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Klebefolie
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oder Rohrteiles, z. B. eines Rohrrahmenteiles, ausgebildet ist. Dabei entspricht der Zuschnittumriss der Begrenzung der zu bedeckenden Oberfläche. Zweckmässigerweise weist der Zuschnitt auch an dem Rohr anzubringende Symbole, sonstige Darstellungen oder Texte od. dgl. auf.
Durch Aufbringen des erfindungsgemässen Zuschnittes einer Klebefolie wird ein einfacher Arbeitsgang zum Bedecken der Rohre oder Rohrteile mit einer Schutz-und, falls gewünscht, gleichzeitig mit einer Zierschicht genügen. Ausserdem ist die Herstellung einfach und billig. Die erfindungsgemässen Klebefolien sind besonders zur Massenherstellung geeignet.
Vor allem trifft dies z. B. für Fahrräder, Motorräder, Kinderdreiräder, Go-Karts, Schibobs und andere Gegenstände mit einem sichtbaren Rohrrahmen zu, welcher aus Rohren mit querangesetzten andern Rohrteilen besteht. Die Erfindung ist aber auch bei flachen, gewinkelten oder sonstigen
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durch Muffen abgedeckt ist. Gerade dabei erweist sich das bisherige Verfahren als besonders umständlich und kostspielig. Ausserdem wird an dieser Stelle auch immer ein Emblem oder eine andere Verzierung aufgebracht. Mit einer erfindungsgemässen Klebefolie wird in einem Arbeitsgang alles erreicht, was sonst die Schritte des Lackierens, Polierens und Anbringens eines Emblems erfordert.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform besteht der erfindungsgemässe Zuschnitt aus Polyvinylchlorid, Azetat, Polyester, Polyäthylen od. dgl. Werkstoffen, wobei eine Klebeschicht vorgesehen ist.
Gemäss der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn die Länge des Zuschnitts, vorzugsweise der Abstand zweier einander gegenüberliegender gerader Seiten des Zuschnittes voneinander, etwa der Länge des Umfangs des zu bedeckenden Stangen-oder Rohrstückes entspricht.
Zweckmässigerweise ist oder wird nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung der Zuschnitt mit dem gewünschten Dekor od. dgl. durch Aufdruck, Aufspritzen od. dgl. versehen.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand einiger Beispiele bestimmter Zuschnitte der Klebefolie beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt. Dabei wurden Zuschnitte für Rohrstücke, die mit zwei andern Rohren direkt oder über Muffen verbunden sind, ausgewählt. Insbesondere wird die Erfindung auch in Verbindung mit Steuerköpfen von Fahrrädern u. dgl. beispielsweise beschrieben und dargestellt.
Die Fig. 1, 3, 5 und 7 zeigen verschiedene Zuschnitte von Klebefolien ; die Fig. 2, 4, 6 und 8 die dazugehörigen Rohrstücke, deren Oberflächenbegrenzungen die Zuschnittsumrisse angepasst sind. Die Rohrstücke stellen z. B. Teile von Rahmen dar.
Fig. l zeigt einen Zuschnitt-l-mit einer wappenähnlichen Verzierung-2-, die auf die Klebefolie zweckmässig bereits vor Herstellung des Zuschnitts aufgebracht wurde (aber im Bedarfsfalle auch nachher angebracht werden kann). Der Zuschnitt kann z. B. in der Farbe der übrigen Rahmenteile oder davon verschieden gefärbt sein.
Fig. 2 zeigt den Steuerkopf eines Fahrrades, eines Schibobs od. dgl. Bei diesem ist der Rohrteil
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Vorderrad, die Vorderkufe od. dgl., und der senkrechte Teil der Lenkstange --8-- drehbar gelagert.
Die Steuerkopfmuffen-5, 5'-- sind in der Regel, um dem Steuerkopf ein schöneres Aussehen zu geben, ziermässig ausgeschnitten, wobei der äussere Rand der Muffen-5, 5'--, welcher an den Muttern-6, 6'-- anliegt, gerade ist, während der innere Rand-9, 9'-- geschwungen ist. Dabei liegen in der Regel die Ränder der oberen und unteren Muffen am hinteren Teil des Steuerkopfes wegen der Ansatzstücke, die die Enden der Rahmenrohre-4, 4'-- aufnehmen, einander näher als an der Vorderseite des Steuerkopfes, weil dort die Muffen zumeist am tiefsten ausgeschnitten sind.
Der Zuschnittsumriss --10-- aus Fig. l entspricht der Begrenzung der zu bedeckenden Oberfläche des Steuerkopfrohres--3-, der in Fig. 2 dargestellt ist. Dabei weist der Zuschnitt der Einfachheit halber an zwei einander gegenüberliegenden Seiten je ein gerades Stück-11 und 11'-auf. Es handelt sich dabei um jene Enden des Zuschnitts, die an der Rückseite des Steuerkopfrohres liegen und dabei aneinanderstossen oder einander überlappen.
Der Zuschnittsumriss oberhalb der in Fig. l die rechte und linke Begrenzung des Zuschnitts bildenden geraden Teile entspricht dem unteren ausgeschnittenen Rand-9'-der oberen Muffe - 5'--des Steuerkopfes. Genauso entspricht der Umrissteil unterhalb der beiden geraden Teile dem oberen ausgeschnittenen Rand-9-der unteren Muffe-5-des Steuerkopfes.
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Gemäss der üblichen Form der Ausschnitte --9-- der Muffen --5 und 5'-- zeigt der Zuschnitt in Fig. l etwa die Form eines Kreuzes. Da es sich in Fig. 2 um nur ganz einfach verzierte Steuerkopfmuffen handelt, besitzt der Zuschnitt in Kreuzform etwa gleich lange Kreuzbalken, wobei die Enden des senkrechten Balkens so wie die schon beschriebenen waagrechten gerade sein können.
Die umrissmässige Verbindung von jeweils zwei Enden wird durch eine geschwungene Linie hergestellt.
Dabei entspricht der Ausschnitt zwischen zwei aufeinander senkrechten Balken etwa einem Viertelkreisbogen.
In Fig. 4 ist ein etwas komplizierterer Ausschnitt-15-einer Steuerkopfmuffe-16- dargestellt. Fig. 3 zeigt den Zuschnitt, mit dem der Stuerkopfrohrteil --17-- aus Fig.4 bedeckt
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diesem Falle weisen die Umrissteile-14-eine Reihe von geschwungenen Einschnitten, Abrundungen u. dgl. auf, so dass die ganze Form des Zuschnittes schon wesentlich stärker von der Kreuzesform abweicht.
Wie auch in Fig. 1 weist der Zuschnitt in Fig. 3 etwa in seiner Mitte ein Zierelement in Form einer ssguralen Darstellung auf. Der Zuschnitt selbst kann wieder in einer oder mehreren Farben gehalten sein.
Die geraden Seitenteile-13 und 13'-- des Umrisses --12-- liegen beim Aufbringen des Zuschnittes auf dem Steuerkopfrohrteil-17-an dessen hinterer Seite. Dabei soll im allgemeinen
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geringe überlappung zur sicheren vollständigen Bedeckung der Oberfläche möglich und meist zweckmässig. Im Prinzip gelten die Ausführungen in diesem Absatz für alle Zuschnittformen für Stangen-oder Rohrteile, wie sie beispielsweise die Fig. 1, 3, 5 und 7 zeigen.
Bei der einfachsten Rahmenkonstruktion werden einfach zwei Rohre mit ihren schräg abgeschnittenen Enden aneinandergeschweisst oder-gelötet. Zweckmässigerweise sind dabei die Durchmesser der aneinandergeschweissten oder-gelöteten Rohre ungefähr gleich gross. Ein solcher Teil eines Rahmens ist in Fig. 6 dargestellt. Das zu überdeckende Rohrstück --21-- trägt in Fig. 6 bereits
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--21-- zuRand--20 und 20'--des Zuschnitts--18--, wie er in Fig. 5 dargestellt ist, kommt genau an der Schweissnaht zu liegen.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist die Umrisskurve des oberen bzw. unteren Randes-20 bzw. 20'-eine Sinuslinie, die einer ganzen Schwingung entspricht. Die Kurve beginnt und endet daher mit einer horizontalen Tangente und weist auch genau in der Mitte eine solche auf. Die Amplitude dieser Sinuskurve entspricht der vertikalen Höhe der Schweissnaht aus Fig. 6, wobei diese bei der oberen in Fig. 6 dargestellten rechtwinkeligen Rohrverbindung etwa dem Durchmesser des oberen Rohres entspricht. Auch hier sind zweckmässigerweise der rechte und linke Teil des Umrisses des Zuschnittes - 18-Gerade-19 und 19'--.
Fig. 7 zeigt einen Zuschnitt --22-- für ein Rohrstück, wie es in Fig. 8 dargestellt ist. Dieses Rohrstück weist zwei Ansätze--23 und 23'--auf, in die andere Rahmenrohre gesteckt werden können. Diese beiden Ansätze erstrecken sich etwa quer zur Rohrachse und sind an das mit der Folie zu bedeckende Rohr angeschweisst oder angelötet. Die Ansätze-23 und 23'-werden durch den in Fig. 7 dargestellten Zuschnitt --22-- nicht überdeckt. Sollen sie ebenfalls überdeckt werden, so werden zweckmässig gesonderte Zuschnitte verwendet.
Der Zuschnitt --22-- ist rechteckig, wobei in diesem Falle die geraden seitlichen Kanten --25 und 25'--am oberen und unteren Rohrende zu liegen kommen. Die oberen und unteren Umrissteile des Zuschnittes--22--liegen am hinteren Rohrteil über-bzw. aneinander. Diese beiden Zuschnittsteile weisen etwa kreisförmige Einschnitte-24 und 24'-auf. Die Anzahl der Einschnitte - 24 und 24'-auf einer Seite des Zuschnittes --22-- entspricht der Anzahl der Ansätze-23 und 23'--. Die Ausschnitte-24 und 24'--liegen etwa an den Schweissnähten der entsprechenden Ansätze.
Sollen gemäss den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 5 bis 8 die Umrisskurven --20 und 20'-bzw. die Ausschnitte--24 und 24'--nicht direkt an den Schweissnähten liegen, so können diese Kurven etwas mehr abgeflacht oder etwas steiler ausgeführt werden, wodurch die Schweissnähte zur Gänze unbedeckt bleiben bzw. die Klebefolie etwas über diese hinausreicht.
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Wie auch in den Fig. 5 und 7 dargestellt, weisen die Zuschnitte auch das gewünschte Dekor auf, welches Dekor auf bekannte Art auf die Klebefolie aufgebracht ist.
Selbstverständlich ist die Ausführung der Erfindung nicht an die dargestellten Ausführungsbeispiele gebunden, sondern kann z. B. entsprechend dem jeweils zu bedeckenden Gegenstand (oder aus andern Gründen) abgeändert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Klebefolie, wie z. B. Abzieh-, Abschiebebild, Selbstklebefolie oder Folie mit aktivierbarer Klebeschicht, für Stangen oder Rohre bzw. Stangen-oder Rohrteile, wie Rahmenteile von Fahrrädern,
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Oberflächenschutz auf längere Zeit geeigneten Material besteht und in Form eines z. B. durch Ausschneiden oder Ausstanzen aus entsprechenden Werkstoffolien oder-folienbahnen hergestellten Zuschnitts zur Bedeckung einer vorgegebenen Oberfläche einer Stange oder eines Rohres bzw. Stangenoder Rohrteiles, z. B. eines Rohrrahmenteiles, ausgebildet ist, wobei der Zuschnittumriss der Begrenzung der zu bedeckenden Oberfläche entspricht und der Zuschnitt zweckmässig auch an der Stange oder dem Rohr anzubringende Symbole oder sonstige Darstellungen aufweist.
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