AT230804B - Damm mit einem vorzugsweise vertikalen Kern - Google Patents

Damm mit einem vorzugsweise vertikalen Kern

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AT230804B
AT230804B AT857959A AT857959A AT230804B AT 230804 B AT230804 B AT 230804B AT 857959 A AT857959 A AT 857959A AT 857959 A AT857959 A AT 857959A AT 230804 B AT230804 B AT 230804B
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Shell Int Research
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Damm mit einem vorzugsweise vertikalen Kern 
Die Erfindung bezieht sich auf Dämme, die mit einem, insbesondere vertikalen, Kern versehen sind. 



   Es ist bereits eine Dammdichtung bekanntgeworden, bei der die wasserdurchlässige Schicht   aus "po-   
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 des Dammes geneigt angeordnet. Eine derart aufgebaute Dichtung ware als Kerndichtung unter anderem deshalb nicht geeignet, weil Zementbeton der Bildung von Rissen bei Setzung des Dammes unterworfen ist. 



   Bekanntlich sollen Dämme zufriedenstellende mechanische Eigenschaften haben und ausserdem wasserdicht sein. Es wurde zu diesem Zweck vorgeschlagen, die Dämme mit einem Kern zu versehen, der   z. B.   aus Beton- oder Stahlplatten bestehen kann. Beton- oder Stahlplatten bringen jedoch den Nachteil mit sich, dass sich infolge von Setzungen leicht Risse und Brüche bilden können. Ferner wurde bereits vor- geschlagen, diesen Kern aus einer asphalthaltigen Zubereitung,   z. B.   aus asphalthaltigem Beton, herzustellen. Ein Nachteil dieses Materials besteht darin, dass an die Zusammensetzung der Mischung und an die Ausführung der Arbeit hohe Anforderungen zu stellen sind.

   Tatsächlich besteht bei Verwendung einer bitumenreichen Mischung die Gefahr, dass sich die Mischung unter dem Einfluss der auftretenden hohen Drücke wie eine schwere Flüssigkeit verhält, wodurch die Mischung auf die umgebenden Teile der Anordnung äusserst hohe Drücke ausübt. Wenn eine bitumenarme Mischung verwendet wird, dann wird zwar ein sehr festes Gemisch erhalten, so dass die obigen Nachteile ausbleiben ; es ist jedoch die Gefahr sehr gross, dass der Kern wasserdurchlässig wird. Der Spielraum zwischen diesen beiden Fällen ist so begrenzt, dass in der Praxis eine grosse Genauigkeit erforderlich ist ; dies kann zu Schwierigkeiten Anlass geben. 



   Die Erfindung richtet sich auf die Lösung des erwähnten Problems, wobei die obigen Nachteile ausgeschaltet werden und auch der Tatsache Rechnung getragen wird, dass während des langen Zeitraumes, innerhalb dessen der Aufbau standhalten muss, nur ein geringes Fliessen des Bitumens in der Mischung des Kerns stattfindet. 



   Erfindungsgemäss wird dieses Ziel dadurch erreicht, dass der Kern eine Schicht aus Asphaltbeton mit einem derartig geringen Bitumengehalt   (z. B. 80/0)   umfasst, dass die im Beton enthaltenen Festteile ein festes und Poren enthaltendes Gerüst bilden, an welche Schicht in an sich bekannter Weise an der dem Wasser zugekehrten Seite eine plastische, wasserundurchlässige Schicht angesetzt ist, welche letztere aus einer vorwiegend aus Bitumen bestehenden, ein spez. Gewicht von etwa 1, 3 aufweisenden Mischung aus Bitumen und Füllstoff hergestellt ist. Die wasserundurchlässige (zweite) Schicht wird durch den Wasserdruck in die Hohlräume der ersten (Asphaltbeton) Schicht gepresst, wodurch die letztere völlig wasserdicht wird. 



   Durch die Einstellung eines spez. Gewichtes von etwa 1, 3 in der Mischung für die wasserundurchlässige Schicht wird insbesondere erreicht, dass diese Schicht den auf sie ausgeübten Drücken ohne Fliessen standhalten kann, und verhindert, dass diese Schicht nach oben oder sonstwie weggedrückt wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Asphaltbitumenschicht kann   z. B.   aus folgenden Stoffen bestehen : 
8   Gew.-%   asphalthaltiges Bitumen (80/100),
8   Grew.-%   Füllstoff,
34   Gew.-%   Sand,
50   Gew.-%   Stein. 



     Andere Verhältnisse   sind aber ebenfalls möglich ; an Stelle von Sand und Stein kann z. B. ausschliess- lich Sand verwendet werden. 



   Die wasserundurchlässige (zweite) Schicht kann erfindungsgemäss   z. B.   aus folgenden Stoffen beste- hen :   65-70 Gew.-   asphalthaltiges Bitumen (20/30),
30-35 Gew.-% Füllstoff. 



   In beiden Fällen können auch andere Arten von asphalthaltigem Bitumen verwendet werden. Inden
Tropen wird   z. B.   ein härteres asphalthaltiges Bitumen verwendet als in den gemässigten Zonen. 



   Der Vorteil der obigen Anordnung besteht darin, dass der Kern des Dammes die erforderlichen me- chanischen Eigenschaften aufweist und die erforderliche Wasserundurchlässigkeit durch die plastische undurchlässige Schicht bewirkt wird, welche durch den Wasserdruck in die Hohlräume der Asphaltbetonschicht gepresst wird. Bei dieser neuen Anordnung treten in der Praxis keine besonderen Schwierigkeiten auf. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Damm mit einem vorzugsweise vertikalen Kern, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern eine
Schicht aus Asphaltbeton mit einem derartig geringen Bitumengehalt   (z. B. 80/0)   umfasst, dass die im Beton enthaltenen Festteile ein festes und Poren enthaltendes Gerüst bilden, an welche Schicht in an sich bekannter Weise an der dem Wasser zugekehrten Seite eine plastische, wasserundurchlässige Schicht angesetzt ist, welche letztere aus einer vorwiegend aus Bitumen bestehenden, ein spez. Gewicht von etwa 1, 3 aufweisenden Mischung aus Bitumen und Füllstoff hergestellt ist.

Claims (1)

  1. 2. Damm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserundurchlässige Schicht aus 65-70 Gew.-% asphalihaltigem Bitumen (20/30) und 30-35 Gew.-% eines Füllstoffes besteht.
AT857959A 1958-11-28 1959-11-26 Damm mit einem vorzugsweise vertikalen Kern AT230804B (de)

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