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Unterkantenschutz für Schwenkschiebetüren von Fahrzeugen, insbesondere Untergrund-Bahnfahrzeugen
Die Erfindung betrifft einen Unterkantenschutz für Schwenkschiebetüren von Fahrzeugen, insbesondere Untergrund-Bahnfahrzeugen, bestehend aus einer elastischen Abschlussleiste im Bereich der äusseren Unterkante der Tür.
Bei den neuzeitlichen Untergrund-Bahnfahrzeugen werden Schiebetüren verwendet, welche bei ihrem Öffnen vorerst aus der Ebene der Seitenwand des Wagens nach aussen verschwenkt und sodann entlang derselben seitlich verschoben werden. Bei diesen Türen besteht vor allem die Gefahr, dass infolge von Bautoleranzen der Bahnsteigkante, extremer Rad-und Schienenkopfabnutzung oder anderer Umstände die äussere Unterkante der Schiebetür mit der Bahnsteigkante in Kollision kommt und ein Klemmen der Tür, verbunden mit einer allfälligen Beschädigung der Wagenunterkante, verursacht.
Es ist grundsätzlich bekannt, Türkanten gegen Berührung bzw. Beschädigung durch Anbringen von elastischen Abschluss-bzw. Scheuerleisten zu schützen. Diese Schutzleisten wurden vor allem über dem unteren Randteil von Kraftfahrzeugtüren angebracht und allenfalls noch zusätzlich um eine in der Fahrtrichtung liegende Achse schwenkbar ausgeführt. Die Verwendung solcher Schutzleisten als Unterkantenschutz für Schwenkschiebetüren von Untergrund-Bahnfahrzeugen würde das obige Problem in keiner Weise befriedigend lösen.
Um dies zu erreichen, wird ein Unterkantenschutz der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, bei welchem erfindungsgemäss der in Form eines flachen elastischen Streifens ausgebildete Kantenschutz mit seiner vertikalen Aussenfläche in der Aussenwandebene der Tür liegt, mit seiner Unterkante etwa in gleicher Höhe wie das Türblatt endet und, an seinem oberen Rand frei nach abwärts hängend im Türblatt befestigt, gegenüber dem gegenüber der Aussenfläche nach innen versetzten unteren Rand des Türblattes einen freien Spalt bildet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand der Zeichnung erläutert, in welcher ein Ausführungsbeispiel der Fahrzeug-Schiebetür im Teilquerschnitt dargestellt ist.
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dem unteren Türrahmenprofil verbundenen Profil--3--aus elastischem Material, beispielsweise aus Gummi oder elastischem Kunststoff, gebildet wird. Der obere Längsrand des Profils --3-- ist als Profilleiste --4-- ausgebildet, mit welcher er in eine Haltenut-5--des unteren Türrahmenprofils eingeschoben ist. Die Befestigung des profils --3-- kann aber auch auf andere Art, z. B. durch Klemmschienen, erfolgen.
Zwischen dem unteren Rand des Profils--3-und der in gleicher Höhe gegenüberliegenden Kante des Türprofils ist ein Zwischenraum--6-vorhanden, welcher ein Ausweichen des Profils --3-- im Fall einer Kollision mit der Bahnsteigoberkante ermöglicht.
Die Lage der Schiebetür im offenen Zustand ist in der Zeichnung strichpunktiert gezeichnet und mit -2'-- bezeichnet, gleichfalls strichpunktiert gezeichnet und mit--2"--bezeichnet ist die Tür bei Verschiebung des Wagens aus Gleismitte und bei extremer Rad- und Schienenkopfabnutzung. Aus
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der letztgenannten Darstellung ist leicht die Gefahr einer allfälligen Kollision der unteren Längskante der Schiebetür mit der gegenüberliegenden Bahnsteigkante--7--zu erkennen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Unterkantenschutz für Schwenkschiebetüren von Fahrzeugen, insbesondere Untergrund-Bahnfahrzeugen, bestehend aus einer elastischen Abschlussleiste im Bereich der äusseren Unterkante der Tür,
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ausgebildete Kantenschutz mit seiner vertikalen Aussenfläche in der Aussenwandebene der Tür (2) liegt, mit seiner Unterkante etwa in gleicher Höhe wie das Türblatt endet und, an seinem oberen Rand frei nach abwärts hängend im Türblatt befestigt, gegenüber dem gegenüber der Aussenfläche nach innen versetzten unteren Rand des Türblattes einen freien Spalt (6) bildet.
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