AT320226B - Schwimmdach für Behälter - Google Patents

Schwimmdach für Behälter

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Publication number
AT320226B
AT320226B AT661972A AT661972A AT320226B AT 320226 B AT320226 B AT 320226B AT 661972 A AT661972 A AT 661972A AT 661972 A AT661972 A AT 661972A AT 320226 B AT320226 B AT 320226B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
foam
floating roof
floating
containers
roof
Prior art date
Application number
AT661972A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Rath Ing
Original Assignee
Waagner Biro Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Priority to AT661972A priority Critical patent/AT320226B/de
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Publication of AT320226B publication Critical patent/AT320226B/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/34Large containers having floating covers, e.g. floating roofs or blankets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Schwimmdach für Behälter, insbesondere für Tankanlagen, welches zumindest teilweise von einem Doppelmantel oder einzelnen   Schwimmkammern   gebildet ist. 



   Es sind Schwimmdächer bekannt, die im wesentlichen aus einer Anzahl zusammenhängender Schotten bestehen. Zwischen dem Dach und der Behälterwand sind dabei Dichtungen vorgesehen, die jedoch die Schwimmfähigkeit des Daches nicht garantieren können. Infolge von Montagefehlern und bzw. oder Korrosionserscheinungen können einzelne Schotten leck werden, so dass sie vollaufen und damit das ganze Schwimmdach zum Sinken bringen. Es sind ferner Schwimmbrücken bekannt, deren Schwimmkammern mit einem schwimmfähigen Stoff gefüllt sind, so dass im entlasteten Zustand ein Auftauchen und damit ein Abrinnen der benetzten Brückenteile erfolgt. Diese Konstruktion ist für Schwimmdächer von Tankanlagen nicht geeignet, da durch die Filmbenetzung die Brandgefahr erhöht wird. 



   Die Erfindung vermeidet die angeführten Nachteile und ist dadurch gekennzeichnet, dass im Doppelmantel bzw. in der Schwimmkammer des Schwimmdaches ein den Hohlraum des Schwimmdaches vollständig ausfüllender an sich bekannter Leichtschaumstoff, wie   z. B.   ein Polyurethanschaum, mit feinporigen, in sich geschlossenen Zellen angeordnet ist. Insbesondere ist der Leichtschaumstoff nur in einzelnen Kammern des Schwimmdaches, insbesondere des Pontonschwimmdaches, angeordnet. 



   Die Erfindung ist in den   Fig. 1   und 2 beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigen   Fig. 1   ein Schwimmdach im Grundriss und Fig. 2 einen zugehörigen Aufriss. 



   In   Fig. 1   ist ein Grundriss eines Schwimmdaches dargestellt, welches von einem Doppelmantel gebildet ist, 
 EMI1.1 
 müssen die Schwimmkammern nicht unbedingt begehbar ausgeführt sein. Um dieses   Schwimmdach --3--   unsinkbar zu machen, werden zumindest einzelne der Schotten mit einem Leichtschaumstoff vollständig gefüllt. 



  Als Leichtschaumstoff kann dabei ein Zweikomponentenschaumstoff verwendet werden, der feinporige, in sich geschlossene Zellen aufweist, und somit nicht saugfähig ist. Hiezu sind besonders Polyurethanschäume geeignet. 



  Bevor der Leichtschaumstoff in den Hohlraum eingeführt wird, soll dieser gut ausgetrocknet werden, so dass sich der Schaumstoff an der inneren Oberfläche der Doppelwandungen anlegt, und ein eigener Korrosionsschutz für diese Innenwandungen dadurch entbehrlich wird. Wenn von vornherein ein unsinkbares Schwimmdach konstruiert wird, lassen sich auf Grund der Verbundwirkung des Schaumstoffes mit der Blechwandung konstruktive Vereinfachungen vornehmen, indem Versteifungen oder Rippen der   Doppelwandungen-l   und   2--zum   grössten Teil entfallen können. Der Schaum bildet in seiner ausgehärteten Form eine nahezu unlösliche Verbindung mit den Blechwandungen, so dass Ausbeulungen vermieden werden. 



   In Fig. 2 ist schematisch ein Aufriss eines Schwimmdaches dargestellt, wobei zwischen den   Doppelwandungen--l   und   2-in   dem entstehenden Hohlraum ein   Leichtschaumstoff --4-- angeordnet   ist. Die Struktur des ausgehärteten Schaumstoffes ist hart, feinporig, und die einzelnen Zellen des Schaumstoffes 
 EMI1.2 
 kann. Der Schaumstoff weist eine Temperaturbeständigkeit von minus 200 bis plus 120 C auf. Polyurethanschäume sind nicht flammunterhaltend,   d. h.   sie sind nicht selbst brennbar. Dies ist besonders für Raffinerien wichtig. Gegebenenfalls kann der Schaumstoff sogar feuerhemmend wirken.

   Die Festigkeit des ausgehärteten Schaumes ist so gross, dass eine freie Begehbarkeit möglich ist. 
 EMI1.3 
 einer solchen Menge, dass beim ersten Ausschäumen nur ein Teil des Schottes bzw. der Schwimmkammer gefüllt wird. So werden Bodenunebenheiten egalisiert. Der Schaumstoff wird im Rohzustand aus zwei   flüssigen   Komponenten vermischt, wobei die Mischzeit etwa 10 sec beträgt. In der folgenden halben Minute muss die Flüssigkeit in die Schwimmkammer eingegossen werden. In zirka fünf Minuten ist der Schaum ausgehärtet, wobei sich das Volumen auf das zirka dreissig bis vierzigfache vergrössert hat. Vorteilhafterweise beginnt man mit der Füllung an der Schmalseite des Schottes, so dass der Schaumstoff bei seiner Reaktion den Weg des geringsten Widerstandes gehen kann und kein Überdruck gegen die umschliessenden Wandungen auftritt.

   Nach kompletter Aushärtung der ersten Schicht, nach etwa zwei Stunden, kann die nächste Schicht eingefüllt werden, so dass der Schaumstoff schliesslich das ganze Schott ausfüllt. Zuviel eingefüllter Schaumstoff entweicht durch Entlüftungsöffnungen und verdrängt dabei die eingeschlossene Luft und auch Wasser. Die einzelnen eingebrachten Schichten binden untereinander so ab, dass keine Trennfuge entsteht. 



   Die Erfindung eignet sich nicht nur für Reparaturarbeiten an Schwimmdächern, sondern auch für Neubauten, indem sie in letzterem Fall sogar eine Vereinfachung der Stahlkonstruktion erlaubt, so dass ein Kostenausgleich möglich erscheint. Die Erfindung eignet sich nicht nur für Doppelmantelschwimmdächer, sondern auch für einfachere Pontonschwimmdächer.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schwimmdach für Behälter, insbesondere für Tankanlagen, welches zumindest teilweise von einem EMI2.1 Doppelmantel (1,2) bzw. in der Schwimmkammer des Schwimmdaches (3) ein den Hohlraum des Schwimmdaches vollständig ausfüllender, an sich bekannter Leichtschaumstoff (4), wie z. B. Polyurethanschaum, mit feinporigen, in sich geschlossenen Zellen, angeordnet ist. EMI2.2
AT661972A 1972-08-01 1972-08-01 Schwimmdach für Behälter AT320226B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0059298B1 (de) * 1981-03-02 1985-05-22 VOEST-ALPINE Aktiengesellschaft Schwimmdach für Flüssigkeitsbehälter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0059298B1 (de) * 1981-03-02 1985-05-22 VOEST-ALPINE Aktiengesellschaft Schwimmdach für Flüssigkeitsbehälter

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