AT24625B - Talsperrenmauer. - Google Patents

Talsperrenmauer.

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AT24625B
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Schacht & Co H
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  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description


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  Talsperrenmauer. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Talsperre, welche in bekannter Weise aus Beton mit   Eiseneintagen     unter Belassung von Hohlräumen   hergestellt ist. Um   gegenüber den bisher     bekannten Talsperren ähnlicher   Bauart eine Anzahl am Schlusse der Beschreibung erwähnter Vorzüge zu vereinigen, ist gemäss der Erfindung die Mauer als eine Konstruktion mit inneren   Ilohlräumen,   die durch die äussere und innere Hauptmauer unter Zwischenschaltung von lotrechten und wagorechten   Verbindungsmauern gebildet   wird, gedacht. 



   Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel in Fig. 1 und 2 im Querschnitt und   Grundriss   dar. Das Querschnittsprofil wird dargestellt durch die   Seitenwände   a   und/'   (armierte Gewölbe), welche oben durch die Fahrbahn c verbunden sind. Diese   Teile   sind, wie die Zeichnung kenntlich macht, aus Beton mit   Eiseneinlagen   hergestellt, sie bilden die fest eingespannte Platte zwischen den Strebepfeilern d. 



   Um die   Spernnauor   g. gen Umkippen zu sichern, sind die Strebepfeiler d angeordnet, welche sowohl an der Luft- als auch an der Wasserseite mit Eisen armiert sind. Damit nun aber auch die Sperrmauer, die im   Grundriss   als Gewölbe ausgebildet   ist, a ! s solche   wirkt, sind die   Strebepfeiler wiederum   durch horizontale eisenarmierte Platten e verbunden. Die so entstandenen Hohlräume sind durch   Steigeisen   und Öffnungen miteinander vor- 
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 gebaut werden. 



   Die gedachte Konstruktion bedingt die folgenden Vorteile :
Das Gewicht des Baues ist gegenüber den massiven Talsperren erheblich vermindert, so dass die   Fundamentierungsarbeiten sowohl   als auch die Aufstellung des Banes eine be-   trächtliche   Vereinfachung und   Verkürzung   erfahren. 



   Ein weiterer Vorteil dieser Mauer besteht in der leichten Beobachtungsmöglichkeit der Dichtigkeit. Etwa entstehende Schäden, Risse u. dgl., welche das Wasser   durchsickern   
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 inneren   Hohlräume   auf das Leichteste die Kontrolle der Mauerflächen ermöglicht. 



   Bedenken gegen die Standsicherheit können nicht in Frage kommen. Der Wahl einer geeigneten   Betonarmiorung   sind keine Grenzen gezogen, so dass   beliebige Profile und Stärken   für die Eisen und den   Botonquerschnitt vorgesehen werden können, je   nach Grösse der aufzunehmenden Widerstände. Eine Lockerung des Gefüges durch Temperatureinflüsse ist nicht zu   befürchten,   weil Beton und Eisen denselben Ausdehnungskoeffizienten haben. 



   Die   grosse   Gefahr, welche bei massiven Mauern durch den Auftrieb des Druckassers, welches in die wagerechten Risse eindringt, hervorgerufen wird, fällt bei dieser Konstruktion 
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 Eisen aufgenommen werden und weil zweitens eine Rissbildung nicht gut möglich ist (wenn eine solche dennoch entstehen sollte, kann sie durch die leichte Kontrolle schnell entdeckt 
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Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch die Zusammensetzung der   Que@schnittsform aus verankerten Doppel-T-Trägern eine genaue statische Berechnung   des   Bauwerkfs ermöglicht wird.   Der Querschnitt der Talsperre   gemäss der Erhndung lässt   sich nämlich in eine Anzahl von wagerechten und lotrechten Doppel-T-Trägern zerlegen. 

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  Von diesen sind die ersteren als seitlich gelagerte Träger mit Bezug auf Gewölbewirkung und einfachen Wasserdruck leicht zu berechnen. Für die letzteren aber bildet der untere Fortsatz, welcher die Form eines umgekehrten Keiles hat, eine sichere Verankerung, so dass sich eine sehr einfache Berechnung ergibt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ans Beton mit Eisenoinlagon unter Belassung von Hohlräumen hergestellte Talsperrenmauer, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch eine im Baugrunde verankerte, wasserseitige, innere (a) und eine luftseitige, äussere Hauptmauer (b) unter Zwischenschaltung von lot- EMI2.1 EMI2.2
AT24625D 1904-10-14 1904-10-14 Talsperrenmauer. AT24625B (de)

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