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Zentral-Kontrollvorrichtung.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Kontrollvorrichtung, mittels welcher man bei zu überwachenden Betrieben (Fabriken, grosse Werkstätten, Mühlen, Maschinenhäuser usw.) die Wächter, Arbeiter, Heizer u. dgl. ohne Anwendung der bisherigen, komplizierten und unverlässlichen Kontrolluhren leicht von einer Stelle aus in zuverlässlichster Weise kontrollieron kann. Zu dem Zwecke dient nach vorliegender Erfindung eine an irgend einer zentralen Stelle, z. B. im Bureau untergebrachte, mittels geeigneten Uhrwerkes sowohl in drehende, wie auch achsial fortschreitende Bewegung versetzte, mit einem Papierblatt be- khjidete Tronmol, vor welcher eine der Zahl der zu kontrollierenden Leute bzw.
Stationen entsprechende Zahl feststehender Hebel gelagert ist, die am oberen Ende jeder mit einem andersfarbigen Schroibstifte vorsehen sind. Jeder dieser lebel kann mittels eines besonderen Elektromagneten so betätigt werden, dass dessen Schreibstift auf das auf die Trommel aufgewickelte Papierblatt schlägt und daselbst ein Zeichen macht. Jeder Elektromagnet ist in eine besondere elektrische Leitung eingeschaltet und ist für jede zu kontrollierende Person eine solche Leitung bestimmt, weiche von dieser zur vorgeschriebenen Zeit mittels Tasters oder Such) mussels von beliebiger Entfernung und Stelle aus geschlossen werden kann, um das betreffende Zeichen auf dem Kontrollblatte zu machen.
Die Bewegung der Trommel ist so
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Farbe der auf dem Papierblatte gemachten Zeichen genau die Zeit und die Person, weiche dieses Zeichen gab, festgestellt werden kann.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform dieser Zentral-Kontrollvorrichtung für zwei Wächter bzw. Stationen, u. zw. in
Fig. 1 und 2 in Vorder-und Seitenansicht, teilweise geschnitten.
Fig. 3 zeigt die Lagerung der Trommelwelle im Schnitte und natürlicher Grösse,
Fig. 4 zeigt ein auf die Trommel aufzuspannendes Kontrollblatt.
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Minuten markieren und somit din genaue Bestimmung eines jeden beliebigen Zeitpunktes ermöglichen.
Ks kann nuct) ein Papierblatt verwendet werden, an welchem auch die Stundonlini < 'n
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lag'rt. Dipse tragen an dem der Trommel zugekehrten Ende mittels der Drähte n die Schreibstifte o. Das andere Ende derselben ist durch Stangen p gelenkig mit den Enden
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oder bei längerer Dauer des Stromschlusses einen zu den Linien jl parallelen Strich zeichnet. Diese Schreibstifte o (Fig. 5) sind jeder mit einer anderen, flüssigen Farbe gefüllt und bestehen im Wesen aus einer äusseren zylindrischen, die Farbe aufnehmenden Büchse v, welche am oberen Ende durch einen behufs Füllung abnehmbaren Meta1Jpfropfen vi geschlossen und am unteren Ende konisch zugespitzt ist.
In der konischen Spitze der Buchse c ist ein mit irgend einem porösen Stoffe gefülltes Röhrchen achsial verschiebbar gelagert, das durch seitliche Öffnungen w1 im oberen Teile mit der Büchse" kommuniziert und mittels eines in deren oberen Mündung eingesetzten und den Pfropfen 1 durchbrechenden Bolzens a : geführt ist. Eine auf letzteren sitzende Feder y hält das Röhrchen w in seiner mit dem vollen unteren Ende aus der konischen Spitze der Büchse v hervorragenden Lage und bewirkt beim Aufschlagen des Schreibstiftes einen elastischen Schlag, sowie ein leichtes Anpressen der Spitze des Röhrchens tC an das Papier.
Die Farbe gelangt durch die Öffnungen wl in das Röhrchen w und wird von dem dieses ausfüllenden
Stoffe aufgesaugt und durch eine in dem Röhrchen to angeordnete und aus dessen Spitze hervorragende Nadel z auf das Papier übertragen.
Es ist selbstverständlich, dass diese Schreibstifte o, ebenso wie die Feder i auch durch beliebige andere Schreibvorrichtungen, eventuell auch durch einfache farbige Blei- stifte ersetzt werden können, ohne das Wesen der Erfindung zu tangieren. Die Schreib-
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stellbar und die Trommel a, welche zu Beginn der Funktion ganz am linksseitigen Ständer d und nach deren Beendigung ganz rechts steht, kann durch entsprechende Rückdrehung der Wolle c mittels ihres Vierkantzapfens cl wieder in ihre Anfangsstellung zurückgebracht worden.
Das Papierblatt wird täglich bzw. in beliebigen Zeitpunkten mit einem neuen Blatt ersetzt.
Der ganze Apparat kann in einem entsprechenden Glas-oder sonstigen Gehäuse untergebracht und so gegen Unberufeno gesichert werden. Es sei noch erwähnt, dass auch mehr als zwei Schreibstifte o zur Verwendung gelangen können, wenn der Apparat für mehrere zu kontrollion'nde Personen bzw. Stationen bestimmt sein soll, oder dass auch mehrere Apparate gleichzeitig verwendet werden können. Auch kann der Apparat zur Kontrolle
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Kontrollorrichtung für Arbeiter oder Wächter mit einer in drehende und achsial fortschreitende Bewegung versetzten Papiertrommel und mit einer der Zahl der
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entsprechenden Zäh ! otoktromagnotisch bewegter Schrcibhebet, dadurch gekennzeichnet, dass die in besonderen Stromkreisen liegenden Elektromagnete (r) je einen der Schrpibstifte (0) bewegen, wctche sämtlich zu einer bestimmten Zeit auf ein dieselbe angebendes Feld des Papierstreifens gerichtet sind, zum Zwecke, auf diesem Feld eine der Zahl der erregten Elektromagnete entsprechende Anzahl von Zeichen zu machen, durch deren Farbe der Ort des Stromschlussos oder die diesen bewirkende Person angegeben wird.