AT293852B - Verfahren zur Herstellung von Tierfutter - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von TierfutterInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Tierfutter EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> gemischt werden. Die Anfärbung der verschiedenen Futterbestandteile bietet sohin auch noch den Vorteil, die Herstellung bzw. Mischung des jeweils gewünschten Futters einfach, sicher und bequem und somit auch billig zu gestalten. Bei den Futterbestandteilen kann es sich um ein von der jeweiligen Tierart bevorzugt angenommenes Futter handeln, es können aber auch Bestandteile zugesetzt werden, die an sich nahrhaft sind, aber von der gleichen Tierart ohne Anfärbung nur wegen des Geschmackes oder aus andern unwesentlichen Gründen nicht angenommen werden. Zahlreiche Futterbestandteile, die von bestimmten Tierarten wegen der ihnen nicht gemässen Farbe abgelehnt werden, eignen sich für die gesunde Ernährung in Gefangenschaft hervorragend und werden erst nach Anfärbung aufgenommen. Die von der einen Tierart nicht angenommenen Futterbestandteile werden wieder von einer andern Tierart ohne Anfärbung angenommen und die übrigen Bestandteile erst nach Anfärbung. Andere Bestandteile werden wegen ihrer Naturfarbe von allen in Betracht kommenden Tierarten angenommen oder von allen abgelehnt. Durch geeignete Anfärbung und Mischung der Bestandteile ergibt sich sodann das geeignete Futter für eine oder eine Anzahl von Tierarten, wobei die Farben dann auch die Herstellung und Mischung des Futters in einfacher und zuverlässiger Weise ermöglichen. Die einmal richtig angefärbten Futterbestandteile einschliesslich der Bestandteile, die wegen ihrer markanten und von allen Tieren angenommenen Farben nicht besonders angefärbt werden müssen, wie z. B. grüner Tang (Algenarten), werden dann einfach nach Auswahl der Farben zum Mischfutter vereinigt. Alle abgelehnten lebens-und gesundheitswesentlichen Stoffe können auf diesem Wege zugeführt werden. Die Vitamine werden, regelmässig an Trägerstoffen gebunden, beigemischt u. zw. schon deshalb, um die Mengen einfach, bequem und sicher messbar zu machen. Sie werden in dieser Form handelsüblich bereits angeliefert. Die Farbe dieser Trägerstoffe kann ebenfalls der gewünschten Leitfarbe entsprechend gewählt werden. Gewisse Bestandteile des Futters werden beispielsweise rot angefärbt, damit sie von den Tieren mit der Hauptleitfarbe Rot angenommen werden. Dieselben Bestandteile können auch braun angefärbt werden, womit sie von Tieren jener Hauptleitfarbe bevorzugt werden. Ein Mischfutter, das die beiden erwähnten Bestandteile enthält, ist sodann für jede der zwei Tierarten brauchbar. Dem Anfärben sind technisch natürlich keine Grenzen gesetzt, es ist sowohl ein Umfärben wie ein Vertiefen oder ein Abschwächen des Farbtones möglich, um die gewünschte Wirkung auf das Tier zu erreichen. Für Vögel ist wichtig, dass die Korngrösse solcherart ist, dass das Tier das Korn mit einem einzigen Schnabelhieb aufnehmen kann. Da bei verschiedenen Vogelarten alle grösseren Körner abgelehnt werden, also eine Zerkleinerung des Futters mit dem Schnabel nicht erfolgt, muss die jeweilige Korngrösse bei der Futterherstellung berücksichtigt werden. Im Falle einer Pulverisierung eines Bestandteiles wird das Pulver aus entsprechenden kleinen Klümpchen vereinigt. Solche Klümpchen sind weicher und leichter verdaulich, was für die in Gefangenschaft gehaltenen Tiere von Bedeutung ist. Die Farben werden in der Mischung so aufeinander abgestimmt, dass sie einer oder mehreren Leitfarben entsprechen und demzufolge den verschiedenen Tierarten zuzuordnen sind. Es ist z. B. möglich, im Rahmen des oberwähnten Rot-Braun-Beispieles den Mischfarbton so zu wählen, dass die eine Tierart das Futter wegen etwa der rotbraunen Färbung aufnimmt, weil sie den rötlichen Farbton wahrnimmt, und die andere Tierart, weil sie von der bräunlichen Tönung angesprochen wird. Auch die gezielte Ausbildung verschiedener Farbflecken an der Oberfläche der Körner ist möglich, indem verschieden gefärbte Klümpchen zu einem grösseren Korn vereinigt werden. Das Zerkleinern oder Mahlen bzw. Pulverisieren der Einsatzstoffe erfolgt nach Bedarf. Abfälle, wie Krabben, die sehr eiweissreich sind, aber eine ganz unansehnliche Farbe aufweisen, werden vorzugsweise rot angefärbt und sind dann für zahlreiche Tierarten brauchbar. Bei der Herstellung der Körner kann so vorgegangen werden, dass das Feinmahl-und Färbeprodukt nach Farben gesondert zunächst zu kleinen Klümpchen vereinigt wird und diese erst zu Körnern von etwa 1 bis 2 mm Korngrösse verarbeitet werden. Das Futter enthält sohin sämtliche für die verschiedenen in Haushalt, Wirtschaftshöfen, Tiergärten u. dgl. gehaltenen Tiere erforderlichen Stoffe und ist auf Grund der Farben einfach und zuverlässig herstellbar. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Tierfutter, insbesonder Vogelfutter, vorzugsweise in körniger EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> kommenden Futterbestandteile entsprechend der oder den von den Tieren angenommenen Leitfarben angefärbt und unter allfälliger Beimischung naturfarben belassener Futterbestandteile zu kleineren Körnern geformt werden. EMI3.1 wie Samen, Eiweissstoffe, Vitamine samt Trägerstoffen, Tang, Traubenzucker usw., zerkleinert, gegebenenfalls pulverisiert, und angefärbt werden, worauf das so erhaltene Mahl-und Färbeprodukt mittels Bindemittel, wie Stärke, zu kleinen Körnern geformt wird. EMI3.2 Futterbestandteile zunächst zu kleinen Klümpchen vereinigt werden, bevor sie dem Futter beigemischt oder mit den andern Futterbestandteilen zu kleinen Körnern verarbeitet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT221968A AT293852B (de) | 1968-03-06 | 1968-03-06 | Verfahren zur Herstellung von Tierfutter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT221968A AT293852B (de) | 1968-03-06 | 1968-03-06 | Verfahren zur Herstellung von Tierfutter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT293852B true AT293852B (de) | 1971-10-25 |
Family
ID=3530235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT221968A AT293852B (de) | 1968-03-06 | 1968-03-06 | Verfahren zur Herstellung von Tierfutter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT293852B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2327597A1 (de) * | 1972-06-01 | 1973-12-13 | Unisabi Sa | Vollfutter fuer voegel |
| NL9200750A (nl) * | 1992-04-24 | 1993-05-03 | Cooeperatie Abc B A | Werkwijze voor het bereiden van pluimveevoeder. |
| DE19613350A1 (de) * | 1996-04-03 | 1997-10-09 | Steinmetz Dietmar Dr Med Vet | Ergänzungsfuttermittel für Ziervögel |
-
1968
- 1968-03-06 AT AT221968A patent/AT293852B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2327597A1 (de) * | 1972-06-01 | 1973-12-13 | Unisabi Sa | Vollfutter fuer voegel |
| NL9200750A (nl) * | 1992-04-24 | 1993-05-03 | Cooeperatie Abc B A | Werkwijze voor het bereiden van pluimveevoeder. |
| DE19613350A1 (de) * | 1996-04-03 | 1997-10-09 | Steinmetz Dietmar Dr Med Vet | Ergänzungsfuttermittel für Ziervögel |
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