AT299288B - Vorrichtung zur kontinuierlichen Ausheben des Gleisgestänges, vorzugsweise bei Neubau und Instandhaltung von Gleisanlagen anwendbar - Google Patents
Vorrichtung zur kontinuierlichen Ausheben des Gleisgestänges, vorzugsweise bei Neubau und Instandhaltung von Gleisanlagen anwendbarInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B29/00—Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
- E01B29/04—Lifting or levelling of tracks
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum kontinuierlichen Ausheben des Gleisgestänges, vorzugsweise bei Neubau und Instandhaltung von Gleisanlagen anwendbar Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Ausheben des Gleisgestänges, vorzugsweise bei Neubau und Instandhaltung von Gleisanlagen anwendbar, in dem ein auf den Bettungsstoffen unter dem angehobenen Gleisgestänge fahrender Unterwagen ein auf Schienen fahrender Oberwagen zugeordnet ist. Bekannte Vorrichtungen sind Geräte ausschliesslich zum kontinuierlichen Ausheben des Gleises während der Fahrt, bestehend aus zwei durch ein Tragwerk verbundene Fahrgestelle, wobei das Gleisgestänge mittig des Tragwerkes mittels Rollenzangen und Hubeinrichtungen oder elektromagnetischen Gleishebeeinrichtungen ausgehoben wird. Bekannt ist weiterhin eine Vibrationsplatte zum Verdichten der Bettungsstoffe unter dem Gleisgestänge. Bei den geschilderten Vorrichtungen erfolgt an den Fahrgestellen zwangsläufig eine Einspannung der Schienen, so dass das Gleisgestänge unter Berücksichtigung der zulässigen Schienenspannung höhenmässig nur begrenzt angehoben werden kann. Nachteilig ist dabei weiterhin eine erhebliche Beanspruchung der Befestigungsmittel von Schiene und Schwelle. Der Verschleiss der Kraftübertragungselemente der Vorrichtungen sowie der Arbeitselemente ist erheblich. Zweck der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Ausheben des Gleisgestänges, Verdichten der Bettungsstoffe mittels Untergleisverdichter und Herstellen der Höhenlage des Gleisgestänges sowie Profilieren des Schotterbettes unter ständigem Fahren zu schaffen, die vorzugsweise bei Neubau und Instandhaltung von Gleisanlagen anwendbar ist und die Anwendung von wirtschaftlichen Gleisbaumethoden gewährleistet. Die erfindungsgemäss gelöste Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, dass der Unterwagen vom Oberwagen aus steuerbar, selbständig durch Unterfahren des Gleitgestänges aushebt und auf der Oberseite des Unterwagens Rollvorrichtungen zugeordnet sind. Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der Zeichnung ist die Vorrichtung schematisch dargestellt. Der Oberwagen--l--ist auf Schienen fahrbar und besteht aus einer Führerkabine --2--, einem Antriebsaggregat --3-- und einer Hebevorrichtung-4--. Das Fahrwerk-5-des Unterwagens-6-wird vorzugsweise so ausgebildet, dass durch Eigengewicht einschliesslich aufgesetzten Oberwagen--l--und Auflast des EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 befindliche Unterwagen--6--wird vom Oberwagen--l--aus gesteuert und fährt unter das ausgehobene Gleisgestänge-7--, so dass der Unterwagen --6-- in Fahrtrichtung unterhalb des Oberwagens--l--zu stehen kommt. Danach wird das Gleisgestänge--7--einschliesslich Oberwagen--l--auf die Rollvorrichtung--12--abgesenkt und Oberwagen--l--und Unterwagen--6--fest miteinander verbunden. Damit sind die Aufrüstarbeiten beendet und die Vorrichtung steht in Arbeitsstellung. Die Arbeitsstellung ist dabei beliebig. Eine ökonomische Auswirkung besteht in der Kombination der Arbeitstakte : Ausheben des Gleisgestänges, Planieren, Profilieren und Verdichten der Bettungsstoffe in einem Arbeitsgang, der während einer Fahrt kontinuierlich abläuft. Daraus ergibt sich gegenüber den herkömmlichen Vorrichtungen und Gleisbauverfahren eine erhebliche Arbeitszeit- und Arbeitskräfteeinsparung. ökonomisch vorteilhaft wirkt sich weiterhin die konstruktive Anordnung der Vorrichtung insofern aus, da durch Eigengewicht der Konstruktion und Auflast des Gleisgestänges eine statische Vorverdichtung der Bettungsstoffe möglich wird. Des weiteren ist es möglich, durch Vermeiden von Einspannstellen das Gleisgestänge maximal so auszuheben, dass leistungsstärkere Untergleisverdichter eingesetzt werden können und damit die Qualität der Verdichtung der Bettungsstoffe erhöht wird. Weiterhin ermöglicht die Anwendung einer lageweisen Untergleisverdichtung der Bettungsstoffe die Einführung rationeller Gleisbaumethoden. Durch Herstellung der endgültigen Höhenlage des Gleisgestänges mittels der erfindungsgemässen Lösung wird ein nachträgliches Stopfen und damit ein Zerstören des bereits hergestellten Bettungsquerschnittes beseitigt. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Ausheben des Gleisgestänges, vorzugsweise bei Neubau und Instandhaltung von Gleisanlagen anwendbar, in dem ein auf den Bettungsstoffen unter dem angehobenen Gleisgestänge fahrender Unterwagen ein auf Schienen fahrender Oberwagen zugeordnet ist, EMI2.2 selbständig durch Unterfahren des Gleisgestänges (7) aushebt und auf der Oberseite des Unterwagens (6) Rollvorrichtungen (12) zugeordnet sind. EMI2.3
Claims (1)
- Steuereinrichtungen zur gleichmässigen Bogenfahrt des Unterwagens (6) angeordnet sind.Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : FR-PS 1 031 080 US-PS 1 313 353 US-PS 748503
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT462569A AT299288B (de) | 1969-05-14 | 1969-05-14 | Vorrichtung zur kontinuierlichen Ausheben des Gleisgestänges, vorzugsweise bei Neubau und Instandhaltung von Gleisanlagen anwendbar |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| AT299288B true AT299288B (de) | 1972-06-12 |
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ID=3566323
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Country Status (1)
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| AT (1) | AT299288B (de) |
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1969
- 1969-05-14 AT AT462569A patent/AT299288B/de active
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