AT314383B - Verfahren zum Bearbeiten der Lagerflächen von Mikroskopdrehtischen - Google Patents

Verfahren zum Bearbeiten der Lagerflächen von Mikroskopdrehtischen

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AT314383B
AT314383B AT286772A AT286772A AT314383B AT 314383 B AT314383 B AT 314383B AT 286772 A AT286772 A AT 286772A AT 286772 A AT286772 A AT 286772A AT 314383 B AT314383 B AT 314383B
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AT
Austria
Prior art keywords
bearing
microscope
concentricity
lapping
turntables
Prior art date
Application number
AT286772A
Other languages
English (en)
Inventor
Posch Wolfgang
Original Assignee
Reichert Optische Werke Ag
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B15/00Machines or devices designed for grinding seat surfaces; Accessories therefor
    • B24B15/08Machines or devices designed for grinding seat surfaces; Accessories therefor for grinding co-operating seat surfaces by moving one over the other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  



   PATENTANSPRUCH : 
Verfahren zum Bearbeiten der Lagerflächen von Mikroskopdrehtischen, die aus einem Unterteil und einem auf diesem drehbar gelagerten plattenförmigen Oberteil bestehen, welch letzterer an seiner Unterseite einen im 
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 dass im Anschluss daran der Vorsprung (12) in der Ringnut (13) durch eine drehende Bewegung des Oberteiles unter Zugabe eines Läppmittels eingeläppt wird. 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 1>
    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Bearbeiten der Lagerflächen von Mikroskopdrehtischen, die aus einem Unterteil und einem auf diesem drehbar gelagerten plattenförmigen Oberteil bestehen, welch letzterer an seiner Unterseite einem im Querschnitt etwa trapezförmigen ringartigen Vorsprung trägt, welcher der Zentrierung dient.
    Lagerungen für Mikroskopdrehtische werden in an sich bekannter Weise u. a. als Kugellager gebaut, wobei in die beiden gegeneinander bewegten Lagerhälften Rillen bzw. Nuten eingedreht und eingeschliffen werden, in welchen die Lagerkugeln laufen. Es ist jedoch schwierig, die Rundlaufgenauigkeit, d. h. das Auswandern des Drehmittelpunktes während des Drehens solcher Lager auf Werte kleiner als wenige jum zu steigern. Die solcherart erzielte Genauigkeit genügt jedoch, wie es sich in der Praxis erwiesen hat, in diesen Fällen nicht.
    Für Drehtische, wie sie in der Polarisationsmikroskopie gebraucht werden, verlangt man sogar Rundlaufgenauigkeiten von IjMm und darunter, was lediglich durch Drehen der Rillen oder Nuten naturgemäss nicht zu erreichen ist.
    Es ist zwar auch bekannt, konische Flächen zu läppen, doch handelt es sich hiebei um eine grundsätzlich andere Problematik, da bisher das Einläppen fast ausschliesslich zum Verbessern der Dichtheit z. B. von Ventilen gegenüber Ventilsitzen gebräuchlich war. Darüberhinaus wurden Methoden vorgeschlagen, Lagerungen als reine Gleitlager herzustellen, bei welchen der eine Lagerteil eine konische Form besass, das Gegenstück dazu eine entsprechende Hohlkonusform, wobei die Hohlkonusform den erstgenannten konischen Lagerteil zur Gänze umschloss.
    Diese vorgeschlagene Methode zeigte sich insofern als nachteilig, als Mikroskopdrehtische, insbesondere mit mittleren und grossen Lagerflächen, wenn sie genau passend hergestellt wurden, dazu neigten, sich zu verklemmen, oder aber, wenn sie, um dem Verklemmen entgegenzuwirken, mit einem gewissen Lagerspiel hergestellt wurden, zum Kippen neigten, wobei naturgemäss die Rundlaufgenauigkeit verlorenging.
    Die Erfindung setzt sich zum Ziele, die aufgezeigten Nachteile und Mängel der bekannten Verfahren zu beseitigen und ein Verfahren der eingangs umrissenen Art zu schaffen, womit das Erreichen einer Rundlaufgenauigkeit von 1, um und darunter ermöglicht wird.
    Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass zunächst am plattenförmigen Oberteil der Vorsprung, dessen Querschnittsprofil symmetrisch ist, und am Unterteil eine entsprechende Ringnut hergestellt wird und dass im Anschluss daran der Vorsprung in der Ringnut durch eine drehende Bewegung des Oberteiles unter Zugabe eines Läppmittels eingeläppt wird.
    In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführungsvariante eines gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Mikroskopdrehtisches dargestellt. Es bedeutet darin --5-- den Unterteil des Lagers, der eine ringförmige Nut--13--mit zwei symmetrisch angeordneten Gleitflächen--14 und 15--aufweist.
    In diese Nut--13--wird der Oberteil--6--mit seinem Vorsprung--12--eingesetzt, wobei der Oberteil gleichzeitig das Läppwerkzeug bildet. Sowohl der Lagerunterteil--5--als auch der Lageroberteil--6-- weisen eine axiale Bohrung--16--auf und bilden darüberhinaus die wesentlichsten Teile eines für ein Mikroskop geeigneten Drehtisches mit höchster Rundlaufgenauigkeit.
    Durch diese Art und Weise des Zusammenläppens von Lagerober- und Unterteil ergibt sich, dass man nach Beendigung des Läppvorganges mit einem äusserst dünnen Schmiermittelfilm das Auslangen findet, so dass ein Klemmen der beiden sehr genau zueinander passenden Lagerteile zuverlässig vermieden wird und dass, wie es sich gezeigt hat, die Rundlaufgenauigkeit der solcherart hergestellten Drehtische auf Bruchteile eines um gebracht werden kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT286772A 1972-04-04 1972-04-04 Verfahren zum Bearbeiten der Lagerflächen von Mikroskopdrehtischen AT314383B (de)

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