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Maschine zum Auftragen und Fixieren von Atzpulver auf Atzplatten.
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pulver wird bei der weiteren Vorschi@bung der Platte von Bürsten seitlich der Linien oder Vertiefungen angeordnet und die in letzteren liegenden Pulverteilchen werden durch Snugwirkung entfernt, worauf die so vorbereitete Platte zwecks ihrer Verbindung mit dem Ätzpulver in einen Ofen eingeführt und nach ihrer Entfernung aus demselben auf einem
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rechten Schnitt der Luftkammern und der angrenzenden Teile dar.
Der Tisch 1 (Fig. 2 und 4) dient zur Aufnahme einer Ätzplatte, die vorher zur Aufnahme des Ätzpulvers vorbereitet wurd@ (z. B. durch eine obernlächliche Ätzung und Einfärben mit Druckerschwärze) und besitzt die Öffnungen 2 und 3, von welchen erstero
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Öffnung 3 des Tisches 1 sind konvergierend@ Ausschnitte 4 vorgeschen. Der offene Teil des Maschinengostelles ist durch Stäbe 5 überdeckt, über welche Ketten 13, wolche die
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Brennerrohre 6 angeordnet (Fig. 2 und 4).
Die Kammern 7 und 8 kommunizieren mit einem Gebläs@ und deren Austritts- öffnungen richten die Luft auf die Oberseite bzw. Unterseite der Ätzplatte, wenn eine solche
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vom Tisch entfernt wird.
Die Mittel, um die Ätzplatte über den Tisch 1 (Fig. 4) zu bewegen und in den Ofen überzuführen, bestehen aus den Ketten 11, die unter sich durch Querstäbe#verbunden sind und deren Vorsprünge 12 die unteren Ränder der Ätzplatte erfassen (Fig. 2,3 und 9). Die Kettenglied@r vor jeder Querstange sind mit seitlichen Vorsprüngen versehen, die mit
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Rändern der das Bild, den Entwurf oder dgl. bildenden Linien oder Vertiefungen anordnen und festbacken, wird sie von den Ketten 13 durch den Ofen geführt und dann an die Ketten 14 weitergegeben, von welchen sie auf den Kühltisch gebracht wird.
Die Ketten 11 laufen über Kettenroder der Wotton J5 und 16 und werden durch senkrechte Kettenspanner 17 gespannt, die gleichzeitig als Führungen dienen, um die Ketten ausserhalb der Ätzpulverbehälter zu halten, die unterhalb der Öffnungen 2 und 3 angeordnet sind (Fig. 4).
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We'ellen 19 und 29 verstellt.
Die Weite 2. S' tragt Kettenräder 32, 33 und ein Schneckenrad 34, welches mit der Schnecke 35 der Welle 36 in Eingriff steht, deren Schnecke 37 mit dem Schneckonrade
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und her schwingenden Hebel 48 in Berührung tritt, um die Gleitstange 49 einer Riemen- gabel zu betätigen (Fig. 10). Die Welle 46 trägt f@rner ein verstümmeltes Rad 50 (Fig. 1), welches mit einem Zahnrad 92 des @ahnkükens 91 eines Hahnes in Eingriff treten kann. nm durch diesen Hahn Gas zum Ofen gelangen zu lassen.
An der Welle 46'ist ferner ein Arm befestigt, an welchem drehbar ein mit einem Gegengewicht versehener Auslösehebel-1 befestigt ist, der mit der Ricmengabet 52 in Verbindung treten und sie auslösen kann, um den Treibriemen von der festen auf die los@ Riemenscheibe überzuführen, die beide auf
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Vorrichtung zum Auftragen des Atzpulvers doppelt ausgeführt, so dass die eine ausgeschaltet werden kann, wenn die andere in Tätigkeit ist.
Die Trichter 53 und 54 zur Verteilung des l'ulvers werden von einem Gehäuse mit schwingendem Deckel getragen. Die Vorderwänd@ der Trichter können vorstellt werden, um den Zwischenraum zwischen den unteren Enden der Vorderwände und den verteilung-
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der Walzenbürste 56 wird von einem Arm 58 umfasst, der um eine Exzenterscheibe der oszillierenden Weite 57 greift, die ihrerseits mit Auslösehebeln verschen ist, welche durch
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dieser Rädor 60 und die dieselben treibende Schnecke 61 besitzen Zähne von solcher Lange, dass die die Bürste tragendo Wolle und das Rad 60 derart eingestellt worden können, dass eine dickere oder dünnere Ätzplatte richtig gehandhabt werden kann, ohne das Rad 60 und die Schnecke 61 ausser Eingriff bringen zu müssen.
Wird eine der Bürsten 56 genügend angehoben, um sie ausser Eingriff mit der Schnecke 61 zu bringen, so bleibt sie stehen und wird oberhalb der höchsten Ebene der Platte festgehalten und
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Ätzplatte die zum Auftragen des Pulvers bestimmte Bürste erreicht, welche zufällig tätig ist, tritt diese Bürste mit einem dieser Stäbe in Berührung und letzterer entfernt von derselben das überflüssige Pulver, wodurch vermieden wird, dass eine zu grosse Pulvermenge auf den vorderen Teil der Ätzplatte aufgetragen wird.
Die Bürsten 56 drehen sich in einer der Bewegung der Platte entgegengesetzten Richtung. Die Borstenhaare treten in die Vertiefungen der Zuführungsschnecko 55 ein, entnehmen diesen das Ätzpulver und tragen es auf die Platte auf, während letztere unterhalb der Bürsten weiterbewegt wird.
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nehmen das von der Platte abgoburstete Pulver auf, so dass kein Pulver verloren geht.
Die Mittel, das Pulver neben den Rändern der Linien oder Vertiefungen der Ätzplatte anzuordnen und festzubacken, bestehen aus flachen DUrsten 62, dio mit endlosen
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dadurch gezwungen werden, sich zu biegen, ehe sie von dem Schild 68 auf die Platte übertreten und werden von der Ätzplatte abgehoben, sobald sie mit dem Schild 69 in ne- rührung treten (Fig. 5).
Während die Bürsten 62 über die Ätzplatt@ streichen, entfernen sie von deren Oberfläche und von dem Boden der Linien oder Vertiefungen einen Teil des vorhin aufgotragonon Ätzpulvers und ordnen die nötige Menge Ätzpulvor neben den Rändern
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die Bürsten in die Aussparungen 4, entfernen hieraus das Pulver und die konvergierenden Aussparungen teilen die Haare der Bürst@, wobei das letzteren anhaftende Pulver entfernt
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Wellen 64 und 65, von welchen die Lager G4 verschoben werden können, um die die Bürsten tragenden Ketten zu spannen. Die Lager der Welle 65 können in senkrechter Richtung eingestellt werden, damit die die Platte zuerst berührenden Dürsten der Dicke der Datte entsprechend eingestellt werden können.
Um das schnelle und genaue Einstellen der Welle 65 zu ermöglichen, besitzen ihre Lager Augen 72, welche Exzenterscheiben der Welle 73 umfassen, die mittels eines Griffes gedreht wird, dessen Stellschraube in Löcher
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Bewegung auf den Kettenrädern ausführen. Dio Spannung und Höhe der Ketten kann ge- ändert werden, um den Druck und dio Neigung der Bürsten ändern und sich der Migenart des auf der Platt@ vorhandenen Bildes usw. und auch der Stärke der letzteren anpassen zu können.
Eine der die Kettenräder für die Ketten 63 tragenden Wellen wird von de)' Welle 38 aus angetrieben, deren Zahnrad 40 mit einem freilaufenden Zahnrad kämmt, welches mittels Zwischengliedern mit der Welle 3R und mit der Welle verbunden ist, welche das Zahnrad zum Antrieb einer der Wellen und der Kettenräder zum Antrieb der
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getrieben werden und wenn dies der Fall ist, übertragen dio Ketten 63 ihre Bewegung auf die Welle 64, welche an ihrem rechten Ende ein Zahnrad 75 trägt, das mit einem freilaufenden Rade 76 in Kingriff steht, welches seinerseits ein zusammengesetztes Zahn- und Kegelrad 77 dreht.
Dieses Kegelrad kämmt mit dem treibenden Kegelrad der Schnecke 67. Die mit den kurzen Weilen der freilaufenden Räder und mit den Wellen 64 und 65 ver- b@ndenen Räder gestatten eine genaue Einstellung dieser Wellen, ohne das Radergetriebe ausser Eingriff zu bringen.
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Unmittelbar über der Kammer 66 ist das Gehäuse 67 für ein Kreisolgebläse 7B vorgesehen. Das Zahnrad 39 der Wollo 38 hlmmt mit dem Trieb zur Bewegung der Riemen
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antreibt. Das Gebläse 78 tritt nur dann in Tätigkeit, wenn der das Ätzpulver verteilende Mechanismus in Tätigkeit ist. Das Gebläse 78 saugt Luft in das Gehäuse 66 durch die unterhalb der Schilde 68 und 69 liegenden Öffnungen an, wobei gleichzeitig auch Luft durch die Öffnung 79 und durch den vor dom Schild 69 liegenden Raum angesaugt wird. Diese Luft schlägt gegen die Bürsten an, sobald diese das Schild 69 verlassen.
Der Zug, welcher in das Gehäuse durch die unterhalb dos Schildes 68 liegende Öffnung eintritt, entfernt die losen Pulverteilchen von der Platte, welche vom Gebläse durch das Austrittsrohr des Gebläses 67 entfernt werden. Das hintere Ende des Gehäuses 66 trägt eine Platte 80, welche den Zug erwärmter Luft, die durch die Austrittsöffnung der Platte des Ofens ausströmt, von dem Ofen in das Gehäuse 66 verhindert.
Das Maschinengestell trägt über den Stäben 5 einen Schornstein, der mit einem feststehenden Teil 81 verbunden ist (Fig. 12). Der Schornstein besitzt ein Rohr, welches in das Abzugsrohr des Gebläsegehäuses eintritt. Der Deckel 83 ist an dem Teile 81 drehbar befestigt und gestattet die Bewegung der Ketten 13 mit einer daraufliegendon Ätzplatto, zu welchem Zwecke die unteren Ränder der Querseiten des Deckels fortgeschnitten sind.
Die führungstangen der Ketten 13 sind paarweise angeordnet, damit sie die Hitze nicht zurückhalten und die Ketten daran verhindern durchzusinkon, wenn sie durch den
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erhält. Die flach@ Oberfläch@ des Gehäuses dient zum Trocknen oder Erhitzen von Platten und wenn ein höherer Tompcraturgrad nötig ist, wird der Deckel angehoben und die Platte oder ein anderer Gegenstand kann direkt auf den Ketten über den Brennerrohres 6 angeordnet werden.
Das Gaszuleitungsrohr 87 ist mit dem Querrohr 88 verbunden, von welchem Luft-
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unabhängig von den anderen Teilen der Maschine, sobald der Hahn dieses Nebonrohres geöffnet ist. Ein Zünder 90 ist vorgesehen, an welchem sich das Gas entzündet, sobald es aus den Rohren 6 ausströmt. Das Gaszuleitungsrohr 87 besitzt ausser einem gewöhnlichen Absperrhahn einen Hahn 91, dessen Küken ein Zahnrad 92 trägt, welches mit zahnlosen Umfangsstellen vorsehen ist, die mit Zähnen abwochscin, die ihrerseits mit den Zäh non eines Rades 50 in Eingriff treten können. Hiedurch wird der Hahn geöffnet, um Gas zu den Brennerrohren 6 gelangen zu lassen, sobald eine Platte in den Ofen eintritt.
Das
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die Platte an einen Kühltisch abgeben.
Zur Kühlung der Platte ist ein Kreiselgebläse 95 mit den Kammern 7 und 8 verbunden, so dass Luft aus diesen Kammern über und unter der Platte austritt, wenn diese sich auf dem Kühltisch befindet. Das Geblaserohr hat zwei Zweige, die mit den Kammern 7 und 8 verbunden sind, welche mit Ablenkplatten 97 bzw.
98 versehen sind, um t'inrn gleichmässigen Austritt der Luft aus den Kammern zu gewährleisten. Um zu verhindern, dass die ausströmende Luft, erhitzte Luft von dem Ofen ansaugt, besitzt die Hinterseite der Kammer 8 eine Schutzplatte 98 und die untere Kammer 7 Öffnungen und eine geneigte Platte 99, die derart angeordnet ist, dass die den innern Teil der Ätzplatte berührend'' Luft abgelenkt wird, damit ein Teil der letzteren durch die Öffnungen tritt und so einen Luftstrom nach dem Ofen zu entstehen lässt.
Der Antriebsriemen des Gebläses 95 lauft über eine Riemenscheibe der angetriebenen Welle 100, die mit einer losen und einer festen Riemenscheibe für diesen Treibriemen versehen ist, der mit Hilfe der Riemongabel 49 verschoben werden kann. Die die Riemen- gabel betätigendon Mittel sind derart eingerichtet, dass das Gebläse ausser Betrieb gesetzt wird, wenn die von den Ketten 11 getragene Querstange das vordere Ende des die Platte aufnehmenden Tisches erreicht.
Die Vorrichtung zum Verschieben des Riemens besteht aus einer Welle 46, über deren Kettenrand 45 eine Kette 44 läuft, die auch gleichzeitig über ein kleineres Kettenrad der Welle 2N läuft. Die Welle 46 trägt auch eine Exzenterscheibe 47, deren Rinne die
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gewichtsbelasteten Auslösehebel 51 trägt, der mit einem Ende der Gleitstango der Riemengabel 52 in Verbindung treten kann, wobei die Gleitstange genügend gehoben wird, um mit ihrem Ausschnitt aus der Führung im Maschinengestell zu treten, damit die Gleit-
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Riemenscheibe der Wolle 38 zu schieben. Nachdem der Hebel die Riemengabel 52 betätigt hat, schwingt er um seinen Drehpunkt zurück, um nicht der gleitstange der Riemengabel im Wege zu sein.
Um die Maschine in Gang zu setzen, wird die Riemengabcl 53 mit Hilfe des Hebels 102 gegen die Einwirkung der Feder 101 verschoben, bis der Ausschnitt der Gleitstange der Riemengabel 52 über die untere Wand ihrer Führung im Maschinengestell greifen kann. Während dieses Vorganges wird der Treibriemen auf die feste Riemenscheibe der Welle 38 übergeführt. Der Handhebel 104 ist mit der an dem Hebel 102 befestigten Stange 103 verbunden und mit Hilfe dieser Vorrichtung kann die Maschine mit Hilfe des Handhebels 104 in Gang gesetzt werden. Dieselbe kommt dann zum Stillstand, wenn die Platte vom vorderen bis zum hinteren Ende der Maschine bewegt wurde.
Die im vorstehenden beschriebene Maschine findet Anwendung, um Ätzpulver sowohl auf grobe als auch offene Linienarbeit oder auf Halbtonbilder auftragen und fixieren zu können.
In der Herstellung für Druckplatten, besonders für photomechanischo Gravierungen oder Photoätzungen, wird die Metallplatte vorbereitet zur Aufnahme eines Bildes, Entwurfes oder dgl. und wird dann einer primären Ätzung unterworfen, wodurch die Plattenlinien oder Vertiefungen entstehen. Bei anderen Arboitsarten kann das Bild, der Entwurf oder dgl. aufgezeichnet oder durch einen Grund eingraviert werden, worauf die Platte geätzt wird, um auf ihrer Oberfläche das gewünschte Bild, don Entwurf oder dgl. herzustellen. Die derart hergestellten Platten sind alsdann fertig, um von der Maschine mit Ätzpulvor versehen zu worden, am vorteilhaftesten in vier verschiedenen Richtungen, so dass die Konturen oder Ränder der Linien oder Vertiefungen geschützt werden, damit die Linien durch nachfolgende Ätzungen vertieft werden können.
Die im vorstehenden beschriebene Maschine erspart das Bestreuen der Platten mit Ätzpulver von Hand nach der ersten Ätzung, trägt das Ätzpulver auf und schmilzt dasselbe auf mechanischem Wege dort, wo es die Linien eines Bildes, Entwurfes oder dgl. in oder auf einer Ätzplatte gegen die ('infressellde Wirkung der zur Vertiefung der Linien verwendeten Säuren am besten schützt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Auftragen und Fixieren von Ätzpulver auf Ätzplatten, dadurch gekennzeichnet, dass ober einer die zu behandelnden Ätzplatten tragenden Transport-
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bürsten (@6) bestehende Vorrichtung zum Auftragen des Ätzpulvers, hinter dieser eine ans umlaufenden Bürsten (62) zusammengesetzte, das überschüssige Ätzpulver abstreifende Pulververteilungsvornchtung, sowie anschliessend an diese eine Erhitzungs-und eine Kühlvorrichtung angeordnet sind, welchen die mit einer oberflächlichen. Ätzung und Einfärbung
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zum Anschmelzen zu bringen und schliesslich die Platte zu kühlen.