<Desc/Clms Page number 1>
Zur Schmückung eines Grabes mit Schnittblumen sind Wasserbehälter nötig, als welche man meist unschöne Behelfe wie wertlose Glasgefässe, Blechdosen u. dgl. verwendet, es sei denn, die Grabgestaltung umfasst eine ortsfeste Blumenvase, was indes selten ist. Anderseits wünscht man des öfteren am Grab ein Licht brennen zu lassen, das alsdann in einer Grablaterne untergebracht wird.
Die Erfindung schafft eine Grablaterne die wahlweise als solche und/oder als Blumenvase verwendet werden kann und dadurch eine Doppelfunktion erfüllt, wobei diese Aufgabe auf eine Weise gelöst werden kann, die allen Forderungen ästhetischer Art entsprechen kann. Die Erfindung löst die Aufgabe durch Ausgestaltung einer Laterne mit einem eine Tür und Fenster aufweisenden vorzugsweise metallischen Gehäuse, dessen obere Deckwand eine durch einen abhebbaren, gegen ein Gefäss austauschbaren Deckel verschliessbare Öffnung besitzt.
Eine Laterne dieser Art, allerdings nicht als Grablaterne ausgeführt, ist in der deutschen Patentschrift Nr. 110304 beschrieben. Es wird dort vorgeschlagen, eine in der oberen Deckwand ausgesparte kreisförmige Öffnung durch einen wegnehmbaren Deckel zu verschliessen, an dessen Stelle auch ein Gefäss zum Erwärmen von Flüssigkeiten auf das Laternengehäuse aufgesetzt werden kann. Dieses Gefäss ist indes nicht eigentlich Bestandteil der Laterne und es findet auch keinen seitlichen Halt am Laternengehäuse.
Die Erfindung unterscheidet sich gegenüber einer Laterne der eingangs angeführten Art dadurch, dass das Gefäss in seinem unteren Teil einen geringeren Durchmesser aufweist als die Deckwandöffnung, um mit Spiel in diese eingesetzt zu werden, wogegen sein oberer Teil dem Durchmesser des abhebbaren Deckels entspricht, um letzteren sowohl zum Verschliessen der Deckwandöffnung als auch zum Verschliessen des Gefässes verwenden zu können und wobei der obere Teil des Gefässes vorzugsweise einen als Traufe ausgebildeten, den Rand der Deckwandöffnung überdeckenden Flansch aufweist.
Man kann diesen Gedanken bei einer Laterne mit einem an der Innenseite des Gehäusebodens befestigten schalenförmigen Lichthalter zweckmässig in der Weise ausgestalten, dass der Manteldurchmesser des Gefässes mit dem Lichthalter mit geringem Spiel zusammenpasst, derart, dass das untere Ende dieses Gefässes nach seinem Einsetzen in das Gehäuse vom Lichthalter fixiert wird.
EMI1.1
ist.
Das Laternengehäuse kann aus untereinander verlöteten oder sonstwie verbundenen Blechteilen bestehen.
In Fig. l erkennt man einen Unterteil der über ein Zwischenstück --2-- den nach oben gezogenen Boden --3-- trägt, von dem sich vier in den Eckbereichen angeordnete, einen Pyramidenstumpf begrenzende Eckstreben--4--erheben, welche die obere Deckwand --5-- tragen. Wenigstens eine der Seitenwände ist, wie üblich, türartig beschaffen. Eine oder mehrere Seitenwände tragen Glasscheiben-6--. Der Unterteil --3-- trägt einen Lichthalter--7--. Dieser und der Boden--3--werden von einer Schraube--8-- durchsetzt, die in einen in der Steineinfassung--9--des Grabes, oder im Grabstein, eingelassenen Dübel --10-- greift.
EMI1.2
Gefäss ergibt.
Dieses Gefäss ist durch eine Durchbrechung--14--, die in der Gehäusedeckwand ausgeführt ist, eingesetzt und findet am Lichthalter--7--Unterstützung und seitliche Fixierung. Man könnte die Ausführung auch so wählen, dass der Behälter-12--in den schalenförmigen Lichthalter von oben einsetzbar ist. Das als Blumenbehälter zu verwendende Gefäss --12-- trägt im oberen Bereich einen Flansch--15--der die
EMI1.3
bemessen ist, dass er auch in die Durchbrechung--14--der Deckwand--5--passt. Ein Flansch--17deckt diese Durchbrechung regendicht ab.
Die Abmessungen der Laterne können so gewählt sein, dass auch bei eingesetztem Blumenbehälter - -12-- hinreichend Platz für die Unterbringung von Lichtern bleibt, wozu weitere Schalen nach Art der Schale --7-- am Laternenboden gesichert sein können.
Eine weitere Ausgestaltung der Laterne bestünde darin, dass man den Blumenbehälter--12--so ausführt, dass er in der einen Stellung-Boden unten wie gezeichnet-nach oben offen ist und in der umgekehrten Stellung-Boden oben-als Verschlussdeckel der Laterne. In diesem Fall wäre der Deckel --16-- fest mit dem Behälter-12-verbunden, der Boden-13--, der Knauf --18-- und die Traufe-15-würden entfallen.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.