AT30317B - Maschine zum Auftragen und Fixieren von Ätzpulver auf Ätzplatten. - Google Patents

Maschine zum Auftragen und Fixieren von Ätzpulver auf Ätzplatten.

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AT30317B
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Louis Edward Levy
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Description


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  Maschine zum Auftragen und Fixieren von Atzpulver auf Atzplatten. 
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 pulver wird bei der   weiteren Vorschi@bung der Platte von Bürsten seitlich   der Linien oder   Vertiefungen   angeordnet und die in letzteren liegenden Pulverteilchen werden durch Snugwirkung entfernt, worauf die so vorbereitete Platte zwecks ihrer Verbindung mit dem Ätzpulver in   einen Ofen eingeführt   und   nach   ihrer Entfernung aus demselben auf einem 
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   rechten Schnitt der Luftkammern   und der angrenzenden Teile dar. 



     Der Tisch 1 (Fig. 2 und   4) dient zur Aufnahme einer Ätzplatte, die vorher zur   Aufnahme des Ätzpulvers vorbereitet wurd@   (z.   B.   durch eine   obernlächliche Ätzung und   Einfärben mit Druckerschwärze) und besitzt die Öffnungen 2   und 3,   von welchen erstero 
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   Öffnung 3 des Tisches 1 sind konvergierend@ Ausschnitte 4 vorgeschen. Der   offene Teil des Maschinengostelles ist durch Stäbe 5 überdeckt, über welche Ketten 13, wolche die 
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 Brennerrohre 6 angeordnet (Fig. 2 und 4). 



   Die Kammern   7   und 8 kommunizieren mit einem   Gebläs@   und deren Austritts-   öffnungen   richten die Luft auf die Oberseite bzw. Unterseite der Ätzplatte, wenn eine solche 
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 vom Tisch entfernt wird. 



   Die Mittel, um die Ätzplatte über den Tisch 1 (Fig. 4) zu bewegen und in den Ofen überzuführen, bestehen aus den   Ketten 11, die unter sich durch Querstäbe#verbunden   sind und deren Vorsprünge 12 die unteren Ränder der Ätzplatte erfassen (Fig. 2,3 und 9).   Die Kettenglied@r   vor jeder Querstange sind mit seitlichen Vorsprüngen versehen, die mit 
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 Rändern der das Bild, den Entwurf oder dgl. bildenden Linien oder Vertiefungen anordnen und festbacken, wird sie von den Ketten 13 durch den Ofen geführt und dann an die Ketten 14 weitergegeben, von welchen sie auf den Kühltisch gebracht wird.

   Die Ketten 11 laufen über   Kettenroder der Wotton J5   und 16 und werden durch senkrechte Kettenspanner 17 gespannt, die gleichzeitig als Führungen dienen, um die Ketten   ausserhalb   der Ätzpulverbehälter zu halten, die unterhalb der Öffnungen 2 und 3 angeordnet sind (Fig. 4). 
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   We'ellen 19   und 29 verstellt. 



   Die   Weite 2. S' tragt Kettenräder 32,   33 und ein Schneckenrad 34, welches mit der   Schnecke 35 der Welle 36   in Eingriff steht, deren Schnecke 37 mit dem   Schneckonrade   
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 und her schwingenden Hebel 48 in Berührung tritt, um die Gleitstange 49 einer Riemen-   gabel zu betätigen (Fig. 10). Die Welle 46 trägt f@rner ein verstümmeltes Rad 50 (Fig. 1),   welches mit   einem Zahnrad 92 des @ahnkükens 91 eines Hahnes   in Eingriff treten kann. nm durch diesen Hahn Gas zum Ofen gelangen zu lassen.

   An der Welle   46'ist ferner ein     Arm     befestigt, an welchem drehbar   ein mit einem Gegengewicht versehener Auslösehebel-1 befestigt ist, der mit der   Ricmengabet   52 in Verbindung treten und sie auslösen kann, um den   Treibriemen von der festen auf die los@ Riemenscheibe überzuführen, die beide auf   
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 Vorrichtung zum Auftragen des Atzpulvers doppelt   ausgeführt,   so dass die eine ausgeschaltet werden kann, wenn die andere in Tätigkeit ist. 



   Die Trichter 53 und 54 zur Verteilung des l'ulvers werden von einem Gehäuse mit   schwingendem Deckel getragen. Die Vorderwänd@   der Trichter können vorstellt werden, um den Zwischenraum zwischen den unteren Enden der Vorderwände und den verteilung- 
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 der Walzenbürste 56 wird von einem Arm 58 umfasst, der um eine Exzenterscheibe der oszillierenden   Weite   57 greift, die ihrerseits mit Auslösehebeln verschen ist, welche durch 
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   dieser Rädor 60 und die dieselben treibende Schnecke 61 besitzen Zähne von solcher Lange, dass die die Bürste tragendo Wolle und das Rad 60 derart eingestellt worden können, dass eine dickere oder dünnere Ätzplatte richtig gehandhabt werden kann, ohne das Rad 60 und die Schnecke 61 ausser Eingriff bringen zu müssen.

   Wird eine der Bürsten 56 genügend angehoben, um sie ausser Eingriff mit der Schnecke 61 zu bringen, so bleibt sie stehen und wird oberhalb der höchsten Ebene der Platte festgehalten und   
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 Ätzplatte die zum Auftragen des Pulvers bestimmte Bürste erreicht, welche zufällig tätig ist, tritt diese Bürste mit einem dieser Stäbe in Berührung und letzterer entfernt von derselben das überflüssige Pulver, wodurch vermieden wird, dass eine zu grosse Pulvermenge auf den vorderen Teil der Ätzplatte aufgetragen wird. 



   Die Bürsten 56 drehen sich in einer der Bewegung der Platte entgegengesetzten Richtung. Die   Borstenhaare   treten in die Vertiefungen der   Zuführungsschnecko   55 ein, entnehmen diesen das Ätzpulver und tragen es auf die Platte auf, während letztere unterhalb der Bürsten weiterbewegt wird. 
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 nehmen das von der Platte   abgoburstete   Pulver auf, so dass kein Pulver verloren geht. 



   Die Mittel, das Pulver neben den Rändern der Linien oder Vertiefungen der Ätzplatte anzuordnen und festzubacken, bestehen aus flachen   DUrsten 62, dio   mit endlosen 
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 dadurch gezwungen werden, sich zu biegen, ehe sie von dem Schild 68 auf die Platte übertreten und werden von der Ätzplatte abgehoben, sobald sie mit dem   Schild 69 in ne-   rührung treten (Fig.   5).

   Während die Bürsten 62 über die Ätzplatt@ streichen, entfernen   sie von deren Oberfläche und von dem Boden der Linien oder Vertiefungen einen Teil des vorhin aufgotragonon Ätzpulvers und ordnen die nötige Menge Ätzpulvor neben den Rändern 
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 die Bürsten in die Aussparungen 4, entfernen hieraus das Pulver und die konvergierenden   Aussparungen teilen die Haare der Bürst@, wobei das letzteren anhaftende Pulver entfernt   
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   Wellen 64   und   65, von welchen   die   Lager G4 verschoben werden können,   um die die Bürsten tragenden Ketten zu spannen. Die Lager der Welle 65 können in senkrechter Richtung eingestellt werden, damit die die Platte zuerst   berührenden Dürsten   der Dicke der Datte entsprechend eingestellt werden können.

   Um das schnelle und genaue Einstellen der Welle 65 zu   ermöglichen,   besitzen ihre Lager Augen 72, welche Exzenterscheiben der Welle 73 umfassen, die mittels eines Griffes   gedreht wird, dessen Stellschraube in Löcher   
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 Bewegung auf den Kettenrädern ausführen.   Dio Spannung und Höhe der Ketten kann ge-   ändert werden, um den Druck und dio Neigung der Bürsten ändern und sich der   Migenart   des auf   der Platt@ vorhandenen Bildes usw. und auch   der Stärke der letzteren anpassen zu können.

   Eine der die Kettenräder für die Ketten 63 tragenden Wellen wird von   de)'   Welle 38 aus angetrieben, deren Zahnrad 40 mit einem freilaufenden Zahnrad   kämmt,   welches mittels Zwischengliedern mit der Welle 3R und mit der Welle verbunden ist, welche das Zahnrad zum Antrieb einer der Wellen und der Kettenräder zum Antrieb der 
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 getrieben werden und wenn dies der Fall ist, übertragen dio Ketten 63 ihre Bewegung auf die   Welle 64, welche   an   ihrem   rechten Ende ein Zahnrad 75 trägt, das mit einem freilaufenden Rade   76 in Kingriff steht, welches seinerseits   ein zusammengesetztes Zahn- und Kegelrad 77 dreht.

     Dieses Kegelrad kämmt   mit dem treibenden Kegelrad   der Schnecke 67.     Die mit den kurzen Weilen   der freilaufenden Räder und mit den Wellen 64 und 65 ver-   b@ndenen Räder gestatten eine genaue Einstellung dieser Wellen, ohne das Radergetriebe   ausser Eingriff zu bringen. 

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   Unmittelbar über der Kammer 66 ist das Gehäuse 67 für ein   Kreisolgebläse     7B   vorgesehen. Das Zahnrad 39 der   Wollo 38 hlmmt   mit dem Trieb zur Bewegung der Riemen 
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 antreibt. Das Gebläse 78 tritt nur dann in Tätigkeit, wenn der das Ätzpulver verteilende Mechanismus in Tätigkeit ist. Das Gebläse 78 saugt Luft in das Gehäuse 66 durch die unterhalb der Schilde 68 und 69 liegenden Öffnungen an, wobei gleichzeitig auch Luft durch die Öffnung 79 und durch den vor dom Schild 69 liegenden Raum angesaugt wird. Diese Luft schlägt gegen die Bürsten an, sobald diese das Schild 69 verlassen.

   Der Zug, welcher in das Gehäuse durch die unterhalb dos Schildes 68 liegende Öffnung eintritt, entfernt die losen Pulverteilchen von der Platte, welche vom Gebläse durch das Austrittsrohr des Gebläses 67 entfernt werden. Das hintere Ende des Gehäuses 66 trägt eine Platte 80, welche den Zug erwärmter Luft, die durch die   Austrittsöffnung   der Platte des   Ofens ausströmt, von dem   Ofen in das Gehäuse 66 verhindert. 



   Das Maschinengestell trägt über den Stäben 5 einen Schornstein, der mit einem feststehenden Teil 81 verbunden ist (Fig. 12). Der Schornstein besitzt ein Rohr, welches in das Abzugsrohr des   Gebläsegehäuses   eintritt. Der Deckel 83 ist an dem Teile 81 drehbar befestigt und gestattet die Bewegung der Ketten 13 mit einer daraufliegendon Ätzplatto, zu welchem Zwecke die unteren Ränder der Querseiten des Deckels fortgeschnitten sind.

   Die   führungstangen   der Ketten 13 sind paarweise angeordnet, damit sie die Hitze nicht   zurückhalten   und die Ketten daran verhindern   durchzusinkon,   wenn sie durch den 
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 erhält.   Die flach@ Oberfläch@ des Gehäuses   dient zum Trocknen oder Erhitzen von Platten und wenn ein   höherer Tompcraturgrad   nötig ist, wird der Deckel angehoben und die Platte oder ein anderer Gegenstand kann direkt auf den Ketten über den   Brennerrohres 6   angeordnet werden. 



   Das   Gaszuleitungsrohr 87   ist mit dem Querrohr 88 verbunden, von welchem Luft- 
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 unabhängig von den anderen Teilen der Maschine, sobald der Hahn dieses   Nebonrohres     geöffnet ist. Ein Zünder 90 ist vorgesehen,   an welchem sich das Gas entzündet, sobald es aus den Rohren 6 ausströmt. Das Gaszuleitungsrohr 87 besitzt   ausser einem gewöhnlichen   Absperrhahn einen Hahn 91, dessen Küken ein Zahnrad 92 trägt, welches mit zahnlosen Umfangsstellen vorsehen ist, die mit Zähnen   abwochscin,   die ihrerseits mit den   Zäh non   eines Rades 50 in   Eingriff treten können. Hiedurch   wird der Hahn geöffnet, um Gas zu den Brennerrohren 6 gelangen zu lassen, sobald eine Platte in den Ofen eintritt.

   Das 
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 die Platte an einen Kühltisch abgeben. 



   Zur Kühlung der Platte ist ein Kreiselgebläse 95 mit den Kammern 7 und 8 verbunden, so dass Luft aus diesen Kammern über und unter der Platte austritt, wenn diese sich auf dem Kühltisch befindet. Das   Geblaserohr hat   zwei Zweige, die mit den   Kammern   7 und 8 verbunden sind, welche mit Ablenkplatten 97 bzw.

   98 versehen sind, um   t'inrn   gleichmässigen Austritt der Luft aus den Kammern   zu gewährleisten.   Um zu verhindern, dass die ausströmende Luft, erhitzte Luft von dem Ofen ansaugt, besitzt die Hinterseite der   Kammer     8   eine Schutzplatte 98 und die untere   Kammer   7 Öffnungen und eine geneigte Platte 99, die derart angeordnet ist, dass die den innern Teil der Ätzplatte   berührend''   Luft abgelenkt wird, damit ein Teil der letzteren durch die Öffnungen tritt und so einen Luftstrom nach dem Ofen zu entstehen lässt. 



   Der Antriebsriemen des Gebläses 95 lauft über eine Riemenscheibe der   angetriebenen   Welle 100, die mit einer losen und einer festen Riemenscheibe für diesen Treibriemen versehen ist, der mit Hilfe der Riemongabel 49 verschoben werden kann. Die die Riemen-   gabel betätigendon Mittel   sind derart eingerichtet, dass das Gebläse ausser Betrieb gesetzt wird, wenn die von den Ketten 11 getragene Querstange das vordere Ende des die Platte aufnehmenden Tisches erreicht. 



   Die Vorrichtung zum Verschieben des Riemens besteht aus einer Welle 46, über deren Kettenrand 45 eine Kette 44 läuft, die   auch gleichzeitig über ein kleineres Kettenrad     der Welle 2N läuft.   Die Welle 46 trägt auch eine Exzenterscheibe 47, deren Rinne die 
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 gewichtsbelasteten Auslösehebel 51 trägt, der mit einem Ende der Gleitstango der Riemengabel 52 in Verbindung treten kann, wobei die Gleitstange genügend gehoben wird, um mit ihrem Ausschnitt aus der Führung im Maschinengestell zu treten, damit die Gleit- 
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 Riemenscheibe der Wolle 38 zu schieben. Nachdem der Hebel die Riemengabel 52 betätigt hat, schwingt er um seinen Drehpunkt zurück, um nicht der gleitstange der   Riemengabel   im Wege zu sein.

   Um die Maschine in Gang zu setzen, wird die   Riemengabcl 53   mit Hilfe des Hebels 102 gegen die Einwirkung der Feder 101 verschoben, bis der Ausschnitt der Gleitstange der Riemengabel 52 über die untere Wand ihrer Führung im Maschinengestell greifen kann. Während dieses Vorganges wird der Treibriemen auf die feste Riemenscheibe der Welle 38 übergeführt. Der Handhebel 104 ist mit der an dem   Hebel 102   befestigten Stange 103 verbunden und mit Hilfe dieser Vorrichtung kann die Maschine mit Hilfe des Handhebels 104 in Gang gesetzt werden. Dieselbe kommt dann zum Stillstand, wenn die Platte vom vorderen bis zum hinteren Ende der Maschine bewegt wurde. 



   Die im vorstehenden beschriebene Maschine findet Anwendung, um Ätzpulver sowohl auf grobe als auch offene Linienarbeit oder auf Halbtonbilder auftragen und fixieren zu können. 



   In der Herstellung für Druckplatten, besonders für photomechanischo Gravierungen oder   Photoätzungen,   wird die Metallplatte vorbereitet zur Aufnahme eines Bildes, Entwurfes oder dgl. und wird dann einer primären Ätzung unterworfen, wodurch die Plattenlinien oder Vertiefungen entstehen. Bei anderen Arboitsarten kann das Bild, der Entwurf oder dgl. aufgezeichnet oder durch einen Grund eingraviert werden, worauf die Platte geätzt wird, um auf ihrer Oberfläche das gewünschte Bild, don Entwurf oder dgl. herzustellen. Die derart hergestellten Platten sind alsdann fertig, um von der Maschine mit   Ätzpulvor   versehen zu worden, am vorteilhaftesten in vier verschiedenen Richtungen, so dass die Konturen oder Ränder der Linien oder Vertiefungen geschützt werden, damit die Linien durch nachfolgende Ätzungen vertieft werden können.

   Die im vorstehenden beschriebene Maschine erspart das   Bestreuen   der Platten mit   Ätzpulver   von Hand nach der ersten Ätzung, trägt das Ätzpulver auf und schmilzt dasselbe auf   mechanischem   Wege dort, wo es die   Linien eines   Bildes, Entwurfes oder dgl. in oder auf einer   Ätzplatte   gegen die ('infressellde Wirkung der zur Vertiefung der Linien verwendeten Säuren am besten schützt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Maschine zum Auftragen und Fixieren von Ätzpulver auf Ätzplatten, dadurch gekennzeichnet, dass ober einer die zu behandelnden Ätzplatten tragenden Transport- 
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 bürsten   (@6) bestehende Vorrichtung zum Auftragen   des Ätzpulvers, hinter dieser eine ans umlaufenden Bürsten (62) zusammengesetzte, das überschüssige Ätzpulver abstreifende Pulververteilungsvornchtung, sowie anschliessend an diese eine   Erhitzungs-und   eine Kühlvorrichtung angeordnet sind, welchen die mit einer oberflächlichen. Ätzung und   Einfärbung   
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   zum   Anschmelzen zu bringen und schliesslich die Platte zu kühlen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragbürsten (M, Fig. 5) für das Ätzpulver schwingbar gelagert sind und durch an den Transportkettcn fJ für die Ätzplatten angeordnete seitliche Vorspringe (Fig. 9) nach Vorbeigang der Ätzplatt@ ang@hoben und ausser Wirksamkeit gesetzt werden, zum Zwecke, EMI5.4 zu bringen.
    3. Vorrichtung zum gleichmässigen Verteilen des aufgetragenen Pulvers auf der Platte und Abstreifen des überschüssigen Pulvers von derselben bei einer Maschine nach Anspruch, EMI5.5 in einer Kammer (66) umlaufen, deren Stirnwände (68, 69) so gegen die Arbeitsstelle der Bürsten eingezogen sind, dass sich letztere entgegen ihrer Bewegungsriclltung ansbiegen können und so sanft auf die Ätzplatten auflaufen bzw. von den Ätzplatten ablaufen.
    4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Bürsten (M, Fig. 5) umschliessende Kammer (66) mit einem Gebläse (67) in Verbindung steht und erstere (66) passend angeordnete Lufteinlassöffnungen besitzt, um von den Bürsten (63) etwa nicht mitgenommene feine Ätzpulverteilchen durch den Luftzug zu entfernen. EMI5.6 <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 stehenden Gasbrenner (6) besitzt.
    6. Eine Aasführangsform des Heizofens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Gasröhre (87, Fig. 1) ein Hahn (91) eingeschaltet ist, der durch Vermittlung von nur stellenweise gezahnten Radern (50, 92) von einer der Transportkettenwellen schrittweise umgestellt wird, so dass nur dann Gaszutritt zu den Brennern ermöglicht ist, wenn sich im Ofen eine Platte befindet, wobei zur Zündung des den Brennern (6) entströmenden Gases eine Zündflamme vorgesehen ist.
    7. Ausführungsform des Heizofens nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Brennerrohr mit dem Gaszuleitungsrohr vor dem in Anspruch 6 erwähnten Hahn (91) noch durch ein zweites, selbständig abschliessendes Rohr (98, Fig. 1) verbunden ist, um bedarfsweise den Brenner (6, Fig, 12) auch ununterbrochen mit Gas speisen zu können.
    8. Kühlvorrichtung für die Platten bei einer Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter und ober den die Ätzplatte tragenden Förderketten (14, Fig. 14) EMI6.2 ist, durch welche die Blasvorrichtung je einen kalten Luftstrom unter und ober die Platte bläst.
    9. Ausführungsform der Kühlvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenntzeichnet, dass die untere Kammer (7, Fig. 14) mit einer schräg stehenden Ablenkungsplatte (99) und vor dieser angeordneten Öffnungen und die obere Kammer (8) mit einer Schutzplatte (98) vorsehen ist, um zu vorhindern, dass der kalte Luftstrom aus der benachbarten Heizkammer warme Luft mitreisse.
AT30317D 1905-09-11 1905-09-11 Maschine zum Auftragen und Fixieren von Ätzpulver auf Ätzplatten. AT30317B (de)

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