AT30033B - Plansichter. - Google Patents

Plansichter.

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AT30033B
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AT
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belt
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Allen Cyrus Brantingham
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Allen Cyrus Brantingham
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Plansichter. 



   Die Erfindung betrifft Plansichter mit vertikal   angeordneter   Sichterwelle, bei welchen die Beanspruchung des Gebäudes bei Betätigung des Sichters dadurch vermieden wird, dass 
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   Sind vertikale Plansichter mit nicht ausbalancierten Schwungscheiben versehen, so haben sie die Tendenz, bei Beginn des Antriebes"zu schlagen"oder in anderen Worten. die Grenzen der Bewegung, die der Sichter beschreiben soll, zu überschreiten. Vorliegender Erfindung gemäss wird   dieses.. Schlagen" zu Beginn   der Betätigung dos   Siehtcrs vermieden,   wobei auch die   schädlichen   seitlichen Beanspruchungen nach Ingangsetzen des Sichters und 
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 jedochimwesentlichenselbstbalancierendundselbstregulierend. 



   Zwei   Ausführl1ngsformen   des Erfindungsgegenstandes sind in d en Zeichnungen ver- 
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 welcher von einem Wellenstumpf getragen wird, der in einem am   Stellholz   angeordneten Lager gelagert ist :   Fig. 7 eine Seitenansicht desselben ;   Fig. 8 einen   Querschnitt in grösseren)   
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 Schnitt nach 11-11 der Fig. 9 und 11 geführt ist. Die Schaurichtung ist durch Pfeile bezeichnet. 



   Bei dem veranschaulichten Sichter nach Fig. 1 5 kann der Sichterrahmen 21 von beliebiger Bauart sein und enthält Siebe, deren Anzahl dem gewünschten Grade der Sortierung entspricht. Der Rahmen wird durch Pendel 22 von einer oberhalb desselben   gebogenen   Stelle gestützt, wobei die Pendel in ausreichendem Masse biegsam oder nach- 
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 sind hinreichend gross bemessen, um das Verharren der Welle in ihrer Lage unbeschadet dar schwingenden Bewegung des Sichters zu   ermöglichen.   Der Antrieb der Welle 31 erfolgt von einer an oder nahe ihrem unteren Ende befestigten Riemenscheibe 36. An Stelle einer besonderen Antriebsscheibe kann auch das Schwungrad   3, 3 als solches verwendet worden.   



   Das untere Ende der Welle 31 ist in einem an einem nachgiebig   angeordneten SteH-   holz 42 befestigten Fusslager   41   gelagert. Die Bewegung wird auf die Welle 31 mit Hilfe eines Riemens übertragen, der über die Riemenscheibe 36 und die am Stellholz angebrachten Leitrollen 43 zu einer an der Antriebswelle 52 angeordneten Riemenscheibe 51 geführt ist (siehe gestrichelte Linien, Fig. 1 und 2).

   Der Abstand zwischen der Welle 31 und den Riemenscheiben 43 ist unveränderlich, unbeschadet dessen, dass das dieselben tragende Element bis zu einem gewissen Ausmasse schwingen kann ; da ferner der Abstand zwischen den Leitrollen 43 und der Antriebsscheibe 51 so gross ist, dass die Veränderungen des Abstandes zwischen denselben (dadurch bedingt, dass die Leitrollen 43 schwingen) nicht in Betracht kommen, so kann leicht ersehen werden, dass die um die Welle 31 herum erfolgende schwingende Bewegung, bei Betrieb des Sichters, den geregelten Antrieb durch den Riemen in einer sich bemerkbar machenden Weise nicht beeinträchtigt. 



     Zweckmässig   werden als Träger des Stellholzes Arme 61 verwendet, welche an dem Boden befestigt und'nit weiteren Armen versehen sind, die als Kugelzapfenlager 62 aus- 
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   ausgerüsteten     Lenkern 64 all die   Arme aufgehängt. Wie aus Fig. 3 zu ersehen, werden bei der dargestellten   Ausführungsform   drei Arme verwendet, wobei auch drei   Lagerarme   an dem Stellholz vorgesehen sind. Der Abstand zwischen den Kugelzapfen 62 und   6'5   ist so gering, dass   die ('rösse der   Bewegung der   Lenker verhältnismässig klein ist.

   Obgleich   
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 längere   Type woh] bekannt ist.   Der Rahmen wird durch eine Anzahl von Pendeln 122 von einer oberhalb desselben befindlichen Stelle gestützt, wobei die Pendel (ähnlich den 
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   gegt'bc cnfalls   starr mit dem Schwungrad verbunden sein kann und   unter     deren Zuhilfe-   nahme der Sichter in Bewegung versetzt wird. Das untere Ende der Welle 131 ist in 
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 benützte. Diese Art des Stützens des Stellholzes würde für den Fall, dass die Bewegung   d < " > Stellhol/es unhehindert   vor sich gehen könnte, das vorerwähnte   schädliche #Schlagen"     /nr     Folge haben.

   Um nun dieses Schlagen   zu verhindern, werden Elemente verwendet, die   di''Beweglichkeit   des   SteHlul/es einschränken.   Diese Elemente   171 können   beliebig gestaltet   Zweckni     Zweckmässig sind dieselben jedoch jochartig gestaltet   und dienen zur Aufnahme von 
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   Tell houes   bei normaler Betätigung des Sichters nicht beeinträchtigt ist, jedoch das Schlagen   wi@ksam verhindert wird.   



   Damit nicht beim Anschlagen der vorgenannten Zapfen an das Stellholz Stösse ent- 
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 auf das Joch erfolgen kann. Vorteilhaft dienen zum Zurückführen der Zapfen in die normale Stellung nachgiebige Organe, welche federartig wirken und in beliebiger Weise   gestaltet sein können. Wie aùs Fig. 11 zu'ersehen, ist bei der dargestellten Ausführungsform in dem oberen Teile'desJocheseine Kammer vorgesehen, in welcher eine Druck-   feder 173 derart angeordnet ist, dass sie gegen den Kopf des Zapfens 172 einen Druck ausübt. Zwischen dem Kopf und der Feder ist eine Unterlagsscheibe   jazz   oder ein anderes gleichwertiges Element angeordnet.

   Zweckmässig ist dasselbe mit einer ringförmigen Flansche versehen, so dass ein   becherartiges   Gebilde entsteht, welches zur Aufnahme der vorgenannten Feder dient und in welches eine   Fuhrung 7 sich erstrockt,   die die richtige Lagerung der Feder unterstützt. Das zur Verwendung gelangende Stellholz kann ein ebener gerader Balken oder dgl. von möglichst einfacher Form sein. Ist einmal der Betrieb der Maschine ein regelmässiger, so erfolgt die Aufnahme der Belastung des Stellholzes ausschliesslich durch die Pendel. Die Anschlagzapfen 172 gelangen nur zur Zeit des Inbetriebsetzens des Sichters, d. i. bevor derselbe die normale Schwingbewegung vollführt, zur Wirkung. Schwingt einmal der Sichter regelmässig, so steht das Stellholz in keinerlei Eingriff mit den Anschlägen. 



   Es kann leicht ersehen werden, dass obgleich das   Stellholz   derart angeordnet ist, dass die Schwingbewegung des Sichters in kleinem und   wohibegrenztem   Ausmasse erfolgt, nichtsdestoweniger die entstehenden Beanspruchungen niemals im schädlichen Ausmasse sich geltend 
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 die normale Geschwindigkeit erreicht hat) praktisch zur Gänze behoben sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Plansichter, dadurch gekennzeichnet, dass das die Sichterwelle tragende   Stellho1z   durch nachgiebige Organe am Bauwerk aufgehängt ist, so dass os stets das Bestreben hat, seine   natürliche   Ruhelage einzunehmen und Erschütterungen dos Bauwerkes hintangehalten werden.

Claims (1)

  1. 2. Plansichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellholz (142) von EMI3.2 getragen wird.
    3. Plansichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stcllholz 2.) unter Zwischenschaltung von Kugelzapfengelenken, Kuppelgliedern oder dgl. von am Boden aufruhenden Stützen (61) getragen wird.
    4. Plansichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bewogungsbereich des das Fusslager der Sichterwelle tragenden Stellholzes (142) durch nachgiebig angeordnete Anschlage (172) beschränkt wird.
    5. Plansichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen-oder dgl.
    - antrieb der Sichterwelle von der oberhalb oder unterhalb des Sichters in grösserem Abstand angeordneten Antriebswelle über vom Stllholz getragene Leitrollen geführt wird, zum Zwecke, ein Abgleiten des Riemens trotz der Schwingungen des Stellholzes zu verhüten.
AT30033D 1906-04-10 1906-04-10 Plansichter. AT30033B (de)

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