AT115918B - Eisenbetonkörper. - Google Patents

Eisenbetonkörper.

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    Eisenbetonkorper.   



   Im Eisenbetonkörper treten, wie bekannt, durch das Schwinden des Betons bei der Erhärtung an der Luft Zugspannungen im Beton und Druckspannungen in den Eiseneinlagen auf. Diese Zugspannungen, die insbesondere beim Erhärten ohne genügenden Wasserzusatz nicht gering sind, können die Ursache von Rissbildungen sein, die sich dann in auf Biegung beanspruchten Eisenbetonkörpern durch die infolge der Belastung auftretenden Zugspannungen noch vermehren. Zweck der Erfindung ist es, das Auftreten der Zugspannungen infolge Schwinden des Betons möglichst zu verhindern. Nach der Erfindung soll dies dadurch erzielt werden, dass bei Eisenbetonbalken in der Druckzone Natur-oder Kunststeine, mithin Materialien, die einer   Volumsveränderung nicht   oder fast nicht unterworfen sind, angeordnet werden.

   In Eisenbetonsäulen soll dieses Auftreten von Zugschwindspannungen des Betons durch Anordnung eines vorhergestellten und abgebundenen Eisenbetonmantels erreicht werden. 



   Fig. 1 stellt den Querschnitt eines auf Biegung beanspruchten Balkens dar, in dessen Zugzone die Eisenbewehrung 3 und in dessen Druckzone gemäss der Erfindung eine der Schwindung nicht unterworfene Einlage 2, z. B. Natursteine, Ziegel oder Stücke aus früher abgebundenem Beton, liegt, welche durch den Betonkörper 1 umhüllt wird. Durch diese Einlagen werden bei dem   Schwindprozess   so grosse Gegenmomente erzeugt, dass die Schwindspannungen in der Zugzone entweder ganz oder teilweise aufgehoben werden. 



   Ebenso wie in Rechteckbalken kann man auch in Rippenbalken, wie Fig. 2 und 3 zeigen, derartige, nicht schwindende Einlagen 2 bei der Betonierung einlegen, u. zw. bei einen Balken, Fig. 2, der z. B. durch ein positives Angriffsmoment beansprucht, oben und bei einen Balken, Fig. 3, der durch ein negatives Angriffsmoment beansprucht sei, unten, wobei mit 1 wieder die jüngere Betonschicht bezeichnet ist. Fig. 5 stellt eine Eisenbetonplatte im Querschnitt dar ; 8 sind die Einlagen aus Natur-oder Kunststein, 9 die Eiseneinlagen und 7 ist der Betonkörper. 



   Um bei Eisenbetonsäulen das Auftreten von   Schwindspannungen möglichst   zu verhindern, werden, wie Fig. 4 und 6 zeigen, die Säulen so ausgeführt, dass man den äusseren Mantel 4, 10 mit der Bewehrung 5, 12 früher abbinden lässt und den Kern 6, 11 später betoniert, wodurch im Mantel durch das Schwinden des Kernes Druckspannungen entstehen, die den   Schwindspannungen   im Mantel entgegenwirken, wodurch wieder das Auftreten von Schwindrissen im Mantel möglichst verhindert werden soll. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Auf Biegung beanspruchte Eisenbetonkörper, insbesondere Eisenbetonbalken, dadurch gekennzeichnet. dass in der   Druckzone   des Eisenbetonkörpers Natur-oder Kunststeine (2, 8) angeordnet sind, zu dem Zwecke, die beim Schwinden des Betons auftretenden Spannungen, insbesondere in der Zugzone, möglichst zu verringern. 

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Claims (1)

  1. 2. Auf Biegung beanspruchte Eisenbetonkörper, insbesondere Eisenbetonsäulen, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (6, 11) der Betonsäule von einem vorher hergestellten und abgebundenen Eisenbetonmantel (4, 10) umgeben ist, um die beim Schwinden des Betons auftretenden Spannungen im Mantel möglichst zu verringern. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT115918D 1928-04-28 1928-04-28 Eisenbetonkörper. AT115918B (de)

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