AT30124B - Verfahren, um Pflanzenblättern, insbesondere Cycaswedeln und Palmenblättern, eine gute Form zu verleihen. - Google Patents
Verfahren, um Pflanzenblättern, insbesondere Cycaswedeln und Palmenblättern, eine gute Form zu verleihen.Info
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Verfahren, um Pflanzenblättern, insbesondere Cycaswedeln und Palmenblättern, eine gute Form zu verleihen.
Eine der wichtigsten Eigenschaften eines getrockneten oder präparierten Blattes, wenn dasselbe zur Dekoration dienen soll, ist die Form desselben. Die Form dos natürlichen mattes geht fast immer beim Trocknen durch Zusammenschrumpfen oder beim Versenden durch Zerdrücken verloren. Desgleichen leidet die Form auch durch die verschiedene Behandlung, die das Blatt beim Färben und Präparieren und nachherigem Wiedertrocknen
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Plätten wiedergewonnen werden. Es muss aber nicht nur die ursprüngliche Form erreicht werden, sondern in vielen Fällen auch eine Korrektur der ursprünglichen Form des Blattes im Naturzustande, da der Handel an derartige Fabrikate besondere Anforderungen stellt.
Zum Beispiel wird von einem Cycaswedol verlangt, dass seine Form durch l'litten eine Verbreiterung erfährt, weil ein breiter Wedel vorteilhafter wirkt als ein schmaler. Das am meisten bisher angewandte Verfahren bestand nun darin, die Blätter mittels Plätt-
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indem man durch Pressen eine Verbesserung der Form versuchte ; dieses Verfahren blieb jedoch erfolglos.
Die Nachteile der einfachen Plätterei bestehen in folgendem : Die Bearbeitung des Blattes, speziell eines Cycaswedels, ist sehr mühsam, da bei der Arbeit die aus der ursprünglichen Lage geratenen und verzogenen Fiedern wieder geordnet
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dass der Wedel breiter wird, indem die Fiedern auseinandergepresst werden, so dass der Blattwinkel ein grösserer ist, wie im natürlichen Zustande. Um dies zu erreichen, ist eine ziemlich scharfe Bearbeitung des Wedels nötig und dies haut zur Folge, dass ein grosser
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zeitraubend und kostspielig.
Die beschriebenen Übelständo beseitigt nun das vorliegende Verfahren.
Man erhitzt eine metallene Unterlage und logt z. B. einen Cycaswedel darauf. Die
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diesem Zustande sehr leicht biegen, glätten und formen, und werden ohne Mühe durch eine Bürste oder eine Streichvorrichtung in die gewünschte Form gebracht. Um auf diesem Wege eine sehr gleichmässige Form zu erzielen, ist eine ganz geringe Übung nötig und Verluste durch Bruch kann man als ausgeschlossen bezeichnen, so dass der Fortschritt sehr bedeutend ist.
Für eine Massenfabrikation von Cycaswedeln ist z. B. folgender Apparat zweckmässig.
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der auf der Platte liegende Wedel an der Rippe festgeklemmt wird. Man legt nun an jede Seite des Wede) s eine Bürste an, welche die Länge des Wedels hat, worauf die
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Fiedern von der Rippe ab nach den Spitzen langsam im rechten Winkel zu der Rippe ausgestrichen werden. Die Bürsten sind beschwert und bleiben einen Augenblick auf den ausgestrichenen Fiedern stehen, so dass die Fiedern eine kurze Zeit in der gewünschten Lage durch die pressende Bürste festgehalten werden. Nach Abnahme der Bürsten ist das Ziel erreicht.
Man kann auch statt mit den Bürsten mit Eisen oder Holzlinealen die Fiedern ausstreichen und beim Streichen entsprechend beschweren. Desgleichen ist auch eine rotierende
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bearbeiten ist, verschieden wählen.
Claims (1)
- PATENT. ANSPRUCH : Verfahren, um Pflanzenblättern, insbesondere Cycaswedeln und Palmenblättern, eine gute Form zu verleihen, dadurch gekennzeichnet, dass die Dtättcr auf eine erhitzte Unterlage gelegt und auf derselben in bekannter Weise durch Drücken, Pressen, Streichen oder eine andere geeignete mechanische Bohandtungsweiso in die gewünschte Form gebracht werden.
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| AT30124T | 1907-01-21 |
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1907
- 1907-01-21 AT AT30124D patent/AT30124B/de active
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