AT30300B - Webkettenandrehvorrichtung mit abwechselnd oben und unten im Fadenkreuz wirkenden Drängerpaaren für das unfertige Gelese. - Google Patents

Webkettenandrehvorrichtung mit abwechselnd oben und unten im Fadenkreuz wirkenden Drängerpaaren für das unfertige Gelese.

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AT30300B
AT30300B AT30300DA AT30300B AT 30300 B AT30300 B AT 30300B AT 30300D A AT30300D A AT 30300DA AT 30300 B AT30300 B AT 30300B
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Gustav Hiller
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Gustav Hiller
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 sie der Querbewegung der Fäden in keiner Weise hinderlich sind (Fig. 1 und 10). In der Arbeitsbewegung dagegen müssen die Arme 4 in der wagerechten Mittelebene der Kettd schwingen, um die Verdrängung gleichmässig vorzunehmen. Zwecks Bewegung der 
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 achsial unverschiebbar in einem Schlitten 8 gelagert, welcher an einer Prismenführung 33 senkrecht geführt ist. Eine Zugfeder 10 ist bestrebt, den Schlitten 8 beständig in die höchste Stellung zu ziehen.

   Die Abwärtsbewegung des Schlittens 5 erfolgt der Feder 10 entgegen durch ein Exzenter   9,   welches auf eine am Schlitten 8 drehbar befestigte Rolle 35 einwirkt und auf etwas über die Hälfte seines Umfanges kreisrund gestaltet ist, so dass die   Drängerpaare während etwa   der halben Zeit des Umlaufs des Exzenters 9 in der Arbeitsstellung verbleiben. 



    .   Um nun die   Dränger   2,3 eines Paares für die abwechselnde Wirkung oben und unten im Kreuz jeweils umzusteuern, ist eine   bezüglich   ihrer Konstruktion und Wirkung in den Fig. 10-15 deutlich ersichtliche Vorrichtung vorgesehen. Dieselbe besteht aus einem senkrecht zu den Spindeln 6, 7 und zwischen   ihuon   an der Prismenführung 33 bzw. einem Arme 36 derselben drehbar befestigten Schaltprisma 37, welches dreieckigen   Querschnitt   besitzt und mit einem sechszähnigen Schaltrade 38 fest verbunden ist.

   Letzteres   wird durch eine federnde, am Schlitten 8 befestigte Schaltklinke 39 bei jedem Abwärts-   gange des Schlittens um einen Zahn gedroht und besitzt einen federnden Sperrkegel 40 als   Gegenldinke.   Das Schaltprisma 37 dient zur Umschaltung eines dreiarmigen Umsteuer-   hebe] 41, 42, 43, welcher   um einen zur Schaltprismonachse parallelen Zapfen 44 am 
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 Schaltprismas 37 liegen senkrecht übereinander und der   Umstuuerhehel ist   so ausbalanciert,   dass   sein abwärts gerichteter Arm   48   in der Ruhestellung (Fig. 10) senkrecht über der Achse 
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 derart eingestellt, dass jeweils eine seiner Seiten, die rechte oder die linke, senkrecht steht. 



   Bei der Abwärtsbewegung des Schlittens 8 durch das Exzenter. 9   stösst   zunächst der . Arm 43 dos Umsteuerhebels gegen die ihm zugekehrte schräge Fläche des Schaltprismas 37, 
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 Schaltprisma 37 mitgemacht wird. Dabei wirkt das Schaltprisma 37 mit der entsprechenden Kante als   linbdaumen auf   den Arm 43   des Umsteuorhobels und bewegt diesen   weiter in seine 
 EMI2.6 
 in seine tiefste Stellung gebracht hat. In der Arbeitsstellung verbleibt der   Umsteuerhebel   so lange, bis der Schlitten 6 infolge der Wirkung der Feder   1 ()   nach Freigabe durch das   enter.')   wieder aufwarts bewegt wird. Diese Schlittenbewegung ist eine pliit. zliche, da der Abfall des Exzenters 9 von seinem grossten zum kleinsten Durchmesser eine radiale Linie bildet. 



   Auf diese Weise in die Arbeitsstellung (Fig.   3)   gelangt, befinden sich die Dränger 2, 3 nunmehr eine oben, einer unten im Kreuz, u. zw. aussen. Jetzt ist es erforderlich, die   Drangcr bei   ihrer Arbeitsbewegung nach der Mitte des Kreuzes zu schwenken. Zu dem Zwecke erhalten die Spindeln 6 und 7 je   einr   Vierteldrehung im entgegengesetzten Sinne. 



  Dazu ist auf dem oberen Ende jeder Spindel ein Stirnrad 45 bzw. 46 angeordnet ; disse   Stirnräder   besitzen gleiche   Grösse   und stehen dauernd miteinander in Eingriff. Das Rad 45 ist ausserdem fest mit einem Daumen 47 verbunden, welcher in den Weg eines   Knaggens 4.')   
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 Dränger 2, 3 beständig durch eine Zugfeder 49 gedrängt, welche einerseits an der Prismen-   fÜhrung   33 befestigt ist und andererseits an einem auf der Spindel 6 befestigten Arme 50 angreift. Sobald der Schlitten 8 mit den Drängern 2,3 in die tiefste, die Arbeitsstellung 
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 den Daumen 47, wodurch der Spindel 6 eine Drehung im Sinne des in Fig. 15 eingezeichneten Pfeiles und der Spindel 7 eine entgegengesetzte Drehung um je 900 erteilt wird   (Fig.   13, Fig. 15 punktierte Stellung. Fig. 4, 5).

   Sobald der Daumen 47 don   Knaggen   48 

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 Drängern nicht erfassten Fadenenden, welche für das Entfernen und Zusammendrehen abgetrennt worden   solch,   frei und gestreckt liegen bleiben, so dass die Zurücknehmerhaken,   Sroiferhakon   und sonstigen Mittel zum Entfernen der jeweils anzudrehenden Fadenenden vom unfertigen Gelese und zu ihrer Zuführung zum Andrchwerkzeug frei hinter sie treten können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.     Wobkcttenandrohvorrichtung   mit abwechselnd oben und unten im Fadenkreuz wirkenden Drängerpaaren für das unfertige Gelese, dadurch gekennzeichnet, dass die Dränger- 
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 gegen die   Krouzmitto   hin bewegt worden, wo sie   verbleiben,   bis die durch die Verdrängung des unfertigen Geleses freigelegten, zusammenzudrehenden Fadenenden durch die dafür bekannten Mittel entfernt und dem Andrehwerkzeug zugeführt worden sind.

Claims (1)

  1. 2. Webkettenandrehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dränger (2, 3) an Paaren von in der Ruhestollung den Kettenfäden parallelen Armen (4, 5) vorgesehen sind, die zwecks Verdrängung des unfertigen Geleses in einander entgegen- EMI4.2 zwecks Umsteuerung derselben ein Umsteuerhebel (41, 42) am Träger von entsprechend umstellbaren, unverschiebbaren Leitflächen derart beeinflusst wird, dass er jeweils einen der Dränger (2, 3) entgegen der ihn in die Höchststellung schiebenden Feder (34) nach abwärts in die tiefsto Stellung bewegt.
    4. Webkettenandrehvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI4.3 dos Schlittens (8) durch eine an diesem befestigte Schaltlilinlc (39) stnts um einen Zahn gedreht wird, derart, dass jeweils eine Seite des Schaltprismas (37) senkrecht steht und einem senkrechten Arme (43) des Umsteuerhebels (41, 42) eine nach der einen odor EMI4.4 kreu/en her bewirkt wird, um das Herauszichen der Fadenenden aus der Klemme nach Möglichkeitzuvermeiden.
AT30300D 1906-08-02 1906-08-02 Webkettenandrehvorrichtung mit abwechselnd oben und unten im Fadenkreuz wirkenden Drängerpaaren für das unfertige Gelese. AT30300B (de)

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AT30300D AT30300B (de) 1906-08-02 1906-08-02 Webkettenandrehvorrichtung mit abwechselnd oben und unten im Fadenkreuz wirkenden Drängerpaaren für das unfertige Gelese.

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