AT28959B - Gasglühlichtbrenner für invertiertes und aufrechtes Glühlicht. - Google Patents

Gasglühlichtbrenner für invertiertes und aufrechtes Glühlicht.

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AT28959B
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Franz Kratky
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Franz Kratky
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  Gasglühlichtbrenner für invertiertes und aufrechtes Glühlicht. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf sowohl nach abwärts wie nach aufwärts brennende Gasglühlichtbrenner und betrifft in erster   Linie eine Reglerscheibe, welche von   und gegen die aussenliegende rückwärtige Ausmündung der mit den Mischluftöffnungen versehenen Mischkammer verstellbar ist.

   Ihr Zweck besteht zunächst darin, je nach Art der zur Verwendung gelangenden Zug- und Schutzgläser die Mischluft und die Verbrennungsluft an nur einer Stelle des Brenners zuführen zu können und je nach der Ent-   fernung   der Scheibe von der Mischkammermündung den Lufteintrittsquerschnitt zu bestimmen oder die   Luftregelung zu bewirken   ; weiters hat sie   als Windschutzplatte   und bei   invertierten   Lichte auch dazu zu dienen, das Einfallen von   Fremdkörpern   in die   Alischdis / zu ver-   hindern. Die Erfindung bezieht sich noch auf die Anordnung einer   Reglerkappo iml ! renner   selbst, welche zum Öffnen oder Freigeben einer   Austrittsoffnung für die Verbreunungs-   gase dient. 



   Die Zeichnung stellt verschiedene ausführungsformen bzw.   Anordnungsarten des   Brenners für   invertiertes und aufrechtes Licht dar. Ks   zeigt Fig. 1 einen Schnitt einer Invertlampe, bei welcher die Mischdüse rückwärts geschlossen ist und die   Zuführung der ge-   
 EMI1.1 
 Licht wird der Glühkörper f in üblicher Weise vom Brennerkopfe d, bei   aufrechtem   Lichte von dem bekannten Tragbügel g getragen. Auf dem Düsenrohre a ist nun gemäss der Erfindung eine Scheibe angeordnet, deren Grosse und Form der rückwärtigen Mündung p der   Mischkammer   c entspricht und welche dieser Mündung genähert oder von derselben entfernt werden kann.

   Ob die Scheibe q dicht an die   Mündung   der Mischkammer anliegen und dieselbe absperren oder ob sie   dieselbe freigeben muss, hängt   davon ab,. welcher Art 
 EMI1.2 
 führung der gesamten erforderlichen   Luftmcngo (Mischluft   und Verbrennungsluft) soll an einer einzigen Stelle erfolgen. 



   Zu diesem Zwecke wird die Mischkammer c in einem Abstande von einem   Mantel/'     @ umgeben, welcher zwischen sich und der Mischkammer einen Luftraum i schafft, der durch  
Rohre j (Fig. 1 und 2) oder durch einen   Ringraum     j   (Fig. 3 und 4) in den vom Glas- 
 EMI1.3 
 

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 Galerie   M,   welche, gleichgiltig ob der Brenner invertiert oder aufrecht verwendet wird, zum Tragen des Glaskörpers m dienen kann.

   Der   Mantel h trägt   an dein rückwärtsliegenden Ende eine flanschartige Verbreiterung o mit Umbörtelung o', welche zum   Schütze   der Lampe gegen herabfallenden Staub und als Reflekter sowie zum Schutze des   Be-   leuchtungskörpers gegen die aufsteigende Hitze und gegebenenfalls auch   a) s Träger   für den   Glaskijrper   (Fig. 7) dient. Die auf dem Düsenrohre a verstellbare Platte q   verschliesst   
 EMI2.2 
 unmittelbare Eindringen von für Glüh- und Glaskörper gleich schädlichen Windstössen sowie bei hängendem Lichte das Einfallen von Fremdkörpern in die Mischkammer verhindern. 



   Die Zeichnung lässt die Lage der Rogierscheibe gegenüber der   Mischkammermündung   
 EMI2.3 
 Luft streicht einerseits direkt zur Leuchtfläche des Glühkörpers f, andererseits durch die Rohre bzw. den Ringspalt j in die   Luftkammer t, von   wo sie durch die öffnungen b der Mischkammer c vom Gasstrome eingesaugt und in das   Mischrohr   e mitgerissen wird. Die Mischluft erfährt dabei eine entsprechende Vorwärmung, wodurch eine bessere Verbrennung und daher stärkere Leuchtkraft erzielt wird. 



   Bei der   Ausführungsform   nach Fig. 3 verbrennt das Gas in einem vollkommen geschlossenen Glaskörper. In diesem Falle ist die Reglerscheibe q aus der   Luftkammer-   mündung p   zurückgeschraubt   und die gesamte Luftmenge strömt durch den Spalt r unmittelbar in die Mischkammer c ein ; diese Luft wird von dort einesteils vom   Gasstroms   
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   Die Fig. 9 und 10 zeigen die Anordnung der Roglerscheibe beim einfachen   aufrechten   Auerbrenner, wobei der Unterrand der Mischkammer c selbst zum Flansche o verbreitert und deren   Mündung p durch die   Platte q   regel-bzw. abschliessbar   ist, während der Rand o' des Flansches zum Tragen des Zugglases z dient. Je nachdem nun ein vollwandiges (Fig.   9)   oder ein   durchbrochenes   Zugglas z (Fig. 10) benützt wird, wird die Reglerschoibe   q   bzw. die   Mischkammermündung   p offen oder geschlossen gehalten und kann im ersteren Fallo durch entsprechende Einstellung der Scheibe q die Luftzufuhr dem   Gasdrucke entsprechend   geregelt werden. 



   Die Art der Luftzuführung richtet sich nach den lokalen Verhältnissen. Dort, wo geringer Gasdruck vorhanden ist, wird die Luftzuführung durch den Spalt r zwischen Abschlussplatte q und Mischkammermündung p am vorteilhaftesten sein, da dann, speziell bei stehendem Brenner, die Zugwirkung des Zylinders die Düsenwirkung unterstützt, während bei genügendem Drucke, aber bei Anordnung der Lampe an Orten, wo sie starker Luftströmung ausgesetzt ist, die Luftzuführung   um   die Galerie n herum vorteilhafter ist. 



   Soll der Brenner nach Fig. 1, 3 oder 5 für diffuse   Beleuchtung   verwendet werden, so wird, wie Fig. 6 ersehen   lasst, die Kappe u   mit einer schirmartigen   Verbreiterung   ausgestattet, deren Unterseite als Reflektor wirkt. Dieser Schirm I besitzt dann etwa in 
 EMI3.1 
 Düse c gelangen zu lassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   L     (rasgiühUchtbrenner   für invertiertes und aufrechtes Glühlicht, gekennzeichnet durch   ein (von un (l gegen   die   aussenliegende   Mündung der mit den üblichen Luftöffnungen ver- 
 EMI3.2 
   eder erlaubt,   so dass bei geöffneter Reglerscheibe (q) ausser der Mischluft auch die Ver-   brennungsluft   in dio Mischkammer eingesangt und von dieser an die verschiedenen Verbrauchsstelenverteiltwerdenkann. 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. gibt oder abschliesst und bei invertierter Anordnung als Reflektor bzw. als Fänger für die Verbrennungsgase, bei aufrechter Anordnung als Fänger für sich etwa ablöende, herabfallende Gtühkorperteilchen dient.
    3. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenmantel (It) der EMI3.4 der Glasglocke benützt wird.
    4. Ausführungsform des Glühlichtbrenners nach Anspruch 2 in der Anordnung als Invertbrenner für diffuse Beleuchtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe ( !) auf ihrer EMI3.5
AT28959D 1906-01-29 1906-01-29 Gasglühlichtbrenner für invertiertes und aufrechtes Glühlicht. AT28959B (de)

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