AT58501B - Teilvorrichtung. - Google Patents

Teilvorrichtung.

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AT58501B
AT58501B AT58501DA AT58501B AT 58501 B AT58501 B AT 58501B AT 58501D A AT58501D A AT 58501DA AT 58501 B AT58501 B AT 58501B
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AT
Austria
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balls
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disks
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Inventor
Eduard Marek Von Marchthal
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Eduard Marek Von Marchthal
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Description


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  Teilvorrichtung. 



   Soweit bekannt, werden Teilscheiben bisher entweder unter Benutzung von möglichst genauen Normalteilscheiben oder unter Verwendung von Schneckenrädern und Schnecke hergestellt. Da jedoch die Herstellung solcher   genauer Normalteilscheiben ebenfalls wieder   nur durch   Schneckenräder   erfolgt, so handelt es sich im wesentlichen nur um eine Methode, und zwar um eine solche, welche von der Genauigkeit der Schnecke und des Schneckenrades   abhängt.   



   Im   I   achstehenden wird ein neuer Weg eingeschlagen, indem zur Erzeugung von Teil-   vorrichtungen.   insbesondere Teilscheibe, eine andere Art von Maschinenelementen verwendet wird, bezüglich deren Herstellung mit   verhältnismässig   einfachen und billigen Mitteln bereits ein hoher Grad von Genauigkeit erreicht wurde, und zwar werden   hiebei     Präzisions-Stahlkureln   verwendet. Bekanntlich können bei der Anfertigung von Stahlkugeln Genauigkeiten von   O'OOl   mm eingehalten werden. 



   Da die Erfindung darauf beruht, solche genaue Stahlkugeln dicht aneinandergereiht, und zwar bei Teilscheiben in einem Kreise genau zentrisch und von aussen durch einen Index zugänglich anzuordnen, so ist hier die Möglichkeit gegeben, hiebei Teilfehler im Teilkrers auf et wa 0.001 mm zu beschränken - vorausgesetzt, dass die zugehörige Indexvorrichtung, wie dies auch ausführbar   tst, praktisch ohne Fehler arbeitet-während Messungen   an   vorzüglich gearbeiteten Teil'heiben   Fehler von 20facher Grösse ergeben haben. 



   Ein anderer wesentlicher Fortschritt gegenuber dem Bekannten besteht insoferne. als es   möglich   ist, an den Berührungsstellen zwischen Index und   Teilst'hetbe glasharte Obertlä hen   zu verwenden und   hiedurch     dje Abnutzung und Genauigkeit   auf das günstigste zu gestalten. 



  Dies ist bei den anders   hergestellten und namentlich bei   den gebohrten Teilscbeiben   nicht mög) n h     oder doch mit den grössten Schwierigkeiten verknüpft.   Hier aber ergibt sich dieser bedeutende
Vorteil durch die   Verwendung von glasharten Indexachneiden   zwischen glasharten Stahlkugeln gewissermassen von selbst. 



   Weiters kommt noch der Vorteil hinzu, dass die angegebenen Vorrichtungen die Möglichkeit 
 EMI1.1 
 schiedenen genauen Teilungen herzustellen. 



   Ferner besteht die Erfindung in   Hilfsvorrichtungen,   welche dazu dienen, die   Kugeln   rasch und sicher in die gewünschte Lage zu bringen. 



   In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, uud zwar in Fig. 1 eine einfache Teilscheibe im Schnitt, wobei der untere Teil der Figur eine andere 
 EMI1.2 
 

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   Auf der Achse 1 (Fig. 1) sitzt die Teilscheibe   2,   in deren Nut 8 die Stahlkugeln 7 eingelegt und durch eine Gegenscheibe 3 (Spannscheibe) festgehalten werden. Die Spannscheibe kann entweder durch Schrauben 6 (siehe auch Fig. 2) oder durch ein zentrales Gewinde 6' (unterer Teil der Fig. 1 und 2) oder auf andere Weise festgezogen werden. 



   Durch Rechnung ist es leicht möglich, den Radius der Nut 8 derart zu ermitteln, dass die   gewünschte   Kugelanzahl untergebracht werden kann. Sollten die eingelegten Kugeln dann in der Nut entweder etwas zu viel oder etwas zu wenig Platz haben, so ist es immer möglich, kleine Fehler durch Nacharbeiten der Nut auszugleichen, und zwar wird im ersteren Falle die Nut zum Zentrum zu, im letzteren Falle vom Zentrum weg, nachgearbeitet (siehe die strichpunktierten Linien der Nut in der oberen bzw. unteren Hälfte der Fig. 1). 



   Sobald die Kugeln ohne Zwängen und ohne Spiel in die Nut hineinpassen, wird die Spann- scheibe 3 unter Druck aufgelegt. 



   Für die Erreichung grösster Genauigkeit ist es nötig, dass die Flächen, an welchen die Kugeln anliegen, gehärtet sind. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von der nach Fig. 1   insofern.   als hier mehrere Kugelteilkreise in den   Kugetträger   2 oder in die Spannscheibe 3 eingearbeitet sind. wobei selbstredend   immer   nur einer von diesen benutzt werden kann. 



   Die Anordnung nach Fig.   5   unterscheidet sich von der nach Fig. 1 und 3 dadurch, dass hier im oberen Teile dieser Figur die Nut 8 und Spannscheibe 3 etwas anders ausgebildet sind, während der   untere Teil ill   der Figur keine eigentliche Nut zur Aufnahme der Kugeln nötig hat, sondern das Aneinanderpressen der Kugeln durch den an der Überwurfmutter 4 (Spannscheibe) angebrachten
Konus 4'erfolgt. Es können daher hier Kugeln von verschiedener Anzahl und Grösse innerhalb gewisser Grenzen verwendet werden und entfällt hier auch das bei den vorangegangenen Aus-   führung'formen     nötige Nacharbeiten   einer Nut. da die Kugeln bei dieser Ausführungsform selbst-   tätig   auf den kleinsten Teilkreisdurchmesser zusammengepresst werden. 



   Aus Fig. 5 ist noch ersichtlich, dass der   Indexschieber'3   in diesem Falle zweckmässig achsial verschiebbar angeordnet wird, während derselbe in den vorangegangenen Fällen besser eine radiale   oder schräge   Lage hat. 



   Die Anordnung nach Fig. 5 ist in Fig. 6 bis 8 weiter ausgebaut, wobei der Vorzug zu Tage   t Dt t. dass hier   mit einer kleinen Anzahl von gehärteten Spannscheiben 11, 12 und 13. welche in denselben Teilscheibenkörper 10 mittels Feingewinde nachstellbar sind. sowie mit einer Anzahl 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 werden
Ihe Knebelmutter 20 mit der Schraube 21 dient in bekannter Weise zur Sicherung der eingestellten Lage der   Teilapparatspindel.   



     D) e Kugptteiisciieibe   ist zwecks Einbringens der gewünschten Kugelanzahl und Auswechselns 
 EMI2.3 
 



   Als Grenzfali für die Ausführung von Kugelteilscheiben ist eine solche von unendlich grossem Teilkre   ; sdurciimeaser anzusehen.   In diesem Falle wird sie nämlich zur   Kugelteilschiene.   



   Das   Rtnftdtren   und Festspannen der Stahlkugeln geschieht zweckmässig in horizontaler Lage der   Teilscin-tbe Da jedoch beim   Anziehen der Teilscheibe bzw. der Spannscheibe ein Drehen der Kugeln emtntt, wobei dieselben meist aus ihrem   Teilkreic ? bemsspringen, so   ist es vorteilhaft, sowohl die Spannscheibe gegen Verdrehung zu sichern, als auch gleichzeitig auf die Kugeln eine radial nach aussen gerichtete Kraft während dieses Vorganges einwirken zu   lassen.   



   Abgesehen von elastischen, nach aussen wirkenden Einlegeringen lassen sich noch einige andere Vorrichtungen welche im nachstehenden beschrieben werden, zu diesem Zwecke benutzt. 



     Fig. 12 stellt l'me   Einrichtung zum Einführen und Festspannen dar, bei welcher mittels eines Elektromagneten auf die Kugeln 7 während des Anspannens ein radial nach aussen wirkender Zug ausgeübt wird. Die aus unmagnetischem Material hergestellte Kugelteilscheibe 10 liegt in einem sogenannten Topfmagneten   26,   27, dessen Spule 25 während des Anspannens der Spann-   Scheibe 77   erregt wird. Der magnetische Kraftlinienschluss wird durch die Unterlagscheibe 14, Kugeln 7 und Spannscheibe 11, Eisenmantel 26 und Eisendeckel27 gebildet.

   Es können zweckmässig auch Stifte 28 angeordnet sein, welche ein Drehen der Kugeln beim Anziehen des Mutter- 
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 kraft treibt die Kugel nach aussen. über der Spannscheibe   11,   welche mit einem Mitnehmerstift 37 versehen ist, ist eine durch Riemenantrieb 39,   40 in   Bewegung zu setzende Kupplungsscheibe 35 mit   Kupplung88tift.   36, in Gabel 38 hängend, angeordnet.

   Die   Übersetzungsverhältnisse   der beiden Riemenantriebe sind nun derart zu wählen, dass zwischen Kugelteilscheibe 10 und Kupplungsscheibe 35 eine geringe Differentialbewegung eintritt, die durch Senken der Kupplungsscheibe 35 unter Berührung der Stifte 36, 37 zum Einschrauben der Spannscheibe 11 in die Kugelteilscheibe   10   benutzt wird, so dass auch während des Anspannens die Wirkung der Fliehkraft aufrecht erhalten bleibt. 



   Die Anordnung nach Fig. 14 unterscheidet sich von der vorangegangenen dadurch, dass nur die Kugelteilscheibe 10 angetrieben zu werden braucht und die Differentialbewegung zum Einschrauben durch Abbremsen der   mit   Feingewinde versehenen Spannscheibe 11 hervorgebracht wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Teilvorrichtung, gekennzeichnet durch dicht aneinandergereihte Kugeln, in deren Zwischenräume ein entsprechend geformter Schieber eingreift.

Claims (1)

  1. 2. Teilvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet dass die Kugeln zwischen einer mit einer Nut (8) zur Aufnahme derselben versehenen Platte (2) und einer Gegenplatte (Spannplatte 3) festgespannt sind.
    3. Teilscheibe nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet. dass in der Scheibe/ oder in der Gegenplatte (3) mehrere Nuten zur Aufnahme der Kugeln vorhanden sind.
    4. Teilscheibe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugeln durch eine innen mit konischer Fläche versehene fberwurfmutter (4) oder dgl. an der Scheibe (2) zentrisch gespannt und festgehalten werden.
    5. Teilscheibe nach Anspruch 1. 2 und 4. dadurch gekennzeichnet, dass in der Scheibe 10 mehrere Scheiben (11, 12, 73) von verschiedenem inneren Konusdnrchmesser und eine oder mehrere Unterlagsscheiben (14) angeordnet werden können. zum Zweck, Kugein von vent-t iedener Anzahl und verschiedenem Durchmesser in derselben Teilscheibe (Kugeltr ger) verwenden zu können.
    6. Eine Vorrichtung zum Einführen und Festspannen der Kugeln bei Teilscheiben nach Anspruch 1. 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe eines Elektromagneten während des Anziehens der Spannscheiben/"77. 12. 7.) auf die aus magnetischem Material bestehenden Kugeln ein radial nach aussen wirkender Zug ausgeübt wird und gegebenenfalls die Spannscbeibe an der Drehtulg gegenüber der Unterlagscheibe bzw. gegenüber dem Kugelträger verhindert wird.
    7. Eine Vorrichtung zum Einführen und Festspannen der Kugeln bei Teilscheiben nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschrauben der Spannscheibe während der Rotation aller Teile mittels einer beschleunigten oder verzögerten Bewegung der ersteren gegenüber den übrigen Teilen bewirkt wird. wobei die Kugeln durch Fhehkraft nach aussen EMI3.1 8. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die verzögerte Bewegung der Spannscheibe durch Abbremsen erfolgt
AT58501D 1911-05-22 1911-05-22 Teilvorrichtung. AT58501B (de)

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AT58501T 1911-05-22

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AT58501B true AT58501B (de) 1913-04-10

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ID=3580219

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AT58501D AT58501B (de) 1911-05-22 1911-05-22 Teilvorrichtung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2663082A (en) * 1950-05-27 1953-12-22 Zeiss Opton Optische Werke Device for production of uniform circle graduations

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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