AT32212B - Wickelmaschine für Bandrollen, Spitzendeckel u. dgl. - Google Patents

Wickelmaschine für Bandrollen, Spitzendeckel u. dgl.

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AT32212B
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AT
Austria
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winding machine
tape rolls
jaws
tip covers
clamped
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Rudolf Schlager
Original Assignee
Rudolf Schlager
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Description


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  Wickel maschine für Bandrollen,   Spitzendeckel   u. dgl. 



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Wickelmaschine, welche dazu dient, beim Verkaufe von Bändern, Spitzen u. dgl. aufgerollten oder aufgewickelten Verkaufsgegenständen das Abwickeln derselben zum Zwecke des Abmessens einer bestimmten Länge, sowie das   nachherige Wiederaufwickeln   des unverkauft gebliebenen Teiles zu erleichtern. 



   Gegenüber den zu diesem Zwecke bisher gebrauchten Einrichtungen unterscheidet sich die vorliegende Wickelmaschine dadurch, dass sie sowohl für Bandrollen, als auch für Spitzendeckel u. dgl. verwendet worden kann, sowie auch ein Aufwickeln von zum Verkaufe bestimmten Band-oder Spitzenwaren ohne Einlage ermöglicht. 



   In beiliegender Zeichnung ist eine derartige Wickelmaschine beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 dieselbe mit Einsätzen in Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht zu 
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 weiser Seitenansicht, Fig. 5 eine teilweise Vorderansicht zu letzterer, Fig.   G   eine der Scheiben im Schnitt. 



   Am oberen Teile eines mittels Ilandscbraube am Rande eines Tisches festschraubharen Gestelles 1 ist eine Achse 2 gelagert, auf welcher einerseits eine Handkurbel   3,   andererseits ein Paar Spannbacken 4 sitzen. Der eine dieser Spannhacken sitzt fest am Ende der Achse, während der andere gegen ersteren verstellt werden kann und durch nahe den Enden angebrachte Stifte 5 in diesem   geführt   ist. Auf diese Stifte aufgeschobene Schraubenfedern entfernen die beiden Backen voneinander, entgegen der Wirkung der Spannschraube 6, welche zum Aneinanderpressen der Backen dient. 



   Unterhalb der Achse ist an einem Querstück des Gestelles eine zylindrische Führung   7   angebracht, an welcher eine   Stellschraube S vorgesehen   ist. Die Führung trägt einen winkelförmig gebogenen Rundstab   9,   an dessen oberem Ende eine runde Scheibe 10 drehbar sitzt. Vermittels der Stellschraube 8 kann der Stab beliebig festgestellt und die Entfernung der Scheibe von den Spannbacken verändert werden. Auf dem unteren, wagrechten Teile des Stabes   9   sitzen zwei verschiebbare Stellringe 11, welche in der später näher   erläuterten   Weise zur Führung des aufzuwickelnden Bandes dienen. 



   Die   Scheibe 10 findet   nur für   Bandrollen Verwendung,   in welchem Falle dann mittels der Spannbacken eine weitere   Scheibe 12 (Fig, 6)   eingespannt wird. An letzterer befindet sich eine Platte, welche beim Einspannen zwischen die Backen zu liegen kommt. An der äusseren Kante dieser Platte sitzt ein   Dorn, welcher   in eine Bohrung der Achse 2 hineinragt, um ein genaues Zentrieren der Scheibe zu ermöglichen. 



   Bei Benützung der Maschine für Bandrolle wird die betreffende Rolle zwischen den beiden Scheiben 10 und 12 eingeklemmt, wobei der Abstand der letzteren durch Verschiebung des Rundstabes eingestellt wird. Das Abwickeln des Bandes wird einfach durch Ziehen am Bandende bewerkstelligt, während das Aufwickeln durch Betätigung der Handkurbel geschieht, wobei das Band um den Rundstab 9 herumgeführt wird, auf welchem die Steilringe 11 vorher entsprechend eingestellt wurden, um die einzelnen Lagen des Bandes genau übereinander zu wickeln. 



   Bei Verwendung der Maschine beispielsweise für mit Spitzen bewickelte Deckel wird die Scheibe 12 untfernt und der Deckel mit einer Kante zwischen den Backen 4 festgespannt. Da die Führungsstifte 5 an den Enden der Backen angeordnet sind, behindern 

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   DeckelsodersonitigerEinlageaufzuwickeln, oder sie zu, einem Knäuel zu formen, sind' zwei Einsätze 13 von winkelförmiger Gestalt vorgesehen, welche an beliebiger Stelle in der   gewünschten Entfernung voneinander in   die Banken   eingespannt werden, um darüber die Spitze aufzuwickeln und diese dann im ganzen seitlich herunterzuschieben.

   An dem eingespannten Teile jedes Einsatzes ist ein Wirbel 14 vorgesehen, welcher beim Einspannen auf der Hinterseite der Backen herausragt und um   900   verdreht wird, um das Herausfallen oder eine Bewegung des Einsatzes zu verhindern. 



   Zwecks Herstellung eines Knäuels   is%   nur der eine dieser   Einsätze,     J. ?   (Fig. 3, punktiert) 
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   PATENT-ANSPRssCHE :   
1. Wickelmaschine für Bandrollen,   Spitzendeckel u. dgl.,   dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber der einen zwischen den Spannbacken   (4),   eingespannten Klemmscheibe (12) eine zweite Scheibe (10) auf einer längsverschiebbar geführten, abnehmbaren Tragstange   (9)   angeordnet ist, zum Zwecke, den Abstand der Scheiben der Rollenbreite entsprechend einstellen, sowie bei Nichtgebrauch der Scheiben die Stange   (9)   gleichzeitig mit der Scheibe   (10)   ganz entfernen zu können.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1 mit zum Festhalten von Spitzendeckeln dienenden Spannbacken (4), dadurch gekennzeichnet, dass die letzteren durch Stifte aneinandergeführt sind und vermittels auf letztere aufgeschobener Federn auseinandergedrückt werden.
    3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch winkelförmige, mittels der Backen 4 in beliebiger gegenseitiger Entfernung festspannbare Einsätze (13), zum Zwecke, Spitzen oder dgl. ohne Einlage aufwickeln oder bei BenUtzung nur eines Einsatzes zu Knäueln formen zu können.
AT32212D 1906-09-24 1906-09-24 Wickelmaschine für Bandrollen, Spitzendeckel u. dgl. AT32212B (de)

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AT32212B true AT32212B (de) 1908-03-10

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