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Tauchsportgeräte, bei welchen Schwimmkörper in Form von Schwimmringen als Trageinrichtung für den
Schlauch zur Versorgung des Tauchers vorgesehen sind, sind bekannt. Solche Geräte ermöglichten nur ganz bescheidene Tauchtiefen, weil der Taucher in etwas grösseren Tiefen nicht mehr in der Lage ist, Luft über einen die Wasserfläche überragenden Schlauch anzusaugen. Um hier eine Verbesserung zu schaffen, wurden bereits
Gebläse zur Versorgung des Tauchers mit Atemluft vorgesehen.
Die Erfindung betrifft nun ein Tauchsportgerät mit einem Schwimmkörper und einem damit fest verbundenen Gehäuse zur Aufnahme einer elektrisch angetriebenen Pumpe, von der ein Druckschlauch zur
Versorgung des Tauchers mit Atemluft abgeht.
Bei einem Gerät dieser Art wurde es bekannt, das Gehäuse für die Pumpe und deren Antrieb als Traggriff des kegelstumpfförmig ausgestalteten Schwimmkörpers auszubilden. Dies bedingt einen kleinen Raum für die
Unterbringung des Gebläses und seines Antriebes und damit eine bedeutende Beschränkung der Grösse des
Gebläses und des Akkumulators. Hiedurch kann nur eine kleine Fördermenge des Gebläses und eine kurze
Arbeitszeit des Gebläses erzielt werden, weil die Antriebsenergie, die von dem nur kleinen Akkumulator geliefert wird, bereits nach kurzer Betriebszeit erschöpft ist.
Durch die Erfindung soll nun eine Lösung für das
Platzproblem geschaffen werden, die darin gelegen ist, dass erfindungsgemäss das Gehäuse für die Pumpe als, insbesondere aus zwei gleichen Hälften zusammengesetzte Hohlkugel und der Schwimmkörper als die Hohlkugel umschliessender, an sich bekannter Schwimmring ausgebildet ist.
Durch diese Massnahme steht ein relativ grosser Raum für die Aufnahme der Pumpe und des Akkumulators zur Verfügung, wobei der Schwimmkörper relativ gross ausgebildet werden kann, um das Luftversorgungsaggregat zu tragen. Durch den relativ grossen Schwimmkörper wird die Stabilität des Gerätes erhöht und zusätzlich noch eine Sicherung des Gehäuses gegen Beschädigung (etwa durch anfahrende Bootskörper) geschaffen. Durch die kugelförmige Ausbildung des Gehäuses wird darüber hinaus eine günstige Ablenkfläche für etwaige auf das Gerät auftreffende Walzen erzielt.
Eine vor allem hinsichtlich der Stabilität günstige Ausgestaltung des Tauchsportgerätes ist erzielbar, wenn in Weiterbildung der Erfindung der Mittelpunkt der Kugel oberhalb des Mittelpunktes des Schwimmringes liegt, wobei der tiefste Punkt der Kugel oberhalb der Standfläche des Schwimmringes liegt. Hiebei kann die dem Schwimmring zugewandte Halbkugelschale über eine Kegelfläche mit dem Schwimmring verbunden sein und die Pumpe samt Antriebsmotor unterhalb der horizontalen Äquatorebene der Kugel liegen.
Wenn in einer besonderen Ausgestaltung des erfindungsgemässen Tauchsportgerätes der Druckstutzen der Pumpe die dem Schwimmring zugewandte Halbkugelschale mittig durchstösst und die Halterung für die Pumpe und den Antriebsmotor bildet, wird eine einfache Erzeugungsmöglichkeit erzielt und eine rasche Montage ermöglicht.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch ein erfindungsgemässes Tauchsportgerät und Fig. 2 das Tauchsportgerät gemäss Fig. l teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht.
In den Zeichnungen ist mit--l--ein aus zwei Halbkugelschalen zusammengesetztes Gehäuse bezeichnet, das mit einem Schwimmkörper der als Schwimmring --11-- ausgebildet ist, über eine Kegelfläche --2-- fest verbunden ist. Im Gehäuse--l--ist eine Pumpe--6--, vorzugsweise ein Kreiselgebläse angeordnet, das durch einen ebenfalls im Gehäuse --1-- angeordneten Elektromotor --7-- angetrieben wird, dem die Energie von einer Batterie --9-- zugeführt wird, Die Batterie -9-- besteht zweckmässig aus zwei Trockenbatterien von je 4, 5 V Spannung.
Zum Einschalten der Pumpe--6--dient ein Schalter--10--. Von dem Gehäuse--l--geht ein Schlauch--8--zur Versorgung des Tauchers mit Atemluft ab.
Der Schlauch--8--steht mit der Druckseite der Pumpe--6--in Verbindung. Die Frischluft wird über ein Rohr -3-- angesaugt, das gleichzeitig eine Signalflagge trägt. Das Rohr--3--ist dicht mit dem Gehäuse--l--verbunden und über ein Nippel--4--an einen flexiblen, innerhalb des Gehäuses--l- befindlichen Schlauch --5-- angeschlossen, der mit der Saugseite der Pumpe--6--in Verbindung steht. Die Ansaugöffnung für die Luftzufuhr zur Pumpe ist in der freien Atmosphäre, somit ausserhalb eines Gehäuses angeordnet. Die Ansaugöffnung kann hiebei ungefähr 450 mm über der horizontalen Mittenebene des Schwimmringes--11--angeordnet sein.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, dient der Nippel --4-- auch zum Zusammenhalten der beiden Kugelschalen, welche das Gehäuse--l--bilden. An dem von dem Gehäuse - abliegenden Ende des Schlauches--8--ist ein herkömmliches Mundstück befestigt. Unter Verwendung des erfindungsgemässen Gerätes kann ein Taucher ohne wesentliche Kraftanstrengung Frischluft erhalten und sich dadurch längere Zeit gefahrlos unter Wasser aufhalten. Der Mittelpunkt der Kugel liegt
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unterhalb der horizontalen Äquatorebene der Kugel. Der Druckstutzen der Pumpe--6--durchstösst die dem Schwimmring--11--zugewandte Halbkugelschale mittig und bildet die Halterung für die Pumpe--6-und den Antriebsmotor--7--.