AT291893B - Vorrichtung zur Abfuhr des Hauf- und Blockwerks - Google Patents

Vorrichtung zur Abfuhr des Hauf- und Blockwerks

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AT291893B
AT291893B AT1228668A AT1228668A AT291893B AT 291893 B AT291893 B AT 291893B AT 1228668 A AT1228668 A AT 1228668A AT 1228668 A AT1228668 A AT 1228668A AT 291893 B AT291893 B AT 291893B
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AT
Austria
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sep
end part
tubs
conveyor
frame part
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Application number
AT1228668A
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English (en)
Inventor
Walter Melzer
Original Assignee
Walter Melzer
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/10Making by using boring or cutting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Abfuhr des Hauf-und Blockwerks 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Abfuhr des Hauf-und Blockwerks beim
Vortrieb von Tunnels, Stollen od. dgl. mit einem Kettenförderer. 



   Bei einer bekannten Anordnung dieser Art ist ein in der Mitte liegender Förderer mit ruhender
Rinne vorgesehen, so dass das zwischen ihm und der Ortsbrust liegende Material händisch aufgeladen werden muss. Seitlich vom Förderer sind beidseitig zur Aufnahme des vom Ort anfallenden Haufwerks schaufelartige Aufnahmevorrichtungen angeordnet, die unabhängig voneinander geführt und ständig in das Haufwerk hineingepresst werden. Durch Schwingungen hoher Frequenz wird das an der vorderen
Schaufelkante aufgenommene Haufwerk über den Boden der Aufnahmevorrichtung geleitet und nach deren am Ende offener Längsseite auf den Förderer abfliessen gelassen. Eine solche Förderung ist jedoch nur für trockenes Haufwerk geeignet, da feuchtes Material die schwingenden Schaufeln verklebt. 



   Bekannt ist es ferner, seitlich einer Förderrutsche das Haufwerk aufnehmende Plattformen anzuordnen, die in der Nähe der Rutsche um Gelenke drehbar sind. Durch einseitiges Anheben der Plattformen wird das auf diesen befindliche Gut in die Rutsche gestürzt. Zum Anheben der Plattformen werden dabei Schraubspindeln verwendet. Eine Verbesserung dieser Anordnung bestand in der Ausbildung der Gelenkwellen, mittels derer die Tragarme der Plattformen schwenkbar sind, als Rohre zur Förderung des Druckmittels für die Zylinder einer hydraulischen Hubanlage zum Anheben der Plattformen. 



   Mit solchen Ladegeräten kann man lediglich jenes Material wegfördern, welches durch das Sprengen auf die Ladefläche zu liegen kommt. Da dies nur etwa rund 50% sind, muss die Hälfte des Haufwerks händisch aufgeladen werden. 



   Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung der bekannten Anordnungen unter wesentlicher Erhöhung der Förderleistung und unter Vermeidung jedweder händischen Aufladung. 



   Die Vorrichtung gemäss der Erfindung unterscheidet sich bekannten gegenüber dadurch, dass der Kettenförderer mit einem ausziehbaren Endteil und vorzugsweise an beiden Längsseiten mit vor-und rückziehbaren, zu diesem Endteil schwenkbaren Wannen versehen ist und dass zum Antrieb des Endteiles bzw. der Wannen Hubstangen von Hydraulikzylindern vorgesehen sind. Dem Wesen der Erfindung nach ist also der Kettenförderer ausziehbar und wird mit den bevorzugt vorzusehenden, sowohl vor-und rückziehbaren als auch schwenkbaren Ladewannen mit nach vor gedrückt ; das Haufwerk kann dadurch restlos vom Ladegerät aufgenommen und abgefördert werden. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen ; es zeigen : Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch den Kettenförderer, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht seines Endteiles mit der linken Wanne im Montagezustand, wobei die rechte Wanne weggelassen und nur ihre Führungsteile, vom Förderer abgenommen, veranschaulicht sind und Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Enteiles der Vorrichtung, gesehen in Vortriebsrichtung, in beladenem bzw. abladendem Zustand. 



   Der sonst in üblicher Weise ausgebildete Kettenförderer-l--weist einen Endteil-11auf, der mittels Längsführungen ein-und ausschiebbar im starren   Rahmenteil --15-- angeordnet   ist. 



  Die in Fig. 1 in strichpunktierten Linien angedeutete Umlaufkette-25-des Förderers, u. zw. deren 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 oberes Trum verläuft zunächst von einer im   Endteil --11-- nach   dessen vorderer Schaufel--13-mit Endschneide --14-- angeordneten Umlenkrolle --16-- zum Abtransport des Haufwerks in Förderrichtung zu einer (nicht dargestellten) Umlenkung am Ende des   Rahmenteiles --15-- und   gelangt, als unteres Trum, an dessen Unterseite zu einer darin vorgesehenen Spannvorrichtung, bestehend aus zwei ortsfest gelagerten Rollen--19,

   23-- und einem Paar von an einer Feder 
 EMI2.1 
 gelagerten Spannrollen die Blattfederverläuft das untere Trum der Förderkette --25-- zu einer am Vorderende des Rahmenteiles   --15--   gelagerten   Umlenkrolle --18- und   von dieser zu einer   Wenderolle-17-am   Hinterende des ausziehbaren Endteiles von wo es über eine weitere   Rolle --26-- zurück   zur   Umlenkrolle--16--gelangt.   
 EMI2.2 
 -25-- jederRahmenteil--15--gelagerten Deckplatte--26--über der eine am ausziehbaren Endteil--11gelagerte   Zunge --27- überlappend   angeordnet ist. 



   Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist ein Paar   Wannen--3--beidseitig   des   Förderers--l--   angeordnet,   u. zw.   soeohl vor-und rückziehbar beweglich als auch quer zur Längsachse des Förderers   --l-- um   in Scharnierteilen --24-- bewegliche Achsen --2-- schwenkbar, wobei jede Wanne --3-- in einer Führung gelagert ist, die aus einer Grundplatte --6-- und einer die   Achse-2--   tragenden Seitenwand--7--besteht. 



   Die   Scharnierteile--24--sind   am feststehenden   Rahmenteil--15--des Förderers--l--   festgelegt. Die eigentliche Wanne --3-- wird über die aus den Teilen--6, 7-- bestehende Führung geschoben, wie dies im Montagezustand für die in Fig. 2 in Vortriebsrichtung linke Wanne dargestellt ist ;

   sie verbreitet sich mit ihrer äusseren   Seitenwand --28- nach   vorne zu und ihr horizontaler Endteil bildet eine Klappe die mit Zähnen --4-- verschen und um eine quer zur Längsrichtung des Förderers verlaufende Achse --38-- schwenkbar ist, u. zw. mittels einer über einen Lenker--29angeschlossenen Hydraulikstange--12--, die an ihrem Ende ausserdem mit einem Anschlag--30zur Mitnahme des ausziehbaren   Fördererendteiles--11--versehen   ist, der hiefür eine   Gegenanschlagfläche--37--aufweist.   Der zur   Hubstange--12--gehörige Hubzylinder--31--   ist zwischen der Grundplatte --6-- und der Seitenwand--7--vorgesehen ; ein weiterer Hubzylinder --32-- zum Vorschub der Wanne--3--ist aussenseitig an der Grundplatte-6vorgesehen.

   Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die   Hubzylinder--31, 32-   die Wannen --3-- bei selbsttätig horizontal liegender   Klappe--5-vorschieben, u. zw.   in gleicher Höhe zum 
 EMI2.3 
 
Kettenförderers--l--.Fig. 3 rechts ersichtlich ist. Hiezu dienen   Ketten--8--,   die einenends auf   Bügeln --33-- der   Grundplatte -6- befestigt sind und über   Kettenräder--34--am   Ende der Kolbenstange 
 EMI2.4 
    -35-- von Hubzylindern --9-- sitzen,--10--   so abgestützt, dass die Hybzylinder --9-- beim Absenken der Ladewanne--3-an die Ulme gedrückt werden, wie in Fig. 3 links ersichtlich ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Abfuhr des Hauf- und Blockwerks beim Vortrieb von Tunnels, Stollen EMI2.5 mit einem ausziehbaren Endteil (11) und vorzugsweise an beiden Längsseiten mit vor-und rückziehbaren, zu diesem Endteil (11) schwenkbaren Wannen (3) versehen ist und dass zum Antrieb des Endteiles (1) bzw. der Wannen (3) Hubstangen (12) von Hydraulikzylindern (31, 32) vorgesehen sind. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 ausziehbaren Fördererendteiles (11) in an sich bekannter Weise als Schaufel (13) mit einer Endschneide (14) ausgebildet ist.
    EMI3.2 (11) in einem Rahmenteil (15) in Förderrichtung verschiebbar gelagert ist und die Förderkette (25) daran über eine am Vorderende des Endteiles (11) vorgesehene Umlenkrolle (16) von einer am Hinterende desselben angeordneten Wenderolle (17) geführt ist, zu der es von einer am Vorderende des Rahmenteiles (15) befindlichen Umlenkrolle (18) nach Durchlaufen einer gefederten Spannvorrichtung (19 bis 23) gelangt. EMI3.3 ihrem Vorderende mit einer vorzugsweise mit Zähnen (4) versehenen, um eine horizontale, quer zur Förderrichtung liegende Achse schwenkbaren Klappe (5) ausgebildet ist.
    EMI3.4 (3) in einer aus Grundplatte (6) und Seitenwand (7) gebildeten Führung verstellbar gelagert sind, die mittels Ketten (8) und Hubzylindern (9) um die in Scharnierteilen (24) des Rahmenteiles (15) des EMI3.5 für die Wannen (3) unter der Wirkung von Federn (10) an die Ulmen angehalten sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.6 <tb> <tb> DT-PS <SEP> 474 <SEP> 131 <SEP> DT-PS <SEP> 1 <SEP> 086 <SEP> 201 <SEP> <tb> DT-PS <SEP> 967 <SEP> 731 <tb>
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