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Letterngiessmaschine.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schriftgiessmaschino, welche sich im wesent- lichen dadurch kennzeichnet, dass die beiden Formstücke gemeinsam einstellbar sind, wodurch es möglich ist, die einer bestimmten Weite der Lettern angepasste Form genau auf die Mitte des Giesskanales sicher einzustellen und dadurch Lettern von gleichmäigem Gefüge zu erzielen. Die beiden Formstücke werden während des Gusses selbsttätig ver-
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zurückgezogen wird.
Das Gussvorfahren und der Übergang von einer Mater auf andere Matern b/w. Letter- formen kann auf diese Weise wesentlich beschleunigt werden und ausserdem werden möglichst vollkommene Lettern ohne Ausschuss erzielt.
Fig. 1 ist die Vorderansicht, Fig. 2 der Grundriss und Fig. 3 die rechte Seiten-
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Ein wie bekannt angeordnetes, in der Zeichnung nicht dargestelltes Abschlussventil regelt den Ausfluss des Gussmetalls aus der Düse 81 mittels eines durch eine Feder 134
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(siehe auch Fig. 20) angebracht, auf dem eine Reibrolle 111 sitzt, die, wenn der Winkel in senkrechte Stellung aufgeklappt ist, mit einem keilförmigen Ansatz 113 der Scheibe 112 in Eingriff kommt und so während der Berührung mit diesem Ansatz die Riemenscheibe ausrückt,
Die Platte 21 wird mittels einer unter dem Tisch an einem Arm 99 (Fig. 3 und 4) derselben angebrachten Feder 98 in rückwärtiger Stellung gehalten und mittels einer Exzenterscheibe 97 (Fig.
1, 2 und 16) auf der Welle C gegen den Metalltopf gedrückt, wobei der Ausschlag der Platte 21 durch eine Stellschraube 96 geregelt wird, die sich gegen die Platte stützt und durch einen Hebel 98 geht, der bei 94 an die Platte angelenkt ist und an seinem freien Ende eine gegen die Scheibe 97 anstehende Reibrolle 95 trägt.
Die vorbeschriebenon Teile der Maschine sind im wesentlichen bekannt. Ebenso ist
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stück 24 abhobt und die gegossene Letter auf einer schiefen Ebene abfallen lässt.
Die Verbesserungen an diesen Maschinen gemäss der Erfindung sind folgende :
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mittels Schrauben 31, die in längliche Löcher 32 des Trägers eingreifen, am oberen Ende der Platte 21 einstellbar befestigt. Zur Einstellung dient eine in die Platte 21 eingreifende Schraube 30.
Ein Bügel 26 (Fig. 1-5) verbindet die oberen Enden des Trägers 23 und des Trägers 25 der oberen Formstücke 29, so dass beide Träger gleichzeitig eingestellt werden, um die Eingussöffnung in die Mitte der Letternformkammer zu bringen und dadurch eine gleichmässige Verteilung des eingegossenen Materials in dieser Kammer zu ermöglichen.
Zwischen den Schenkeln des Bügels 26 wird der obere Träger 25 mittels Stell-
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Träger an dem Bügel festhält und nach der Losung der Schraube ein Zurückziehen des Trägers gestattet. Wenn die Matri/e D (Fig. 4 und !')) eingesetzt ist, wird der Träger vorgeschoben, bis eine an dem oberen Formstück befestigte Platte 34 (Fig. 1) an der Matrize ansteht und dann mittels der Schraube 3. ? festgestellt.
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angelenkten Hebel 87 befestigt ist.
Eine gegen den Tisch B sich stützende Feder 91 hält eine am freien Ende des Hebels 87 befindliche Reibrolle 89 in Angriff mit einem Daumen, 9 der Welle C, welcher den Hebel 87 und damit die Stange 82 mit ihrer Schraube M einen Augenblick, ehe das Metali in die Form gepresst wird, auf den oberen Träger 25 niederdrückt und diesen mit dem unteren Träger 23 verriegelt, so dass sich in der durch die beiden Formstücko 24 und 2.') gebildeten Kammer keine Gussnahten bilden können, wenn die Schraube genau auf die Grösse der zu giessenden Letter eingestellt ist.
Das Abheben des oberen vom unteren Formstück geschieht wie bei bekannten
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Platte 21 ein Auf- und Abschwingen des Hebels und des Armes 71, der mittels einer Mutter 74 (Fig. 5) einstellbar mit einem Zapfen 73 verbunden ist, welcher mit seinem abgesetzten Ende in einen Ansatz 75 des oberen Trägers 25 eingreift. In der länglichen Öffnung 80 dieses Ansatzes wird der Zapfen 73 durch einen mit Handgriff 78 versehenen Federbolzen 77 gehalten, indem die Feder 79 den Bolzen in einer Bohrung 76 des abgesetzeu toiles des Zapfens ; 3 und diesen in der Öffnung 80 nach unten hält.
Der Spielraum in der Öffnung 80 gestattet ein begrenztes Hochgehen des Armes 71
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Die Matrize D (Fig. 5) wird in ihrer Höhenlage gegen einen Anschlag 67 durch den Kopf 66 eines Federbolzens 64 gehalten, dessen Feder 65 in einem Gehäuse 63 sitzt, das an eine mit Schrauben 37 an dem Träger. 83 befestigten Konsole. 96 bei 63 angeschraubt ist. Ein Anhaltstift 68 begrenzt die Aufwärtsbewegung des Bolzens 64.
Der. Fuss der Matrize D steht an dem Flansch 57 (Fig. 5 und 10) des Kopfes 12 einer Schiebehülse 39 an, die in einer Hülse 38 der Konsole 36 begrenzt verschiebbar sitzt.
Eine an dem äusseren Stirnende der Hülse 38 an einem Stellring 41 anstehende auf der Hülse 39 sitzende Schraubenfeder 40 hält die letztere Hülse und damit die Matrize D, welche mit Nute 51 (Fig. 11 und 12) und Feder 50 (Fig. 10) an einem Ansatz 49 des Kopfes der Hülse 39 eingesetzt ist, in rückwärtiger Stellung. Über dem Kopf 42 sitzt lose mit einer entsprechenden Ausbuchtung 56 (Fig. 14) ein Sattelstück 52 (Fig. 6, 7 8), an dessen seitliche Zunge eine Kappe 55 angeschraubt ist, die mit der Zunge Schlitze 53 bildet, in welche die Gabelzinken 54 (Fig. 13) eines Hebels 55 eingreifen, der durch einen Drehzapfen 59 (Fig. 5 und 6) mit dem Arm der Konsole 36 verbunden ist und an einem freien Ende eine Anschlagschraube 60 (Fig.
l, 2, 3) hat, die beim Einwärtsschwingen der Platte 21 in Angriff mit einem Anschlag 61 kommt und dabei das Anpressen der Matrize an die Stirnseiten der Formstücke 24 und 39 bewirkt. Zwischen der Kappe 55 und einer Schulter der Hülse 38 ist ein kleiner Spielraum 58 (Fig. 5) gelassen, durch den der Rückgang der
Hülse 39 begrenzt wird.
Um eine Matrize auszuwechseln, nimmt man das Sattelstück 52 ab und zieht einen
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sitzenden Feder 45 in oincr Vertiefung 44 im Fuss der Matrize gehalten wird.
Während des Betriebes wird die MatrizeingeraderLinie von der gegossenen Letter abgerückt, deren Kopf daher keine Unebenheit oder sonstiges Zeichen der Trennung aufweist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Letterngiessmaschine mit aus zwei gegeneinander schwingbaren Formstücken bestehender Giessform, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Formstücke (24 und 29) gegen- über dem Giessmund. gemeinsam oinst. ellbar sind, um die auf eine bestimmte Weite der Lettern eingestellte Form genau in die Mittelachse des Gusskanales einzustellen und dadurch Lettern von gleichmässigem Gefüge zu erzielen.