind, und welche dazu dienen, den Rahmen und Einsatz nach jeder langsamen Vorwärtsbewegung wieder zurückzuschnellen. 



  Auf der genannten Welle ist drehbar ein Aufnahmegleitbrett gelagert, dessen oberes Ende auf dem Umfang der Hubscheiben aufliegt und welches etwas breiter wie der Rahmen C und der Einsatz ist. Das untere Ende des Gleitbrettes steht etwas über den Einsatz vor und besitzt eine nur etwas geringere Breite wie der Einsatz selbst ; diese Konstruktion sichert die Verteilung der zu plattierenden Gegenstände über die ganze Breite des Einsatzes. An dem Ende des Gleitbrettes, oberhalb der Hubscheiben, ist eine starke Zugfeder/3 befestigt, welche schräg nach unten führt und an der Endwand des Behälters befestigt ist (Fig. 1 und 2). Sie dient dazu, das obere Ende des G1ritbrettes fest auf den Hubscheiben in Stellung zu halten. Diese wieder dienen dazu, das Gleitbret, t auf seiner Welle F zu wiegen.

   Wenn die Ansätze e5 an den Hubscheiben unter dem Gleitbrett hinweggehen, zieht die Feder t3 das Ende des Gleitbrettes nach unten auf die Peripherie der Hubscheiben, so dass das Gleitbrett ebenfalls beständig geschüttelt wird und die auf demselben befindlichen Gegenstände auf den Einsatz rollen. 



  An der Unterseite des Rahmens C sind metallische Schuhe c6 befestigt, welche auf der Welle B aufliegen und genügende Länge besitzen, um die vorher beschriebene Hin-und Herbewegung des Rahmens und des Einsatzes in der Längsrichtung des Behälters zu gestatten ;. an ihrem Vorderende sind die Schuhe 06 mit Haken 07 ausgerüstet, welche unterhalb der Welle B vorstehen. Auf jeder Seite des Behälters sind Anschlagblocke G angeschraubt, welche nach innen vorstehen und dazu dienen, die Rückwärtsbewegung des Rahmens und Einsatzes zu begrenzen. Die Rahmenschienen c sind mit Anschlägen g versehen, welche an ihren hinteren Enden angeschraubt sind und dazu dienen, mit den Anschlagblöcken G in Angriff zu treten, um den Rahmen und Einsatz pliitzlieh anzuhalten, wenn dieselben durch die Federn zurückgeschnellt werden. 



  An dem hinteren Ende des Behälters ist in den Winkelstützen H eine Welle h gelagert, welche an ihrem äusseren Ende ein Kettenrad hl trägt, welches die von dem Kettenrade fi3 auf der Treibwelle ss ausgehende Treibkette aufnimmt. Parallel zu der Welle h und quer durch den Behälter hindurchgehen, ist in der Nähe des Bodens desselben eine Welle If1 gelagert ; über diese und die Welle h ist ein Förderband geführt, welches Taschen h4 besitzt, die an dem Bande durch Nieten befestigt sind. Jede dieser Taschen ist in ihrem Boden durchlocht, um das Abfliessen des Elektrolyts zu gestatten ; die Taschen selbst können aus Blech, Hartgummi, Fiber oder einem anderen geeigneten Material hergestellt sein.   
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 und mit Löchern zur Aufnahme der Welle B versehen ist.

   Das Abladeende des Gleitbrettes J steht genügend weit vor, dass die Taschen h4 des Förderbandes mit ihm in Angriff treten können. Wenn dieses letztere sich langsam bewegt, wird das Abladeende des Gleitbrettes allmählich angehoben, bis das Gleitbrett sich in ungefähr wagrechter Stellung befindet, worauf es dann von der Tasche abgleitet und nach unten sinkt, bis es wieder mit der   nächsten   Tasche in Angriff tritt und von dieser wieder abgehoben wird. Auf diese Weise werden die plattierten Gegenstände in die Taschen des Aufzuges hineingeschüttelt und von dem letzteren aus dem Behälter herausgehoben. 



   An die Welle B sind Leitungskabel Angeschlossen, und stehen in elektrischer Verbindung mit den metallischen Leitern   c   des Rahmens, oder können auch unmittelbar mit dem metallischen Boden des Einsatzes verbunden werden. 



   Auf den Seitenwänden des Behälters sind Leitungen k und k2 gelagert, welche, aus flachen 
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   anderen Seite des Behälters auf der Leitung k2. Diese Leitungen k und stehen durch eine Anschlussschiene k3 in elektrischer Verbindung miteinander ; die letztgenannte Anschlussschiene geht quer über den Behälter hinweg und ist an dem einen Pol der Stromquelle angeschlossen. Durch die Tragstange K und Anschlussschienen k3 gehen Bolzen k4 hindurch, welche an ihren unteren Enden die Anoden tragen, die quer zu dem Katbodeneinsatz angeordnet sind und aus dem gleichen Metall bestehen, mit welchem die zu behandelnden Gegenstände plattiert werden sollen. Die Tragbolzen "'. 4 werden gegen das hintere Ende des Behälters nach und nach länger, so dass alle Anoden sich in gleicher Entfernung von dem Kathodeneinsatz befinden. 



  Es kann demnach jede Tragstange K mit ihrer Anode Kl nach oben aus dem Elektrolyt herausgeschwungen werden, um die Anode zu verstellen oder zu erneuern, oder die Plattierung zu verringern und die Stromdichtigkeit zu regulieren. Hiebei wird natürlich der Stromkreis durch die betreffenden Anschlussschienen unterbrochen, ohne jedoch dabei die anderen Anoden in Mitleidenschaft zu ziehen oder den Betrieb des Apparates zu beeinträchtigen ; die vorstehend beschriebene Konstruktion bietet vielmehr ein wichtiges Mittel zur Regulierung des Betriebes. 



  Um einen vollkommenen Kontakt zwischen den Anschlussschienen kl und den Leitungen kund k2 zu sichern, gelangt die in den Fig. 8 und 9 dargestellte Konstruktion zur Anwendung. Bei dieser Konstruktion ist das freie Ende der Tragstange K mit einem metallischen Kontaktstücke "--5 ausgerüstet, welches an die Tragstange angeschraubt und unter derselben unterlegt worden ist ; dieses Kontaktstück ist an seinem Ende mit einer Rippe oder einem Messerkontakt 0 versehen, welcher keilartig zwischen die Kontaktplatten k7 eingreift, die einheitlich mit einem Fussgliede ausgebildet sind, welch letzteres an die Leitungsstange k2 angeschraubt ist. 



  Die Wirkungsweise des Apparates ist die folgende : Wenn der Kathodeneinsatz und die Anoden vollständig in den Elektrolyt eingetaucht sind, werden die zu plattierenden Gegenstände vermittelst des Gleitbrettes f1 langsam auf den Einsatz befördert, und dann wird der Strom eingeschaltet und die Treibwelle in Umdrehung versetzt. Die Drehung dieser Welle mit ihren Hubscheiben dient dazu, nacheinander das Vorderende des Gleitbrettes f1 zu heben und es wieder auf die Hubscheiben fallen zu lassen, wobei natürlich die Zugfeder das Vorderende des Gleitbrettes mit ziemlicher Gewalt auf die Hubscheiben herunterzieht und dadurch die Gegenstände von dem Gleitbrette auf den Kathodeneinsatz herunterschüttelt.

   Die Hubscheiben pressen ebenfalls die Schüttelleisten nach vorne. bis die Ansätze e  an den Hubscheiben die Kontaktstellen an den Schüttelleisten passiert haben, worauf die Federn l'die Schüttelleisten mit dem Rahmen C und dem von diesem getragenen Einsatze mit ziemlicher Gewalt nach rückwärts ziehen, bis die. genannten Teile plötzlich angehalten werden. wobei die auf dem Einsatz betindlichen Giessenstände eschiittelt und auf demselben nach dem tieferen Abladeende hin gerollt werden.

   Um die Rollbewegung der genannten Gegenstände zu erleichtern, ist der Boden des Einsatzes stufenartig hergestellt. und die metallischen Kontakte, ob Stifte oder   
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 des Plattiermetall es angesammelt hat, können die Kathoden entfernt und durch neue Platten ersetzt werden, und die ganz oder teilweise überzogenen Kathodenplatten können nun als Anoden   N-erz   erwendung finden, bis das angesammelte Material verbraucht ist. Zu diesem Zwecke sind die Platten an jedem Ende mit einem Loch versehen, welches bei der Anwendung als Kathoden durch die   Scitcnsehienen des Einsatzes ahgedeckt   ist ; diese Löcher dienen bei der Anwendung als Anoden zur Aufnahme der Tragbolzen k4. Auf diese Weise wird für eine möglichst weitgehende   Ausnutzung des Plattiermateriales Sorge getragen.   



     Bei der beschriebenen Konstruktion können   die   Anoden unabhängig voneinander   aus dem Elektrolyt herausgenommen. und die Anoden können einzeln oder zusammen nach oben aus- 
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 Ersparnis an Strom und Material bei. 

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Claims (1)

  1. PATENT ANSPR ÜCHE : 1. Galvanisierapparat. dadurch gekennzeichnet, dass die Kathoden aus einem in einem EMI3.3 <Desc/Clms Page number 4>
    2. Galvanisierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz schräg gelagert ist und einen Boden aus leitendem Material besitzt, welches nach hinten abgestuft ist, um zu der Rollbewegung der zu plattierenden Gegenstände beizutragen.
    3. Galvanisierapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das am Abladeende des Einsatzes angeordnete Gleitbrett ; durch einen Aufzug in senkrechter Stellung geschüttelt werden kann, wodurch die plattieren Gegenstände von dem Gleitbrett in die Taschen des Aufzuges übèrfiihrt werden.
    4. Galvanisierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Kathode tragende Rahmen (0) durch ein Schüttelwerk eine schnelle Vorwärts-und langsame Abwärts- bewegung erhält, so dass die auf der Kathode befindlichen Gegenstände nach dem Abladegleitbrett (I) hin bewegt werden.
    5. Galvanisierapparatnach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zu plattierenden Gegenstände durch das an dem Aufnahmeende der Kathode gelagerte Gleitbrett gleichmässig in der ganzen Weite der Kathode verteilt werden.
    6. Galvanisierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anoden voneinander unabhängig gelagert sind und bei ihrem Eintauchen in den Elektrolyt eine gleichmässige Entfernung von dem als Kathode dienenden Einsatz einnehmen, und dass jede Anode scharnierartig an der Seitenwand des Elektrolytbehälters befestigt ist und aus demselben herausgeschwungen werden kann.
    7. Galvanisierapparat nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der EMI4.1 voneinander entfernbaren Metallplatten bestehen.
    8. Galvanisierapparat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kathodenboden bildenden Metallplatten mit Isolierplatten bedeckt sind, durch welche Metallstifte nach oben vorstehen, um hiedurch eine grosse Tragfläche, aber eine verhältnismässig nur kleine Kontaktfläche zu schaffen.
    9. Galvanisierapparat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abteilungen des Kathodenbodens als Anoden Verwendung finden können, wenn sich ein hinreichend starker Überzug von Plattiermetall auf ihnen angesammelt hat.
AT46034D 1909-03-01 1909-03-01 Galvanisierapparat. AT46034B (de)

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AT46034B true AT46034B (de) 1911-01-25

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