AT224061B - Antriebseinrichtung für Trommel-Wasch- und Schleudermaschinen - Google Patents

Antriebseinrichtung für Trommel-Wasch- und Schleudermaschinen

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AT224061B
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Constructa Werke Ges Mit Besch
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Description


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  Antriebseinrichtung für Trommel-Wasch-und Schleudermaschinen 
Bei Waschmaschinen, die mit einer für den Wasch und Schleudervorgang zu benutzenden Trommel versehen sind, muss die Trommel während des Waschganges zur Erzielung einer einwandfreien Wascharbeit mit verhältnismässig niedriger Umlaufgeschwindigkeit angetrieben werden, wohingegen die Drehzahl der Trommel für den Schleudergang verhältnismässig hoch sein muss, um dem Waschgut eine befriedigende
Menge Wasser entziehen zu können. Im allgemeinen soll die Trommel während des Waschganges eine
Drehzahl von 45 Umdrehungen pro Minute nicht überschreiten, hingegen beim Schleudervorgang mit etwa 600 Umdrehungen pro Minute umlaufen.

   Das hieraus resultierende Verhältnis zwischen Waschdreh- zahl und Schleuderdrehzahl von   1 : 13, 33   ist aber mit den bekannten Waschautomaten-Antriebsmotoren, etwa mit einem zweistufigen, polumschaltbaren Motor, allein nicht zu erreichen. 



   Es sind daher bereits Antriebseinrichtungen für Wasch- und Schleudermaschinen bekannt geworden, bei denen die Trommel durch einen mit vergleichsweise wenig verschiedenen Drehzahlen zu betreibenden
Antriebsmotor, beispielsweise einen polumschaltbaren Motor, und ein aus zwei parallel geschalteten   Ge-   triebezügen bestehendes Übersetzungsgetriebe mit den für den Wasch- und Schleudergang erforderlichen, verhältnismässig weit auseinanderliegenden Drehzahlen anzutreiben ist, wobei in das Übersetzungsgetriebe eine letzteres in Abhängigkeit von der Drehzahl des Antriebsmotors selbsttätig umschaltende Fliehkraft- schaltkupplung eingebaut ist.

   Eine derart ausgebildete Antriebseinrichtung ermöglicht es also, die vom
Antriebsmotor gelieferten, vergleichsweise wenig auseinanderliegenden Drehzahlen derart zu spreizen, dass die Wasch- und Schleudertrommel mit den für den jeweiligen Arbeitsprozess günstigsten, verhältnis- mässig weit auseinanderliegenden Drehzahlen betrieben werden kann, wobei der in das Getriebe eingebaute
Fliehkraftregler die selbsttätige Umschaltung des Getriebes in Abhängigkeit von der Drehzahl des An- triebsmotors bewirkt. Auf eine derart beschaffene Antriebseinrichtung bezieht sich die vorliegende Er- findung. 



   Während bei der bekannten Antriebseinrichtung der Nachteil besteht, dass das Übersetzungsgetriebe verhältnismässig verwickelt aufgebaut ist und eine eingebaute Überholkupplung erfordert, die beim Um- schalten des Getriebes auf den Schleudergang den zum Waschgang gehörigen Getriebezug freilaufen lässt, ist das bei der Erfindung nicht der Fall. Sie zeigt vielmehr einen Weg, wie man bei noch einfacherer und betriebssicherer Ausbildung der Antriebseinrichtung das vorerwähnte Problem gleichfalls lösen kann. 



  Zu diesem Zweck sieht die Erfindung vor, dass die Fliehkraftschaltkupplung aus zwei auf einer Antriebswelle lose sitzenden, nebeneinander angeordneten und mit je einem der beiden Getriebezüge verbundenen Mitnehmertrommeln und einem zwischen letzteren angeordneten, fest auf der Welle sitzenden Mitnehmer besteht, an dessen Umfang unter Federwirkung stehende und Fliehgewichte tragende Mitnehmerhebel schwenkbar gelagert sind, die den Mitnehmer in Abhängigkeit von der Drehzahl der Welle wahlweise mit der einen oder mit der andern Mitnehmertrommel reibungsschlüssig verbinden. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Fliehkraftschaltkupplung bei Ankuppeln des einen Getriebezuges an den Antriebsmotor den andern Getriebezug gleichzeitig abkuppelt, wodurch das bisherige Erfordernis, im Übersetzungsgetriebe eine Überholkupplung vorzusehen, entfällt.

   Dadurch kommt man zu einer wesentlichen Vereinfachung der Antriebseinrichtung, die zugleich auch weniger störanfällig ist. 



   Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Mitnehmerhebel als doppelarmige Hebel mit gegeneinander axial versetzten Hebelarmen ausgebildet, wobei an dem einen Hebelarm eine Druckfeder angreift und an dem andern Hebelarm das Fliehgewicht angeordnet ist. Dadurch ergibt sich eine äusserst raumsparende Anordnung des Fliehkraftreglers, der durch die versetzte Anordnung seiner als Fliehgewichte dienenden Hebelarme je nach der Drehzahl seiner Antriebswelle auf die eine oder andere Mitnehmertrommel des betreffenden Getriebezuges arbeitet, während die Mitnehmertrommel des andern Getriebezuges entkuppelt, also nicht auf Mitnahme mit der Fliehkraftreglerantriebswelle verbunden ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei zeigen Fig. 1 die neue Fliehkraftschaltkupplung mit abgenommener Mitnehmertrommel in der Seitenansicht, Fig. 2 einen 

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 Schnitt nach der Linie   A-A   in Fig. 1, Fig. 3 die Seitenansicht auf den zweiarmigen Fliehgewichtshebel und Fig. 4 die Draufsicht zu Fig. 3. 



   Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, sind die vier Mitnehmerarme 1 der Fliehkraftschaltkupplung mit der Welle 2 des nicht dargestellten Antriebsmotors fest verbunden. An den Enden der Mitnehmerarme 1 sind über Bolzen 3 zweiarmige Fliehgewichthebel 4 schwenkbar gelagert. Letztere besitzen die aus den Fig. 3 und 4 ersichtliche Gestalt. Die Hebelarme 5 sind leichter als die Hebelarme 6 und stehen unter der Wirkung je einer radial angeordneten Druckfeder 7. Zu beiden Seiten der Mitnehmerarme 1 sind Mitnehmertrommeln 8, 10 angeordnet, die auf der Antriebswelle 2 frei drehbar gelagert sind. Die Hebelarme 5 und 6 je eines Fliehgewichtshebels 4 sind seitlich gegeneinander versetzt, so dass sie mit ihrem   Aussenumfang   an dem Innenumfang der zugeordneten Mitnehmertrommel 8 bzw. 10 anliegen können. 



  Unter der Wirkung der Druckfeder 7 werden die leichten Hebelarme 5 gegen den Innenumfang der Mitnehmertrommel 8 gedrückt, wodurch der Fliehkraftregler bzw. die Antriebswelle 2 mit der Mitnehmertrommel 8 kraftschlüssig verbunden wird und über deren Zahnrad 9 die Motordrehzahl für den Waschvorgang von beispielsweise 750 Umdrehungen pro Minute mit der erforderlichen Übersetzung auf die nicht dargestellte Trommel   überträgt.   Die Federn 7 sind in ihrer Spannung so bemessen, dass der für die Drehbewegung der Waschtrommel erforderliche Reibungsschluss zwischen den Hebelarmen 5 und der Mitnehmertrommel 8 ausreicht und ausserdem die bei der Motordrehzahl von 750 Umdrehungen pro Minute auftretende Zentrifugalkraft der schweren Hebelarme 6 kompensiert wird. 



   Wird der Antriebsmotor, vorzugsweise ein polumschaltbarer Motor, durch Polumschalten von 750 auf beispielsweise 1500 Umdrehungen pro Minute umgeschaltet, so wird der schwere Hebelarm 6 des Fliehgewichtshebels 4 infolge seiner grossen Masse und der im Quadrat mit der Vergrösserung der Umfangsgeschwindigkeit von 750 auf 1500 U/m wachsenden Zentrifugalkraft gegen die Mitnehmertrommel10 gepresst, so dass der Fliehkraftregler bzw. seine Antriebswelle 2 mit der Trommel 10 kraftschlüssig verbunden wird und die Motordrehzahl von 1500 U/m über deren Zahnrad 11 mit der erforderlichen Untersetzung auf die Trommel für den Schleudervorgang   überträgt.   Gleichzeitig mit der Anpressung der Hebelarme 6 gegen die Trommel 10 wird der Kraftschluss der Hebelarme 5 mit der Trommel 8 zwangs- 
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    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Antriebseinrichtung für Trommel-Wasch-und Schleudermaschinen mit einem mit zwei verschiedenen Drehzahlen zu betreibenden Antriebsmotor und einem zwei parallel geschaltete Getriebezüge aufweisenden Übersetzungsgetriebe, wobei in das Übersetzungsgetriebe eine dieses in Abhängigkeit von der Drehzahl des Antriebsmotors selbsttätig umschaltende Fliehkraftschaltkupplung eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Fliehkraftschaltkupplung aus zwei auf einer Antriebswelle   (2)   lose sitzenden, nebeneinander angeordneten und mit je einem der beiden Getriebezüge verbundenen Mitnehmertrommeln (8, 10) und einem zwischen letzteren angeordneten, fest auf der Welle   (2)   sitzenden Mitnehmer   (1)   besteht, an dessen Umfang unter Federwirkung   (7)

     stehende und Fliehgewichte   (6)   tragende Mit-   nehmerhebel     (4)   schwenkbar gelagert sind, die den Mitnehmer   (1)   in Abhängigkeit von der Drehzahl der Welle   (2)   wahlweise mit der einen oder mit der andern Mitnehmertrommel   (8, 10)   reibungsschlüssig verbinden.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerhebel (4) als doppelarmige Hebel mit gegeneinander axial versetzten Hebelarmen (5, 6) ausgebildet sind, wobei an dem einen Hebelarm (5) eine Druckfeder (7) angreift und an dem andern Hebelarm das Fliehgewicht (6) angeordnet ist.
AT834859A 1958-12-06 1959-11-18 Antriebseinrichtung für Trommel-Wasch- und Schleudermaschinen AT224061B (de)

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