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lie Windungen der beiden Drähte in gleicher Entfernung und in gleicher Zahl vorhanden sind, keine Ablenkung stattfinden, da sich die beiden Ströme in den zwei Drähten das Gleichgewicht hatten. Sind jedoch die beiden Ströme ungleich, so wird die Richtung der Ablenkung von jenem Drahte abhängen, durch welchen der grössere Strom fliesst und der Betrag der Ab lenkung wird von jenem Überschuss an Strom abhängen, den der eine Draht gegenüber dem anderen aufweist. Da nun beide Drähte umeinander gewickelt sind, ist es möglich, diese in gleicher Entfernung vom beweglichen Teil anzuordnen, so dass ihre mittlere Entfernung von demselben die gleiche ist und die Ablenkung mit der Differenz der Ströme in den beiden Drähten wechselt.
Die beiden Leiter sind auch über das Ende der Bewicklung hinaus, ausserhalb der Spule zusammengedreht und mit ihren Enden an Polklemmschrauben 9, 10, 11, 12 angelegt, die auf Isolierplatten 13, 14 befestigt sind, welche sich am Boden des Gehäuses 1 befinden.
Das beschriebene Instrument ist ein wirksamer Stromverlustanzeiger. Wenn es nämlich so an eine Leitung geschlossen wird, dass der ganze Strom des positiven Leiters oder ein bestimmter Bruchteil davon durch den Draht 6 geht und der ganze Strom des negativen Leiters oder ein bestimmter Bruchteil von diesem Strome durch den Draht 7 fliesst (wobei die zwei Ströme in entgegengesetztem Sinne verlaufen), dann wird keine Ablenkung stattfinden, solange die Arbeitsverhältnisse normal sind. Tritt jedoch bei einem Leiter ein Stromverlust auf, so wird das Gleichgewicht gestört.
Zwischen den durch die zwei Drähte 6 und @ fliessenden Strömen wird sich ein Unterschied zeigen und der bewegliche Teil wird in der einen oder in der anderen Richtung abgelenkt, je nachdem der Verlust an der Hinleitung oder an der Rückleitung auftritt.
Die beschriebene Vorrichtung kann auch derart eingerichtet werden, dass sie die bei einem Leiter auftretenden Stromverluste nicht nur anzeigt, sondern auch weitere Verluste vermeidet. Eine solche Vorrichtung ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt. An der Achse, welche den Magneten 3 trägt, ist parallel mit diesem ein zweiter Magnet 20 ober der Spule angeordnet.
An (ler Rahmenstange 21 hängt mittels Stützen 22 eine Schiene 23, auf welcher die Lagerstützen 24 befestigt sind. Zwischen den Lagerstützen 24 und der Schiene 23 sind die Magnete 25 gelagert, deren jeder an einem Ende zwei Kontaktklötze trägt. An jedem Ende der Schiene 23 ist ein Arm 26 isoliert befestigt. An der Seite der Schiene 23 sind die Lappen 27 ebenfalls isoliert befestigt. Die Arme 26 und die Lappen 27 sind mit je einem Kontaktklotz versehen, um mit den Magneten 25 Kontakt bilden zu können. Es kann nun beim einen Leiter ent-
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Es sei nun vorausgesetzt, dass die Ablenkung eine solche ist, dass der Magnet 20 in die durch die Linie w-x angedeutete Lage kommt. Die Magnete 25 sind so polarisiert, dass ihre in der Nähe des Magnetes 20 liegenden Enden die gleiche Polarität haben, wie die ihnen gegen- überliegenden Pole dieses Magnetes. Infolge der Ablenkung des Magnetes 20 in die durch die Linie -X angedeutete Lage wird der Magnet 25 bewegt. Der in Fig. 2 auf der linken Seite befindliche Magent 25 wird nun so abgelenkt, dass der eine Kontaktklotz mit dem auf der linken Seite befindlichen Arm 26 in Berührung kommt.
Nun tritt Strom von der Batterie 28 durch die Leitung 2, die elektrische (Uocke 3 ?, Leitung 31, 32, Arm 26 (links), Magnet ; ! 5, Stange 23 und Leitung 33 zum anderen Pol der Batterie 28. Das Läuten der Glocke 30 wird die Aufmerksamkeit auf den vorhandenen Stromverlust lenken. der dann behoben werden kann.
Ist jedoch der Stromverlust so bedeutend, dass es anstatt auf ihn aufmerksam zu machen.
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schalter 35, der von beliebiger Einrichtung sein kann, in Wirksamkeit. Um dies zu erreichen, sind die Tcile so angeordnet, dass beim Auftreten eines Stromverlustes von der erwähnten Grösse die Magnete 3 und 20 gegenüber den Magneten 25 so verstellt werden, dass sie in die
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in der anderen Richtung, so dass sein Kontaktklotz mit dem des Lappens 27 Kontakt bildet.
Der Strom fliesst nun von der Batterie 28 durch die Leitungen 29 und 34 zum Ausschalter. 35 und durch die Leitungen. ?, J7, Stange 23 und Leitung 33 zum anderen Pol der Batterie 28.
Der durch den Ausschalter fliessende Strom bringt diesen in Wirksamkeit und unterbricht selbsttätig den Hauptstromkreis. Es ist vorteilhaft, einen elektromagnetischen Ausschalter jener bekannten Art zu verwenden, bei welcher ein durch einen Elektromagnet fliessender Strom eine Sperrung auslöst, wodurch ein Gewicht oder eine gespannte Feder zur Wirkung
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kommt und den beweglichen Arm des Ausschalters ausser Eingriff bringt. Die Stange 21 erstreckt sich zwischen den beiden Flanschen 40 der Spule. Bei der Ablenkung der Magnete 3 und 20- im entgegengesetzten Sinne wird der auf der rechten Seite der Fig. 2 ersichtliche Magnet 25 betätigt, wobei die Wirkung dieselbe ist, wie im zuerst beschriebenen Falle.
Die Ablenkung des Magnetes 3 kann auch in anderer Weise zum Schliessen eines Stromkreises oder zur Betätigung eines Ausschalters oder einer elektrischen Glocke verwendet werden. Ebenso kann anstatt einer elektrischen Glocke irgend eine beliebige andere Anzeigevorrichtung verwendet werden.
Die Leiter des aus einer Hin- und einer Rückleitung bestehenden Stromkreises können anstatt aus einem einzigen isolierten Draht aus einer Anzahl isolierter Drähte bestehen und es erweist sich als vorteilhaft, die beiden Leiter aus einer Anzahl von besonderen voneinander isolierten Leitern herzustellen, deren jeder aus einer Anzahl dünner zusammengedrehter Drähte besteht.
PATENT-ANSPRUCHE : l. Vorrichtung zum Anzeigen und zur Vermeidung von Stromverlusten bei elektrischen Leitungen mit einer aus zwei von entgegengesetzt gerichteten Strömen durchflossenen Wicklungen bestehenden Spule, die auf einen Magneten einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Leiter, deren jeder eine Wicklung bildet, zusammengedreht und in diesem Zustande auf die Spule aufgewickelt sind, so dass die mittleren Entfernungen beider Wicklungen von der Spulen achse gleich sind.
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