<Desc/Clms Page number 1>
Nachrichtensystem zur Übertragung von Signalen verschieden zu bewertender Nachrichten
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Nachricht bestimmende Steuerstufe vorgesehen, die ausgangsseitig an eine weitere dem Eingang des Senders für die niedriger zu bewertende Nachricht vorgeschaltete Steuerstufe angeschlossen ist. An den zur Weiterleitung der Impulsfolge dienenden Ausgang der Empfangseinrichtung ist eine weitere Steuerstufe angeschlossen, die bei Auftreten von Einzelimpulsen anspricht, die die Mindestlänge der Impulse der Impulsfolge überschreiten. In den Stationen können zur Festlegung der Zeitkriterien der Steuerstufen monostabile Kippstufen dienen.
Bei Vorhandensein einer höher zu bewertenden Nachricht als Impulsfolge und weiterer Signale, deren Nachrichteninhalte in bezug auf die Impulsfolge niedriger zu bewerten sind, arbeiten die in den Empfangseinrichtungen eingebauten Steuerstufen nach Zeitkriterien, die festlegen, nach welcher Zeit die Aussendung der niedriger zu bewertenden Signale unterbrochen werden muss und nach welcher Zeit ein Signal einer höher zu bewertenden Nachricht erkannt werden muss. In den Sendeeinrichtungen ist eine Steuerstufe vorgesehen, deren Zeitkriterium angibt, für welche Zeit die Aussendung der niedriger zu bewertenden Signale unterbrochen werden muss.
Die Erfindung ist aber nicht auf die angeführten Ausführungsbeispiele beschränkt. Eine Unterscheidung verschieden zu bewertender Nachrichten kann beispielsweise auch mittels einer breit abgestimmten Empfangseinrichtung für amplitudenmodulierte Signale erzielt werden, wobei die Trägerfrequenzen verschieden zu bewertender Signale voneinander abweichen. Treten zwei verschieden zu bewertende Signale auf, so wird bei dem Empfang der trägerfrequenten Schwingungen des höher zu bewertenden Signals die Übertragung der trägerfrequenten, niedriger zu bewertenden Signale unterdrückt.
Die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung eignet sich besonders für ein System voneinander parallelgeschalteten Fernsprechteilnehmerstellen mit Tonfrequenzwahl. Hiebei stellen die Wählimpulse ein Signal mit höher zu bewertendem Nachrichteninhalt dar, während die Sprachinformation niedriger zu bewerten ist.
Als Ausführungsbeispiel der Erfindung sind in der Zeichnung drei Teilnehmerstellen --STt. ST . STg,....-- eines Fernsprechsystems mit Tonfrequenzwahl dargestellt, die an eine gemeinsame Ubertragungsleitung-U-geschaltet sind derart, dass mehrere Teilnehmerstellen mit verschiedenen Gesprächsrichtungen gleichzeitig miteinander in Verbindung stehen kennen. Die Wahl der gewünschten Teilnehmerstelle erfolgt durch Impulse einer Tonfrequenz, z. B. 2300 Hz, die von der wählenden Teilnehmerstelle aus einem Tonfrequenzgenerator-T--über den Impulskontakt-i-- des Nummernschalters an die Ubertragungsleitung--U--geführt werden.
Jede der Teilnehmerstellen-STi, ST , STg,....-- ist mit je einem Sender-S-und einem Empfänger-E-versehen, die parallel zueinander an die Übertragungsleitung--ü--geschaltet sind. Jeder der Sender-S-ist an zwei verschiedene Eingänge (--EI und E-) angeschlossen, von denen der erstere zur Eingabe des höher zu bewertenden Signals, nämlich des Wählimpulstelegrammes dient, während der zweite Eingang--E-die niedriger zu bewertenden Signale, nämlich die von, einem Mikrophon --M-- gelieferte Sprachinformation übernimmt.
Jeder Empfänger-E-hat Ausgänge--Al und Azur Ausgabe der verschieden zu bewertenden Signale. Dem Ausgang --A1-- für das höher zu bewertende Signal, d. h. für das Wählimpulstelegramm, ist eine Steuerstufe-G-nachgeschaltet, die den Empfang des Impulstelegrammes von einer Mindestdauer des Einzelsignals abhängig macht. Die Steuerstufe-Genthält ein zeitabhängig schaltendes Glied, das bei Überschreiten der Mindestdauer der Tonfrequenz von 2300 Hz den Ausgang --A1 -- an eine in der Zeichnung nicht dargestellte Auswerteschaltung für die Tonfrequenzimpulse durchschaltet. Mit Hilfe dieser Auswerteschaltung wird an der jeweils angewählten Station ein Rufsignal ausgelöst. An den Ausgang-A--fur die niedriger zu bewertende Sprachinformation ist ein Wiedergabegerät-K-angeschlossen.
Zur Unterscheidung der Signale verschieden zu bewertender Nachrichten müssen erfindungsgemäss die niedriger zu bewertenden Unterbrechungen aufweisen, wobei die zeitlichen Abstände zwischen den Beginnzeiten zweier aufeinanderfolgender Unterbrechungen kürzer sind als die kürzesten Impulse des Tonfrequenz-Impulstelegrammes. Hiezu dient eine aus zwei Steuerstufen--H, F-- bestehende Folgesteuereinrichtung. Mit Hilfe der Steuerstufe--H--wird erkannt, ob das jeweils empfangene Signal, das auch von dem Sender-S-der eigenen Teilnehmerstelle stammen kann, die eine Nachricht niedriger Bewertung, also eine Sprachinformation, kennzeichnenden Unterbrechungen aufweist.
Die niedriger zu bewertenden Signale können von Natur aus so beschaffen sein, dass sie selbst schon die charakteristischen kurzzeitigen Unterbrechungen aufweisen, wie sie eben bei einer Sprachübertragung auftreten.
Um auf jeden Fall sicher zu stellen, dass die über den Sender--S--ausgesendete niedriger zu
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1