AT32565B - Verfahren zur Herstellung von Inulin und Lävulose. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Inulin und Lävulose.

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 auch Holzkohle oder Knochenkohle. Die so entstandene, eckige oder trübe Flüssigkeit wird nun filtriert und man erhält eine klare Lösung von Inulin. Wenn nötig, kann man nun abermals neutralisieren, dies ist aber nur in seltenen Fällen erforderlich. Ebenso kann man das Zink in be-   kannter   Weise herausfällen, wenn dies gewünscht wird. 



   Die so gewonnene   inulinhältige   Flüssigkeit wird nun (am besten im Vakuum) bei nicht zu hoher Temperatur konzentriert und kann nun sowohl zur Abscheidung des reinen   Inulins   als zur Herstellung von Lävulose dienen. Will man Inulin gewinnen, so braucht man die Lösung nur bei niedriger Temperatur lange genug stehen zu lassen, bis sich dasselbe abgeschieden hat. Da dies in der Praxis zu zeitraubend und daher zu kostspielig ist, so geht man in nachfolgender Weise vor, wobei die Abscheidung des Inulins vollkommen und rasch erfolgt. Die Inulinlösung wird in einer mit Schlagarmen u. dgl. versehenen Trommel, während man dieselbe in konstanter Bewegung erhält, nach und nach abgekühlt, bis das Ganze eine Masse von schneeiger Konsistenz ergibt. Beim Auftauen dieser Masse fällt das gesamte Inulin als weisses Pulver zu Boden.

   Es empfiehlt sich vor dem Gefrieren   li-l%   fertiges Inulin auszusetzen, dies scheint den Niederschlag zu erleichtern ; auch ist es besser, das Gefrieren in einer Anzahl von verhältnismässig kleinen Behältern vorzunehmen, als in einem grossen. 



   Will man kein Inulin, sondern Lävulose erzeugen, so wird man die Inulinlösung nicht zum Gefrieren bringen, sondern das Inulin schon in der konzentrierten Lösung in Lävulose umwandeln. Dies erfolgt, indem man die Lösung unter einem Druck von etwa einer halben Atmosphäre oder etwas darüber siedet, wobei die Lävulose ohne Verwendung von Säuren, daher in besonders reinem Zustande, erhalten wird.   Selbstverständlich   kann man die Umwandlung auch 
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 herstellen, so kann man die Neutralisierung der   Inulinlösung weglassen,   da ja eine   Umwandlung   von Inulin durch Inversion keinen Schaden bringen kann und die. wie früher besprochen, geklärte und von Verunreinigungen befreite Inulinlösung in Lävulose umwandeln. 



     Die gewonnene Lävuloselösung wird   konzentriert und nach Wunsch in irgend passender Weise weiter gereinigt. Es liegt auf der Hand, dass man ein um so reineres Produkt erhält, je sorgfältiger man bei jedem Schritt in der Zugabe der Reagentien ist. Für medizinische Zwecke kann man so vollkommen chemisch reine Präparate erzielen. Für gewöhnliche Fabrikations-   zwecke   ist diese Peinlichkeit nicht nötig. In manchen Fällen empfiehlt es sich sogar, das Produkt mit einer Spur von Alkalinität oder Säure zu liefern. Soll die Lävulose z. B. zum Einmachen von sauren Früchten dienen (Sauerkirschen, Äpfel usw.). so ist   etwas Alkalinität   nicht   unerwünscht.   
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 sprechend leiten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Inulin und Lävulose aus Materialien, wie z. B. Dahlia- EMI2.3
AT32565D 1905-03-20 1905-03-20 Verfahren zur Herstellung von Inulin und Lävulose. AT32565B (de)

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