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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befestigen einer Kupplungselementenreihe für einen Reissverschluss an einem Trägerband während dessen Herstellung, bei welchem die schraubengang- oder mäanderförmigen Elemente über eine rohrförmige Führung der Herstellungszone des Bandes zugeführt werden.
Ferner betrifft die Erfindung eine Kettwirkmaschine zur Herstellung eines Bandes mit daran befestigter Reissverschlussgliederreihe mit einer in einer Wirkzone vorgesehenen Reihe von Wirknadeln zum Wirken des Bandes mit mehreren Legeschienen.
In den USA-Patentschriften Nr. 2, 652, 705 und Nr. 2, 903, 775 wird das Wirken von Bändern beschrieben, an welchen nach deren Herstellung die Kupplungselemente eines Reissverschlusses befestigt werden. Diese Patentschriften zeigen jedoch nicht das Befestigen eines Reissverschlusses an einem Band während dessen Herstellung auf einer Wirkmaschine.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zuletzt genannte Befestigung eines Reissverschlusses an einem Band zu bewerkstelligen, u. zw. während dessen Herstellung auf einer Wirkmaschine.
Die Erfindung besteht daher darin, dass während der Herstellung des in an sich bekannter Bindungsart auf einer einfonturigen Kettenwirkmaschine gewirkten Tragbandes den Randnadeln für das Tragband in bezug auf das entstehende Band gegenüberliegend die Kupplungselementenreihe zugeführt wird und dass jeweils zwischen aufeinanderfolgenden Maschenbildungen auf der Wirknadelreihe der Maschine mit einer zusätzlichen, quer zur Wirknadelreihe arbeitenden Wirknadel aus mindestens einem an sich der Wirknadelreihe zugeführten Garn im Zwischenraum zwischen zwei im Randbereich liegenden Nadeln der Wirknadelreihe Schlaufen gebildet und aufeinanderfolgend miteinander verkettet werden, wobei durch einzelne der so gebildeten Verkettungsmaschen die zwischen ihnen und dem entstehenden Tragband zu liegen kommenden Teile der Kupplungselementenreihe am Tragband festgelegt werden.
Das erfmdungsgemässe Verfahren besteht auch darin, dass die weitere Wirknadel in Längsrichtung der Wirknadelreihe zwischen ihren Schlaufenbildungsbewegungen seitlich bewegt wird, während sich die Nadel ausserhalb der Reihe der Kupplungselemente befindet und dass abwechselnd Schlaufen von zwei nebeneinanderliegenden Nadeln der Wirknadelreihe zugeführten Garnen gebildet und diese miteinander verkettet werden.
Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens bedient man sich einer Kettwirkmaschine zur Herstellung eines Bandes mit daran befestigter Reissverschlussgliederreihe mit einer in einer Wirkzone vorgesehenen Reihe von Wirknadeln zum Wirken des Bandes mit mehreren Legeschienen, welche Maschine erfindungsgemäss derart ausgebildet ist, dass eine rohrförmige Führung zur Zuführung einer Reihe von untereinander verbundenen schrauben- oder mäanderförmigen Kupplungselementen in die Wirkzone vorgesehen ist, deren unteres Ende oberhalb der Wirknadelreihe und auf der in bezug auf das zu erzeugende Tragband gegenüberliegenden Seite angeordnet ist, und dass eine zusätzliche, quer zur Ebene der Wirknadelreihe vor-und zurückbewegbare und bei in ihrer unteren Lage befindlicher Wirknadelreihe betätigbare Wirknadel vorgesehen ist,
deren Hin- und Herbewegung unter der rohrförmigen Führung verläuft.
Die Erfindung besteht ferner darin, dass die Hin- und Herbewegung der zusätzlichen Wirknadel entlang einer einzigen geradlinigen Bahn durch die Bewegungsbahn der Elemente verläuft. Erfindungsgemäss ist es auch möglich, dass eine Vorrichtung zur abwechselnden Querverstellung der zusätzlichen Wirknadel zwischen aufeinanderfolgenden Maschenbildungen vorgesehen ist.
Schliesslich liegt die Erfindung auch darin, dass die zusätzliche Wirknadel eine Zungennadel ist und dass eine Vorrichtung zum Verdrehen der Nadel um ihre Längsachse entsprechend ihrer jeweiligen Querverstellung vorgesehen ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeichnungen an Hand zweier beispielsweiser Ausführungsformen schematisch veranschaulicht, worin Fig. l einen Reissverschluss zeigt, der auf einer Kettwirkmaschine einer ersten Ausführungsform hergestellt wurde, wobei ebenso ein Verfahrensschritt der Herstellung eines Reissverschlusses gemäss einer zweiten Ausführungsform veranschaulicht ist, Fig. 2 bis 4 zeigen darauffolgende Verfahrensschritte in einem Wirkzyklus der ersten Ausführungsform und Fig. 5 einen andern Verfahrensschritt bei der Herstellung eines Reissverschlusses gemäss einer zweiten Ausführungsform.
Eine zur Herstellung eines Reissverschlusses verwendete Kettwirkmaschine besitzt eine Nadelplatte
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Klarheit halber weggelassen.
Garne-14-werden in bekannter Weise durch die Führer-13-nach unten geführt, um zu einem Trägerband --15-- gewirkt zu werden. Ein anderes Garn, z. B.--14a-, wird von einer davon unabhängigen Vorrichtung zugeführt, um ein Abziehen einer grösseren Garnlänge im Vergleich zu den verbleibenden Garnen --14-- zu ermöglichen.
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um Schwenk- und Legebewegungen der Garnführer zu ermöglichen. Eine Reihe von schrauben- oder mäanderförmigen Kupplungselementen --18-- wird durch die rohrförmige Führung-16-mittels eines nicht dargestellten Sperrklinkengetriebes nach unten geführt.
Eine zusätzliche Wirknadel--19--ist unterhalb der rohrförmigen Führung --16-- in einem Gleitschieber --20-- angeordnet und in einer Gleitbahn --20a-- am vorderen Ende der Maschine und senkrecht zu dieser sowie zur Hauptebene der Wirknadelreihe --11-- hin- und herbewegbar, so dass sich die Wirknadel --19-- auf einer geradlinigen Bahn unterhalb der rohrförmigen Führung und zwischen benachbarten Kupplungselementen--19--bewegt.
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Zahl von Kupplungselementen grösser als die Zahl der Maschenreihen des gewirkten Bandes. In der vorliegenden Ausführungsform ist daher die Wirknadel-19-so angeordnet, dass sie sich zweimal zwischen benachbarten Kupplungselementen hin- und herbewegt, d. h. während zwei Maschenreihen des Bandes gewirkt werden.
Darauf verbleibt sie an der Vorderseite der Maschine, wobei eine dritte Maschenreihe gewirkt und ein Kupplungselement - -18-- an der Wirknadel vorbeigeführt wird.
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--10-- parallelen Bahn hin- und herbewegbar.
Wenn sich während eines Zyklus der Wirknadel --19-- die Wirknadelreihe --11-- in ihrer tiefsten Stellung befindet, nachdem gerade eine Maschenreihe des Tragbandes--15--gewirkt wurde, bewegt sich die Wirknadel --19-- von der Vorder- zur Rückseite der Maschine und zwischen zwei Garnen-14- (Fig. l).
Bei ihrer Rückbewegung erfasst der Haken-22-der Wirknadel-19-eines der Garne --14a-- und legt eine Schlaufe--23--dieses Garnes zwischen zwei Kupplungselementen--18-- (Fig. 2) und eine vorher gebildete Schlaufe-24--. Diese wird von der Wirknadel--19-abgenommen, wobei sich die Zunge der Wirknadel --19-- schliesst (Fig.3).
Das gewirkte Tragband --15-- wird dann eine Maschenreihe weitergeführt, wobei die Platine--21--in eine Stellung vor der Reihe der Kupplungselemente --18-- und unterhalb der Wirknadel-19-- (Fig-4) bewegt wird, so dass bei der Rückbewegung der Wirknadel-19- die Schlaufe --23-- auf der Nadel gehalten wird und an ihren unteren Teil gleitet, wodurch die Zunge der Wirknadel--19--geöffnet wird. So wird bei jeder Hin- und Herbewegung der Wirknadel--19--eine Schlaufe des Garnes --14a-- mit einer vorher gebildeten Garnschlaufe verkettet.
Da das Tragband --15-- fortlaufend durch Wirken der Garne --14-- hergestellt und die Reihe von Kupplungselementen --18-- in Abstimmung auf das Band mittels eines (nicht gezeigten) Zahnrades zugeführt wird, werden zwei Schlaufen des Garnes --14a-- zwischen jedem Elementenpaar gebildet, und eine dritte Schlaufe erstreckt sich aber ein Kupplungselement--18-an der dem Tragband --15- abgekehrten Seite.
Da das Garn--14a--auch in das Tragband--15--eingewirkt wird, wird die Reihe der Kupplungselemente hiedurch am Tragband befestigt.
In einer abgeänderten ersten Ausführungsform und in Abhängigkeit von der Anzahl der Kupplungselemente --18-- kann die Wirknadel-19-in verschiedenen Zwischenräumen zwischen jedem aufeinanderfolgenden Elementenpaar geführt werden.
In einer zweiten Ausführungsform der Erfindung (Fig. l und 5) ist eine gleiche zur Herstellung eines Reissverschlusses verwendete Kettwirkmaschine beschrieben wie für die erste Ausführungsform. Es ist jedoch in dieser die Gleitbahn --20a-- um eine horizontale Achse-x-x-schwenkbar montiert. Die Wirknadel --19-- wird durch die Ebene der Wirknadelreihe--11--abwechselnd an zwei verschiedenen seitlich liegenden Stellen vor-und zurückbewegt, wobei eine Stelle zwischen Kupplungselementen --18-- liegt und die andere Stelle ausserhalb der Kupplungselementenreihe an der den Kopf teilen --18a-- der Kupplungselemente abgekehrten Seite liegt. Dies ist bei einem Vergleich der Fig. l und 2 ersichtlich.
Um eine Hin- und Herbewegung der Wirknadel-19-an den zwei Stellen zu erhalten, muss sie in der Legerichtung der Garnführer --13-um die Achse--x-x--seitlich der Reihe der Kupplungselemente --18-- in einer horizontalen Ebene-wie
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Fig. 5 angedeutet-bewegtLängsachse für einen Bereich von 1200 mittels einer Kurbel--26--und Pleuelstange--27--verliehen, die von einem Exzenter auf einer Welle des Rädergetriebes in Bewegung gesetzt werden, das die Schubstange --25-- antreibt.
Auch in dieser zweiten Ausführungsform ist für zwei Garne--14a und 14b-je eine unabhängige Vorrichtung vorgesehen, um den erforderlichen Abzug der Garne zu ermöglichen.
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Stellung ausserhalb der Blementenreihe bewegt wird. Um zu verhindern, dass die Schlaufe des Garnes-14a- vom Haken --22-- während dieser Horizontalbewegung schlüpft, wird die Wirknadel --19-- im Uhrzeigersinn um ihre Achse um 1200 durch die Pleuelstange--27--verschwenkt.
Der hin- und herbewegbare Gleitschieber --20-- führt die Wirknadel--19--dann in die in Fig. 5 gezeigte Stellung, so dass die Wirknadel
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Wirknadel wird gegen den Uhrzeigersinn um 1200 verschwenkt und in die Stellung zur Hin- und Herführung zwischen benachbarten Kupplungselementen--18--gemäss Fig. l geführt. Fortlaufendes Verketten der Game - 14a und 14b-in der oben angeführten Weise dient so zur Befestigung von Kupplungselementenreihen --18- am Tragband-15--, während dieses gewirkt wird.
In einer abgeänderten zweiten Ausführungsform ist die Kupplungselementenreihe mit einem inneren Kordstreifen oder einer Litze versehen, wobei dann die Wirknadel-19-ausserhalb der Bewegungsbahn des Kordstreifens bzw. der Litze hin- und herbewegt werden muss.
Überdies kann die Reihe von Kupplungselementen eine entsprechend andere Form, z. B. eine Mäanderform, aufweisen.
Die Kupplungselemente der obigen Ausführungsform und ihre abgeänderten Ausbildungen können ferner Kerben oder Vertiefungen an der von den Trägerbändern abgewendeten Oberfläche aufweisen, um eine festere Anbringung für die Garnschlaufen, die sich über die Elemente erstrecken, zu ermöglichen und um zu verhindern, dass die Schlaufen seitlich von den Elementen abgeleiten.
Wenn auch die obigen Ausführungsformen an Hand von Maschinen beschrieben wurden, in welchen Wirknadeln--11 und 19--verwendet werden, so kann die Erfindung auch mit Maschinen mit Haken- oder mehrteiligen Nadeln durchgeführt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Befestigen einer Kupplungselementenreihe für einen Reissverschluss an einem Trägerband während dessen Herstellung, bei welchem die schraubengang- oder mäanderförmigen Elemente über eine
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dass während der Herstellung des in an sich bekannter Bindungsart auf einer einfonturigen Kettenwirkmaschine gewirkten Tragbandes den Randnadeln für das Tragband in bezug auf das entstehende Band gegenüberliegend die Kupplungselementenreihe zugeführt wird und dass jeweils zwischen aufeinanderfolgenden Maschenbildungen auf der Wirknadelreihe der Maschine mit einer zusätzlichen,
quer zur Wirknadelreihe arbeitenden Wirknadel aus mindestens einem an sich der Wirknadelreihe zugeführten Garn im Zwischenraum zwischen zwei im Randbereich liegenden Nadeln der Wirknadelreihe Schlaufen gebildet und aufeinanderfolgend miteinander verkettet werden, wobei durch einzelne der so gebildeten Verkettungsmaschen die zwischen ihnen und dem entstehenden Tragband zu liegen kommenden Teile der Kupplungselementenreihe am Tragband festgelegt werden.
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