AT309583B - Einrichtung zur raschen Außerbetriebsetzung, insbesondere Notabschaltung für stationäre Energie-Erzeugungs-, Verteilungs- oder Verbraucheranlagen - Google Patents

Einrichtung zur raschen Außerbetriebsetzung, insbesondere Notabschaltung für stationäre Energie-Erzeugungs-, Verteilungs- oder Verbraucheranlagen

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AT309583B
AT309583B AT339368A AT339368A AT309583B AT 309583 B AT309583 B AT 309583B AT 339368 A AT339368 A AT 339368A AT 339368 A AT339368 A AT 339368A AT 309583 B AT309583 B AT 309583B
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AT
Austria
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pressure
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actuation
triggering
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AT339368A
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English (en)
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Alfred Ing Hochhauser
Sebastian Ing Steinberger
Original Assignee
Elin Union Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/02Details
    • H02H3/021Details concerning the disconnection itself, e.g. at a particular instant, particularly at zero value of current, disconnection in a predetermined order
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/28Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H33/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator

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  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Bei einem Versagen der Gleichstromversorgung, das meistens eine Folgeerscheinung einer andern Störung ist, kommt es im Kraftwerksbetrieb immer wieder zu Situationen, in denen eine Fernbedienung von Schaltgeräten (besonders Last- und Entregungsschalter) nicht mehr möglich ist. Eine gleichzeitig auftretende elektrische Störung, z. B. Kurzschluss an Generatoren oder sonstigen elektrischen Anlageteilen, wobei die einspeisenden Aggregate möglichst rasch abgeschaltet werden sollten, wirkt sich daher meistens katastrophal aus, da weder von Hand (über eine Notabschalteinrichtung) noch über die Schutzeinrichtungen ausgeschaltet werden kann. Daher kommt es dann meistens zu grösseren Zerstörungen des betroffenen Gerätes, da die Abschaltung "vor Ort", wenn überhaupt noch möglich, viel zu spät erfolgt. Diesen Mangel im Kraftwerksbetrieb zu beseitigen, ist Ziel der Erfindung. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur raschen Ausserbetriebsetzung, insbesondere Notabschaltung für stationäre Energie-Erzeugungs-, Verteilungs- oder Verbraucheranlagen (Schalt- und Kraftanlagen), die gekennzeichnet ist durch die Kombination der folgenden Merkmale : 
 EMI1.1 
 
Leistungsschalter, Entregungsschalter, ist mit einem Auslöseorgan versehen, das im Normalbetrieb unter dem Druck eines fluiden Mediums, z. B. Druckluft, allenfalls auch   Öl,   steht und bei Absinken dieses Druckes anspricht und das zugehörige Gerät betätigt,   z. B.   abschaltet oder absteuert. b) Diese Auslöseorgane sind an ein ihnen gemeinsames, mit dem unter Druck stehenden fluiden
Medium gefülltes Rohrsystem angeschlossen. c) Das Rohrsystem ist an einer zentralen Stelle oder auch an mehreren Stellen bzw.

   Orten mit von
Hand oder durch Schutzeinrichtung (en) betätigbaren Ventilen versehen, durch deren Betätigung der
Druck im Rohrsystem unter den Ansprechwert der Auslöseorgane absinkt. d) Neben den der gemeinsamen Notabschaltung dienenden Auslöseorganen besitzen die Geräte auch
Organe zu ihrer individuellen händischen Betätigung. e) Die Druckwerte, bei denen die einzelnen Auslöseorgane ansprechen, sind zur Beeinflussung der
Aufeinanderfolge bzw. zur Erzielung der Gleichzeitigkeit der Betätigungen verschieden oder auf verschiedene Werte einstellbar. 



   Es sei hier daran erinnert, dass es bekanntlich schon seit langem pneumatische Notbremseinrichtungen für Eisenbahnzüge gibt. Trotzdem stellt die   erfindungsgemässe   pneumatische oder hydraulische Notauslösung für stationäre Energie-Erzeugungs-, Verteilungs- oder Verbraucheranlagen etwas ganz Neues dar, d. h. es lag die Übertragung der bei Eisenbahnzügen bekannten Massnahme auf das Gebiet der stationären Energieanlagen mit ihren bisher stets nach ganz andern Prinzipien ausgeführten Schutzeinrichtungen keineswegs nahe. 



   Die Erfindung wird im folgenden zunächst an Hand des Ausführungsbeispieles einer pneumatischen Notauslösung beschrieben, die gleich einer verlängerten Hand alles von zentraler Stelle betätigen kann, was "vor Ort" mittels eines mechanisch wirkenden Druckknopfes oder durch eine Ausschaltklinke betätigt wird. Das Betätigungsorgan ist dabei ein Federspeichergerät. Es wird vorzugsweise so ausgebildet, dass es überall nachträglich vor jedem Druckknopf oder Schaltklinke ein-bzw. angebaut werden kann. Sein Arbeitsprinzip kann dem Ruhestromprinzip analog sein,   d. h.,   ein anstehender Druck (von   z.

   B.   20 at) hält den zur Betätigung des Druckknopfes dienenden Federspeicher so lange, bis bei einer Betätigung   eines "Auslöseventils" in   der Zentrale, also bei einer Notausschaltung, der Federspeicher infolge Verminderung des Druckes auf den Auslösedruck   (z. B.   ab 5 atü) freigegeben wird und den "Aus"-Druckknopf betätigt. 



   Statt nur eines Auslöseventils könnten natürlich, wo es zweckmässig erscheint, auch mehrere an verschiedenen Stellen der Anlage angeordnet werden, um die Notabschaltung nicht nur von einer einzigen zentralen Stelle aus veranlassen zu können. Die Zahl der vom Druckluftsystem steuerbaren Betätigungsorgane richtet sich natürlich nach der Zahl der Schalter   (z. B.   Lastschalter) oder sonstigen Geräte, die im Gefahrenfall abgeschaltet bzw. betätigt werden müssen. 



   Zum Anschluss an die Druckluftversorgung und als Verbindung zwischen Auslöseventil (en) und Betätigungsorgan (en) dienen vorzugsweise normale Druckluftkupferrohre mit möglichst geringem Luftvolumen. Im allgemeinen führt vom Druckluftverteilnetz ein Rohr zum (einzigen) Auslöseventil in der Zentrale. Von diesem führt ein Rohr zum Betätigungsorgan bzw. in die Nähe der Betätigungsorgane, wobei sich dieses abgehende Rohr vorzugsweise erst in der Nähe der zu betätigenden Schalter (bei mehreren Schaltern bzw. 



  Betätigungsorganen) verzweigt. Der Aufwand an Rohrmaterial kann so relativ klein gehalten werden. 



   Im folgenden werden an Hand der Zeichnungen konstruktive Einzelheiten der als Ausführungsbeispiel dargestellten   erfindungsgemässen   Einrichtung näher beschrieben. Fig. l zeigt schematisch ein in einer Schaltwarte   od. dgl.   anzuordnendes Hand-Auslöseventil im Schnitt und die Fig. 2a bis f in verschiedenen Ansichten bzw. Schnitten ein bei Absinken des Druckes unter einen bestimmten (einstellbaren) Wert einen Auslöse-Druckknopf betätigendes Organ, wie es an den im Gefahrenfall zu betätigenden Schaltern bzw. sonstigen Geräten anzubringen ist. Fig. 2a ist ein Aufriss,   Fig. 2b   ein Seitenriss, u. zw. ein Schnitt längs SpurA-B in Fig. 2a. Die   Fig. 2c   und 2d stellen in Betriebs- bzw. Auslösestellung ein Detail aus Fig. 2a geschnitten und vergrössert dar.

   Die Fig. 2e und 2f sind Untersichten und zeigen in der Betriebs- bzw. Auslösestellung ein weiteres Detail des Betätigungsorgans. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Kolbens wird mittels des   Handauslösehebels-3-und   einer Winkelübersetzung auf die Schubstange-4bewirkt. Der Doppelkolben --2-- ist auf seinen beiden Seiten je mit einer zweifachen Dichtung aus Präzisions-O-Ringen versehen. Die bei der Bewegung entstehende Reibung der Dichtungen an der Bohrungswand wird ohne weiteres über die Hebelkombination beherrscht. In der Betriebsstellung steht der Handauslösehebel   --3-- rechts   und es sind die beiden Bohrungen--5 und   6--über   den   Raum--7--verbunden   und nach aussen hin durch den Doppelkolben--2--abgedichtet.

   Der Betriebsdruck steht dabei am Sperrkolben - des Betätigungsorgans (Fig. 2a bis f) an. Bei einer Auslösung wird über den   Handhebel--3--der     Doppelkolben--2--in   die Auslösestellung gebracht   (d. i.   nach links), wobei der rechte Kolbenteil zwischen den Bohrungen-5 und   6-zu   stehen kommt. Der verschobene   Raum --7-- bleibt   unter Druck, die   Bohrung --6-- wird   frei und die   Leitung --8-- kann   sich über die   Bohrung --6-- und   die Entlastungsöffnungen--9--entlasten. 



   Das Betätigungsorgan nach den Fig. 2a bis f besteht in seinem Grundaufbau aus einem   Gehäuse--10--   
 EMI2.2 
 Betätigung des Druckknopfes--15--eines im Notfall auszulösenden Leistungsschalters oder sonstigen Gerätes. Die Handauslösung des Gerätes bleibt weiter möglich, u. zw. erfolgt sie durch Druck auf die Stirnfläche der   Rändelhülse--16--.   In der unteren   Bohrung--12--ist   der Sperrkolben --17-- mit seiner Rückführfeder   --18-- und   seiner innenliegenden Vorsteuerung--19--untergebracht.

   Aufgesetzt auf den unteren Teil des Gehäuses --10-- ist die verzögert arbeitende   Sperrklinkenfreigabeeinrichtung--20--.   Als Verbindungsglied zwischen   Betätigungskolben--14--und Sperrkolben--17--dient   eine wippenartige Klinke (Sperrklinke 
 EMI2.3 
 Rückgang des Sperrkolbens --17-- über die Einrichtung--20--freigegeben wird. 



   Bei einem Auslösevorgang sinkt nach der Umlegung des   Handhebels--3--am   Auslöseventil von "Betriebsstellung" auf "Auslösung" im Zylinderraum --22-- der Druck, d. h., die Leitung --8-- entlastet sich. Bei Erreichen der von der Einstellung der Vorsteuerung abhängigen unteren Grenze des Haltedruckes überwindet die   Vorsteuerfeder--23--den   Druck, der auf der Fläche des Vorsteuerventils--19--lastet, und schiebt diese   z. B.   2 mm auf (Fig. 2c und 2d). Dabei werden die   Entlastungsrinnen-24-frei,   deren Anzahl   z. B.   vier beträgt. Durch die zusätzliche Entlastung entleert sich der   Raum --22-- fast   momentan.

   Der Druck auf die grosse Sperrkolbenfläche sinkt so rasch ab, dass die Sperrkolbenrückführfeder --18-- den Sperrkolben - nun rasch in die Auslösestellung führen kann. Mittels einer   Rille-25-im   rückwärtigen Teil des Sperrkolbens--17--, in die ein   Mitnehmerstift--26--eingreift,   wird der Schieber --27-- mitgeführt. Auf diesem Schieber ist die Nase--28--angebracht, die in der Betriebsstellung (Fig. 2e) einen Kniehebel   - -29--   (Abfanghebel) in der gestreckten Lage hält.

   Dieser Hebel stützt die Kraft ab, die vom vorne abgeschrägten bzw. konischen   Federspeicherkolben --14-- über   die   Sperrklinke --21-- ansteht.   Nach der Einleitung des Auslösevorganges, d. h., wenn sich der Sperrkolben--17--von der Betriebsstellung in die ausgelöste Stellung bewegt, wird die durch Nase--28--auf Schieber--27--erzielte Sicherung der Stellung des Abfanghebels--29--aufgehoben. Der Abfanghebel hält nun nur infolge seiner gestreckten Lage. Nachdem der   Sperrkolben --17-- und damit   der   Schieber--27--den   halben Auslöseweg   (z.

   B.   5 mm) durchlaufen haben und in voller Bewegung sind, also keine ruhende Reibung mehr vorliegt und zu der statischen Wirkung eine gewisse Schlagwirkung hinzukommt, trifft der am   Schieber--27--eingeschraubte Auslösestift--30--   beim Abfanghebel-29--, u. zw. am Knickpunkt, auf. Dieser knickt ein (Fig. 2f) und die Sperrklinke --21-wird frei. Die anstehende Kraft des   Federspeichers-13-bewirkt   durch schiefe Ebenen am Kopf des Federspeicherkolbens--14--und am oberen Ende der   Sperrklinke --21--,   dass letztere aus der Bahn des Federspeicherkolbens--14--herausgeschoben wird,   d. h.   diesen freigibt. Der Federspeicherkolben--M-betätigt nun den mechanisch wirksamen"Aus"-Druckknopf--15--des Schaltgerätes, das von der pneumatischen Notauslösung betätigt werden soll. 



   Bei Betrieb oder Betriebsbereitschaft der Anlage, also bei geladenem und gesichertem Federkraftspeicher --13, 14--ist trotzdem eine Handauslösung "vor Ort" möglich, u.zw. wird sie, wie bereits erwähnt, durch das Drücken der Rändelhülse --16-- bewirkt. Diese betätigt über die Schubstange --31-- den Druckknopf --15--. 
 EMI2.4 
 
14-dauernd- und mechanisches Verriegeln mittels Verriegelungsstiftes an der   Öse-32-der   Sperrklinke --21-- aufgehoben werden. 



   Die Anlage wird wie folgt in Betrieb genommen : 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. (Doppelkolben--2--links),PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur raschen Ausserbetriebsetzung, insbesondere Notabschaltung für stationäre Energie-Erzeugungs-, Verteilungs- oder Verbraucheranlagen, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale : a) Jedes der im Gefahrenfall, z. B. zur Gefahrenstillsetzung eines Maschinensatzes, zu betätigenden bzw. abzuschaltenden Geräte, z. B. Absperrorgane für Energieträger, wie Druckwasser oder Dampf, Leistungsschalter, Entregungsschalter, ist mit einem Auslöseorgan versehen, das im Normalbetrieb unter dem Druck eines fluiden Mediums, z. B. Druckluft, allenfalls auch öl, steht und bei Absinken dieses Druckes anspricht und das zugehörige Gerät betätigt, z.
    B. abschaltet oder absteuert. b) Diese Auslöseorgane sind an ein ihnen gemeinsames, mit dem unter Druck stehenden fluiden Medium gefülltes Rohrsystem angeschlossen. c) Das Rohrsystem ist an einer zentralen Stelle oder auch an mehreren Stellen bzw. Orten mit von Hand oder durch Schutzeinrichtung (en) betätigbaren Ventilen versehen, durch deren Betätigung der Druck im Rohrsystem unter den Ansprechwert der Auslöseorgane absinkt. d) Neben den der gemeinsamen Notabschaltung dienenden Auslöseorganen besitzen die Geräte auch Organe zu ihrer individuellen händischen Betätigung. e) Die Druckwerte, bei denen die einzelnen Auslöseorgane ansprechen, sind zur Beeinflussung der Aufeinanderfolge bzw. zur Erzielung der Gleichzeitigkeit der Betätigungen verschieden oder auf verschiedene Werte einstellbar.
    EMI4.1 alle der im Gefahrenfall zu betätigenden Geräte mittels desselben Drucksystems arbeiten, wie die gemeinsame Abschaltanlage und dass der Druck, bei dessen Unterschreiten das Ansprechen erfolgt, wenigstens für diese Geräte so hoch gewählt ist, dass er noch für ein einwandfreies Arbeiten des Gerätes, z. B. bei einem Schalter für die Durchführung der Abschaltbewegung bzw. die Löschung des Lichtbogens ausreicht. EMI4.2 Drucksystem von dem eine vorhandene Turbinensteuerung betätigenden Drucksystem gespeist oder mitgespeist ist. EMI4.3 Betätigung bzw. Auslösung der (einzelnen) Geräte (je) ein unter Ruhedruck eines fluiden Mediums stehendes Kolbensystem mit Vor- und Hauptsteuerung vorgesehen ist. EMI4.4 Betätigung bzw.
    Auslösung der (einzelnen) Geräte (je) ein vom fluiden System in seiner Intensität (Kraft, Moment, Druck) unabhängiges System vorgesehen ist, vorzugsweise in der Form, dass über ein Kolbensystem ein EMI4.5 Einrichtungen zur örtlichen Hand- bzw. Handnotbetätigung der einzelnen Geräte, unter Wahrung dieser Betätigungsmöglichkeit, etwa mittels Kraftspeichers einwirkt. EMI4.6 Betätigungsorgan oder zumindest sein Kraftspeicher nach Geräteauslösung in der Auslösestellung verbleibt und dass Mittel zur Rückstellung von Hand oder mittels einer Automatik auf dem Wege der Direkt- oder Fernbetätigung vorgesehen sind. EMI4.7 Ansprechdruckes bzw., wenn dieser einstellbar ist, des mittleren Ansprechdruckes der Betätigungsorgane beträgt und dass letztere bei Druckschwankungen, die oberhalb des gewählten Ansprechdruckes verlaufen, vollständig in Ruhe bleiben.
    EMI4.8 Gerätebetätigung dienenden Kraftspeichers eine sich verklinkende Mechanik, z. B. ein Kniehebelmechanismus, vorgesehen ist, der in der verklinkten Stellung bzw. gestreckten Lage des Kniehebels die Entladung des Kraftspeichers hindert und durch einen vom pneumatischen bzw. hydraulischen System bewegten Anschlag ausgelöst wird und damit den Kraftspeicher zur Wirkung bringt, wodurch unerwünschte Zwischenstellungen vermieden sind.
    12. Einrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass der <Desc/Clms Page number 5> Anschlag erst nach Zurücklegung eines bestimmten Weges (Spiel), also erst, nachdem er eine gewisse Geschwindigkeit erreicht hat, auf das verklinkte System bzw. den gestreckten Kniehebel auftrifft, so dass die Auslösung rasch erfolgt und zum (an sich ausreichenden) statischen Druck des Anschlages eine Schlagwirkung hinzukommt.
AT339368A 1968-04-08 1968-04-08 Einrichtung zur raschen Außerbetriebsetzung, insbesondere Notabschaltung für stationäre Energie-Erzeugungs-, Verteilungs- oder Verbraucheranlagen AT309583B (de)

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