AT28140B - Verfahren und Vorrichtung zum Umsteuern von Propellerflügeln. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Umsteuern von Propellerflügeln.

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AT28140B
AT28140B AT28140DA AT28140B AT 28140 B AT28140 B AT 28140B AT 28140D A AT28140D A AT 28140DA AT 28140 B AT28140 B AT 28140B
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propeller blades
blades
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reversing
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Wilhelm Schmid
Peter Baessgen
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Wilhelm Schmid
Peter Baessgen
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Umsteuern von Propellerflügeln. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum   Umsteuern   von Propellerflügeln mittels   Druclnüssigkeit,   dessen Neues darin gesehen wird, dass die Flüssigkeit unmittelbar auf die in bestimmter Weise ausgebildeten Wurzeln der Flügel (ohne Einschaltung von Zwischengliedern) einwirkt. Zu diesem Zwecke werden die   Drehzapfen mit einem Ausschnitt   versehen, auf dessen eine oder andere Wand die Druckflüssigkeit, je nach der Richtung, in welcher die Umsteuerung erfolgen soll, einwirkt. Um den   verhältnismässig grossen Gegendruck   des Wassers leicht zu überwinden, können die Flügel mit Druckentlastung ausgerüstet sein, die ausserdem noch die   Zentrifugalkraft   der Flügel aufhebt.

   Da der äussere Wasserdruck bei der Drehung die Flügel in ihren Sitzen   festklemmt,   so braucht eine besonderp Feststellvorrichtung nicht vorgesehen zu werden. An Stelle der Entlastung durch Druck kann aber auch im Augenblick der   Umsteuerung   die Umdrehungszahl des Propellers verringert werden, damit der   äussere   Wasserdruck herabsinkt. 
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 dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die beiden Enden einer Schruabenwelle, Fig. 2 einen Schnitt nach A -B der Fig. 1. Fig. 3 einen Schnitt durch die   Um-   
 EMI1.2 
   Die Schiffswelle 1   ist auf ihrer ganzen Länge durchbohrt und trägt in dieser   Bohrung   ein   Rohr 2,   das an seinem hinteren Ende 3 verschlossen ist.

   Das Rohr, welches nicht dip   Wandung   der Bohrung   berührt,   ist zweckmässig aus mehreren Stücken zusammengesetzt, die durch Muffen verbunden werden. Auf das Ende der Welle sind in bekannter Weise ein oder mehrere   Propcllel aufgesetzt.   deren Naben 4 Aussparungen zur   Aufnahme   der   Propollerflügel 5   besitzen. Die letzteren passen mit ihren Wurzeln genau in die unteren Teile dieser Bohrungen, während der obere Teil abgesetzt ist, um zwischen Wurzel und Nabe Raum für die zweiteiligen Muttern 7 freizulassen, welche eine Verschiebung der Flügel verhindern. Die Wurzel ist in ihrer Mitte ausgebohrt, um den zylindrischen Teil einer feststehenden Patte 8 aufzunehmen.

   Von der übrigbleibenden Ringfläche der Wurzel ist ein sektorförmiger Teil 9 (Fig. 2) ausgespart, dessen Grösse dem Verdrehungswinkel des Propellertügels entspricht. Die   Bcgrcnzungsfächen   dieser Aussparungen sind gewölht, 
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Das andere Ende der Welle endigt in dem Drucklager 13, das in dem Turbinengehiiusc 14 befestigt ist. Von der Pumpe 15 aus wird die   Drucknüssigkeit   durch zwei 
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   Die in Fig. 3 und 4 veranschaulichte Ausführungsform stellt die Befestigung des Schraubenflügels unter gleichzeitiger Druckentlastung dar.   Die Nabe , welche nahezu   kugelförmige Gestalt besitzt, trägt Zapfen    um weiche   ein ringförmiger Ansatz der   Propellerflügel herumgreift. In den Zapf1),, 3seinerseits und den Nabenkörper andererseits ist eine Platte 36 eingesetzt (Fig. 5). in 0'seinem oberen Teil trägt der Flügel einen   Flansch. 12, unter welchem die Mutter 33 angeordnet ist. Die letztere wird durch Bolzen angezogen, welche durch Öffnungen in den Flansch 32 hindurchgesteckt werden. Zwischen der Mutter und dem Zapfen ist ein Ringraum 34 freigelassen, in welchen die Druckflüssigkeit eintritt, um dadurch die zentrifugalkraft des Propellerflügels aufzuheben.

   Andererseits können aber auch die Zylinderflächen, mit welchen die Flügel an der Nabe anliegen, von dem äusseren auf die Flügel ausgeübten Wasserdruck dadurch entlastet werden, dass man an der geeigneten Stelle der Ringflächen Nuten vorsieht, in welche die   Dructiflüssigl (eit   aus dem Ringraum 34 durch Kanäle eintreten kann. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Beim Anlassen der Turbine werden die Schraubenflügel, welche im   Ruhezustande   drehbar in den Aussparungen der Nabe sitzen, durch den Gegendruck des Wassers in denselben festgeklemmt, wobei sich die Wurzel 6 mit der einen Begrenzungsfläche ihres   Ausschnittes   gegen die Platte 8 legt. Die Steigung der Schraube wird dabei beispielsweise durch die   Linie E - F   der Fig. 2 dargestellt. Sowohl in der Bohrung der Welle als auch in der Rohrleitung steht Druckflüssigkeit, jedoch nur unter geringem Druck und der Hebel 19 steht in der Stellung II, in welcher alle Zuleitungen durch die Hähne abgesperrt werden. 



  Soll nunmehr eine Umsteuerung des Schiffes bewirkt werden, so wird die Umdrehungszalll der Turbine vermindert, was ohnehin geschoben muss, um die Geschwindigkeit des Schiffes zu verringern, so dass hiedurch   für kurze   Zeit die   Wasserfördergeschwindigkeit   der Propeller geringer wird und der   Rücklauf   des   Sternwassers   aufhört. Infolgedessen wird der   Kiemmungs-   druck auf die Schraubenflügel aufgehoben. In diesem Augenblick wird der hebel 19 in die Stellung III gebracht und die Pumpe entweder selbsttätig oder von Hand angelassen. 



    Dieselbe muss so   eingerichtet sein, dass der Druck innerhalb eines kurzen Zeitraumes von wenigen Sekunden bis auf 200-500 Atm. je nach der Grösse des Schiffes steigt. Da in der Stellung III des Hebels 19 der Hahn 18 mit der Pumpe in Verbindung steht, so wird auch auf die   entsprechende   Seite der Platte 8 Druckflüssigekit gebracht und die Flügel umgestellt, was um so leichter geschehen kann, als sie in diesem Augenblick vom äusseren Wasserdruck   möglichst   entlastet sind. Der Propeller nimmt daher die durch die Linie G -H 
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   befindet, kans   dabei durch den hahn 17 in den Ringraum 24   abfliessen. Nunmehr   wird die Umdrehungszahl der Turbine wieder erhöht. wodurch die Flügel auf ihren Sitz festgeklemmt 
 EMI2.2 
 nicht herabgesetzt zu werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Umsteuerung von Propellerflügeln mittels Druckflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit unmittelbar gegen die eine oder andere Wand eines im Drehzapfen befindlichen Ausschnittes wirkt, wobei die Umsteuerung entweder bei ver-   minderter   oder bei voller   Umdrehungszahl   unter   Druckentlastung der Flügel   erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Propellerflügel (5) an ihren Wurzeln Ausschnitte (9) besitzen, welche durch eine in der Propellernabe befestigte Platte (8) in zwei Riiume getoilt sind, so dass die von einer Pumpe kommende Druckflüssigkeit durch Eintritt in den einen oder anderen RaumeineUmsteueerungbewirkt. EMI2.3 zeichnet, dass die Flügel mit einem Flansch (32) versehen sind, welcher die zweiteilige Mutter (33) nach aussen hin abschliesst, wobei durch eine Aussparung (34) in der Mutter zwischen dieser und der Propenorwurzoi ein Ringramn entsteht, welcher zur Druckentlastung dient.
AT28140D 1906-03-16 1906-03-16 Verfahren und Vorrichtung zum Umsteuern von Propellerflügeln. AT28140B (de)

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