DE412484C - Antenne fuer drahtlose Nachrichtenuebertragung, insbesondere fuer den Amateurempfang - Google Patents

Antenne fuer drahtlose Nachrichtenuebertragung, insbesondere fuer den Amateurempfang

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Publication number
DE412484C
DE412484C DET28265D DET0028265D DE412484C DE 412484 C DE412484 C DE 412484C DE T28265 D DET28265 D DE T28265D DE T0028265 D DET0028265 D DE T0028265D DE 412484 C DE412484 C DE 412484C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antenna
frame
coils
reception
alternating current
Prior art date
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Expired
Application number
DET28265D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto V Bronk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE412484C publication Critical patent/DE412484C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/36Structural form of radiating elements, e.g. cone, spiral, umbrella; Particular materials used therewith

Landscapes

  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description

  • Antenne für drahtlose Nachrichtenübertragung, insbesondere für den Ainateurempfang. Beim Empfang elektromagnetischerSchwin-,gungen wurden bisher entweder offene Ant-ennen oder Spulenantennen verwendet. Es hat sich gezeigt, daß eine Rahinenantenne vermöge ihrer Kapazität zur Erde auch als Hochantenne empfängt. Für einseitigen Richtempfang wird diese Eigenschaft einer Rahmenantenne, gleichzeitig als Hochantenne Z, ZD zu wirken, dadurch nutzbar gemacht, daß man ,lem Empfangskreise getrennt sowohl den Rahmeneffekt als auch L' den Antenneneffekt zuführt, wodurch eine einseitige Empfangscharakteristik der Anordnung erzielt wird. Haben Empfangsrahmen oder überhaupt S ulen in einer Anordnung eine unsymp metrische Kapazitätsverteilung gegen Erdc in bezug auf das Empfan' -sorgan, so fließen in verschiedenen Teilen der Anordnung Kapazitätsströrne zwischen den einzelnen Leiterteilen und zwischen der Anordnung und Erde. Diese Kapazitätsströme rufen zusätzliche Spannungsdifferenzen an den Wechselstromwiderständen des Stromkreises hervor. Diese zusätzlichen Ströme müssen in der Praxis ' bei 'Meßzwecken z. B., durcb Hinzufügung von Kapazitäten so abge-,-lichen werden, (laß sie die Meßresultate n nicht fälschen oder bei Richtempfang Mißweisungen geben.
  • Sollen schwache Energien aufgenommen werden, wobei es auf eine Richtwirkung nicht ankommt, so ist es erforderlich, dem Empfinger (Röhre, Detektor) möglichst hohe Spannungen bzw. Ströme zuzuführen.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Empfangsantenne relativ kleiner Abmessung, wie sie z. B. iiii Zimmer für den sogenannten Rundfunkverkehr 1 einitzt werden kann.
  • Es soll gemäß der Erfindung nicht nur der Rahmeneffekt, wie bisher üblich, sondern gleichzeitig der Antenneneffekt dem Gitter der Röhre zugeführt werden, wobei diese beiden Effekte nicht auf zwei getrennten Wegen zum Empfänger gelangen sollen, sondern der eine Zweig des Stromkreises, in dem der oder bzw. die Rahmen eingeschaltet sind, gleichzeitig von dem vom kahmeneffekt und von dem vom Antenneneffekt berrührenden Strom durchflossen wird und von diesem Zweige die Energie dem Empfänger übertragen wird.
  • Eine Ausführungsforin der Erfindung be-?#, en steht min darin, daß man zwei große Drahtschleifen oder -spulen nimmt, (las eine Ende jeder Spule offen läßt und die anderen Enden über eine Selbstindtiktion, eine Kapazität oder einen Widerstand miteinander und mit dem Indikator des Empfängers verbindet. Dieser aus den beiden Drahtschleifen und dein Wechselstromwiderstand bestehende Kreis ist über die gegenseitige Kapazität der beiden Drahtschleifen oder auch über die Kapazitäten dieser Schleifen gegen Erde geschlossen und wird daher von einem Strom durchflossen, der durch den Rahmeneffekt der beiden Drahtspulen entsteht. Damit dieser Strom möglichst groß wird, ist darauf zu achten, daß der Windungssinn der beiden Drahtschleifen so gewählt ist, daß die durch die ankommende Welle in den Rahmen induzierten elektromotorischen Kräfte i m' gleichen Sinne wirken. Es entsteht somit an dein Wechselstromwiderstand eine Spannung, welche vom Rahmeneffekt herrührt, und die beispielsweise dem Gitter einer Röhre zugeführt werden kann. Gleichzeitig wirkt dieser geschlossene Stromkreis als Ganzes infolge seiner Kapazität gegen Erde als Hochantenne, und es fließt in ihm ein Strom, der von dem Antenneneffekt herrührt. Dieser Strom verzweigt sich einerseits über den Wechselstromwiderstand, der die Leiden Drahtschleifen verbindet, andererseits über die Kapazitäten zwischen den beiden Spulen bzw. zwischen den Spulen und Erde. Durch diesen vom Antenneneffekt herrührenden Strom entsteht somit ebenfalls ein Spannungsabfall am Wechselstromwiderstand, der sich vektoriell zu dem Spannungsabfall durch den Rahmen-#strom addiert. Bei richtiger Wahl der Selbstinduktionen und Kapazitäten läßt es sich erzielen, daß der Rahmenstrom und der Hochantennenstrom sich in ihren Wirkungen summieren und daher eine sehr hohe Spannungsdifferenz an den Enden des die beiden Spulen verbindenden Wechselstromwiderstandes der 1-eschriebenen Ausführungsform ergeben. Die Abbildung zeigt scheinatisch die beschriebene Ausführungsform der Erfindurig. R, und R, sind die beiden Rahmen, welche durch den Wechselstromwiderstand (Selbstinduktion) TV miteinander verbunden sind. Von dem '\N-iderstand TV geht man zur Gitter-Kathodenstrecke der ersten Röhre eines Hochfrequenzverstärkers oder eines Audionempfängers. Der gestrichelt gezeichnete Kondensator C stellt die gegenseitige Kapazität der beiden Rahmen oder auch den kapazitiven Schluß über Erde für die beiden Rahmen dar. Dieser am Gitter liegende Kreis ist entweder direkt oder über die Batteriekapazität am Punkte E mit Erde verbunden. RJ, c, R, und W bilden den geschlossenen Kreis für den Rahmenempfang, dieser Kreis aber mit der Erdverbindung E bildet gleichzeitig die Hocht' Z' antenne, in der sich der Antennenstrom über die Kapazität C und über den Widerstand TT-verzweigt. Damit der Rahmenstrom maximal wird, ist es zweckmäßig, den geschlossenen Z, Kreis auf die zu empfangende Welle abzustimmen. Damit aber der Widerstand ff' vom Hauptanteil des durch den Antenneneffekt erzeugten Kapazitätsstromes durchflossen wird, muß dieser Wechselstroinwiderstand klein im Verhältnis zum kapazitiven Widerstand, der durch die Kapazität C gebildet wird, sein. Daher dürfen die beiden Rahmenenden nicht miteinander verbunden werden, (la sie dann für den Kapazitätsstrom einen zum Widerstand TV parallel geschalteten Kurzschluß haben würden.
  • Es sind somit für die optimale- Wirkung zwei Bedingungen zu berücksichtigen, einmal die Abstimmun ' - des geschlossenen Kreises R, W, R., C, um den Rahmeneffekt zur maximalen (Geltung zu bringen, und zweitens solch eine Bemessung und Orientierung der Rahmen, daß die sie verbindende Kapazität klein ist, damit der Kapazitätsstrom des Antenneneffektes vorwiegend über den Wechselstromwiderstand [F' fließt. Es ist natürlich zu Leachten, daß die Abstimmung und Bemessung des Kreises so zu erfolgen hat, daß der Rahmenstrom und der Kaleazitätsstrorn im Widerstand TU möglichst gleichphasig sind.
  • Es hat sich gezeigt, daß eine Anordnung, - - oben beschrieben, den bisherigen ,vie t' Schleifen- oder Rahmenantennen ganz erlieblich überlegen ist, insbesondere wenn die Eigenschwingung dieser Systeme mindestens ein Viertel der Empfangswellenlänge beträgt.
  • Im Prinzip erhält man ähnliche Wirkungen, wenn der l,.alimeii R., in der Schaltung nach der Abbildung weggelassen wird. Dann ist Z-der Kreis direkt mittels der Kapazität des-Rahmens R, über E_r(le geschlossen. Die Anwendung zweier Rahmen, deren Ebenen um go' gegeneinander verschoben sind, bietet den #'orteil, daß man entweder mit deni einen oder mit dem andern Rahmen, wenn beide Rahmen fest montiert sind, aus zwei Richtungen, die um go' gegeneinander verschoben sind, Maxiinaleinpfang erzielen kann, indem nian nur den einen benutzt. Bei gleichzeitiger N'erwendung beider Rahmen bekommt man den Maximalenipfang in einer Diagonalrichtung.
  • Die vorstehend beschriel-ene Ziiiii-nerantenne vermeidet die bisherigen -Nachteile des Amateurempfanges. Diese bestanden außer den Schwierigkeiten der Installation und der Blitzgefahr bei Hochantennen darin, daß in vielen Fällen die Genehmigung des Hauswirtes überhaupt nicht zu erlangen war. Außerdem aber haben die offenen geerdeten Antennen den -Nachteil, daß alle durch atmosphärische Vorgänge, elektrische Bahnen, Lichtleitungen 11. (1-1. verursachten Störungen auf den Empeinwirken, wodurch die Güte der Musik- und Sprachübertragung im höchsten Maße leidet. Der bisher bekannte Rahmenempfang hat zwar die genannten Nachteile nicht, jedoch ist d#ie Eunpfangswirkung selbst bei ziemlich großen Rahmenflächen geringer als bei offenen geerdeten Antennen, so daß es erheblicher Verstärkungen bedarf, die wiederum Störungen verursachen. Alle diese Nachteile fallen, wie Versuche ergeben haben, bei Anwendung der Antenne nach vorliegender Erfindung, bei der eine besondere Erdung nicht erforderlich ist, fort. Es ist vorteilhaft, die beiden Rahmenspulen an zwei Wandflächen zu befestigen, die in einem rechten Winkel zueinander stehen, wobei zweckmäßig ilie Wandflächen zweier verschiedener Zimmer benutzt werden. Es genügt jedoch auch eine einzige Wandfläche, Wobei die Windungen der beiden Antennen sogar ineinander gewickelt werden können. Für kurze 'Wellen ist die Antenne nach vorliegender Erfindung nicht nur für den Empfang, sondern auch für das Senden geeignet.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i.
  2. Antenne für drahtlose 2#,achrichtenüblertragung, insbesondere für den Amateureinpfang, gekennzeichnet durch eine bzw. zwei räumlich große, an einem Ende offene Drahtschleifen oder -spulen, bei denen das andere Ende über einen Wechselstromwiderstand init dein Empfäliger verbunden werden kann, so (laß (las Svsteni sowohl den Rahmeneffekt als auch den Antenneneffekt aufnehmen kann. :2.
  3. Antenne nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei Rahmenspulen, von denen mindestens eine offen ist und die anderen Enden der beiden Spulen über einen Wechselstromwiderstand miteinander verbunden sind, der klein ist im Verhältnis zum Wechselstromwiderstand, der durch die gegenseitige Kapazität der Spulen bzw. ihrer Kapazität gegen Erde entsteht. 3. Antenne nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch zwei Rahmenspulen, deren Ebenen um go' gegeneinander verschoben sind.
  4. 4. Antenne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Eigenschwingung der Antenneneleinente mindestens ein Viertel der aufgenommenen Wellenlänge ist.
DET28265D 1923-11-18 1923-11-18 Antenne fuer drahtlose Nachrichtenuebertragung, insbesondere fuer den Amateurempfang Expired DE412484C (de)

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