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Plansichter.
Die Erfindung betrifft Plansichter mit vertikal angeordneter Sichterwelle, bei welchen die Beanspruchung des Gebäudes bei Betätigung des Sichters dadurch vermieden wird, dass
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Sind vertikale Plansichter mit nicht ausbalancierten Schwungscheiben versehen, so haben sie die Tendenz, bei Beginn des Antriebes"zu schlagen"oder in anderen Worten. die Grenzen der Bewegung, die der Sichter beschreiben soll, zu überschreiten. Vorliegender Erfindung gemäss wird dieses.. Schlagen" zu Beginn der Betätigung dos Siehtcrs vermieden, wobei auch die schädlichen seitlichen Beanspruchungen nach Ingangsetzen des Sichters und
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jedochimwesentlichenselbstbalancierendundselbstregulierend.
Zwei Ausführl1ngsformen des Erfindungsgegenstandes sind in d en Zeichnungen ver-
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welcher von einem Wellenstumpf getragen wird, der in einem am Stellholz angeordneten Lager gelagert ist : Fig. 7 eine Seitenansicht desselben ; Fig. 8 einen Querschnitt in grösseren)
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Schnitt nach 11-11 der Fig. 9 und 11 geführt ist. Die Schaurichtung ist durch Pfeile bezeichnet.
Bei dem veranschaulichten Sichter nach Fig. 1 5 kann der Sichterrahmen 21 von beliebiger Bauart sein und enthält Siebe, deren Anzahl dem gewünschten Grade der Sortierung entspricht. Der Rahmen wird durch Pendel 22 von einer oberhalb desselben gebogenen Stelle gestützt, wobei die Pendel in ausreichendem Masse biegsam oder nach-
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sind hinreichend gross bemessen, um das Verharren der Welle in ihrer Lage unbeschadet dar schwingenden Bewegung des Sichters zu ermöglichen. Der Antrieb der Welle 31 erfolgt von einer an oder nahe ihrem unteren Ende befestigten Riemenscheibe 36. An Stelle einer besonderen Antriebsscheibe kann auch das Schwungrad 3, 3 als solches verwendet worden.
Das untere Ende der Welle 31 ist in einem an einem nachgiebig angeordneten SteH- holz 42 befestigten Fusslager 41 gelagert. Die Bewegung wird auf die Welle 31 mit Hilfe eines Riemens übertragen, der über die Riemenscheibe 36 und die am Stellholz angebrachten Leitrollen 43 zu einer an der Antriebswelle 52 angeordneten Riemenscheibe 51 geführt ist (siehe gestrichelte Linien, Fig. 1 und 2).
Der Abstand zwischen der Welle 31 und den Riemenscheiben 43 ist unveränderlich, unbeschadet dessen, dass das dieselben tragende Element bis zu einem gewissen Ausmasse schwingen kann ; da ferner der Abstand zwischen den Leitrollen 43 und der Antriebsscheibe 51 so gross ist, dass die Veränderungen des Abstandes zwischen denselben (dadurch bedingt, dass die Leitrollen 43 schwingen) nicht in Betracht kommen, so kann leicht ersehen werden, dass die um die Welle 31 herum erfolgende schwingende Bewegung, bei Betrieb des Sichters, den geregelten Antrieb durch den Riemen in einer sich bemerkbar machenden Weise nicht beeinträchtigt.
Zweckmässig werden als Träger des Stellholzes Arme 61 verwendet, welche an dem Boden befestigt und'nit weiteren Armen versehen sind, die als Kugelzapfenlager 62 aus-
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ausgerüsteten Lenkern 64 all die Arme aufgehängt. Wie aus Fig. 3 zu ersehen, werden bei der dargestellten Ausführungsform drei Arme verwendet, wobei auch drei Lagerarme an dem Stellholz vorgesehen sind. Der Abstand zwischen den Kugelzapfen 62 und 6'5 ist so gering, dass die ('rösse der Bewegung der Lenker verhältnismässig klein ist.
Obgleich
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längere Type woh] bekannt ist. Der Rahmen wird durch eine Anzahl von Pendeln 122 von einer oberhalb desselben befindlichen Stelle gestützt, wobei die Pendel (ähnlich den
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gegt'bc cnfalls starr mit dem Schwungrad verbunden sein kann und unter deren Zuhilfe- nahme der Sichter in Bewegung versetzt wird. Das untere Ende der Welle 131 ist in
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benützte. Diese Art des Stützens des Stellholzes würde für den Fall, dass die Bewegung d < " > Stellhol/es unhehindert vor sich gehen könnte, das vorerwähnte schädliche #Schlagen" /nr Folge haben.
Um nun dieses Schlagen zu verhindern, werden Elemente verwendet, die di''Beweglichkeit des SteHlul/es einschränken. Diese Elemente 171 können beliebig gestaltet Zweckni Zweckmässig sind dieselben jedoch jochartig gestaltet und dienen zur Aufnahme von
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Tell houes bei normaler Betätigung des Sichters nicht beeinträchtigt ist, jedoch das Schlagen wi@ksam verhindert wird.
Damit nicht beim Anschlagen der vorgenannten Zapfen an das Stellholz Stösse ent-
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auf das Joch erfolgen kann. Vorteilhaft dienen zum Zurückführen der Zapfen in die normale Stellung nachgiebige Organe, welche federartig wirken und in beliebiger Weise gestaltet sein können. Wie aùs Fig. 11 zu'ersehen, ist bei der dargestellten Ausführungsform in dem oberen Teile'desJocheseine Kammer vorgesehen, in welcher eine Druck- feder 173 derart angeordnet ist, dass sie gegen den Kopf des Zapfens 172 einen Druck ausübt. Zwischen dem Kopf und der Feder ist eine Unterlagsscheibe jazz oder ein anderes gleichwertiges Element angeordnet.
Zweckmässig ist dasselbe mit einer ringförmigen Flansche versehen, so dass ein becherartiges Gebilde entsteht, welches zur Aufnahme der vorgenannten Feder dient und in welches eine Fuhrung 7 sich erstrockt, die die richtige Lagerung der Feder unterstützt. Das zur Verwendung gelangende Stellholz kann ein ebener gerader Balken oder dgl. von möglichst einfacher Form sein. Ist einmal der Betrieb der Maschine ein regelmässiger, so erfolgt die Aufnahme der Belastung des Stellholzes ausschliesslich durch die Pendel. Die Anschlagzapfen 172 gelangen nur zur Zeit des Inbetriebsetzens des Sichters, d. i. bevor derselbe die normale Schwingbewegung vollführt, zur Wirkung. Schwingt einmal der Sichter regelmässig, so steht das Stellholz in keinerlei Eingriff mit den Anschlägen.
Es kann leicht ersehen werden, dass obgleich das Stellholz derart angeordnet ist, dass die Schwingbewegung des Sichters in kleinem und wohibegrenztem Ausmasse erfolgt, nichtsdestoweniger die entstehenden Beanspruchungen niemals im schädlichen Ausmasse sich geltend
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die normale Geschwindigkeit erreicht hat) praktisch zur Gänze behoben sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Plansichter, dadurch gekennzeichnet, dass das die Sichterwelle tragende Stellho1z durch nachgiebige Organe am Bauwerk aufgehängt ist, so dass os stets das Bestreben hat, seine natürliche Ruhelage einzunehmen und Erschütterungen dos Bauwerkes hintangehalten werden.