AT294203B - Schaltungsanordnung für eine Vermittlungseinrichtung, insbesondere Fernsprechvermittlungseinrichtung - Google Patents

Schaltungsanordnung für eine Vermittlungseinrichtung, insbesondere Fernsprechvermittlungseinrichtung

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AT294203B
AT294203B AT635166A AT635166A AT294203B AT 294203 B AT294203 B AT 294203B AT 635166 A AT635166 A AT 635166A AT 635166 A AT635166 A AT 635166A AT 294203 B AT294203 B AT 294203B
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/08Indicating faults in circuits or apparatus
    • H04M3/14Signalling existence of persistent "off-hook" condition

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description


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  Schaltungsanordnung für eine Vermittlungseinrichtung, insbesondere Fernsprechvermittlungseinrichtung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für eine Vermittlungseinrichtung, insbesondere Fernsprechvermittlungseinrichtung, mit in den einzelnen Verbindungssätzen angeordneten Einrichtungen zur Erfassung des Nichtwählens eines rufenden Teilnehmers und bzw.

   oder mit in den einzelnen Verbindungssätzen angeordneten, das Auslösen eines Fangvorganges bewirkenden Einrichtungen, in denen Schliesskontakte in Stromkreisen liegen, die den jeweiligen, mit der rufenden   Teilnehmerstelle   verbundenen Verbindungssatz, der durch   Nichtwählen   oder den Fangvorgang blockiert ist, oder den mit dem jeweils blockierten Verbindungssatz verbundenen Verbindungssatz kennzeichnen, mit dem die rufende   Teilnehmerstelle   unmittelbar verbunden ist. 



   In Vermittlungsanlagen werden verschiedene Verbindungssätze verwendet, die im Zuge eines Verbindungsaufbaues mit einem rufenden oder gerufenen Teilnehmeranschluss oder mit einer ankommenden oder abgehenden Verbindungsleitung zu einem andern Amt verbunden werden. Es kann nun der Fall eintreten, dass ein solcher Verbindungssatz unnötig belegt ist. Wenn   z. B.   ein Teilnehmer seinen Handapparat abhebt, aber nicht wählt, blockiert er einen Verbindungssatz. Derselbe Fall ergibt sich, wenn der rufende Teilnehmer nach Beendigung eines Gesprächs nicht auflegt, oder wenn ein Teilnehmer durch eine Fangschaltung gefangen wird. Es besteht in solchen Fällen der Wunsch, einen derart blockierten Verbindungssatz möglichst bald wieder freischalten zu können, damit er für die Abwicklung des anfallenden Verkehrs herangezogen werden kann. 



   Aus dem Artikel von W. Hackenberg und H. Hubber :"Steuerung des Fernsprech-Vermittlungssystems HE-60L", abgedruckt in der Zeitschrift SEL-Nachrichten, 11 (1963) Heft 3,   S. 121   bis 137, ist es bekannt, bei Blockierung eines Verbindungssatzes einen Alarm auszulösen. An den den Alarm auslösenden Verbindungssatz kann dann ein   Identifizierungs-Anzeigegerät   angeschlossen werden, mit dessen Hilfe der mit dem blockierten Verbindungssatz verbundene Teilnehmeranschluss identifiziert werden kann. Nach Festlegung der Identität des die Blockade verursachenden Anschlusses können entsprechende Massnahmen zur Freischaltung des betreffenden Verbindungssatzes vorgenommen werden. 



   Eine Schwierigkeit ergibt sich dabei durch die Tatsache, dass der den Alarm auslösende Verbindungssatz aus einer grossen Anzahl von Verbindungssätzen ausfindig gemacht werden muss. Wenn 
 EMI1.1 
 Verbindungssatz suchen, um dann das   Identifizierungs-Anzeigegerät   an diesen anzuschliessen. 



   Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schaltungsanordnung anzugeben, die die automatische Identifizierung von blockierten Verbindungssätzen gestattet. 



   Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung löst diese Aufgabenstellung dadurch, dass eine an diese parallelgeschalteten Stromkreise einer Gruppe von Verbindungssätzen anschaltbare, allen Verbindungssätzen gemeinsame automatische   Identifizierungseinrichtung   vorgesehen ist, die mit einer Einrichtung zur Feststellung der Art des blockierten Verbindungssatzes versehen ist und einen 

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Prüfzeichengenerator enthält, dessen Ausgang in Abhängigkeit von dem gruppenabhängigen
Schaltzustand der Identifiziereinrichtung an alle Verbindungssätze der ermittelten Art parallel anschaltbar ist und über den im blockierten Verbindungssatz geschlossenen Schliesskontakt entweder zum Signalausgang des blockierten Verbindungssatzes oder, in Vermittlungseinrichtungen,

   in denen eine erste Gattung von Verbindungssätzen für den von den Teilnehmeranschlüssen abgehenden Verkehr, eine zweite Gattung von Verbindungssätzen für den zu den Teilnehmeranschlüssen ankommenden Verkehr und eine dritte Gattung von Verbindungssätzen für den von andern Vermittlungsanlagen ankommenden
Verkehr vorgesehen ist, über eine Hilfsader zum Signalausgang eines dem blockierten Verbindungssatz vor-oder nachgeschalteten Verbindungssatzes durchgeschaltet ist, und dass eine bei Belegung der
Identifiziereinrichtung angestossene Zählschaltung vorgesehen ist, durch deren der Reihe nach geschlossene Abtastkontakte die Signalausgänge der ermittelten Art von Verbindungssatzgruppen oder, im Falle dass der Stromkreis   des'Prüfzeichengenerators   über die Hilfsadem geschaltet ist, aller
Verbindungssatzgruppen,

   die mit der ermittelten Art von Verbindungssatzgruppen in Verbindung stehen können, zyklisch abgefragt und an wenigstens einen gegenüber den Prüfsignalen selektiven Empfänger geschaltet sind, wobei der auf das Prüfsignal ansprechende Prüfsignalempfänger die Zählschaltung stillsetzt, deren Stellung im einen Fall die Nummer des blockierten Verbindungssatzes, im andern Fall hingegen die Nummer des mit dem blockierten Verbindungssatz verbundenen Verbindungssatzes der vor-bzw. nachgeordneten Verbindungssatzgruppen anzeigt. 



   Die automatische Identifizierung des blockierten Verbindungssatzes bietet ausserdem den Vorteil, dass unter Verwendung der vorliegenden Identitäts-Angaben eine Verbindungseinrichtung eingestellt werden kann, die ein zur Identifizierung des mit dem blockierten Verbindungssatz verbundenen
Teilnehmeranschlusses dienendes Gerät an dn blockierten Verbindungssatz schaltet. 



   Die Erfindung wird nun an Hand des in der Zeichnung dargestellten Schaltbildes näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt den zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teil einer Fernsprechvermittlungsstelle, in der verschiedene Gattungen von Verbindungssätzen Verwendung finden. Eine solche Fernsprechvermittlungsstelle ist   z. B.   in dem oben genannten Artikel von W. Hackenberg und H. Bubber beschrieben. In dieser läuft ein Verbindungsweg für eine Verbindung zwischen zwei an dieselbe Vermittlungsstelle angeschlossenen Teilnehmern vom rufenden Teilnehmer über eine erste Koppelanordnung zu einem A-Verbindungssatz und weiter über ein Richtungskoppelfeld zu einem B-Verbindungssatz, der seinerseits über die genannte erste Koppelanordnung mit dem gerufenen Teilnehmer verbunden ist.

   Für eine von einer andern Vermittlungsstelle ankommende Verbindung verläuft der Verbindungsweg über einen C-Verbindungssatz, das Richtungskoppelfeld, einen B-Verbindungssatz und über die genannte erste Koppelanordnung zum gerufenen Teilnehmer. 



   Die einzelnen Verbindungssätze sind räumlich in Verbindungssatzgestellen zusammengefasst, und in der Zeichnung ist ein A-Verbindungssatzgestell mit den Verbindungssätzen   --A-VS1.... A-VSn--,   ein B-Verbindungssatzgestell mit den Verbindungssätzen --B-VS1, B-VS2.... B-VSn-und ein C-Verbindungssatzgestell mit den Verbindungssätzen   - -C-VS1....

   C-VSn-- gezeigt.   Von den Verbindungssätzen sind dabei nur die für die Erfindung wesentlichen Teile gezeigt, nämlich in jedem Verbindungssatz ein   Kontakt--b--,   der schliesst, wenn der betreffende Verbindungssatz unnötig belegt ist, in jedem A-Verbindungssatz ausserdem ein Kontakt --fg--, der beim Fangen einer Verbindung geschlossen wird, und in jedem A-Verbindungssatz und in jedem C-Verbindungssatz ein Kontakt--d--, der bei Belegung des betreffenden Verbindungssatzes schliesst. 



   Weiters sind in der Zeichnung   mit-KS-G   und   KS-H-zwei Koppelstufen   eines Richtungskoppelfeldes--LRKF--angedeutet, wobei die in den z-Adern liegenden Koppelpunktkontakte   mit--kp--bezeichnet   sind. Durch die über diese Koppelpunktkontakte   --kp--   laufenden z-Adern ist je ein Verbindungsweg zwischen den   Verbindungssätzen--A-VSn   und B-VSN, C-VS1 und   B-VS2-sowie zwischen-C-VSn   und B-VS1-angedeutet. 



   Es sei nun angenommen, dass ein A-Verbindungssatz,   z. B. --A-VS1--,   blockiert ist, da   z. B.   der damit verbundene rufende Teilnehmer nicht wählt. Der   Kontakt--b--in--A-VS1--schliesst   in diesem Fall, sobald ein Zeitkreis im Register feststellt, dass nicht gewählt wird und die Aussendung von Besetztton zum rufenden Teilnehmer veranlasst. 



   Beim Schliessen des   Kontaktes--b--wird   im A-VS-Gestell das Relais--AG--erregt. 



  Dieses leitet durch Schliessen des Kontaktes--ag-1--einen Anreiz zu einer allen Verbindungssätzen 
 EMI2.1 
 

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 den Verbindungssatz weiter blockiert, soll die Feststellung der Identität des blockierten Verbindungssatzes durchgeführt werden. 



   Der Anreiz bewirkt das Ansprechen des Relais-AH-in der Identifizier-Einrichtung   - IdE-und über   den Kontakt-ah-dieses Relais spricht das Relais-A-an. Das Relais - spricht bei jedem von einem A-Verbindungssatz stammenden Anreiz an und ist mit gleichartigen, auf Anreize von   B-bzw. C-Verbindungssätzen   ansprechenden   Relais--B   und C--in einer Sperrkette betrieben. Es kann daher jeweils nur eines der Relais--A, B und C--zur gleichen Zeit angesprochen sein. Dies ist erforderlich, um bei gleichzeitigem Auftreten von Blockaden in Verbindungssätzen verschiedener Gattung nur den von Verbindungssätzen einer Gattung stammenden Anreiz wirksam werden zu lassen. 



   Über die   Kontakte--a-5.... a-n--werden   die Anreizadern der einzelnen A-VS-Gestelle zu einer Gruppe ebenfalls in Sperrkette betriebener   Relais--Gl.... Gn--durchgeschaltet.   Von diesen Relais spricht bei gleichzeitigem Anreiz von verschiedenen A-VS-Gestellen nur eines, z. B. Relais 
 EMI3.1 
 



   Über die Kontakte-a-3 und g 1-4-wird nun das   Relais-G-im   gewählten A-VS-Gestell erregt. Ausserdem wird über   Kontakt-a-4-ein Tonfrequenzsender-TF-S-an   ein Vielfach zu allen A-Verbindungssätzen angeschaltet. Im ausgewählten A-VS-Gestell schaltet der   Kontakt-g-l-den Tonfrequenzsender-TF-S-über   den geschlossenen Kontakt-ag-2zu den Verbindungssätzen dieses Gestells durch. Durch die geschlossenen Kontakte-g-2.... g-n-- 
 EMI3.2 
 --V1.... Vn-- mitA-Verbindungssatz geschlossenen Kontakt --b-- am Signal-Ausgang dieses A-Verbindungssatzes. 



   In der   Identifizier-Einrichtung-IdE-startet   der   Kontakt-a-2-die Zählketten-E   und Z--, und gleichzeitig wird an jede Stufe dieser Zählketten ein   Zähl-Relais --E1.... En   bzw. Zl....   Zn-angeschaltet.   Die Zählketten sind umlaufende Ketten ohne Nullstellung, und bei der Anschaltung wird entsprechend dem augenblicklichen Stand der beiden   Zählketten--E   und   Z--eines   der Zählrelais --E1....En-- und eines der Zählrelais --Z1....Zn-- ansprechen. 



   Das erregte Z-Relais,   z.     B.--ZI--mit   seinem   Kontakt--zl-z2--das   Verbindungsrelais   - VI--im A-VS-Gestell   zum Ansprechen, welches mit seinen   Kontakten--v 1-1   bis v 1-n-die Signal-Ausgänge aller im A-VS-Gestell in einer Reihe angeordneten Verbindungssätze zur Identifizier-Einrichtung durchschaltet. Dort ist jeder dieser Signalausgänge über einen Arbeitskontakt   - -e 1-2.... en-2-- des   der Rangnummer des Verbindungssatzes in der A-VS-Reihe entsprechenden Zählrelais --E1....En-- an den Eingang eines auf das vom Tonfrequenzsender   -     ausgesandte   Signal ansprechenden Tonfrequenzempfängers --TF-E-- angeschlossen. 



  Beim Fortschalten der   Zählkette--E--werden   daher diese Signalausgänge der Reihe nach mit dem Tonfrequenzempfänger verbunden. 



   Beim Erregen des Relais-En-wird die   Zählkette-Z-um   einen Schritt weitergeschaltet und im vorliegenden Fall das   Relais--VI--zum   Abfallen und das folgende (nicht gezeigte) Relais zum Ansprechen gebracht, das die Signalausgänge der nächsten A-VS-Reihe über die Kontakte 
 EMI3.3 
 der   Kontakte-el-2.... en-2-der   mit dem Tonfrequenzsignal beaufschlagte Signal-Ausgang des blockierten Verbindungssatzes mit dem Tonfrequenzempfänger verbunden ist. Dieser spricht dann an 
 EMI3.4 
 dargestellten Relais ein Erdsignal zu dem angeschalteten Verbindungssatzgestell gegeben, welches über den Kontakt --g-o-- des Relais --G-- das Relais --AG-- kurzschliesst und zum Abfall bringt. 



  Dadurch kann ein Verbindungssatz, dessen Blockadeursache nicht gleich beseitigt wird, erst nach erneutem Ablauf des   Verzögerungskreises--TV1--eine   Blockademeldung bringen. 



   Da die Zählketten keine Nullstellung haben und die   Zählkette--E--beim   Start um einen Schritt weiterschaltet, wird, wenn mehrere Verbindungssätze im gewählten Gestell gleichzeitig blockiert sind, nicht immer auf denselben Verbindungssatz aufgeprüft. 



   Wenn die Blockade eines A-Verbindungssatzes--A-VS--infolge des Fangens einer Verbindung auftritt, so schliesst im betreffenden Verbindungssatz statt des Kontaktes-b-der Kontakt-fg--. Es wird dann im betreffenden-A-VS-Gestell statt des Relais--AG-das 

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 EMI4.1 
 

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   Beim Ansprechen eines der beiden   Tonfrequenzempfänger--TF-E (A)   oder   TF-E (C)- werden   die Zählketten angehalten. Der Stand der Zählketten identifiziert dann Gestell, Reihe und Lage in der Reihe des mit dem blockierten B-Verbindungssatz verbundenen Verbindungssatzes und der angesprochene Tonfrequenzempfänger identifiziert die Gattung (A oder C) dieses Verbindungssatzes. 



   Dieses Verfahren gestattet also die Identifizierung von Verbindungssätzen durch Signalgabe über bestehende Verbindungsteilstücke, ohne dass Störgeräusche auf den Sprechadern auftreten. 



   Die festgestellte Identität kann am Ende eines Identifiziervorganges   z. B.   auf einem Lochstreifen gespeichert werden. Ausserdem kann ein Lampenfeld vorgesehen werden, auf dem bei wichtigen 
 EMI5.1 
 eingestellt werden, über welche an den identifizierten Verbindungssatz ein Gerät angeschaltet wird, mittels welchem der mit diesem Verbindungssatz verbundene Teilnehmer-Anschluss identifiziert werden kann. 



   Es kann wünschenswert sein, die Vorgänge zur Identifizierung eines blockierten Verbindungssatzes nicht automatisch einzuleiten, sobald eine Blockierungsmeldung vorliegt. Sonst würde z. B., wenn die Ursache einer Blockierung nicht beseitigt wird, der blockierte Verbindungssatz immer wieder identifiziert werden. Auch könnte sonst bei mehreren gleichzeitig vorliegenden Blockierungen, die ihre Ursache zum Teil in unnötigen Belegungen, zum Teil in gefangenen Verbindungen haben können, vom Wartungspersonal nicht die Reihenfolge der Identifizierungen bestimmt werden. 



   Zu diesem Zweck kann über zusätzliche Kontakte der Relais-AH, BH und   CH-je   eine Lampe angeschaltet werden und in Reihe mit den Kontakten--ah, bh und ch--, die die Relais --A, B und C--anschalten, je eine Taste eingebaut werden. Wenn nun eine Lampe aufleuchtet, kann durch Drücken der entsprechenden Taste der Identifizierungsvorgang eingeleitet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung für eine Vermittlungseinrichtung, insbesondere Fernsprechvermittlungseinrichtung, mit in den einzelnen Verbindungssätzen angeordneten Einrichtungen zur Erfassung des Nichtwählens eines rufenden Teilnehmers und bzw. oder mit in den einzelnen Verbindungssätzen angeordneten, das Auslösen eines Fangvorganges bewirkenden Einrichtungen, in denen Schliesskontakte in Stromkreisen liegen, die den jeweiligen, mit der rufenden Teilnehmerstelle verbundenen Verbindungssatz, der durch Nichtwählen oder den Fangvorgang blockiert ist, oder den mit dem jeweils blockierten Verbindungssatz verbundenen Verbindungssatz kennzeichnen, mit dem die rufende EMI5.2 parallelgeschalteten Stromkreise einer Gruppe von Verbindungssätzen (A-, B-, C-Verbindungssätze) anschaltbare,
    allen Verbindungssätzen gemeinsame automatische Identifiziereinrichtung (IdE) vorgesehen ist, die mit einer Einrichtung (AH, BH, CH, A, B, C) zur Feststellung der Art des blockierten Verbindungssatzes (A, B oder C) versehen ist und einen Prüfzeichengenerator (TF-S) enthält, dessen Ausgang in Abhängigkeit von dem gruppenabhängigen Schaltzustand (eines der Anlassrelais A, B oder C angezogen) der Identifiziereinrichtung an alle Verbindungssätze der ermittelten Art parallel anschaltbar ist und über den im blockierten Verbindungssatz geschlossenen Schliesskontakt (b bzw.
    fg) entweder zum Signalausgang des blockierten Verbindungssatzes oder, in Vermittlungseinrichtungen, in denen eine erste Gattung von Verbindungssätzen für den von den Teilnehmeranschlüssen abgehenden Verkehr, eine zweite Gattung von Verbindungssätzen für den zu den Teilnehmeranschlüssen ankommenden Verkehr und eine dritte Gattung von Verbindungssätzen für den von andern Vermittlungsanlagen ankommenden Verkehr vorgesehen ist, über eine Hilfsader (z) zum Signalausgang eines dem blockierten Verbindungssatz vor-oder nachgeschalteten Verbindungssatzes durchgeschaltet ist, und dass eine bei Belegung der Identifiziereinrichtung angestossene (einer der Kontakte a-2, b-2, c-2 geschlossen) Zählschaltung (E, Z, S) vorgesehen ist, durch deren der Reihe nach geschlossene Abtastkontakte (el-1.... en-1, zl-1.... zn-1, el-2.... en-2, zl-2.... zn-2, sl-1....
    sn-1) die Signalausgänge der ermittelten Art von Verbindungssatzgruppen oder, im Falle, dass der Stromkreis des Prüfzeichengenerators über die Hilfsadern (z) geschaltet ist, aller Verbindungssatzgruppen, die mit der ermittelten Art von Verbindungssatzgruppen in Verbindung stehen können, zyklisch abgefragt und an wenigstens einen gegenüber den Prüfsignalen selektiven Empfänger [TF-E (A), TF-E (C)] geschaltet sind, wobei der auf das Prüfsignal ansprechende Prüfsignalempfänger die Zählschaltung stillsetzt (Sp), deren Stellung im einen Fall die Nummer des blockierten Verbindungssatzes, im andern Fall hingegen, <Desc/Clms Page number 6> die Nummer des mit dem blockierten Verbindungssatz (B-VS) verbundenen Verbindungssatzes (A-VS, C-VS) der vor-bzw. nachgeordneten Verbindungssatzgruppen (A, C) anzeigt.
    EMI6.1 Sperrkette betriebene, den einzelnen Gruppen (Verbindungssatzgestellen) zugeordnete, gleichzeitige Durchführung eines Identifiziervorganges in mehr als einer Gruppe verhindernde Relais (Gl.... Gn) vorgesehen sind, so dass das die Blockade eines Verbindungssatzes meldende Signal (Kontakt b bzw. fg geschlossen) als Anreiz zur Durchführung eines Identifiziervorganges verzögert wirksam wird. EMI6.2 Verzögerung der Durchführung eines Identifiziervorganges bei einer Blockade eines Verbindungssatzes zufolge einer unnötigen Belegung (Kontakt b) grösser ist als bei einer Blockade zufolge einer gefangenen Verbindung (Kontakt fg). EMI6.3 jeder Gruppe (Gestell) gleichartiger Verbindungssätze (A-VS bzw.
    B-VS) ein bei Vorliegen einer Blockierung eines Verbindungssatzes in einer Verbindungssatzgruppe ansprechendes und das Ansprechen des allen Verbindungssätzen der betreffenden Gattung zugeordneten Anlassrelais (A, B, C) bewirkendes Relais (AG, FAG, BG, CG) zugeordnet ist, und dass den einzelnen Gruppen (Verbindungssatzgestellen) von gleichartigen Verbindungssätzen zugeordnete in Sperrschaltung angeordnete Gruppenrelais (Gl....
    Gn) über parallelgeschaltete Schliesskontakte (a-5.... a-n, b8.... b-n, c5.... cn) der Anlassrelais (A, B, C) an die einzelnen Anreizleitungen dieser Verbindungssatzgruppen angeschaltet sind, deren Kontakte (g1-1...gn-1, g1-2....gn-2, g1-3....gn-3, g1-4....gn-4) mit einem Schliesskontakt (a-3, b-3, c-3) des verbindungssatzgattungsindividuellen Anlassrelais (A, B, C) im Anzugsstromkreis eines gestellindividuellen Relais (G) in Reihe geschaltet sind, das den Identifiziervorgang auf das betreffende Gestell beschränkt.
    EMI6.4 Zählschaltung (E, Z, S) aus einer ersten Zählkette (E) besteht, die die Anschaltung des Prüfsignalempfängers (TF-E) an die einzelnen Verbindungssätze einer Untergruppe (Reihe im Verbindungssatzgestell) steuert, und aus einer nach jedem Umlauf der ersten Zählkette (E) um einen Schritt weiterschaltbaren zweiten Zählkette (Z), die die schrittweise Anschaltung des Prüfsignalempfängers (TF-E) an die einzelnen Verbindungssatzuntergruppen steuert.
    EMI6.5 bei Anreizung des Identifiziervorganges durch einen Verbindungssatz der zweiten Gattung (B-VS) angeschaltete dritte Zählkette (S) in jedem Umlauf der zweiten Zählkette (Z) um einen Schritt weiterschaltet und bei jedem Schritt die Anschaltung einer andern Gruppe (Verbindungssatzgestell) von Verbindungssätzen steuernde Zählkette (S) vorgesehen ist, und dass die Zählketten (E, Z, S) die gleichzeitige Anschaltung von je einem Prüfsignalsempfänger [TF-E (A), TF-E (C)] an je einen Verbindungssatz der ersten und der dritten Gattung (A-VS, C-VS) steuern. EMI6.6 mindestens eine der Zählketten (E, Z, S) vor Beginn des Suchvorganges um einen Schritt weiterschaltbar ist.
    EMI6.7 Abwurfsignalstromkreis nach Beendigung des Identifiziervorganges zu dem angeschalteten Verbindungssatzgestell führt, der das den Anreiz weiterleitende Relais (AG, BG, CG, FAG) abwirft.
AT635166A 1965-08-14 1966-07-04 Schaltungsanordnung für eine Vermittlungseinrichtung, insbesondere Fernsprechvermittlungseinrichtung AT294203B (de)

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