AT305179B - Antriebsvorrichtung für die Trommel einer Waschmaschine - Google Patents

Antriebsvorrichtung für die Trommel einer Waschmaschine

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AT305179B
AT305179B AT180371A AT180371A AT305179B AT 305179 B AT305179 B AT 305179B AT 180371 A AT180371 A AT 180371A AT 180371 A AT180371 A AT 180371A AT 305179 B AT305179 B AT 305179B
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AT180371A
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Schulthess & Co Ag Maschf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F37/00Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
    • D06F37/30Driving arrangements 
    • D06F37/36Driving arrangements  for rotating the receptacle at more than one speed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)
  • Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für die Trommel einer Waschmaschine, mit zwei reversierbaren Motoren, welche die Trommel über Riemen mit mindestens einer Drehzahl für den Waschprozess und mindestens einer höheren Drehzahl für das Schleudern der Wäsche antreiben, wobei der Motor für den Waschvorgang über mindestens einen Riemen mit einer ersten Riemenscheibe verbunden ist, die drehbar auf der Nabe einer zweiten Riemenscheibe sitzt, die über mindestens einen weiteren Riemen mit dem Antriebsrad der Waschtrommel verbunden ist, und wobei die erste Riemenscheibe und die zweite Riemenscheibe über eine Fliehkraftkupplung, die bei Überschreiten einer bestimmten Drehzahl ausrückt, miteinander in Antriebsverbindung stehen. 



   Derartige Antriebsvorrichtungen sind bereits bekannt und haben den Vorteil, dass beim Schleudervorgang infolge des automatischen Ausrückens der Fliehkraftkupplung der Waschmotor nicht leer angetrieben wird, so dass einerseits eine störende Geräuschentwicklung vermieden wird und anderseits auf die Verwendung eines besonders für hohe Drehzahlen ausgelegten Rotors für den Waschmotor verzichtet werden kann. 



   Die Erfindung sucht eine derartige Antriebsvorrichtung noch weiter zu verbessern und besteht darin, dass die zweite Riemenscheibe ebenfalls drehbar auf der Welle des Motors für das Schleudern der Wäsche gelagert ist, und dass zwischen dieser Welle und der zweiten Riemenscheibe eine an sich bekannte Flüssigkeitskupplung angeordnet ist. 



   Flüssigkeitskupplungen sind zwar bei Waschmaschinenantrieben anderer Gattungen bereits bekannt, jedoch dienen sie dort als eine Art Drehzahlbegrenzer, während durch die erfindungsgemässe Anordnung einer Flüssigkeitskupplung ein sehr sanftes Anfahren und ein allmählich zunehmendes Schnellerwerden der Waschtrommel beim Schleudern erreicht wird, wobei zugleich die Wirkung von allfälligen Unwuchten, die durch unregelmässige Verteilung der Wäsche in der Trommel entstehen können, gedämpft wird. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Fig. l eine Ansicht einer Waschmaschine mit der erfindungsgemässen Antriebsvorrichtung, von hinten gesehen ; Fig. 2 einen Axialschnitt durch die beiden Riemenscheiben, die Fliehkraftkupplung und die Flüssigkeitskupplung, und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie   III-III   in Fig. 2. 



   In einem   Gehäuse-l-ist   an Federn --2-- ein Laugenbehälter --3-- aufgehängt, in dem eine einseitig gelgarte Wasch-und Schleudertrommel--4--angeordnet ist, deren   Welle--6--in   einem Lagerbock - gelagert ist. Auf der   Welle --6-- sitzt   das Antriebsrad --7-- der Trommel --4--, Auf der Oberseite des   Laugenbehälters-3-sind   an Traversen die beiden Antriebsmotoren-8 und   9--für   die   Trommel --4-- befestigt.    



   Der sogenannte   Waschmotor --8-- ist   über   Keilriemen --10-- mit   einer Riemenscheibe --11-verbunden, die auf einer   Nabe --13-- drehbar   gelagert ist. Die   Nabe-13-ist   starr mit einer 
 EMI1.1 
 mit der Nabe --18-- der Riemenscheibe --11-- einen ringförmigen Hohlraum begrenzt (vgl. Fig. 3). In diesem Hohlraum sind als Elemente einer Fliehkraftkupplung segmentartige   Mitnehmer --19-- und   Gummifederelemente --20-- angeordnet. Die Gummifederelemente --20-- drücken im Ruhezustand die   Mitnehmer --19-- mit   einer bestimmten Kraft an die   Nabe-18--,   so dass die   Trommel --17-- durch   Reibung mit der   Nabe --18-- gekuppelt   ist.

   Bei Drehung der Riemenscheibe-11, 14-wirkt die von den   Mitnehmern --19-- auf   die Gummifederelemente --20-- ausgeübte Fliehkraft der Federkraft der Elemente   --20-- entgegen.   Dies hat zur Folge, dass ab einer bestimmten Drehzahl die Fliehkräfte grösser sind als die Federkräfte der   Elemente-20--.   Die Antriebsverbindung zwischen den Riemenscheiben-11 und 14-wird dadurch unterbrochen. 



   Auf der   Hülse-16-sitzt   ferner eine Flüssigkeitskupplung --21-- an sich bekannter Bauart. Die   Hülse--16--ist   mit deren Primärrad --22-- verbunden, während das   Sekundärrad--23--und   die 
 EMI1.2 
 und der Flüssigkeitskupplung --21-- nach Lösen einer   Schraube --25-- von   der   Welle --12-- abgezogen   werden. 



   Die Wirkungsweise der Antriebsvorrichtung ist folgende : Wenn der   Waschmotor --8-- die   Riemenscheibe - mit niedriger Drehzahl antreibt, wird über die   Teile-19, 20-der   Fliehkraftkupplung auch die   Riemenscheibe --14-- angetrieben.   Gleichzeitig drehen sich die Teile-23, 24-der Flüssigkeitskupplung 
 EMI1.3 
 Fliehkraftkupplung auch die   Riemenscheibe --11-- angetrieben.   Beim Überschreiten einer vorbestimmten Drehzahl löst die Fliehkraftkupplung jedoch die Antriebsverbindung mit der   Riemenscheibe --11-- und   der Waschmotor --8-- wird nicht mehr angetrieben. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die   Flüssigkeitskupplung --21-- bewirkt   ein äusserst sanftes Beschleunigen der Wasch- und   Schleudertrommel --4-- auf   die Schleuderdrehzahl unter gleichzeitiger Schonung der Elemente der Kraftübertragung und des Motors--9--.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Antriebsvorrichtung für die Trommel einer Waschmaschine, mit zwei reversierbaren Motoren, welche die Trommel über Riemen mit mindestens einer Drehzahl für den Waschprozess und mindestens einer höheren Drehzahl für das Schleudern der Wäsche antreiben, wobei der Motor für den Waschvorgang über mindestens einen Riemen mit einer ersten Riemenscheibe verbunden ist, die drehbar auf der Nabe einer zweiten Riemenscheibe sitzt, die über mindestens einen weiteren Riemen mit dem Antriebsrad der Waschtrommel verbunden ist, und wobei die erste Riemenscheibe und die zweite Riemenscheibe über eine Fliehkraftkupplung, die bei Überschreiten einer bestimmten Drehzahl ausrückt, miteinander in Antriebsverbindung stehen, EMI2.1 des Motors (9) für das Schleudern der Wäsche gelagert ist, und dass zwischen dieser Welle (12) und der zweiten Riemenscheibe (14)
    eine an sich bekannte Flüssigkeitskupplung (21) angeordnet ist.
AT180371A 1971-03-03 1971-03-03 Antriebsvorrichtung für die Trommel einer Waschmaschine AT305179B (de)

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