AT291802B - Flaschenstöpsel und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Flaschenstöpsel und Verfahren zu seiner Herstellung

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AT291802B
AT291802B AT125469A AT125469A AT291802B AT 291802 B AT291802 B AT 291802B AT 125469 A AT125469 A AT 125469A AT 125469 A AT125469 A AT 125469A AT 291802 B AT291802 B AT 291802B
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AT
Austria
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sep
core
plastic
stopper
coating
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AT125469A
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Fritjoff Dr Schwaerzler
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Fritjoff Dr Schwaerzler
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    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/0005Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers made in one piece
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    • B65D2539/00Details relating to closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Closures For Containers (AREA)

Description


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  Flaschenstöpsel und Verfahren zu seiner Herstellung 
Die üblichen Flaschenstöpsel aus Kork, wie sie insbesondere für den Verschluss von Weinflaschen verwendet werden, sind relativ teuer und steigen wegen des wachsenden Bedarfes und der knappen
Weltproduktion an Kork ständig weiter im Preis. Auch lässt aus demselben Grunde ihre Qualität immer mehr zu wünschen übrig, so dass sie oft beim öffnen einer Flasche ausreissen. 



   Um diesen Schwierigkeiten zu entgehen und dennoch Flaschenverschlüsse zu schaffen, die eine
Stöpselform haben und wie ein Stöpsel zu behandeln sind, wurden verschiedene Wege beschritten. So ist es bekannt, Flaschenstöpsel herzustellen, die einen Überzug aus polymerem Kunststoff aufweisen und deren Kern   z. B.   aus Korkmehl oder Korkgranulat besteht, wie die   franz. Patentschrift Nr. 1. 022. 562   zeigt. Dieser Stöpsel ist zwar zusammendrückbar, gibt aber dem Korkzieher einen nur geringen Halt, weil das Innere nicht aus einer verklebten und daher zusammenhängenden Masse besteht, sondern aus mehr oder weniger zusammenhängenden, lediglich zusammengeballten Teilchen.

   Weiters ist es bekannt, als Material für den Kern einen Kork-oder Holzteil aus einem Stück zu verwenden, wobei dieser Kern in eine vorgefertigte   Polyäthylenhülle   eingepresst wird. Diese Art eines Stöpsels wird dem Korkzieher einen zu grossen Widerstand entgegensetzen ; sie ist in der   franz. Patentschrift Nr. 1. 02S. 862   beschrieben. 



  Schliesslich ist in der deutschen Patentschrift Nr. 832409 ein Stöpsel beschrieben, der eine   Polyäthylenhülle   nach Art einer Dose mit einem Deckel aufweist, in der sich Korkmehl oder Holzmehl befindet. 



   Eine weitere Ausführung nach dieser Patentschrift betrifft Stöpsel, die einen festen, mit Kunststoff überzogenen Kern aufweisen, wobei der Überzug durch Tauchen oder Spritzen erzeugt wird. 



  Der Kern ist also etwa so beschaffen, wie er in der bereits erwähnten franz. Patentschrift Nr. 1. 025. 862 beschrieben ist, nämlich aus einem Stück. Hier liegt also der schon erwähnte Nachteil vor, dass das Hineindrehen des Korkziehers zu schwierig ist und ausserdem die Herstellung eines solchen Kernes aus festem Material relativ hohe Material-und Fertigungskosten bedingt. 



   Demgegenüber schafft die Erfindung einen Flaschenstöpsel und ein Verfahren zu dessen Herstellung, wobei die erwähnten Nachteile vermieden werden. Ein solcher erfindungsgemässer Stöpsel lässt sich wie ein üblicher Korkstöpsel verwenden und hat denselben   Verschlusseffekt ;   er lässt sich auch mit einem der üblichen Korkzieher ohne Schwierigkeit und Gefahr des Ausreissens entfernen. Das Material für die Herstellung und das Herstellungsverfahren ergeben einen Gesamtpreis, der unter demjenigen der bekannten, künstlich hergestellten Stöpsel liegt, obwohl die Qualität wesentlich besser ist ; ja der Gesamtpreis wird sogar im allgemeinen unter demjenigen für normale Korkstöpsel liegen. 



   Die Erfindung betrifft somit einen Flaschenstöpsel, der über einem Kern einen Überzug aus vorzugsweise polymerem Kunststoff aufweist und zeichnet sich dadurch aus, dass der innere Kern aus mittels eines Klebstoffes gebundenem Abfallmaterial, wie Papier, Späne, Holz-oder Kunststoffwolle 
 EMI1.1 
 dgl.zusammendrückbaren Kernes ein dickerer und elastischerer Überzug vorgesehen ist als im Falle eines nachgiebigeren Kernes. Die erwähnten Späne können verschiedenster Art sein, z. B. Kunststoff-oder Holzspäne (wie Sägespäne). Vorzugsweise wird der Kern aus einem Gemisch eines Klebemittels mit einem der vorgenannten Stoffe so hergestellt, dass er nur so fest ist wie ein Korkstöpsel, um das 

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Eindrehen eines Korkziehers zu ermöglichen.

   Wie ersichtlich, können als Werkstoff für den Kern vielerlei Abfallstoffe verwendet werden, die sonst nutzlos wären und daher äusserst billig sind. 



   Die Kunststoffschicht, die auf einen solchen Kern aufgebracht wird, und die vorzugsweise aus einem polymeren Kunststoff besteht, kann im zylindrischen Teil relativ dünn sein und muss nur an den beiden Bodenteilen ausreichend stark sein, um dem Korkzieher genügend Halt zu geben. Die Dicke dieser Bodenteile richtet sich nach der Festigkeit des Kernes. 



   Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung ist der Überzug des Kernes im zylindrischen bzw. konischen Teil des Stöpsels gleichmässig dick und besteht aus einem weichelastischen Material. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Überzug in der Mitte des zylindrischen bzw. konischen Teiles des Stöpsels dicker sein als an den Stöpselenden. Ein solcher Stöpsel wird beim Einführen in den Flaschenhals in der Mitte seines Kernes mehr zusammengedrückt als an seinen Enden. 



   Die Herstellung der Stöpsel erfolgt erfindungsgemäss in der Weise, dass zuerst ein Kern aus Abfallmaterial, wie Papier, Späne, Holz-oder Kunststoffwolle   od. dgl.   durch Verkleben und gegebenenfalls zusätzliches Verpressen in der gewünschten Form angefertigt wird und dass hierauf dieser Kern in an sich bekannter Weise, vorzugsweise durch Spritzen, mit Kunststoff umgeben wird. 



   Zum besseren Verständnis der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen einige beispielsweise Ausführugsformen näher erläutert. Hiebei zeigt die Fig. l einen Längsschnitt längs der Rotationsachse eines Stöpsels mit gleichmässig dickem Kunststoffüberzug, die Fig. 2 einen analogen Schnitt bei einem Stöpsel mit einem Überzug von über die Länge veränderlicher Stärke, und die Fig. 3 den Schnitt eines in einen Flaschenhals eingeführten Stöpsels nach Fig. 2. 



   In den Zeichnungen   bezeichnet --1-- den Kern, --2- den   zylindrischen Teil des Überzuges, - die Böden der Überzüge   und --4-- die Rotations- bzw.   Symmetrieachse, welche strichpunktiert ist. Selbstredend können die Kerne auch eine konische Form haben oder eine sonstige ähnliche bzw. übliche,   z. B.   so, wie es für Sektflaschen gebräuchlich ist. 



   Die vorgefertigten Kerne werden in einer Spritzgussmaschine mit Mehrfaehwerkzeug in an sich bekannter Weise mit Kunststoff ummantelt. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Flaschenstöpsel, der über einem Kern einen Überzug aus vorzugsweise polymerem Kunststoff 
 EMI2.1 
 gebundenem Abfallmaterial wie Papier, Späne, Holz-oder Kunststoffwolle   od. dgl.   besteht, wobei der Kern   (1)   vorzugsweise elastisch zusammendrückbar ist, und dass der Überzug (2) aus polymerem Kunststoff   od. dgl.   dem Kern angepasst ist, derart, dass im Falle eines weniger zusammendrückbaren Kernes   (1)   ein dickerer und elastischerer Überzug (2) vorgesehen ist als im Falle eines nachgiebigeren Kernes (1). 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. weichelastischen Kernes (1) der Überzug (2) in der Mitte des zylindrischen bzw. konischen Teiles des Stöpsels in an sich bekannter Weise dicker ist als an den Stöpselenden.
    4. Verfahren zur Herstellung eines Flaschenstöpsels nach einem der Ansprüche 1 bis 3, EMI2.3 Holz-oder Kunststoffwolle od. dgl. durch Verkleben und gegebenenfalls zusätzliches Verpressen in der gewünschten Form angefertigt wird und dass hierauf dieser Kern (1) in an sich bekannter Weise, vorzugsweise durch Spritzen, mit Kunststoff umgeben wird.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI2.4 <tb> <tb> DL-PS <SEP> 34 <SEP> 233 <SEP> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 022 <SEP> 562 <tb> DT-PS <SEP> 832 <SEP> 409 <SEP> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 025 <SEP> 862 <tb> DT-PS <SEP> 921133 <SEP> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 106 <SEP> 988 <tb>
AT125469A 1969-02-07 1969-02-07 Flaschenstöpsel und Verfahren zu seiner Herstellung AT291802B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0496194A1 (de) * 1991-01-09 1992-07-29 POLITAP S.a.s. di Lino Fantin e Alessandro Menegatti e C. Stopfen zum Verschliessen von Flüssigkeitsbehältern
EP0751900A4 (de) * 1994-03-18 1999-06-16 Dewar Diane Stopfen aus verblockten fasern
US6022816A (en) * 1994-03-18 2000-02-08 Dewco Investments Pty Ltd. Closure

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0751900A4 (de) * 1994-03-18 1999-06-16 Dewar Diane Stopfen aus verblockten fasern
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