AT31614B - Fallscheibe. - Google Patents

Fallscheibe.

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AT31614B
AT31614B AT31614DA AT31614B AT 31614 B AT31614 B AT 31614B AT 31614D A AT31614D A AT 31614DA AT 31614 B AT31614 B AT 31614B
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AT
Austria
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disc
projection
discs
panes
flap
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Inventor
Eduard Habersbrunner
Johann Stoecker
Original Assignee
Eduard Habersbrunner
Johann Stoecker
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Fallscheibe.   



   Fallscheiben, die aus zwei gleichen, in geringem Abstand hintereinander befindlichen Scheiben bestehen, die mit Hilfe von Schnappfedern leicht löslich miteinander verbunden sind und durch das Auftreffen des Geschosses auf die hintere Scheibe nach dem Durchschlagen der vorderen getrennt werden, worauf beide Scheiben von ihrer Tragvorrichtung horabfallon, sind bereits bekannt. 
 EMI1.1 
   bindllng sohr ompfindlich eingestellt werden, was   zur Folge hatte, dass diese Verbindung auch leicht durch die Erschütterung und den kippend wirkenden Druck gelöst wurde, den 
 EMI1.2 
 zu foster Verbindung die Scheibe beim Durchschlagen nicht zum Fall gebracht wurde. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine aus zwei nach vorn und   rückwärts und     gemeinsam   zur Seite klappenden Kopfscheiben bestehende Fallscheibe, bei der die Scheiben in keiner unmittelbaren Verbindung miteinander stehen, sondern die vordere Scheibe in der 
 EMI1.3 
 gestellt, u. zw. zeigt
Fig. 1 eine   Vereinigung mehrerer solcher Scheiben in Vorderansicht,   Fig. 2 einen   Querschnitt durch eine Doppelscheibe,   Fig. 3 eine Vorderansicht der beweglichen Teile in 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 steht, dass sie sich   beständig   senkrecht (Big. 3 punktiert und Fig. 7) zu stellen strebt. 



  Durch ein an dem Träger der hinteren Scheibe befestigtes und rechtwinklig abgebogenes Blech oder einen sonstigen Ansatz l wird die Klappe jedoch bei aufgerichteten Scheiben in der wagrechten Lage niedergehalten. Der der vorderen Scheibe c zugekehrte Seitenrand der Klappe ist an dem freien Ende bei   m   nach unten umgebogen und greift bei aufgerichteten Scheiben hinter ein an der. vorderen Scheibe befestigtes und nach oben gerichtetes Blech oder dgl. n, so dass in dieser Stellung die vordere Scheibe unbedingt sicher und selbst gegen die stärksten auf sie einwirkenden Stösse und Erschütterungen festgehalten bzw. an einem Umfallen nach vorn verhindert wird, so lange die Klappe i durch den An-   satz l der   hinteren Scheibe niedergedrückt gehalten wird. 



   Die hintere Scheibe tl wird in der aufgerichteten Stellung, ebenso wie die vordere Scheibe infolge der aus Fig. 4 und 5 ersichtlichen Lage des Gelenkes e aufrecht stehen bleiben, wobei durch Eingreifen der ein wenig aufgebogenen Ecke der Klappe in eine 
 EMI2.2 
 den Wind, durch Erschütterungen infolge   Auftretens   von Steinen oder dgl. gegen die vordere Scheibe oder sonstige Zufälligkeiten nicht zu Fall gebracht wird, dagegen unbedingt durch das direkte Auftreffen eines Geschosses nach dem Durchschlagen der vorderen Scheibe. Um die Druckwirkung des Geschosses auf die hintere Scheibe beim Durchschlagen derselben zu   erhöhen,   empfielt es sich, sie mit Blech zu beschlagen. 



   Durch das Auftreffen des Geschosses auf die hintere Scheibe wird also die loso Verbindung zwischen der Federklappe i und dem   Ansatz 1 gelöst   und erstere kann dem Federdruck folgend, sich aufrichten. Hiebci trifft die Klappe auf den keilförmig in ihren Weg ragenden Rand des Ansatzes 1 und ebenso auf einen gleichen Ansatz   s   an der vorderen Scheibe, so dass durch den Druck   der Federklappe beide   Scheiben nach aussen gedrückt werden, bis sie durch das dann erhaltene Übergewicht von selbst vollends umfallen. 



   Damit nun während des   Beschiessens   die Scheiben zeitweise zum Verschwinden und Wiedorerscheinen gebracht werden können, ist folgende Anordnung getroffen : Die   Träger b   der Scheiben sind unterhalb der Gelenke e um von vom nach hinten gerichtete Zapfen o 
 EMI2.3 
 krallenförmig umgebogenen Enden, die die Scheibenträger b bzw. an ihnen angebrachte, nach der Seite vorstehende Bleche   to   von beiden Seiten her umfassen. 



   Die unteren Enden der Hebel s sind in grösserer oder geringerer Anzahl durch Zugstangen   x,   Schnurzügo oder dgl. miteinander verbunden, die von einem geschosssicheren Stand aus bewegt worden   können, so dass mit lli ! fo   der Hebel   8   und der Arme   ei,   r die Scheiben gruppen- oder reihenweise seitlich umgelegt oder wieder aufgerichtet werden 
 EMI2.4 
 in einem Gefecht von Wichtigkeit ist. 



   Die Arme it und v hindern nicht das Fallen der Scheiben nach vorn und hinten, da sie die Scheiben träger mit genügend weitem Spielraum umfassen. 



   Man braucht daher nur nach dem seitlichen Aufrichten der Scheiben mit Hilfe der Zugstange   x oder dgl. die Hebel s wieder   ein wenig   zurückzuziehen, so dass   die Scheiben 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> sind, durch eine unter der Schusslinie angeordnete Haltevorrichtung in der aufgerichteten Stellung gehalten werden und um ein drittes gemeinsames Gelenk von einer geschätzt liegenden Stelle aus umgelegt oder aufgerichtet werden können, wobei von einem Geschoss getroffene Scheiben jedoch nicht mehr aufgerichtet werden können.
    2. Fallscheibo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine federnde Klappe (i) durch einen Ansatz (1) der aufgerichteten hinteren Scheibe (d) niedergedrückt und mit der vorderen Scheibe (e) verhakt gehalten wird und dass diese Verbindung sich nach dem Um- EMI4.1 K ! appe durch Auftreffen auf eine schräge Fläche (z) der vorderen Scheibe diese nach vorn umwirft.
    3. Fallschcib) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federklappe CE) und der Ansatz (l) der hinteren Scheibe durch Eingreifen des einen Teiles in eine flache Vertiefung oder hinter einen Vorsprung des anderen Teiles in der aufgerichteten Stellung derScheibenleichtlösbarmiteinanderverbundensind.
    4. Fallscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ansatz (1) der hinteren Scheibe ebenfalls eine schräge Fläche ausgebildet ist, auf die die Federklappe nach dem Lösen ihrer Vorbindung mit der hinteren Scheibe auftrifft, um diese durch den Fodordruck sicher zu Fall- zu bringen.
    5. Fallscheibe nach Anspruch], dadurch gekennzeichnet, dass ein in seitlicher Richtung zwischen don beiden Scheiben sich bewegender zweiarmiger Hebel (s) am oberen Ende einen EMI4.2 sitzen, die an den Enden mit t'mbiegungen oder Krallen versehen sind und die Scheiben mit einem entsprechenden Spielraum von beiden Seiten her umfassen. so dass durch He- wegung der Hebel (s) mittels Zugstangen die Scheiben seitlich umgelegt und wieder auf- gerichtet werden können. EMI4.3
AT31614D 1907-04-12 1907-04-12 Fallscheibe. AT31614B (de)

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AT31614T 1907-04-12

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AT31614B true AT31614B (de) 1908-01-25

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ID=3546262

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AT31614D AT31614B (de) 1907-04-12 1907-04-12 Fallscheibe.

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