AT295301B - Verfahren zur Herstelllung von Nährstoffpreßlingen - Google Patents

Verfahren zur Herstelllung von Nährstoffpreßlingen

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AT295301B
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nutrient tablets
nutrient
tablets
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Application number
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Rudolf Krzaczynski
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Rudolf Krzaczynski
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C9/00Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations
    • A23C9/18Milk in dried and compressed or semi-solid form

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Dairy Products (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Nährstoffpresslingen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Nährstoffpresslingen. 



   Trockenmilch ist bisher hauptsächlich in Pulverform bekannt und im Handel. Bedingt durch diese
Form hat die Trockenmilch eine sehr grosse Oberfläche und kann daher nur durch besondere
Vorkehrungen haltbar gemacht werden, etwa durch Verpackung in evakuierten oder mit Inertgas gefüllten, dicht schliessenden, verschweissten oder verlöteten Behältern. Vor einer derartigen Verpackung muss der Sauerstoff aus dem Trockenmilchpulver möglichst vollständig ausgetrieben werden. Dadurch wird das Produkt sehr verteuert. 



   Die   Nährstoffpresslinge,'die   mit dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellt werden, enthalten als wesentliche Komponente Trockenmilch und sind von den vorerwähnten Nachteilen frei. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass dem erfindungsgemäss verwendeten Gemisch der
Ausgangssubstanzen, das neben Trockenmilch beispielsweise Kaffee, Kakao, getrocknete und pulverisierte Früchte, Eipulver, Honig, Gewürze, alkoholische Genussmittel, Pflanzenextrakte,
Getreideprodukte, usw., einzeln oder gemeinsam, sowie Vitamine und andere als die genannten Geschmacksstoffe enthalten kann,   1, 5   bis 2, 5 Gew.-%, vorzugsweise 2, 0 Gew.-% Kochsalz sowie 13 bis
15   Gew.-%,   vorzugsweise 14   Gew.-% Staubzucker   zugesetzt und bei Überführung dieses Ausgangsgemisches in die fertigen Presslinge ein Pressdruck von 24 bis 40   kg/cm2   angewendet wird. 



   Die angegebenen Mengen der letztgenannten beiden Zusätze sind kritisch ; bei Einhaltung dieser Mengenverhältnisse wird es nämlich erst möglich, die genannten sehr geringen Pressdrücke anzuwenden und dennoch eine genügende Festigkeit der Presslinge für die Verpackung, Lagerung und Handhabung zu erreichen. 



   Die durch die besondere Zusammensetzung des Ausgangsmaterials mögliche Anwendung der geringen Pressdrücke bringt neben dem Vorteil des geringeren Arbeits- und Einrichtungsaufwandes noch den weiteren Vorteil, dass die unerwünschten Erscheinungen, die bei der Anwendung höherer Pressdrücke bei der Herstellung von Presslingen der angegebenen Art zwangsläufig auftreten, wie Austreten des Milchfettes aus dem Pressling, vermieden werden. 



   Das Kochsalz entfaltet neben seiner bekannten Konservierungswirkung offensichtlich noch jene, dass es die Benetzbarkeit der Presslinge durch Flüssigkeit erhöht und damit ihre Löslichkeit verbessert. 



   Durch die erfindungsgemäss vorgeschlagene Kombination bestimmter Zusätze bei gleichzeitiger Anwendung geringer Pressdrücke unterscheidet sich das erfindungsgemässe Verfahren auch von bereits bekannten Verfahren zur Herstellung ähnlich zusammengesetzter Produkte,   z. B.   gemäss der Schweizer Patentschrift Nr. 253006. In dieser Patentschrift werden Pressdrücke von 75 bzw. 85   kg/cm2   vorgeschlagen und es sollen sogar Drücke bis zu 150   kg/cm2 noch   zulässig sein. Dies führt aber zu den geschilderten Nachteilen. 



   Von andern bereits bekannten Verfahren zur Herstellung von Nährstoffpresslingen seien beispielsweise die in den deutschen Patentschriften Nr. 649831 und Nr. 859252 sowie die in den 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Patentschriften Nr. 132714, Nr. 179701Kochsalz-und Staubzuckergehalt ist diesem Stand der Technik nicht zu entnehmen. 



   Erwähnt sei noch, dass der Fettgehalt der   erfindungsgemäss   hergestellten Presslinge mindestens 5 Gew.-% (bezogen auf Trockenmasse) beträgt, wobei das Fett aus Milchfett und bzw. oder andern, hauptsächlich pflanzlichen Speisefetten besteht. 



   Die erfindungsgemäss hergestellten Presslinge sind dank ihrer komprimierten Form und geringen Oberfläche jahrelang haltbar. Sie werden luftdicht in Aluminiumfolien oder gleichwertigem Verpackungsmaterial verpackt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von Nährstoffpresslingen auf der Basis von Trockenmilch unter Zusatz von Zucker und Kochsalz und gegebenenfalls von andern Nahrungs- und Geschmackstoffen 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. verwendet wird, welches mindestens 5 Gel.-% Fett, bezogen auf das Trockengewicht, in Form von Milchfett und bzw. oder von andern Genussfetten, vorzugsweise pflanzlichen Fetten, enthält.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI2.2 <tb> <tb> CH-PS <SEP> 68 <SEP> 825 <SEP> OE-PS <SEP> 132 <SEP> 714 <tb> CH-PS <SEP> 248 <SEP> 787 <SEP> OE-PS <SEP> 179 <SEP> 701 <SEP> <tb> DT-PS <SEP> 649 <SEP> 831 <SEP> OE-PS <SEP> 748 <SEP> 344/255 <tb> DT-PS <SEP> 859 <SEP> 252 <tb>
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