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Automatische Waschanlage für Kraftfahrzeuge, mit einem an Längsführungen beweglichen Rahmentor
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In den Fig. 1 und 2 ist --1-- ein Rahmentor, das alle Bestandteile der Waschanlage trägt ; es besteht aus einer Traverse--2--und aus zwei Seitenträgern --3,4--, die an Führungsteilen--5 bzw. 6--befestigt sind ; letztere sind auf den Schienen--7--fahrbar, die ihrerseits im Boden des Waschplatzes gesichert sind. Der Führungsteil--6--ist mit einem Antrieb --8-- ausgerüstet, um das Rahmentor auf den Fahrschienen hin und her zu bewegen.
Das Rahmentor-l-trägt eine um eine horizontale Achse drehbare Bürste --9--, die innerhalb des Torrahmens in vertikaler Richtung verschiebbar ist. Das Rahmentor trägt ferner zwei Bürsten --10--, die um vertikale Achsen drehbar und derart angeordnet sind, dass sie in horizontaler Richtung einander genähert oder voneinander entfernt werden können. Das Rahmentor-l-ist
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befinden--11, 12-- werden durch eine Zuflussleitung --13-- gespeist, die zu einer zentralen Speise-- und Pumpeinheit führt. Die Leitung --13-- wird von mindestens einem Haken--14--getragen, der
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--14a-- oberhalbmit dem das Gewicht der Bürste ausbalanciert werden kann.
Somit ist der die Bürste und die beiden Seitenleisten --16-- umfassende Bauteil frei in vertikaler Richtung beweglich mit einer Schwingmöglichkeit der Hebelarme-20 und 21-- um die Querachse --22--. Dadurch wird das
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später erläutert.
Die Welle-29-trägt eine Riemenscheibe-32-für einen Riemen-33-, dessen Ende --33a-- über eine weitere Rolle --34-- geführt ist, die von derStange--35--eines Kolbens --36-- gertragen wird, der zu einem Flüssigkeitsdruckzylinder --37-- gehört. Das Ende --33a-des Riemens ist bei--38--am Zylinder--37--oder einem andern Fixpunkt verankert. Das untere
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und 39--, wodurch die Welle --29-- gedreht und die horizontale Bürste --9-- mit den Ausgleichsgewichten gehoben wird. Wird Druckflüssigkeit aus dem Zylinder--37--abgelassen, so steigt der Kolben --36--, was eine Drehung der Welle --29-- im andern Sinn bewirkt ; die Bürste --9-- senkt sich.
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Flüssigkeitskreis des Zylinders--37--.
Dieser Flüssigkeitskreis ist in dem unteren Teil der Fig. 3 schematisch dargestellt. Er enthält eine Pumpe--43--, die mit einem Reservoir--44--verbunden ist, und eine Speiseleitung-45-, die sich in zwei Abzweigungen --45a und 45b--teilt. Die beiden Abzweigungen münden in die Speiseleitung --42-- für den Zylinder--37--.
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Die beiden Abzweigrohre --45a und 45b-- werden von zwei Magnetventilen--47 und 46-beherrscht, die ihrerseits von Mikroschaltern --46a und 47a--gesteuert werden. Die Leitung
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weiteren Magnetventilen--49, 50-- überwacht werden. Diese Magnetventile werden von den Mikroschaltern --49a und 50a-- betätigt.
Die Steuerung der horizontalen Bürste-9-wirkt wie folgt :
Durch Wahl der Lage des Gewichtes --23-- werden die Hebelarme-20 und 21--zunächst in die Horizontalstellung gebracht. Die Anordnung soll nun ausbalanciert sein. Alsdann wird der geringste Stoss nach oben auf die Bürste-9-diese anheben, was eine Abwärtsbewegung der an der Achse --22-- angelenkten Schaltteile zur Folge hat. In der Praxis wird das Gewicht --23-- so einjustiert, dass zum Heben der Bürste --9-- eine Kraft zwischen 1, 5 bis 3 kg nötig ist. Dies ist dann der Druck, mit dem die Bürste auf dem Fahrzeugkörper liegt.
Fehlt die auf die Bürste wirkende Hubkraft, so wird die Bürste relativ zur ausbalancierten Stellung sinken und die Hebelarme-20 und 21-- so weit verdrehen, wie dies durch die anschläge --25 bzw. 26-- möglich ist. Auf diese Weise wird der Teil des Hebelarmes --21--, der die Kurvenscheibe - 41-- trägt, gehoben und mit einem oder beiden Mikroschaltern --49a bzw. 50a-in Wechselwirkung kommen. Dadurch werden die Ventile--49, 50-- geöffnet, wodurch Druckflüssigkeit aus dem Zylinder --37-- auslaufen kann und der ganze Bauteil sich abwärts bewegt.
In der Annahme, dass sich die Bürste-9--im Uhrzeigersinn dreht, wie in Fig. 3 dargestellt, und über den Fahrzeugkörper rollt, der gewaschen werden soll, während sich dieser relativ zum Rahmentor --1-- vorwärtsbewegt, kann die Bürste gegebenenfalls mit den Frontteilen des Fahrzeugkörpers in Kontakt kommen. Wenn nun die Vorwärtsbewegung anhält, so wird der Bürstendruck zunehmen, und dies wird eine nach oben auf die Bürstenachse wirkende Kraft zur Folge haben ; die Rürste --9-- wird gehoben und das Gewicht--23--gesenkt.
Die Kurvenscheibe - folgt der Drehbewegung des Hebelarmes --21-- und gibt zunächst die Mikroschalter - 49a und 50a--frei, der Flüssigkeitsstrom aus dem Zylinder --37-- hört auf. Sodann wird die Kurvenscheibe --41-- nacheinander die beiden Mikroschalter --46a und 47a-- betätigen, die Magnetventile --46 und 47-öffnen, und es tritt erneut Flüssigkeit zum Zylinder, die Bürste wird erneut gehoben.
Das Anheben der Bürste bewirkt ihre teilweise Entfernung vom Fahrzeugkörper, was eine Minderung des aufwärts gerichteten Druckes zur Folge hat : die Kurvenscheibe--41--wird dadurch
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hat. Diese Lage wird beibehalten, bis eine Änderung im Profil des Fahrzeugkörpers eintritt und das Gleichgewicht in der Anlage ändert. Alsdann tritt erneut eine Verstellung der Bürste --9-- und der Kurvenscheibe --41-- in einer der beiden Richtungen ein. Geschieht dies, so wird der die Bürste enthaltende Bauteil entweder gehoben oder gesenkt.
Die beiden Auslassventile--49, 50-- und die beiden Speiseventile--46, 47-- erlauben eine Regelung sowohl des Zu- als auch Abflusses der Druckflüssigkeit mit einer entsprechenden Zunahme der Abwärts-- oder Aufwärtsbewegung. Die Anlage spricht deshalb auf Änderungen im Profil des Fahrzeugkörpers schnell an.
Die Seitenflächen des Fahrzeuges werden durch zwei drehbare vertikale Bürsten--10--
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--64-- geführtZahnrad-53--, das durch eine Kette --54-- mit einem Untersetzungsgetriebe--55-verbunden ist, das durch einen Motor angetrieben wird, vgl. Fig. 2 und 5.
Jeder Wagen --52-- ist mit einem oberen Ansatz --56-- und einem unteren Ansatz - versehen. Der Ansatz --57-- ist durch Einstellschrauben-58, 59- einstellbar. Beide Ansätze --56,57-- sind mit Rollenpaaren-60, 61-- versehen. Jedes Rollenpaar hat gegeneinander geneigte Achsen. Diese Rollenpaare --60,61-- sind so angeordnet, dass sie auf den Bahnen - -62, 63-- laufen, die durch Abschrägung der Gleitschiene --64-- oben und unten gebildet sind.
Diese ist fest mit dem Rahmentor-l-verbunden. Die so angeordneten Rollenpaare--60, 61erlauben eine Justierung.
Wie Fig. 4 zeigt, sind die beiden Wagen --52-- für die vertikalen Bürsten-10--durch eine Anordnung verbunden, die zwei Lenkstangen --65-- umfasst, von denen jede gelenkig mit einem
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Ende eines schwenkbaren Hebelarmes --66,67-- verbunden ist.
Die Hebelarme sind an ihrem andern Ende an festen Zapfen-68 und 69--angelenkt und in den Punkten-70 bzw. 71-mit dem Gehäuse --72-- bzw. dem Kolben --73-- eines doppelten Flüssigkeitsdruckzylinders verbunden, der frei zwischen den Hebelarmen beweglich ist.
Die beiden Kammern --72a und 72b-des Zylinders-72--werden aus den Rohrleitungen-74 und 75-über die Magnetventile --76 bzw. 77-gespeist. Ausserdem ist in der Leitung --75-- ein Drosselventil--78--vorgesehen.
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--72a-- desZylinders --72-- durch die Leitung --74-- geleitet, so bewegt sich der Zylinder --72-- von dem Kolben --73-- in Fig. 4 nach links, so dass die Wagen --52-- voneinander entfernt werden.
Wird dagegen Druckluft in die Kammer-72b-durch die Leitung --75-- geleitet, so werden die Verhältnisse umgekehrt, und die beiden Wagen nähern sich einander.
Unter normalen Umständen wird die Druckluft in dem Zylinder --72-- konstant gehalten, so dass dieser Zylinder als Rückfederung wirkt und die beiden Bürsten sich einander nähern oder voneinander entfernen können, um sich dem Profil des zu waschenden Fahrzeuges anzupassen. An der Front- und Rückseite des Fahrzeugkörpers wird der Zylinder --72-- jeweils veranlasst, die beiden Bürsten bis zum gegenseitigen Kontakt einander zu nähern, damit so das Waschen des Fahrzeuges vollendet wird. Nach dem Waschen und Spülen werden die Bürsten-10-ganz voneinander entfernt und die horizontale Bürste --9-- geholben, so dass das Fahrzeug frei ausgefahren werden kann.
Fig. 6 zeigt, wie die Borsten einer Bürste an der Achse befestigt sein können : Eine Vielzahl von Borsten --79-- ist auf einer biegsamen Manschette --80-- befestigt, die ihrerseits mit der Achse --51-- verbunden wird. Die Manschette --80-- hat zwei radiale Fortsätze --81--, die durch eine Klammer --82-- zusammengehalten werden, die ihrerseits mittels Schrauben --83-- an der Achse --51-- gesichert ist.
Fig. 7 zeigt ein Wägelchen --86--, das ein Räderpaar-85-des zu waschenden Fahrzeuges trägt, wodurch das Fahrzeug bequem durch die Anlage bewegt werden kann. Das Wägelchen --86-trägt Räder --87--, hat eine vordere Stosskante --88-- und eine Klappe-89-, so dass die vorderen oder hinteren Räder des Fahrzeuges über die Klappe --89-- auf den Wagen fahren können.
Alsdann wird die Klappe --89-- hoch- und festgestellt. Der Wagen --86-- kann zwischen den Fahrbahnen --7-- der Waschanlage mit einem Zugseil --90-- gezogen werden.
Das Waschen eines Fahrzeuges --84-- geht wie folgt vor sich :
Gemäss den Fig. 8 und 9 befindet sich die horizontale Bürste--9--zunächst in ihrer oberen Stellung, die beiden seitlichen Bürsten --10-- stehen anfangs so weit wie möglich auseinander ; dies ist die Ausgangsstellung. Die Spritzdüsensätze --11 und 12-sind noch nicht in Tätigkeit.
Die Fig. 10 und 11 zeigen, wie der Waschvorgang beginnt : die vertikalen Bürsten --10-- werden
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Die Spritzdüsensätze--11 und 12--werden mit Vorwaschwasser bzw. Wasser und einem Reinigungsmittelzusatz gespeist.
Sobald die horizontale Bürste --9-- mit dem Frontteil des Fahrzeugkörpers --84-- in Kontakt kommt, wie dies in Fig. 12 dargestellt ist, wird die Bürste, wie bereits beschrieben, nach oben gedrückt. Das Aufsteigen der Bürste hat das Absenken der Gewichte (vgl. Fig. 3) zur Folge, von denen
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Drehrichtung der Bürste wird der Stoss auf diese auch umgekehrt, so dass die Kurvenscheibe--41-abwechselnd die Mikroschalter betätigt, die ihrerseits Druckflüssigkeit zufliessen oder abfliessen lassen ; dadurch wird auch die Beurste --9-- in vertikaler Richtung in Abhängigkeit von dem Drehsinn hinund herbewegt. Das Rahmentor--l--ist in diesem Zeitpunkt des Waschvorganges in Ruhe, so dass die Frontteile des Fahrzeuges wiederholt gewaschen werden.
Wenn die Zeit, die in der Programmsteuerung eingestellt ist, vorbei ist, so wird das Rahmentor--l-erneut in Bewegung gesetzt, ebenfalls die vertikalen Bürsten --10--, welche die oberen und seitlichen Flächen des Fahrzeugkörpers waschen, wie dies in den Fig. 13 und 14 dargestellt ist.
Sobald die horizontale Bürste --9-- die Rückseite des Fahrzeuges erreicht, wird das Rahmentor festgehalten. Die Programmsteuerung bewirkt nun ein wiederholtes Heben und Senken der Bürste und einen Wechsel der Drehrichtung, um auf diese Weise die Rückseite des Fahrzeuges zu waschen. In diesem Augenblick sind, wie in Fig. 15 gezeigt wird, die vertikalen Bürsten angehalten.
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Um den Waschvorgang an der Rückseite des Fahrzeuges zu vervollständigen, wird das Rahmentor - erneut in Bewegung gesetzt, so dass die vertikalen Bürsten--10-, die sich jetzt wieder drehen, die Seiten des Fahrzeuges waschen. Die beiden Bürsten werden auf der Fahrzeugrückseite zusammengezogen, um gemäss Fig. 16, 17 den Waschvorgang zu beenden.
Nun beginnt das Nachspülen ; zu diesem Zweck wird das Rahmentor in Bewegung gesetzt, u. zw. in entgegengesetzter Richtung, um dann in umgekehrter Weise die zuvor beschriebenen verschiedenen Verfahrensschritte auszuführen, mit der einzigen Abweichung, dass die Drehrichtung der Bürsten immer umgekehrt ist, wie bei den früheren entsprechenden Waschvorgängen. Die Spritzdüsen --11-- werden nun mit Wasser mit einem Poliermittelzusatz gespeist, während die Spritzdüsen-12-reines Wasser enthalten.
Somit liegt eine Waschanlage vor, die schnell arbeitet, ohne dass irgendwelche Handgriffe vorgenommen werden müssen. Die Anlage erfordert wenig Raum, obwohl Fahrzeuge von beträchtlicher Länge gewaschen werden können, da eine gleichzeitige Bewegung von Fahrzeug und Rahmentor stattfindet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Automatische Waschanlage für Kraftfahrzeuge, mit einem an Längsführungen beweglichen Rahmentor, einer um eine waagrechte Achse drehbaren, längs senkrechten Führungen des Rahmentores verschiebbaren Bürste sowie zwei um senkrechte Achsen drehbare Bürsten, deren Abstand bis zur gegenseitigen Berührung verändert werden kann und welche ebenfalls vom Rahmentor getragen sind, gekennzeichnet durch elektrische Kontakte (30, 31), welche sobald sich die waagrechte Bürste (9) durch das sich vorwärtsbewegende Rahmentor (1) an die vordere bzw.
rückwärtige Begrenzung des Kraftfahrzeuges anlegt und bei einer Drehung der Bürste (9) in der Richtung, die ihr Hochsteigen längs dieser Fahrzeugbegrenzungen hervorruft, zeitgesteuerte elektrische Einrichtungen betätigen, die das Rahmentor (1) anhalten und eine Mehrzahl von Heb-und Senkbewegungen der horizontalen Bürste (9) bei gleichzeitigem Anhalten des Rahmentores (1) und am Ende jedes dieser Hübe eine Drehungsumkehr der Bürste bewirken.
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