AT286491B - Verfahren zur herstellung von polyacrylnitrilfasern, -faeden oder -folien, ausgehend vom monomeren acrylnitril - Google Patents

Verfahren zur herstellung von polyacrylnitrilfasern, -faeden oder -folien, ausgehend vom monomeren acrylnitril

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  Verfahren zur Herstellung von   Polyacrymitrilfasern,-faden oder-folien,   ausgehend vom monomeren Acrylnitril 
Verfahren zur Herstellung von Polyacrylnitrilfasern verwenden in einigen Fällen UV-Licht als Initiator für die Polymerisation der Monomeren. So wurde bereits 1954 und 1955 in wissenschaftlichen Veröffentlichungen von Hunyar und Reichert (Zeitschrift Faserforschung und Textiltechnik 5 [1954J   S. l   bis 8) bzw. Hunyar und Gröbe (Zeitschrift Faserforschung und Textiltechnik 6 [1955]   S. 548   bis 553) die Polymerisation von Acrylnitril in organischen und anorganischen Lösungsmitteln eingehend untersucht und beschrieben. 



   Auch in japanischen, britischen und indischen Patentschriften werden besondere Verfahrensweisen bei der Photopolymerisation von Acrylnitril in anorganischen Salzlösungen beschrieben. So wird in der indischen Patenschrift Nr. 77539 als Erfindung beansprucht, dass Wasserstoffperoxyd in Verbindung mit anorganischen oder organischen Säuren als Sensibilisatoren angewendet werden. Als Säuren werden besonders Salzsäure, Phosphorsäure, Essigsäure und Ameisensäure angeführt. 



   Die weite hin dort beschriebenen Arbeitsbedingungen sind dieselben, wie sie auch in der Veröffentlichung von Hunyar und Gröbe angegeben sind. Es wird dort eine anorganische Salzlösung bestehend aus Zinkchlorid, Calciumchlorid und Salzsäure mit einer Gesamtkonzentration von   55, 2%,   im andern Beispiel von 56% verwendet. Reaktionstemperaturen werden zwischen 20 und 500 angewandt. 



  Als Bestrahlungsdauer werden 30 min bis 7 h angegeben. In der angeführten Patentschrift werden Salzkonzentrationen von   60%,   Temperaturen unter 500 und Bestrahlungszeiten von 50 min genannt. 



  Somit bleibt als neu in der indischen Patentschrift lediglich die Anwendung von Wasserstoffperoxyd in Verbindung mit   UV-Bestrahlung.   Wasserstoffperoxyd in Verbindung mit einem chemischen Reaktionsmittel wird dagegen schon vielfach angewendet. 



   Alle bisher vorgeschlagenen Arbeitsweisen, ob sie nun patentiert sind oder durch wissenschaftliche Veröffentlichungen bekannt wurden, haben noch Nachteile. In einigen Fällen muss mit Reaktionszeiten von vielen Stunden gerechnet werden (Hunyar und   Gröbe,   Zeitschrift Faserforschung und Textiltechnik 6   [1955J   S. 551, 553) oder aber es entstehen Polymerisate, welche nicht alle erforderlichen Eigenschaften besitzen, um technisch brauchbar zu sein. So entstehen zu kurze oder zu lange Kettenmoleküle. 



  Vielfach ist auch die Kettenlängenverteilung ungünstig, wenn nämlich zu kurze und entsprechend zu lange Ketten entstehen. Es zeigt sich dann, dass das Polymerisat und auch dementsprechend die Faser empfindlich gegen höhere Temperaturen ist. 



   Die Verteilung der Polymerisationsgrade (Kettenlängen) ist jedoch von ausschlaggebender Bedeutung, wobei anzustreben ist, dass möglichst ketteneinheitliche Produkte entstehen. 



   Schliesslich ist auch aus verschiedenen verfahrenstechnischen Gründen anzustreben, dass die Gesamtkonzentration an Salzen möglichst niedrig ist. Bei den meisten technisch ausgebildeten und auch angewandten Verfahren sind Salzkonzentrationen von etwa 60% und mehr erforderlich. In allen diesbezüglichen Patentschriften wird als Mindestkonzentration 55% genannt. 



   Unerwarteterweise wurde nun gefunden, dass die Photopolymersiation dann zu guten Ergebnissen 

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AT652567A 1967-02-14 1967-07-12 Verfahren zur herstellung von polyacrylnitrilfasern, -faeden oder -folien, ausgehend vom monomeren acrylnitril AT286491B (de)

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