AT29530B - Verfahren zur Herstellung von Knöpfen aus Tahitinüssen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Knöpfen aus Tahitinüssen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> VerfahrenzurHerstellungvonKnöpfenausTahitinüssen. Sogenannte Tahiti- oder Fidschinüsse, d. h. die Früchte einiger Sagop@lmen (Sagus amicarum) der Salomons-, Freundschafts-, Gesellschafts-, Fidschi- und Karolineninseln, hat man schon zu grösseren Knöpfen und namentlich auch zu Kragenknöpfen zu verarbeiten versucht. Hioboi und bei der Verarbeitung dieser Nüsse zu kleineren scheibenförmigen Knöpfen konnte man indessen das bei der Herstellung von Steinnusslinilpfen übliche Arbeits- EMI1.1 ausgesagt worden) nicht anwenden, weil die so erhaltenen Knöpfe nicht beständig bleiben, sondern ihre Form ändern oder sich werfen. Es ist nun herausgefunden worden, dass die Ursache dieser Veränderung in der Gestalt darin zu suchen ist, dass bei Tahitinüssen die äusseren Zellen grösser sind als die inneren und mit der Zeit zusammenschrumpfen, bis sie gleich oder annähernd gleich den inneren Zellen sind, und dass durch Kochen der Scheiben dieses Zusammenschrumpfen der äusseren Zellen sich sofort ergibt, so dass die Scheiben alsdann in einem Zustande bearbeitet werden, in welchem sie ihre Gestalt nicht mehr verlieren. Der Grössenunterschied der Zellen machte diese Nüsse für die Knopffabrikation fast wertlos, da es nur möglich war, von dem äusseren Teil der Nuss, wie in der Zeichnung in punktierten Linien angedeutet, zylindrische Körper, die etwa den Durchmesser der Knöpfe besitzen, in radialer Richtung auszusägen und nur diese Körper konnten zu Knöpfen verarbeitet worden. Offenbar ergab eine einzelne Nuss nur eine sehr, geringe Anzahl von Knöpfen. Jede Scheibe, die in einer anderen Richtung aus der Nuss ausgeschnitten wurde, warf sich mit der Zeit oder verbog sich und durfte daher nicht verwendet werden. Durch das Kochen der Nussscheiben gleicht sich die Struktur derselben aus, so dass die ganze Nuss zur Herstellung von Knöpfen ausgenutzt werden kann. Das vorliegende Verfahren besteht also darin, dass die Nüsse zunächst in beliebiger Richtung in Scheiben von etwa 5 oder 6 MM Dicke zersägt oder sonstwie zerschnitten werden, wie in der Zeichnung durch volle Linien angegeben ist. Diese Scheiben werden dann einige Zeit in fettausziehenden Substanzen (z. B. Soda) ge- kocht. Ist durch das Kochen aus den Nussscheiben der überflüssige Fettstoff herausgetrieben, so worden die Scheiben durch heisse Luft getrocknet. Aus den somit genügend entfetteten, gctrocknoten und in ihrem Gefüge gleichmässig gewordenen Scheiben können die Knöpfe mittels zweier gegeneinander arbeitender Fräser herausgeschnitten werden, wobei gleichzeitig die beiden Breitseiten der Knöpfe durch die entsprechend gestalteten Fräser die gewünschten Formen erhalten. Die hierauf noch folgenden Bearbeitungen (Lochen, Polieren, Bleichen, Färben usw.) lassen sich in bekannter Weise ausführen. Nachdem die Knöpfe gebohrt und gesiebt sind, werden sie unter Kotation in Tromlejn (Rattelwerk) mit fein gemahlenem Bimsstein geschliffen und alsdann unter Zuhilfenahme der üblichen Pcliermittel (01 mit Kreide und Tripel) hoch poliert. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Knöpfen aus Tahitinüssen, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den Nassen hergestellten Scheiben vor ihrer Verarbeitung zu Knöpfen in einer Lösung eines fettausziehenden Stoffes gekocht werden. EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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