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Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausgestaltung des Fensters nach dem Stammpatent Nr. 292986 mit einem als Mauerzarge ausgebildeten Blendrahmen aus einem in den Fenstersturz und die Mauerleibung eingemauerten Zargenprofil, vorzugsweise aus Metall mit hinterschnittener Nut zur Aufnahme einer elastischen Anschlagdichtung für einen vorzugsweise hölzernen Flügelrahmen, wobei die Zarge zwei nebeneinanderliegende hinterschnittene Nuten aufweist, wovon die eine die Anschlagdichtung und die andere insbesondere auch schiebbare Fensterbeschläge aufnimmt, und in der Ebene des Zargenabschnittes zwischen den beiden Nuten weitere Beschläge, z. B. Halterungen oder Umlenkrollen für Seilzüge sowie an sich bekannte Futterstücke und Eckverbindungsteile untergebracht sind.
Die Erfindung bezweckt zunächst den Aufbau des Flügelrahmens und damit seiner Herstellung weiter zu vereinfachen und die Dichtung zu verbessern. Im Rahmen der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Anschlagdichtung symmetrisch mit tangential zum Schlauchkörper liegenden, beidseitig abstehenden Dichtungslippen mit ebener Gleitfläche ausgebildet ist, und dass in der Schliessstellung des Fensters eine der Dichtungslippen in eine im Flügelrahmen oder in einer Profilleiste des Flügelrahmens angeordnete, hinterschnittene Nut dichtend eingreift.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Anschlagdichtung einen längsgeteilten Fussteil auf, wobei in der Teilungsfuge des Fusses Nuten angeordnet sind, in die eine zur Fixierung der Anschlagdichtung in der Zarge oder dem Flügelrahmen beispielsweise als einrastendes Rohr ausgebildete Einlage einsetzbar ist.
Eine solche Anschlagdichtung kann aus Neopren oder sonstigen Elastomeren hergestellt werden. Die Einlage kann gleichfalls aus Elastomeren bestehen oder auch aus einem harten Kunststoff hergestellt sein. Die erfindungsgemässe Dichtungslippe kann wegen der Dünnwandigkeit der Seitenteile der Anschlagdichtung und der dadurch gegebenen Elastizität und dank der Ausbildung des Fusses insbesondere durch die Anordnung von Stützleisten beim öffnen und Schliessen vorwiegend nur in der Profilachse verformt werden. Durch die bessere Elastizität der Anschlagdichtung ist eine besondere Leichtgängigkeit des Fensters sowohl beim öffnen als auch beim Schliessen gegeben. Auch ist eine bessere Dauerelastizität gewährleistet, da materialbedingte Ermüdungserscheinungen vermieden sind.
Die erfindungsgemässe Anschlagdichtung ergibt ferner eine wesentlich günstigere Herstellung, indem das Profil beim Heizen (Vulkanisieren) an seinen schwereren und planen Teilen aufgelegt werden kann und nur kleine Bereiche frei abgestützt sind. In dieser auseinandergeklappten Form kann das Profil auch aufgerollt und in Rollen geliefert werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, welche zwei beispielsweise Ausführungsformen des erfindungsgemässen Fenster schematisch veranschaulichen. Es zeigt : Fig. l im Schnitt zwei benachbarte Flügelrahmen, Fig. 2 im Schnitt eine abgewandelte Ausführungsform des Flügelrahmens mit anschliessendem Blendrahmen und Fig. 3 im Schnitt eine Ausführungsform einer Anschlagdichtung.
Bei dem erfindungsgemässen Fenster ist als Blendrahmen in einer Mauerleibung--l--eine vorzugsweise aus Metall bestehende Zarge--2--eingemauert, die zwei hinterschnittene Nuten--3--aufweist. In eine dieser Nuten ist eine elastische Anschlagdichtung --4-- eingesetzt, während die andere Nut--3--zur Aufnahme von nicht dargestellten Fensterbeschlägen dient. Der zwischen den beiden Nuten liegende
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Mit der elastischen Anschlagdichtung--4--wirkt ein vorzugsweise hölzerner Flügelrahmen-5--zusammen, dessen Innenkante --6-- und dessen Aussenkante--7--ebenflächig ausgebildet sind.
An der Innenkante --6-- sind Nuten --8-- angeordnet, die bei der Ausführungsform nach Fig. 1 zum Einsetzen von Glashalteleisten --9-- dienen. Diese Glashalteleisten--9--sind als elastisch federnde Profile ausgebildet,
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--11- auf--5-- ist eine seichte hinterschnittene Nut--12--angeordnet, die als innerer und/oder äusserer Anschlag für die Anschlagdichtung--4--oder zur Aufnahme einer Anschlagdichtung--4--zwischen einander benachbarten Flügelrahmen --5-- dient (Fig.1). In der Schliessstellung des Flügelrahmens --5-- greift eine der Dichtungslippen --20-- in dei Nut --12-- dichtend ein.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Nut --12'-- in einem Schutzprofil--13--angeordnet, das den Flügelrahmen--5--fensteraussenseitig abdeckt.
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Flügelrahmens--5--sindFlügelrahmens --5-- ist bei der Ausführungsform nach Fig. l eine Wasserableitungsnut--15--angeordnet.
Eine Nut --16-- dient zur Aufnahme von Fensterbeschlägen.
Das gemäss Fig. 2 zur Abdeckung des Flügelrahmens --5-- fensteraussenseitig vorgesehene Schutzprofil --13-- ist dünnwandig ausgebildet und besteht aus Metall oder Kunststoff. Dieses Schutzprofil --13-- ist an der Innenkante --6-- des Flügelrahmens --5-- als Glashalteleiste --9'-- ausgebildet und in die zur Aufnahme der Glashalteleisten vorgesehene Nuten--8--eingesetzt. An der Aussenkante --7-- des Flügelrahmens --5-- trägt das Schutzprofil --13-- die Nut --12'--. Das Schutzprofil --13-- besitzt gegenüber der Aussenseite des Flügelrahmens --5-- und an der Innenkante --6-- bis zur Verglasung reichend einen Zwischenraum--17--, der an dem äusseren Kantenrand des Schutzprofiles--13--mit einem
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Belüftungsschlitz--18--versehen ist.
Somit ist das Schutzprofil --13-- hinterlüftet bzw. nur das Sockelprofil des Flügelrahmens zur Kondensatableitung nach unten offen.
Die in Fig. 3 vergrössert dargestellte Anschlagdichtung--4-ist als symmetrisches Hohlprofil ausgebildet und weist dünnwandige Seitenteile-19--, ferner eine tangential zum Hohlprofil liegende doppelseitige Dichtungslippe --20-- und einen geteilt und dickwandig ausgebildeten Fuss-21-auf. Mit diesem Fuss --21-- ist die Anschlagdichtung--4--in die an der Aussenkante-7--des Flügelrahmens--5--bzw. des Schutzprofiles--13--angeordneten Nuten--12 bzw. 12'--oder in die Nut --3-- der Zarge --2--
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Innenseite her gegen die dünnwandigen Seitenteile--19--anlegen.
Durch die dünnwandige Ausführung der Seitenteile--19--kann die Anschlagdichtung-4--, wie dies in Fig. 3 in strichlierten Linien veranschaulicht ist, flach ausgelegt werden, was einerseits das Heizen (Vulkanisieren) bei der Herstellung der Anschlagdichtung--4--vereinfacht bzw. bei dünnwandigen Seitenteilen --19-- erst ermöglicht, anderseits auch die Anlieferung erleichtert, weil die Anschlagdichtung - aufgerollt werden kann. Von derartigen Rollen können die gewünschten Längen der Anschlagdichtung --4--mühelos abgetrennt werden, wodurch Schnittverluste vermieden sind.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fenster mit einem als Mauerzarge ausgebildeten Blendrahmen aus einem in den Fenstersturz und die Mauerleibung eingemauerten Zargenprofil, vorzugsweise aus Metall mit hinterschnittener Nut zur Aufnahme einer elastischen Anschlagdichtung für einen vorzugsweise hölzernen Flügelrahmen, wobei die Zarge zwei nebeneinanderliegende hinterschnittene Nuten aufweist, wovon die eine die Anschlagdichtung und die andere insbesondere auch schiebbare Fensterbeschläge aufnimmt, und in der Ebene des Zargenabschnittes zwischen den beiden Nuten weitere Beschläge, z. B.
Halterungen oder Umlenkrollen für Seilzüge sowie an sich bekannte Futterstücke und Eckverbindungsteile untergebracht sind, nach Patent Nr.292986, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass die Anschlagdichtung (4) symmetrisch mit tangential zum Schlauchkörper liegenden, beidseitig abstehenden Dichtungslippen (20) mit ebener Gleitfläche ausgebildet ist, und dass in der Schliessstellung des Fensters eine der Dichtungslippen (20) in eine im Flügelrahmen (5) oder in einer Profilleiste (13) des Flügelrahmens (5) angeordnete, hinterschnittene Nut (12 bzw. 12') dichtend eingreift.
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