AT28643B - Geber für Wellentelegraphie. - Google Patents

Geber für Wellentelegraphie.

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  Geber für Wellentelegraphie. 



    Vorliegende Erfindung hat einen Geber für Wellentelegraphie zum Gegenstande welcher bezweckt, die elektrischen Wellen in eine bestimmte Richtung zu locken und so   
 EMI1.1 
 die erheblich von der durch die beiden erstgenannten Stationen gelegten lotrechten Ebene entfernt sind, in   Mitleidenschaft gezogen w'den.   



     Man benutzt   als Antenne einen isolierten oder teilweise isolierten   Leiter, der genau   
 EMI1.2 
 gelegen ist. Nach vorliegender Erfindung ist das der Empfangsstelle zugekehrte Generatoroder vordere Ende dieses   Leiters mit einetn Polo   einer Funkenstrecke oder einem sonstigen   Wellenerzeuger verbunden, der andere Pol des Wellenerzeugers ist geerdet.   



   Es zeigt sich nun, dass die von einer solchen Geberantenne ausgehenden elektrischen Wellen am stärksten in der durch   die Antenne gelegten lotrechten Ebene sind und haupt-   
 EMI1.3 
 breitung der Wellen, aber die Antenne kann oberhalb des Bodens in   einen)   Abstande hievon gehalten werden, der klein ist im Vergleiche zur   Länge der Antenne (etwa nicht   mehr als ein Zehntel der letzteren   beträgt). Die Wellen   sind dann etwas   kräftiger aber   
 EMI1.4 
 so zu drehen, dass ihr   rückwärtiges Ende   von dieser Station gerade abgekehrt ist. 



   Jeder beliebige Empfänger kann im Vereine mit diesem Geber verwendet werden. 



     Die Antenne kann mit.   der Funkenstrecke auch durch einen Kondensator verbunden werden und überhaupt kann jede der bei der   üblichen   senkrechten Antenne   gebräuchlichen   EinrichtungenauchbeiderwagerechtenAntenneVerwendungfinden. 



   Die Zeichnung zeigt Fig. 1   schematisch   im Aufrisse eine Gebe- und eine davon entfernte Empfangsstelle. An der links gezeichneten Gebestelle ist a die an   ihrem   vorderen Ende mit der Erde e verbundene Antenne, wobei eine Funkenstrecke b in die   Erdverbindung   eingeschaltet ist. Die Funkenstrecke ist nach der Zeichnung unmittelbar mit einer Induktionsspule c verbunden, aber statt der Funkenstrecke kann eine Induktionsvorrichtung oder ein   Wellentransformator eingeschaltet   sein, so dass in der Antenne a elektrischc Wcllen durch   Induktionswirlung in gewöhnlicher   Weise entstehen. 



   An der rechts gezeichneten Empfangsstelle bezeichnet d die gebräuchliche Empfangs-   antenne, die mit   der Erde e durch irgendeine Vorrichtung f zur Wahrnehmbarmachung von elektrischen Wellen, einen Kohärer, einen magnetischen Wellenanziger oder eine 
 EMI1.5 
 

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 EMI2.1 
 sichtlich der elektromagnetischen Wirkung gleichwertig mit der Hälfte   ein'ss   doppelt ab-   gebogonenRadiators (Fig, 2). .   



   Die elektromagnetische Wirkung eines dopelt abgebogenen Radiators ist mathematisch betrachtet gleichwertig jener eines geschlossenen rechteckig gebogenen Drahtes, der von einem hochfrequenten Wechselstrome durchflossen-wird und eines einzigen geraden Drahtes, der von Wechselstrom von derselben Frequenz und Stärke durchflossen wird, wobei die Phase der beiden Ströme so bemessen ist, dass der Strom in dem nicht geschlossenen geraden Draht die Wirkung des Stromes in einer Seite des Rechtecke aufhebt, in deren nächster Nähe der gerade Draht liegt (Fig. 3). 



   Hieraus   ergibt sieb, dass   die elektromagnetische Wirkung der vorliegenden Antenne   dieselbe   ist, wie jene einer lotrechten Antenne, die dicht an einer Seite einer anderen Antenne liegt, die doppelt abgebogen und an beiden Enden geerdet ist (Fig. 4). 



   Ein einfacher gerader Draht mit freien Enden wird gewöhnlich als elektrischer Oszillator   bezeichnet   und eine geschlossene Leitung oder ein an beiden Enden geerdeter Draht wird magnetischer Oszillator genannt. 



   Die vorliegende Antenne mit einem freien Ende stellt sonach eine Kombination eines magnetischen und eines elektrischen Oszillators dar, welch letzterer am hinteren Ende des magnetischen angeordnet ist und die unsymmetrische Ausstrahlung der vorliegenden Antenne   lässt   sich aus den bekannten   Wirkungen   einer einfachen geraden Antenne und einer ge-   schlossonen   Leitung oder eines magnetischen Oszillators berechnen. 



   Der lotrechte den Wellenerzeuger enthaltende und geerdete Schenkel der Antenne, der der Empfangsstelle zugekehrt ist, bildet sonach einen für die Wirkung sehr wesentlichen Teil derselben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Geber für Wellentelegraphie, bei welcher die Geberantenne angenähert wagerecht und in einer lotrechten Ebene liegt, die durch die Empfangsstelle geht, dadurch gekennzeichnet, dass das Generatorende dssr Antenne geerdet ist und der Empfangsstelle näher liegt als das rückwärtige Ende.
AT28643D 1906-02-14 1906-02-14 Geber für Wellentelegraphie. AT28643B (de)

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