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Vorrichtung zur Abfuhr des Hauf-und Blockwerks
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Abfuhr des Hauf-und Blockwerks beim
Vortrieb von Tunnels, Stollen od. dgl. mit einem Kettenförderer.
Bei einer bekannten Anordnung dieser Art ist ein in der Mitte liegender Förderer mit ruhender
Rinne vorgesehen, so dass das zwischen ihm und der Ortsbrust liegende Material händisch aufgeladen werden muss. Seitlich vom Förderer sind beidseitig zur Aufnahme des vom Ort anfallenden Haufwerks schaufelartige Aufnahmevorrichtungen angeordnet, die unabhängig voneinander geführt und ständig in das Haufwerk hineingepresst werden. Durch Schwingungen hoher Frequenz wird das an der vorderen
Schaufelkante aufgenommene Haufwerk über den Boden der Aufnahmevorrichtung geleitet und nach deren am Ende offener Längsseite auf den Förderer abfliessen gelassen. Eine solche Förderung ist jedoch nur für trockenes Haufwerk geeignet, da feuchtes Material die schwingenden Schaufeln verklebt.
Bekannt ist es ferner, seitlich einer Förderrutsche das Haufwerk aufnehmende Plattformen anzuordnen, die in der Nähe der Rutsche um Gelenke drehbar sind. Durch einseitiges Anheben der Plattformen wird das auf diesen befindliche Gut in die Rutsche gestürzt. Zum Anheben der Plattformen werden dabei Schraubspindeln verwendet. Eine Verbesserung dieser Anordnung bestand in der Ausbildung der Gelenkwellen, mittels derer die Tragarme der Plattformen schwenkbar sind, als Rohre zur Förderung des Druckmittels für die Zylinder einer hydraulischen Hubanlage zum Anheben der Plattformen.
Mit solchen Ladegeräten kann man lediglich jenes Material wegfördern, welches durch das Sprengen auf die Ladefläche zu liegen kommt. Da dies nur etwa rund 50% sind, muss die Hälfte des Haufwerks händisch aufgeladen werden.
Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung der bekannten Anordnungen unter wesentlicher Erhöhung der Förderleistung und unter Vermeidung jedweder händischen Aufladung.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung unterscheidet sich bekannten gegenüber dadurch, dass der Kettenförderer mit einem ausziehbaren Endteil und vorzugsweise an beiden Längsseiten mit vor-und rückziehbaren, zu diesem Endteil schwenkbaren Wannen versehen ist und dass zum Antrieb des Endteiles bzw. der Wannen Hubstangen von Hydraulikzylindern vorgesehen sind. Dem Wesen der Erfindung nach ist also der Kettenförderer ausziehbar und wird mit den bevorzugt vorzusehenden, sowohl vor-und rückziehbaren als auch schwenkbaren Ladewannen mit nach vor gedrückt ; das Haufwerk kann dadurch restlos vom Ladegerät aufgenommen und abgefördert werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen ; es zeigen : Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch den Kettenförderer, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht seines Endteiles mit der linken Wanne im Montagezustand, wobei die rechte Wanne weggelassen und nur ihre Führungsteile, vom Förderer abgenommen, veranschaulicht sind und Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Enteiles der Vorrichtung, gesehen in Vortriebsrichtung, in beladenem bzw. abladendem Zustand.
Der sonst in üblicher Weise ausgebildete Kettenförderer-l--weist einen Endteil-11auf, der mittels Längsführungen ein-und ausschiebbar im starren Rahmenteil --15-- angeordnet ist.
Die in Fig. 1 in strichpunktierten Linien angedeutete Umlaufkette-25-des Förderers, u. zw. deren
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oberes Trum verläuft zunächst von einer im Endteil --11-- nach dessen vorderer Schaufel--13-mit Endschneide --14-- angeordneten Umlenkrolle --16-- zum Abtransport des Haufwerks in Förderrichtung zu einer (nicht dargestellten) Umlenkung am Ende des Rahmenteiles --15-- und gelangt, als unteres Trum, an dessen Unterseite zu einer darin vorgesehenen Spannvorrichtung, bestehend aus zwei ortsfest gelagerten Rollen--19,
23-- und einem Paar von an einer Feder
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gelagerten Spannrollen die Blattfederverläuft das untere Trum der Förderkette --25-- zu einer am Vorderende des Rahmenteiles --15-- gelagerten Umlenkrolle --18- und von dieser zu einer Wenderolle-17-am Hinterende des ausziehbaren Endteiles von wo es über eine weitere Rolle --26-- zurück zur Umlenkrolle--16--gelangt.
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-25-- jederRahmenteil--15--gelagerten Deckplatte--26--über der eine am ausziehbaren Endteil--11gelagerte Zunge --27- überlappend angeordnet ist.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist ein Paar Wannen--3--beidseitig des Förderers--l-- angeordnet, u. zw. soeohl vor-und rückziehbar beweglich als auch quer zur Längsachse des Förderers --l-- um in Scharnierteilen --24-- bewegliche Achsen --2-- schwenkbar, wobei jede Wanne --3-- in einer Führung gelagert ist, die aus einer Grundplatte --6-- und einer die Achse-2-- tragenden Seitenwand--7--besteht.
Die Scharnierteile--24--sind am feststehenden Rahmenteil--15--des Förderers--l-- festgelegt. Die eigentliche Wanne --3-- wird über die aus den Teilen--6, 7-- bestehende Führung geschoben, wie dies im Montagezustand für die in Fig. 2 in Vortriebsrichtung linke Wanne dargestellt ist ;
sie verbreitet sich mit ihrer äusseren Seitenwand --28- nach vorne zu und ihr horizontaler Endteil bildet eine Klappe die mit Zähnen --4-- verschen und um eine quer zur Längsrichtung des Förderers verlaufende Achse --38-- schwenkbar ist, u. zw. mittels einer über einen Lenker--29angeschlossenen Hydraulikstange--12--, die an ihrem Ende ausserdem mit einem Anschlag--30zur Mitnahme des ausziehbaren Fördererendteiles--11--versehen ist, der hiefür eine Gegenanschlagfläche--37--aufweist. Der zur Hubstange--12--gehörige Hubzylinder--31-- ist zwischen der Grundplatte --6-- und der Seitenwand--7--vorgesehen ; ein weiterer Hubzylinder --32-- zum Vorschub der Wanne--3--ist aussenseitig an der Grundplatte-6vorgesehen.
Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die Hubzylinder--31, 32- die Wannen --3-- bei selbsttätig horizontal liegender Klappe--5-vorschieben, u. zw. in gleicher Höhe zum
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Kettenförderers--l--.Fig. 3 rechts ersichtlich ist. Hiezu dienen Ketten--8--, die einenends auf Bügeln --33-- der Grundplatte -6- befestigt sind und über Kettenräder--34--am Ende der Kolbenstange
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-35-- von Hubzylindern --9-- sitzen,--10-- so abgestützt, dass die Hybzylinder --9-- beim Absenken der Ladewanne--3-an die Ulme gedrückt werden, wie in Fig. 3 links ersichtlich ist.
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