AT329143B - Einrichtung zur raschen ausserbetriebsetzung, insbesondere notabschaltung fur stationare energie-erzeugungs-, verteilungs- oder verbraucheranlagen - Google Patents

Einrichtung zur raschen ausserbetriebsetzung, insbesondere notabschaltung fur stationare energie-erzeugungs-, verteilungs- oder verbraucheranlagen

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AT329143B
AT329143B AT324174A AT324174A AT329143B AT 329143 B AT329143 B AT 329143B AT 324174 A AT324174 A AT 324174A AT 324174 A AT324174 A AT 324174A AT 329143 B AT329143 B AT 329143B
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Alfred Ing Hochhauser
Sebastian Ing Steinberger
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Elin Union Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/02Details
    • H02H3/021Details concerning the disconnection itself, e.g. at a particular instant, particularly at zero value of current, disconnection in a predetermined order
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/28Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H33/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator
    • H01H33/32Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator pneumatic

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  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Das Stammpatent betrifft eine Einrichtung zur raschen Ausserbetriebsetzung, insbesondere Notabschaltung für stationäre Energie-Erzeugungs-, Verteilungs- oder Verbraucheranlagen (Schalt- und Kraftanlagen), die gekennzeichnet ist durch die Kombination der folgenden Merkmale : a) Jedes der im Gefahrenfall,   z. B.   zur Gefahrenstillsetzung eines Maschinensatzes, zu betätigenden bzw. abzuschaltenden Geräte, z. B. Absperrorgane für Energieträger, wie Druckwasser oder Dampf,
Leistungsschalter, Entregungsschalter, ist mit einem Auslöseorgan versehen, das im Normalbetrieb unter dem Druck eines fluiden Mediums, z. B. Druckluft, allenfalls auch Öl, steht und bei Absinken dieses Druckes anspricht und das zugehörige Gerät betätigt,   z.

   B.   abschaltet oder absteuert. b) Diese Auslöseorgane sind an ein ihnen gemeinsames, mit dem unter Druck stehenden fluiden
Medium gefülltes Rohrsystem angeschlossen. c) Das Rohrsystem ist an einer zentralen Stelle oder auch an mehreren Stellen bzw. Orten mit von
Hand oder durch Schutzeinrichtung (en) betätigbaren Ventilen versehen, durch deren Betätigung der
Druck im Rohrsystem unter den Ansprechwert der Auslöseorgane absinkt. d) Neben den der gemeinsamen Notabschaltung dienenden Auslöseorganen besitzen die Geräte auch
Organe zu ihrer individuellen händischen Betätigung. e) Die Druckwerte, bei denen die einzelnen Auslöseorgane ansprechen, sind zur Beeinflussung der
Aufeinanderfolge bzw. zur Erzielung der Gleichzeitigkeit der Betätigungen verschieden oder auf verschiedene Werte einstellbar. 



   Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, das gemäss dem Stammpatent vorgesehene Drucksystem auszugestalten und für zusätzliche Zwecke zu verwenden, nämlich insbesondere auch für eine Einzelbetätigung der Geräte auszunutzen, u. zw. vorzugsweise für den Fall, dass eine vorgesehene elektrische Auslösung des betreffenden Gerätes versagt bzw. gewünschtenfalls eine Gesamtabschaltung der Anlage   z. B.   schon dann 
 EMI1.1 
 Anlage, deren Steuerung sich ausschliesslich elektrischer Kreise bedient, jegliche Manövrierfähigkeit verliert, so auch die selbsttätige Abschaltbarkeit bei Auftreten von Fehlern und Gefährdungen. 



   Zur Überwindung grösserer Entfernungen zwischen Teilen des gesamten ausgestalteten Drucksystems können voneinander entsprechend distanzierte pneumatische Systeme durch eine entsprechend lange, mit Flüssigkeit,   z. B. öl gefürte Druck-bzw.   Steuerleitung miteinander verbunden werden, etwa ähnlich, wie dies an sich aus der   österr. Patentschrift Nr. 222734   bekannt ist. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung nach dem Stammpatent, die dadurch gekennzeichnet ist, dass bei einzelnen oder allen über das Drucksystem steuerbaren Geräten zusätzlich je eine vorzugsweise elektrisch steuerbare Ventilanordnung vorgesehen ist, welche bei ihrer Betätigung das betreffende Gerät durch Öffnen eines z. B. unmittelbar ins Freie führenden Druckmittelpfades druckmässig entlastet und damit auslöst, jedoch durch vorhergehendes oder rasch folgendes Schliessen der Druckmittelzufuhr zu diesem Gerät ein zur Auslösung weiterer Geräte ausreichendes Entweichen des Druckmittels aus dem übrigen System vermeidet.

   Dabei können einzelne oder alle zusätzlichen Ventilanordnungen als Reserve-Betätigungseinrichtung für das betreffende Gerät mit einer Zeitverzögerung versehen sein, die sie wirksam werden lässt, wenn die normale Betätigungsanordnung, etwa eine gleichzeitig an Spannung gelegte, jedoch unverzögert oder mit geringer Verzögerung arbeitende Auslösespule versagt. Mit Vorteil kann ferner die ganze Anlage bei Ausbleiben der Hilfsenergie bzw. der Betätigungsspannung oder der Schutzspannung oder gegebenenfalls einer andern für ihre Manövrierbarkeit oder ihren Schutz erforderlichen Grösse abschaltbar sein, wozu von diesen Spannungen bzw.

   Grössen in elektrischer Ruhestromschaltung gesteuerte, im Ansprechfall den Druck im Drucksystem herabsetzende Ventilanordnungen dienen können, die den einzelnen Geräten erfindungsgemäss zugeordneten Ventilanordnungen gleichen und hinsichtlich des Druckmittels, etwa zusammen mit einem Handauslöse-Ventil in Reihe bzw. in Kaskade schaltbar sind. Schliesslich kann zur   überbrückung   grösserer Entfernungen innerhalb des Drucksystems, insbesondere einer grösseren Entfernung zwischen den einzelnen Geräten zugeordneten Ventilanordnungen und zentral angeordneten Ventilanordnungen, voneinander distanzierte pneumatische Systeme durch ein hydraulisches System,   z. B.   durch eine entsprechend lange, mit Öl gefüllte Druck- bzw.

   Steuerleitung verbunden sein, wobei zur Trennung der gasförmigen Medien von dem flüssigen unter Wahrung der übertragbarkeit der Signale Membranen,   z. B.   



  Gummi-Membranen, dienen können. 



   Im folgenden wird die Erfindung an Hand der ein Ausführungsbeispiel veranschaulichenden Zeichnungen näher beschrieben, in denen der Einfachheit wegen nur die Betätigungseinrichtung für ein einziges Gerät 
 EMI1.2 
 Ansprechfall einerseits die Luftzufuhr zum   Dosierventil--DV--und   damit zur   Einrichtung--P--absperrt   und anderseits das Entweichen der   in--P--eingeschlossenen Druckluft   ins Freie ermöglicht, wodurch der 

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   Leistungsschalter-LS-ausgelöst   wird.

   Die Absperrung der Druckluftzuleitung muss dabei, wenn sie nicht (bei Verwendung einer andern Ventilanordnung) schon vor der Freigabe der ins Freie führenden Öffnung erfolgt, so rasch nachher erfolgen, dass nicht andere, an dasselbe Druckluftsystem angeschlossene (jedoch nicht gezeichnete) Geräte, im Ausführungsbeispiel ein   Entregungsschalter-ES-,   eine   Drosselklappe-DK-und   ein Schnellschluss--SS--, in Folge beträchtlicher Druckentlastung mitansprechen. Vorgesehene Dosierventile   - DV--können   dabei vorteilhafterweise den Druckabfall verlangsamen bzw. auch bei gewünschter Abschaltung einer Mehrzahl bzw. aller Geräte durch entsprechende Einstellung ihrer Strömungswiderstände für eine Staffelung sorgen. 



   Das abzuschaltende Gerät, also   z. B.   der   Leistungsschalter-LS--,   kann in bekannter Weise mit einer elektromagnetischen Auslösung mittels   einer"Aus-Spule-LS--"versehen   sein, die etwa einen aus der Ferne bzw. von einer Steuereinrichtung gegebenen Aus-Befehl durchführt. Die erfindungsgemässe pneumatische Einzelauslösung mittels der Ventilanordnung--V--übernimmt dann vorteilhafterweise die Rolle einer die Sicherheit der Befehlsausführung stark erhöhenden Reserve-Betätigungseinrichtung. Zu diesem Zweck kann die Ventilanordnung--V--als verzögert arbeitende Elektro-Ventilanordnung, wie gezeichnet, an dieselbe Befehlsleitung gelegt werden, wie die Auslösespule.

   Die Anordnung kann dabei so getroffen werden, dass die Ventilanordnung--V--nur dann anspricht, wenn die ohne oder mit geringer Verzögerung arbeitende elektromagnetische Auslösung nicht funktioniert. Hiezu könnte   z. B.   ein Offnungshilfskontakt des Leistungsschalters--LS--in den Betätigungskreis der Ventilanordnung--V--gelegt werden. Die erforderliche oben erwähnte Verzögerung der Wirksamkeit der Ventilanordnung-V-kann statt durch eine etwa mechanische oder elektrische Ansprechverzögerung auch durch eine passende Einstellung des Dosierventils   --DV-- zustandekommen.    



   Ebenso wie der   Leistungsschalter-LS--können   natürlich auch einzelne oder alle andern Geräte (ES, DK, SS) der Anlage mit einer elektrischen Auslösung und einer erfindungsgemässen pneumatischen Reserveauslösung versehen sein. Soweit die elektrische Auslösung im Bedarfsfall funktioniert, wird bei dem betreffenden Gerät die pneumatische Auslösung nicht ansprechen, sondern gespannt bleiben. 



   Selbstverständlich bleibt auf jeden Fall die Möglichkeit gewahrt, im Gefahrenfall alle an das Drucksystem angeschlossenen Geräte (LS, ES, DK, SS) gemeinsam durch Entlasten des Drucksystems auszuschalten. 



   Im Sinne der Erfindung kann eine selbsttätige Gefahrenabschaltung der Anlage auch dann stattfinden, wenn die zentral,   z. B.   durch eine Batterie bereitgestellte Hilfsenergie, also   z. B.   die   Betätigungs- bzw.   Steuerspannung oder die Schutzspannung oder gegebenenfalls eine andere für die Manövrierbarkeit oder den Schutz der Anlage erforderliche Grösse ausfällt, auch wenn sonst keine Störung der Anlage vorliegt. Zu einer generellen Überwachung der Hauptanspeisung der Hilfsenergie und zu einer solchen automatischen vorbeugenden Abschaltung bei Ausfall einer für den sicheren Betrieb der Anlage erforderlichen Hilfs- bzw. Steuerspannung wird man sich vor allem bei Anlagen, z. B.

   Kraftwerken, etwa nichtbesetzten Kraftwerken, entschliessen, deren Manöbrierbarkeit stets erforderlich ist bzw. deren Schutz und selbsttätige Abschaltung bei Fehlern und Gefährdungen immer gewährleistet sein muss. Zum Zweck einer solchen überwachung bzw. selbsttätigen vorbeugenden Abschaltung der Maschinensätze bzw. sonstigen Anlagenteile können, wie in Fig. 2 der Zeichnungen beispielsweise dargestellt,   z. B. die"Betätigungsspannung"und   auch   die"Schutzspannung"also   die 
 EMI2.1 
 im Ansprechfall die Ausschaltung nicht nur eines einzelnen Gerätes, sondern der ganzen Anlage, die mangels Manövrierbarkeit bzw. mangels eines Schutzes ausser Betrieb genommen werden soll.

   Die Betätigungsspulen der   Ventilanordnungen-V--müssen   in Ruhestromschaltung arbeiten, damit das Ansprechen bei Ausfall der betreffenden auf Vorhandensein zu überwachenden Spannung eintritt. Wenn, wie im Ausführungsbeispiel, mehr 
 EMI2.2 
 
B.- angesprochen hat, die hintereinandergeschalteten Ventile passieren kann, jedoch aus den nachgeschalteten Geräten ins Freie entweicht, wenn auch nur eines der Ventile angesprochen hat. In den Zug der Ventilanordnungen--V'--kann auch, wie gezeichnet, ein   Handauslöseventil-HA V--   eingefügt sein, das aus dem Stammpatent bekannt ist. Statt mehrere Ventilanordnungen--V'--zu verwenden, 
 EMI2.3 
    B.durchflossene     Betätigungs- bzw.   Auslösespulen aufweisen, die von den einzelnen zu überwachenden Spannungen gespeist werden.

   Auf diese Weise bleibt eine galvanische Trennung dieser Spannungskreise möglich. 
 EMI2.4 
 erforderlichen Grösse kann natürlich auch vorgesehen werden, wenn Ventilanordnungen (V) zur pneumatischen Abschaltung einzelner Geräte nicht vorgesehen sind. 



   Liegen etwa die in Fig. 2 dargestellten   Ventile--V bzw.   auch HAV--an einer von der eigentlichen, in 

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   Fig. 1   angedeuteten Anlage weiter entfernten zentralen Stelle (Fig. 2), so kann statt eines einheitlichen, eine entsprechend lange Verbindungsleitung aufweisenden Druckluftsystems ein an sich aus der Patentschrift Nr. 222734 bekanntes gemischtes System verwendet werden. Bei diesem wird zur überwindung der beträchtlichen Entfernung eine   Öldruckleitung--L-- (Fig. l   und 2) verwendet, was gegenüber der Verwendung einer Druckluftleitung unter anderem den Vorteil hat, dass keine Verweisungsgefahr besteht.

   Wegen der im Vergleich zu Luft oder einem andern Gas sehr geringen Kompressibilität des öles kann diese Leitung, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, mit Vorteil als blosse Steuerleitung verwendet werden, die durch das zentrale Druckluftsystem mittels eines   Druckumsetzers-DU- (Fig. 2)   so unter Druck gesetzt wird, dass sie an ihrem andern Ende   (Fig. l)   mittels des ölgesteuerten   Ventils--ÖGV--ein   örtliches Druckluftsystem steuert, das natürlich auch von einer andern Drucklufterzeugungsanlage wie das zentrale Druckluftsystem (Fig. 2) gespeist sein kann. Zur Trennung von Luft und öl unter Wahrung der Übertragbarkeit der Signale dienen vorteilhafterweise Membranen, insbesondere   Gummi-Membranen--M-- (Fig. l   und 2). Sinkt zufolge Ansprechens bzw. 



  Betätigung eines der   Ventile--V'oder HAV--der   Luftdruck im System nach Fig. 2 ab, so verschiebt sich die   ölsäule   in der langen Ölleitung--L--nach rechts, so dass an deren anderem Ende das ölgesteuerte Ventil -ÖGV--, wie aus den Zeichnungen zu entnehmen ist, auch den Luftdruck in den gemäss Fig. 1 vorgesehenen   Geräten--LS,   ES, DK und SS--absenkt und diese dadurch abschaltet bzw.   absteuert.   Zum Einfüllen oder Nachfüllen des öles dient der   Füllstutzen--F--.   



   Nachstehend sei noch die Wirkungsweise des ölgefüllten   Ventils--ÖGV-- (Fig. l)   näher beschrieben : Zur Herstellung des Betriebszustandes wird zunächst bei der Zentraleinheit (Fig. 2) die Druckluft bis zur Membran im Druckumsetzer--DU-durchgeschaltet. Dabei spannt sich der   Druckumsetzer--DU--und   gibt den Druck weiter, bis sich die Membran des   Ventils--ÖGV--,   wie in Fig. 1 gezeichnet, an die Wand der Membranwanne anlegt.

   Dabei schiebt sie unter Wirksamwerden der   Entlastungsbohrung--7--den   Kolben des Ventils   --ÖGV-- nach   rückwärts in die gezeichnete Stellung und verschliesst die   Entlastungsbohrungen-4--.   Nach öffnen des   Absperrschiebers-5-wird   Druckluft bis zum   Kraftspeicher-P-und   zu den Kolbenflächen   --2   und 3--durchgeschaltet. Da in die Luftzuführung zu dem vor der   Kolbenfläche --3-- befindlichen   Zylinderraum eine   Blende--B--eingebaut ist   (die später eine schnellere Entlastung des vor der Zylinderfläche   - -3-   liegenden Raumes ermöglicht), müssen die   Flächen--l   und 2--gleich gross sein, um während der Füllzeit ein Abheben der Membran zu vermeiden.

   Nach beendeter Füllung steht der gesamte Kolben absolut sich in der (gezeichneten) Betriebsstellung, weil die Fläche --2-- kleiner als die   Fläche -3-- ist.   



   Durch Betätigen des   Handventils--HAV--oder   bei Ansprechen eines der   Ventile--V--wird   zunächst der Luftraum über der Membran des Druckumsetzers--DU--von Druckluft entlastet, so dass die 
 EMI3.1 
 Ölraum. Als Folge davon hebt sich auch die Membran im   Ventil--ÖGV-- (Fig. l)   von der Membranwanne ab und gibt die   Entlastungsöffnungen--4, 6-und   damit   auch --8-- frei.   Der Raum vor der Kolbenfläche   --3--   entleert sich deshalb und der überwiegende Druck auf die   Fläche -2-- schiebt   den Kolben des   Ventils--ÖGV--nach   rechts in die Auslösestellung. über die mit   z.

   B.   sechs radialen Bohrungen--9-- 
 EMI3.2 
 Druckluftsystem auf das Öldrucksystem wirken zu lassen bzw. überhaupt statt eines Systems   Gas-Flüssigkeit-Gas   ein System   Flüssigkeit-Gas   oder auch, wie schon im Stammpatent alternativ vorgesehen, statt eines reinen Gas-Systems ein reines Flüssigkeitssystem zu verwenden. Es könnten ferner die Entlastungsventile, statt in Reihe bzw. in Kaskade, grundsätzlich auch parallelgeschaltet sein. 



   Ein grosser Vorteil der Erfindung liegt auch darin, dass bei mit Druckverlust verbundenen Schäden an den   Luft- bzw. Ölleitungen,   also   z. B.   bei einem Brand, eine selbsttätige Abschaltung der Anlage erfolgt. Schliesslich sei noch auf die verhältnismässig geringen Kosten und auf die leichte, ohne grössere Umbauten und ohne grössere Kosten mögliche nachträgliche Anbringbarkeit der erfindungsgemässen Einrichtungen hingewiesen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur raschen Ausserbetriebsetzung, insbesondere Notabschaltung für stationäre Energie-Erzeugungs-, Verteilungs- oder Verbraucheranlagen, die nach Patent Nr. 309583 die folgenden Merkmale in Kombination aufweist : a) Jedes der im Gefahrenfall, z. B. zur Gefahrenstillsetzung eines Maschinensatzes, zu betätigenden bzw. abzuschaltenden Geräte, z. B. Absperrorgane für Energieträger, wie Druckwasser oder Dampf, Leistungsschalter, Entregungsschalter, ist mit einem Auslöseorgan versehen, das im Normalbetrieb unter dem Druck eines fluiden Mediums, z. B. Druckluft, allenfalls auch öl, steht und bei Absinken dieses Druckes anspricht und das zugehörige Gerät betätigt,. z.
    B. abschaltet oder absteuert. <Desc/Clms Page number 4> b) Diese Auslöseorgane sind an ein ihnen gemeinsames, mit dem unter Druck stehenden fluiden Medium gefülltes Rohrsystem angeschlossen. c) Das Rohrsystem ist an einer zentralen Stelle oder auch an mehreren Stellen bzw. Orten mit von Hand oder durch Schutzeinrichtung (en) betätigbaren Ventilen versehen, durch deren Betätigung der Druck im Rohrsystem unter den Ansprechwert der Auslöseorgane absinkt. d) Neben den der gemeinsamen Notabschaltung dienenden Auslöseorganen besitzen die Geräte auch Organe zu ihrer individuellen händischen Betätigung. e) Die Druckwerte, bei denen die einzelnen Auslöseorgane ansprechen, sind zur Beeinflussung der Aufeinanderfolge bzw.
    zur Erzielung der Gleichzeitigkeit der Betätigungen verschieden oder auf verschiedene Werte einstellbar, EMI4.1 zusätzlich je eine vorzugsweise elektrisch steuerbare Ventilanordnung (V) vorgesehen ist, welche bei ihrer Betätigung das betreffende Gerät durch öffnen eines z.
    B. unmittelbar ins Freie führenden Druckmittelpfades druckmässig entlastet und damit auslöst, jedoch durch vorhergehendes oder rasch folgendes Schliessen der Druckmittelzufuhr zu diesem Gerät ein zur Auslösung weiterer Geräte ausreichendes Entweichen des Druckmittels aus dem übrigen System vermeidet. EMI4.2 Ventilanordnungen (V) als Reserve-Betätigungseinrichtung für das betreffende Gerät mit einer Zeitverzögerung versehen sind, die sie wirksam werden lässt, wenn die normale Betätigungseinrichtung, etwa eine gleichzeitig an Spannung gelegte, jedoch unverzögert oder mit geringer Verzögerung arbeitende Auslösespule versagt. EMI4.3 Ausbleiben der Betätigungsspannung oder der Schutzspannung oder gegebenenfalls einer andern für ihre Manövrierbarkeit oder ihren Schutz erforderlichen Grösse selbsttätig abschaltbar ist, wozu von diesen Spannungen bzw.
    Grössen in elektrischer Ruhestromschaltung gesteuerte, den Druck im Drucksystem herabsetzende Ventilanordnungen (V') dienen können, die den einzelnen Geräten zugeordneten Ventilanordnungen (V) gleichen und hinsichtlich des Druckmittels, etwa zusammen mit einem Handauslöseventil (HA V), in Reihe bzw. in Kaskade schaltbar sind. EMI4.4 grösserer Entfernungen innerhalb des Drucksystems, insbesondere einer grösseren Entfernung zwischen den den einzelnen Geräten zugeordneten Ventilanordnungen (V) und zentral angeordneten Ventilanordnungen (V', HA V), voneinander distanzierte pneumatische Systeme durch ein hydraulisches System, z. B. durch eine entsprechend lange, mit öl gefüllte Druck- bzw.
    Steuerleitung verbunden sind, wobei zur Trennung der gasförmigen Medien von dem flüssigen unter Wahrung der Übertragbarkeit der Signale Membranen, z. B. Gummi-Membranen (M) dienen können. EMI4.5 Mitansprechen von Geräten durch Drosselventile (Dosierventile DV) erschwert ist, die einen Druckabfall im Gerät verlangsamen.
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