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Die Erfindung bezieht sich auf einen doppelwandigen Pflanzenzuchtbehälter, dessen zwischen den Wänden gelegener Raum zum Einfüllen von Wasser vorgesehen ist, und dessen innere Wand den Pflanzenaufnahmeraum umgibt und mit Öffnungen versehen ist, wobei der zwischen den Wänden gelegene Raum nach oben und nach den Seiten hin abgeschlossen ist, so dass ein Wasserdunstraum gebildet ist, von dem aus der Dunst des in den unteren Teil des zwischen den Wänden gelegenen Raumes eingefüllten Wassers bzw. dessen Kondensat durch die Öffnungen in der inneren Wand in den Pflanzenaufnahmeraum eindringen kann, nach Patent Nr. 304135.
Dadurch, dass bei Pflanzenzuchtbehältern vorerwähnter Ausbildung der zwischen den Wänden gelegene Raum nach oben und nach den Seiten hin abgeschlossen ist, ist der von der Flüssigkeit, welche in den Raum zwischen den beiden Wänden eingefüllt ist, aufsteigende Dunst an einem Entweichen zur Umgebung hin gehindert und kann nur durch die Öffnungen in der Innenwand des Behälters in den Pflanzenaufnahmeraum gelangen, wo die solcher Art feinverteilte Feuchtigkeit von der Pflanze aufgenommen werden kann. Weiter fördert das Vorhandensein eines solchen Dunstraumes in unmittelbarer Nähe der Pflanze im besonderen Masse die für das Gedeihen der Pflanze wichtige Bildung von Haar- und Luftwurzeln. Diese wachsen gegebenenfalls auch durch die Öffnungen in der Innenwand hindurch in den Wasserdunstraum und nehmen dort dampfförmiges oder kondensiertes Wasser auf.
Durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt der im Wasserdunstraum befindlichen Luft ist dabei ein sogenanntes "Verbrennen" feiner Luft- und Haarwurzeln, die für ein gutes Gedeihen von Pflanzen von wesentlicher Bedeutung sind, praktisch hintangehalten. Da ein unerwünschtes Entweichen von Wasserdampf, wie vorstehend dargelegt wurde, praktisch vermieden ist, hält eine Wasserfüllung sehr lange vor, unter Umständen bis zu mehreren Monaten, und ist solcher Art der Bedienungsaufwand zur Pflege der Pflanze auf ein Minimum reduziert.
Der Erfindung liegt nun die Zielsetzung zugrunde, eine Weiterbildung eines wie vorerwähnt ausgestalteten doppelwandigen Pflanzenzuchtbehälters zu schaffen, die auch bei langgestreckten Bauformen und bei grösseren Abmessungen des Behälters ein leichtes Hantieren gestattet und auch auf einfache Weise ein Reinigen des Wasserdunstraumes ermöglicht und auch eine Herstellung mit möglichst geringen Investitionsaufwand erlaubt.
Der gemäss der Erfindung ausgebildete Pflanzenzuchtbehälter eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwand durch eine Schale oder Becken und die Innenwand gleichfalls durch eine Schale oder ein Becken gebildet ist, wobei beide Schalen bzw. Becken am oberen Rand dicht miteinander verbunden sind bzw. dicht aufeinander aufsitzen.
Vorzugsweise ordnet man beim gemäss der Erfindung ausgebildeten Pflanzenzuchtbehälter zwischen dem Boden der Aussenwand und dem Boden der Innenwand einen Schwamm an und versieht den Boden der Innenwand mit Öffnungen. Durch diese Massnahmen wird einerseits die Verdunstung der in den Raum zwischen den Wänden gefüllten Flüssigkeit gefördert und anderseits Flüssigkeit unmittelbar dem Pflanzenaufnahmeraum zugeführt, was insbesondere für den Transport von Nähr- bzw. Düngesubstanzen von Bedeutung ist.
Es ist auch vorteilhaft, wenn sich der Querschnitt des zwischen den Wänden des Behälters gelegenen Wasserdunstraumes sich nach oben zu verengt.
Weiter ist es von Vorteil, wenn man die die Innenwand bildende Schale mit einem Füllstutzen versieht, der bis zum Boden der die Aussenwand bildenden Schale reicht. Durch einen solchen Füllstutzen kann praktisch kein Wasserdunst entweichen, da er durch das Wasser vom Wasserdunstraum abgeschlossen ist und da die im Inneren des Füllstutzens vorliegende Verdunstungsfläche sehr klein ist.
Es sei erwähnt, dass ein Pflanzenzuchtbehälter langgestreckter Form bekannt ist, der aus zwei ineinandergestellten Trögen besteht, wobei der innere Trog die Erde mit den darin befindlichen Pflanzen enthält und der äussere Trog im Bodenbereich mit Wasser gefüllt wird. Der zwischen den Trögen befindliche Raum steht dabei praktisch mit der Umgebung in Verbindung, so dass der Dunst der von dem im äusseren Trog befindlichen Wasser aufsteigt, frei entweichen kann.
Die Erfindung wird nun nachstehend unter Bezugnahme auf ein in den Zeichnungen dargestelltes
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ein langgestrecktes Becken --20-- gebildet, welches an seinem oberen Rand einen Flansch --21-- aufweist. Auf diesem Flansch sitzt über eine Dichtung --22-- ein weiterer Flansch --23-- eines die Innenwand des Behälters bildenden Beckens --24-- auf. Solcherart ist ein dichter Abschluss des zwischen den Wänden des
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und so wieder zum Wasserspiegel --8-- zuruckgelangt, durch die Öffnungen-25 und 28--, die in dem die Innenwand des Behälters bildenden Becken --24-- vorgesehen sind, hindurchtreten und gelangt damit in den mit Erde gefüllten Pflanzenaufnahmeraum-3--, wo er von den Wurzeln der Pflanze aufgenommen wird.
Die Öffnungen --28-- sind an den seitlichen Wandteilen und die Öffnungen --25-- am Boden des Beckens - vorgesehen, wobei die Öffnungen --25-- am Boden --26-- des Beckens --24-- eine in
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Längsrichtung desselben verlaufende Reihe bilden. Durch die öffnungen --25-- in den Seitenwänden kann auch kondensiertes Wasser in den Raum --3-- gelangen und können auch Wurzeln in den Wasserdunstraum --6-- wachsen.
Zwischen dem Boden-29-des Beckens-20-und dem Boden-26-des Beckens-24- befindet sich ein langgestreckter Schwamm-30-. Durch diesen Schwamm wird Wasser, dem auch Nährsubstanzen beigefügt sein können, zu den öffnungen --25-- im Boden des Beckens-24-gefördert,
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zum Boden --29-- des die Aussenwand bildenden Beckens --20-- reicht. Durch diesen Füllstutzen - kann auf einfache Weise Wasser nachgefüllt werden, und ist der Abschluss des Wasserdunstraumes --6-- nicht beeinträchtigt.
Durch die nach oben zu erfolgende Verengung des Querschnittes des Raumes--6--wird gerade in den oberen Bereichen der Innenwand eine vermehrte Kondensation des Dunstes und eine vermehrte Feuchtigkeitszufuhr zu den Wurzeln der Pflanze erzielt, die die Feuchtigkeitszufuhr im Bodenbereich wirkungsvoll ergänzt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Doppelwandiger Pflanzenzuchtbehälter, dessen zwischen den Wänden gelegener Raum zum Einfüllen von Wasser vorgesehen ist, und dessen innere Wand den Pflanzenaufnahmeraum umgibt und mit Öffnungen zur Wasseraufnahme aus dem zwischen den Wänden gelegenen Raum versehen ist, wobei der zwischen den Wänden gelegene Raum nach oben und nach den Seiten hin abgeschlossen ist, so dass ein Wasserdunstraum gebildet ist, von dem aus der Dunst des in den unteren Teil des zwischen den Wänden gelegenen Raumes eingefüllten Wassers bzw. dessen Kondensat durch die Öffnungen in der inneren Wand in den Pflanzenaufnahmeraum eindringen
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Becken (20) und die Innenwand gleichfalls durch eine Schale oder ein Becken (24) gebildet ist, wobei beide Schalen bzw.
Becken am oberen Rand (21,23) dicht miteinander verbunden sind bzw. dicht aufeinander aufsitzen.
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