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sie der Querbewegung der Fäden in keiner Weise hinderlich sind (Fig. 1 und 10). In der Arbeitsbewegung dagegen müssen die Arme 4 in der wagerechten Mittelebene der Kettd schwingen, um die Verdrängung gleichmässig vorzunehmen. Zwecks Bewegung der
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achsial unverschiebbar in einem Schlitten 8 gelagert, welcher an einer Prismenführung 33 senkrecht geführt ist. Eine Zugfeder 10 ist bestrebt, den Schlitten 8 beständig in die höchste Stellung zu ziehen.
Die Abwärtsbewegung des Schlittens 5 erfolgt der Feder 10 entgegen durch ein Exzenter 9, welches auf eine am Schlitten 8 drehbar befestigte Rolle 35 einwirkt und auf etwas über die Hälfte seines Umfanges kreisrund gestaltet ist, so dass die Drängerpaare während etwa der halben Zeit des Umlaufs des Exzenters 9 in der Arbeitsstellung verbleiben.
. Um nun die Dränger 2,3 eines Paares für die abwechselnde Wirkung oben und unten im Kreuz jeweils umzusteuern, ist eine bezüglich ihrer Konstruktion und Wirkung in den Fig. 10-15 deutlich ersichtliche Vorrichtung vorgesehen. Dieselbe besteht aus einem senkrecht zu den Spindeln 6, 7 und zwischen ihuon an der Prismenführung 33 bzw. einem Arme 36 derselben drehbar befestigten Schaltprisma 37, welches dreieckigen Querschnitt besitzt und mit einem sechszähnigen Schaltrade 38 fest verbunden ist.
Letzteres wird durch eine federnde, am Schlitten 8 befestigte Schaltklinke 39 bei jedem Abwärts- gange des Schlittens um einen Zahn gedroht und besitzt einen federnden Sperrkegel 40 als Gegenldinke. Das Schaltprisma 37 dient zur Umschaltung eines dreiarmigen Umsteuer- hebe] 41, 42, 43, welcher um einen zur Schaltprismonachse parallelen Zapfen 44 am
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Schaltprismas 37 liegen senkrecht übereinander und der Umstuuerhehel ist so ausbalanciert, dass sein abwärts gerichteter Arm 48 in der Ruhestellung (Fig. 10) senkrecht über der Achse
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derart eingestellt, dass jeweils eine seiner Seiten, die rechte oder die linke, senkrecht steht.
Bei der Abwärtsbewegung des Schlittens 8 durch das Exzenter. 9 stösst zunächst der . Arm 43 dos Umsteuerhebels gegen die ihm zugekehrte schräge Fläche des Schaltprismas 37,
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Schaltprisma 37 mitgemacht wird. Dabei wirkt das Schaltprisma 37 mit der entsprechenden Kante als linbdaumen auf den Arm 43 des Umsteuorhobels und bewegt diesen weiter in seine
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in seine tiefste Stellung gebracht hat. In der Arbeitsstellung verbleibt der Umsteuerhebel so lange, bis der Schlitten 6 infolge der Wirkung der Feder 1 () nach Freigabe durch das enter.') wieder aufwarts bewegt wird. Diese Schlittenbewegung ist eine pliit. zliche, da der Abfall des Exzenters 9 von seinem grossten zum kleinsten Durchmesser eine radiale Linie bildet.
Auf diese Weise in die Arbeitsstellung (Fig. 3) gelangt, befinden sich die Dränger 2, 3 nunmehr eine oben, einer unten im Kreuz, u. zw. aussen. Jetzt ist es erforderlich, die Drangcr bei ihrer Arbeitsbewegung nach der Mitte des Kreuzes zu schwenken. Zu dem Zwecke erhalten die Spindeln 6 und 7 je einr Vierteldrehung im entgegengesetzten Sinne.
Dazu ist auf dem oberen Ende jeder Spindel ein Stirnrad 45 bzw. 46 angeordnet ; disse Stirnräder besitzen gleiche Grösse und stehen dauernd miteinander in Eingriff. Das Rad 45 ist ausserdem fest mit einem Daumen 47 verbunden, welcher in den Weg eines Knaggens 4.')
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Dränger 2, 3 beständig durch eine Zugfeder 49 gedrängt, welche einerseits an der Prismen- fÜhrung 33 befestigt ist und andererseits an einem auf der Spindel 6 befestigten Arme 50 angreift. Sobald der Schlitten 8 mit den Drängern 2,3 in die tiefste, die Arbeitsstellung
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den Daumen 47, wodurch der Spindel 6 eine Drehung im Sinne des in Fig. 15 eingezeichneten Pfeiles und der Spindel 7 eine entgegengesetzte Drehung um je 900 erteilt wird (Fig. 13, Fig. 15 punktierte Stellung. Fig. 4, 5).
Sobald der Daumen 47 don Knaggen 48
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Drängern nicht erfassten Fadenenden, welche für das Entfernen und Zusammendrehen abgetrennt worden solch, frei und gestreckt liegen bleiben, so dass die Zurücknehmerhaken, Sroiferhakon und sonstigen Mittel zum Entfernen der jeweils anzudrehenden Fadenenden vom unfertigen Gelese und zu ihrer Zuführung zum Andrchwerkzeug frei hinter sie treten können.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Wobkcttenandrohvorrichtung mit abwechselnd oben und unten im Fadenkreuz wirkenden Drängerpaaren für das unfertige Gelese, dadurch gekennzeichnet, dass die Dränger-
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gegen die Krouzmitto hin bewegt worden, wo sie verbleiben, bis die durch die Verdrängung des unfertigen Geleses freigelegten, zusammenzudrehenden Fadenenden durch die dafür bekannten Mittel entfernt und dem Andrehwerkzeug zugeführt worden sind.